Wiener Stadtregierung macht Wien hässlicher

„….Darf ein Vermieter lediglich solch geringe Mietzinse verlangen, dass sich mit etwas Pech nicht einmal die Erhaltung des Hauses finanzieren lässt, so tut er gut daran, für Ersatz zu sorgen. Bricht er also sein Gründerzeithaus ab, um es durch ein hässliches, aber günstiges Betonklötzchen zu ersetzen, darf er – der seltsamen gesetzgeberischen Logik sei Dank – wie durch Zauberei angemessene Mietzinse verlangen.“ (weiter hier)

„Ohne Recht auf Beleidigung keine freie Rede“

Der britische Komiker Rowan Atkinson hat das Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigt. Dazu gehöre auch, Witze über Religionen zu machen, sagte der 63 Jahre alte Engländer im Gespräch mit der Welt. Dafür setze er sich seit Jahren ein. Hintergrund ist Atkinsons Unterstützung für den ehemaligen britischen Außenminister Boris Johnson, der Burkaträgerinnen als „wandelnde Briefkästen“ bezeichnet hatte. Zwar teile er nicht die politischen Ansichten Johnsons, aber das Recht auf freie Meinungsäußerung, betonte der „Mr. Bean“-Darsteller. weiter hier

Die Folgen der Zins-Manipulationen

Die amerikanischen Zinsen steigen kontinuierlich, vor allem weil erwartet wird, dass die US Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins in den nächsten Quartalen weiter erhöhen wird. Die Federal Funds Rate befindet sich derzeit in einer Bandbreite von 2,00 bis 2,25 Prozent, und die Rendite der 10-jährigen US Staatsanleihen ist kürzlich auf deutlich über 3 Prozent angestiegen. Weiter steigende Zinsen dürften weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft haben, vor allem auch für die Kapitalmärkte. weiter hier

SPÖ-Stadtchef rügt SPÖ: Manche Ideen „an Grenze zur Idiotie“

Mit Kritik an seiner eigenen Partei wartet der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger auf. „Vor allem müssen wir als SPÖ endlich aufhören, die Menschen zu bevormunden. Wir brauchen ein differenziertes Herangehen an nötige Reformen“, sagt Luger dem „Standard“ am Mittwoch. Manche Vorschläge für die Parteireform sind für Luger „an der Grenze zur Idiotie“. weiter hier

China: Lernen von Kärnten

In den Provinzen Chinas lauert laut der Ratingagentur S&P eine riesige Schuldengefahr. Die außerhalb der Bilanzen angehäuften Verbindlichkeiten der Regierungen in den Regionen beliefen sich auf geschätzte 40 Billionen Yuan (rund fünf Billionen Euro), wie die Bonitätswächter in ihrem heute vorgelegten Bericht schreiben. Sie warnen vor „gigantischen Kreditrisiken“ durch den Schuldenberg. weiter hier

“Nuclear-Pride”-Bewegung – dürfen die das?

Es gibt in Deutschland wieder Leute, die das Redetabu über die Kernenergie brechen – aber nicht „von rechts“ kommen. Es sind Natur- und Geisteswissenschaftler, Philosophen und Techniker. Leute, die sich im ökologisch-progressiven Spektrum verorten und sich dafür aussprechen, den Atomausstieg zu überdenken. Sie tun das, weil sie liebgewordene vorherige Überzeugungen in Lernprozessen geändert haben und weil sie angesichts der gescheiterten Energiewende und der Herausforderungen von Luftverschmutzung, Bevölkerungswachstum und Klimawandel auch über die nukleare Lösung wieder diskutieren wollen.