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Die FPÖ-Niederlage, ein Sieg der FPÖ

(CHRISTIAN ORTNER)Auch, wenn es im Moment ganz anders aussieht: Etwas Besseres, als die Präsidentenwahl ganz knapp zu verlieren, konnte der FPÖ gar nicht passieren. Denn nun können die Blauen dank der 50 Prozent einerseits ein gewaltiges politisches Momentum zu ihren Gunsten nutzen, ohne andererseits die Wähler mit einer möglicherweise unerwünschten FPÖ-Doppelspitze in Hofburg und Kanzleramt nach der nächsten Wahl abzuschrecken. Und es ist natürlich der Kanzler, der zählt. Die Chancen der FPÖ, dieses Amt zu erobern, Weiterlesen

Wahlen, eine neoliberale Zumutung

(ANDREAS UNTERBERGER) Nicht, dass die Dauer der Auszählung von Wahlkarten Österreichs größtes Problem wäre. Aber immerhin hat die Debatte darüber ermöglicht, wieder einmal herzlich lachen zu können. Wofür es ja in den letzten Tagen nicht allzu viele Gründe gegeben hat. Umso amüsierter stimmt mich der Fernsehauftritt einer Wiener Rathausbeamtin (also wohl automatisch Genossin). Sie erklärte eine Vorverlegung der Wahlkartenauszählung nämlich mit folgender Begründung für unmöglich: Da müssten „die ja in der Nacht auszählen“. Na, arg! Das ist wirklich für einen Beamten Weiterlesen

Wer keine Völkerwanderung will, braucht eine Therapie

(MARCUS FRANZ) Die exakte Verwendung von sprachlichen Begriffen wird paradoxerweise gerade jetzt, im Kommunikationszeitalter, immer seltener. Dieses Phänomen ist in Anbetracht der zunehmend härter geführten politischen Debatten ein echtes Problem, weil es die Diskursqualität genau in jenem Maße verschlechtert, in welchem es das immer und überall vorhandene und grundsätzlich durch Spracharmut gekennzeichnete Ressentiment verschärft. In den Medien wie auch in der Politik ist die herrschende Begriffs-Verschluderung naturgemäß Weiterlesen

Was ist Sozialismus?

Der Sozialismus beruht auf dem angenommenen Recht einiger Menschen, auf die anderen Menschen Zwang auszuüben. (..) Der Zwang, der vom Sozialismus sanktioniert wird, muss aus praktischen Gründen ebenso sehr wie wegen der – vermeintlichen – Tugenden, die dem Zwang zugeschrieben werden, undefiniert und vom Umfang her unbeschränkt bleiben. Der Sozialismus vertritt den Glauben, dass der Welt Prosperität, Glück und Moral durch Zwang verliehen wird – durch Zwang, den gewisse Menschen über andere ausüben. (..) Im Guten wie im Schlechten ist es der Versuch, alle Menschen und alle menschlichen Angelegenheiten unter ein Zwangssystem zu stellen und kein freies System neben dem eigenen Systemzu tolerieren, das notwendigerweise durch eine derartige Rivalität bedroht würde. (Auberon Herbert)

Britische Umfrage zeigt breites Misstrauen gegenüber Islam

„…Eine Mehrheit der Briten hält den Islam laut einer Umfrage für nicht vereinbar mit den freiheitlichen Werten ihres Landes. Das berichtet der Sender BBC (Montag) unter Verweis auf eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts ComRes im Auftrag der Ahmadiyya Muslim-Jugendvereinigung. Demnach stimmten nur 28 Prozent der Teilnehmer der Aussage zu, der Islam passe zu den britischen Werten.43 Prozent unterstützten die Meinung, der Islam sei eine negative Kraft in Großbritannien; 28 Prozent hielten ihn für eine gewalttätige Religion und 72 Prozent waren der Auffassung, die meisten Briten hätten eine negative Sicht auf den Islam. Die Meinungsforscher befragten dem Bericht zufolge insgesamt rund 2.000 Briten im Alter ab 18 Jahren.“ (kath.net)

Wenn einem Bischof das Minarett wichtiger ist als der Kirchturm

„…….Deutsche Bischöfe der katholischen Kirche treten derzeit in den Medien als energische Fürsprecher einer Verbreitung des Islam in Deutschland auf.  Eine gefährliche Naivität treibt sie dabei um. Denn weltkirchlich gesehen fallen diese Bischöfe mit ihrer Islamophilie den Juden, den Glaubensbrüdern im Mittleren Osten und auch Christen, die in deutschen Asylheimen häufig schwersten Verfolgungen durch Muslime ausgesetzt sind, aufs übelste in den Rücken….“ (hier)

Buchtip: Helden, Schurken, Visionäre

(ANDREAS TÖGEL) Der auf dem Boden der Wiener Schule der Ökonomie stehende Privatgelehrte, Wirtschaftsphilosoph und Unternehmer Rahim Taghizadegan legt mit diesem Band eine Arbeit vor, sich der Geschichte, Wesen und Zukunft des Unternehmertums widmet. Das ist insofern ein sehr verdienstvolles Unterfangen, als die herrschende, neoklassische Wirtschaftstheorie, der Figur des Unternehmers keinerlei Aufmerksamkeit schenkt. Sie beschäftigt sich ausschließlich Weiterlesen