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Das Jahr der Bären

“…There will be no Chinese credit explosion this time, no real help from post-bubble India or over-stretched Brazil. It will be a global downturn on all fronts, aborting what remains of recovery even before industrial output in the OECD bloc has regained its preLehman peak. The second wave will hit with youth unemployment already at 45pc in Greece and 49pc in Spain; and with the US labour participation rate already at depression levels of 64pc.We will hear more about Italy’s Red Brigades, Greece’s Sect of Revolutionaries, and America’s militia groups, and how democracies respond. Proto-fascism in Hungary is our warning.China’s surgical soft-landing will slip control, like Fed tightening in 1929 and 2007, or Japan’s squeeze in 1990. Once construction has run amok, bears will have their way…(“Telegraph.uk”)

  1. robert
    3. Januar 2012, 14:31 | #1

    liest sich wie einen level unter der offenbarung des johannes ^^

  2. Rennziege
    3. Januar 2012, 17:01 | #2

    @robert
    Die gute alte Apokalypse war immer schon das rätselhafteste, aber auch spannendste Kapitel des Neuen Testaments.
    Anfangs mühsam, sich damit auseinanderzusetzen, aber nach den Grausbirnen der ersten Lektüre (nach einigen Wochen, die man verstreichen lassen sollte) bringt ein zweiter Durchgang viel Verständnis, Versöhnung und Klarheit: mit und für sich selbst — und für die Unwägbarkeiten des Lebens, dessen Albträume sich als Chimäre erweisen, wenn man den Weg nach innen gegangen ist. Und eine Heimat in der eigenen Haut gefunden hat.
    (Was leichter fällt, wenn man sich als Produkt nicht der eigenen, sondern einer weitaus größeren Intelligenz begreift, die uns Sterblichen so rational unerforschlich bleiben wird, als würden wir mit einer Kerze nach der Sonne suchen.)

  3. Rennziege
    3. Januar 2012, 17:08 | #3

    @Rennziege
    Ich erwarte gelassen die Kommentare à la “Die Kuttenbrunzerin hat wieder zugeschlagen”, würde aber gern die 4. Zeile von unten korrigieren:
    “… wenn man sich als Produkt nicht der irdischen, sondern …”

  4. Prinz Eugen von Savoyen
    3. Januar 2012, 17:15 | #4

    @Rennziege

    Gnädige Frau provozieren mich? Niemals würde ich dieses Wort für Sie verwenden, aber gleich den Himmel anrufen, wenn wieder eine Zeitung ihre Visionen absondert?

    Ich liebe Endzeitszenarien, da ist etwas los.

  5. AD
    3. Januar 2012, 17:30 | #5

    als Ratgeber u.a.auch bei Endzeitszenarien schlage ich Dieter Nuhr vor

  6. Rennziege
    3. Januar 2012, 17:33 | #6

    @Prinz Eugen von Savoyen
    Die “gnädige Frau” würde sich niemals dazu versteigen, Euch zu provozieren, Durchlaucht. Ihro loyal ergebene Unterthanin nahm nicht Bezug auf jene ferne und wetterwendische Gazette, sondern auf Robert, den ersten Petenten in dieser Causa; er erwähnte den Evangelisten Johannes, dessen Endzeitszenarium offenbar auch Euch zu begeystern vermag.

  7. Rennziege
    3. Januar 2012, 17:35 | #7

    @AD
    Vielen Dank! Auch wenn ich fade und zehnfach recycelte Unterleibswitze mögen tät’, wär’ Herr Nuhr nur meine dritte Wahl.

  8. 3. Januar 2012, 20:33 | #8

    Zur steigenden Zahl von Asylanträgen, die laut Mikl-Leitner durch das ” griechisch-türkische offene Scheunentor” kommen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/03/freies-geleit-ins-sozial-mekka/

  9. Prinz Eugen von Savoyen
    3. Januar 2012, 20:33 | #9

    @Rennziege

    Bei Endzeitszenarien wäre meine beiden letzten Bücher vermutlich eine gute Wahl für gnädige Frau, allerdings ist mir hier mein Pseudonym lieber.

  10. Passant
    4. Januar 2012, 01:40 | #10

    Es ist fast schon wieder beeindruckend, was diesem “bürgerlichen” Forum zu diesem immerhin realitätsnahen Blog-Beitrag einfällt, nämlich nichts ausser Geblödel und Bildungsgeschwafel.

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