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Spare in der Zeit, dann hast du wenn es kracht

Die Banken jubeln über die Milliardenkredite der EZB. Mit dem billigen Geld sorgen einige bereits für einen Zusammenbruch des Euro vor. Kluge Analyse der “Welt

  1. 28. Februar 2012, 07:35 | #1

    Kluge Analyse? In dem man mit billigem Kredit etwas versucht zu kurieren was durch zu billiges Geld angestoße wurde. Das “tolle” Geschäft mit der Zinndifferenz kann man ja nur als Geschäft bezeichnen wenn man geflissentlich Griechenland ausblendet. Wer garantiert einem denn, die Italiener zahlen zurück. Nein von Mises hat es auf den Punkt gebracht:
    http://fdominicus.blogspot.com/2012/02/zitat-von-von-mises.html

    Sollen sie über das tolle Geschäft jubeln. In drei Jahren haben Sie zurückzubezahlen. Mal sehen was dann noch die ach so tollen Anleihen von gewissen Südländern (oder auch von Nordländern) noch wert sind. Klug ist es von allen Staatsanleihen die Finger zu lassen. Aber auf so was kommt ein deutscher Journalist mit Sicherheit nicht.

  2. Prinz Eugen von Savoyen
    28. Februar 2012, 07:37 | #2

    Irrtum:

    Spare in der Not, da hast du Zeit (dafür).

  3. 28. Februar 2012, 08:44 | #3

    @Prinz Eugen von Savoyen
    So ist es, Exzellenz! Und man sollte noch dazufügen, das Sparen in der Not geschieht dann möglichst auf Kosten der Anderen.

  4. FritzLiberal
    28. Februar 2012, 13:30 | #4

    Nicht nur Banken, sondern auch andere staatsnahe Firmen und Institutionen profitieren übrigens kräftig vom System:
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38897/

    “Das umstrittene amerikanische Informationsunternehmen Stratfor dürfte sein umfangreiches Netz an Informanten und den reichen Fundus an Informationen unter anderem dazu genutzt haben, um auf den Kapitalmärkten höchst profitable Geschäfte zu tätigen. Dies geht aus E-Mails hervor, welche die Enthüllungsplattform Wikileaks nun veröffentlichte.

    Die Beratungsfirma, die sich besonders auf Sicherheitsfragen spezialisiert hat, hatte unter dem schönen Namen StratCap (Capital) ein Tochterunternehmen gegründet. StratCap scheint als Investmentfonds in Staatsanleihen und Währungsgeschäfte spezilaisiert gewesen zu sein und dürfte dabei von den exklusiven Informationen der Muttergesellschaft erheblich profitiert haben.

    Neben den Einschätzungen von Informanten aus Politik und Wirtschaft konnte Stratfor nämlich auch noch auf ganz andere Informationen zugreifen. So verfügte das Unternehmen beispielsweise über Einschätzungen von Staaten durch Ratingagenturen, lange bevor diese ihre Berichte veröffentlichten.”

  5. Thomas F.
    28. Februar 2012, 15:50 | #5

    Zentralbanker – die größten Banditen unserer Zeit.
    Und woher kommen sie typischerweise?

  6. Paige
    28. Februar 2012, 16:39 | #6

    “Kaum thematisiert werden die gefährlichen Nebenwirkungen dieser Geldflut. Dabei geht es nicht nur um die hohen Inflationsrisiken. Letztlich spüren schon heute die Autofahrer die Auswirkungen dieser gigantischen Cash-Infusion. Auf der Suche nach lukrativen Anlagemöglichkeiten für das (fast) zinslose Zentralbankgeld investierten manche Banken offenbar erhebliche Summen an den Terminmärkten für Erdöl. Die Benzinpreise werden durch die Zockerei der mit Geld zugeschütteten Banken in die Höhe getrieben.”

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/-griechenland-rettung-die-geisterfahrer-geben-vollgas.html

  7. Rennziege
    28. Februar 2012, 17:12 | #7

    @FritzLiberal
    Auf was Sie neuerdings alles hereinfallen!
    Stratfor ist eine legale kommerzielle Informationsbörse, Wikileaks eine Gangsterbande, die von Gerüchten und gestohlenen Daten lebt.
    Gute Informationen kosten Geld, und das war schon immer so. (Fragen Sie einmal einen guten Journalisten; allerdings werden Sie kaum noch einen finden, da deren Blätter von steuerbezahlten Bestechungen bequemer leben.) Stratfor kauft und verkauft sie.
    Verboten an der G’schicht ist nur der Diebstahl dieser wertvollen Informationen. Ich bin seit zwei Jahren zahlende Stratfor-Abonnentin und habe keine Minute bereut.

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