70 Jahre Israel: Wie das ZDF die Realität verzerrt

“Das Zweite Deutsche Fernsehen hat anlässlich des 70-jährigen Bestehens des jüdischen Staates einen Online-Text veröffentlicht, mit dem Israel regelrecht an den Pranger gestellt wird. Selbst elementare Tatsachen werden dazu je nachdem ausgeblendet, verdreht oder tendenziös wiedergegeben….” (weiter hier)

11 comments

  1. astuga

    Laut Schätzungen wurden seit 1920 ungefähr 850.000 Juden aus arabisch-islamischen Ländern vertrieben.
    Von Tripolis bis Kairo, von Damaskus bis Bagdad.
    Beispielsweise: https://haolam.de/images/artikel/021216011613-b1-.png

    Oftmals ging das nicht nur mit Gewalt (siehe ua. Wikipedia: Farhud), sondern auch mit einer teilweisen oder vollständigen Enteignung einher.
    Und während Israel heute rund 10 % muslimischer Staatsbürger aufweisen kann die alle Bürgerrechte besitzen, gilt das überwiegend weder für die verbliebenen Juden noch für andere religiöse Minderheiten im isl. Raum.

    Israel ist also nicht nur die historische und religiöse Heimat der Juden, sondern auch eine ökonomische und demokratiepolitische Erfolgsgeschichte der Moderne, und in gewisser Weise das größte jüdische Flüchtlingslager.
    Und angesichts der neuen Judenmorde in Europa und dem aktiven Wegsehen der Regierungen und Teilen der Zivilgesellschaft, scheint das notwendiger denn je zu sein.

  2. aneagle

    Wie das ZDF, so der Deutsche Bundestag:
    “Bei allen Nachteilen sind ca. 20 Prozent der israelischen Wähler arabischer Herkunft, während ein unbewaffneter Israeli im Gazastreifen keinen Tag überleben würde”

    Anläßlich der Bundestagsdebatte zum 70 jährigen Bestehen Israels blieb es einzig Alexander Gauland (AfD) vorbehalten, auf diese Tatsache hinzuweisen. Der Bundestag blieb merkwürdig stumm, kein Applaus außerhalb der AfD. Wo waren die restlichen 708 Mitglieder im deutschen Bundestag? Sie spendeten ihren Applaus überreichlich für die Wortmeldung von Katrin Göring Eckhardt (Grüne). Eine Wortmeldung die in krausem Unverstand mit Claudia Roth mitkam.

    Deutschland schafft sich nicht mehr ab. Es hat sich schon abgeschafft. Von der Relevanz der gewährten 3-stündigen Audienz des Staatsmannes Trump für die Bittstellerin Merkel, war eine Stunde reine diplomatische Höflichkeit

  3. Christian Peter

    Eines ist klar : Es war ein schwerer Fehler, Juden in Palästina einen Staat zu geben, man hätte das auf europäischem Boden machen sollen, dann könnten Juden in Frieden leben.

  4. Christian Peter

    Eines ist klar : Es war ein schwerer Fehler, den J. in Palästina einen Staat zu geben. Man hätte das auf europäischem Boden machen sollen, dann könnten sowohl J. als auch Araber in Frieden leben.

  5. Lisa

    @astuga: Das mit dem “Flüchtlingslager” will ich aber übersehen haben!! Jemand, der in seine angestammte Heimat zurückkehrt, ist kein Flüchtling. Auslandösterreicher, Auslandschweizer, di nach Jahren aus einem chaotischen – zB südamerikanischen – LAnd in die alte Heimat zurückkehren, sind keine Flüchtlinge!

  6. Rado

    Dan Staat Israel hat “man” den Juden mW. nicht “gegeben”, den haben sie sich erkämpft.

  7. Lisa

    @Ch.Peter: wo, bitte, Europa? Wenn ein seit drei GEnerationen eingebürgerter Türke wieder in der Türkei leben will, ist das eine ganz normale Rückkehr. Juden haben auch vor der Gründung des Staates Israel unter Andersgläubigen in der Levante gelebt, geduldet manchmal nur, oft aber auch hoch geschätzt.

  8. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Mena Watch sind Lobbyisten. Tatsache ist : Die ersten J. wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Palästina angesiedelt und danach in mehreren großen Einwanderungswellen im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Selbst bei der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 waren J. eine kleine Minderheit in Palästina.

  9. astuga

    @Lisa
    Wieso, Sie können gerne auch den Begriff Zufluchtsort verwenden (den historischen wie religiösen Aspekt hatte ich ja ebenfalls abgedeckt).
    Die Verwendung des Begriffs Flüchtlingslager ist natürlich eine Zuspitzung die auf das ewige Gejammere der Araber rekurriert, die Palästinenser würden in Flüchtlingslagern wenn nicht – wie im Fall von Gaza – sogar in einem überbevölkerten KZ* leben.
    Dabei haben sie mit Jordanien bereits einen eigenen Staat, und dass ihre arabischen Brüder sie nicht einbürgern ist deren eigene Schuld.
    Deutschland und Österreich haben nach verlorenen Kriegen schließlich auch zahllose Vertriebene aus Osteuropa eingebürgert.

    *Anm.: Gaza entspricht in Ausdehnung und Bevölkerungsdichte in etwa Wien, und ist damit weniger dicht besiedelt als manche Städte in Israel, und auch die Israelis können ja nicht beliebig in ihre Nachbarländer ausreisen.

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