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“Euro-Austritt als rationale Strategie”

“…Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgelegte langfristige Tender hat eine Verschärfung der Banken- und Staatsschuldenkrise verhindert und erwartungsgemäss die Finanzmärkte – und auch die Politiker – beruhigt. Doch Hoffnungen, dass die Krise nun überwunden oder zumindest ein nahes Ende absehbar sei, dürften weiterhin verfrüht sein…” Gründe dafür in einer “NZZ”-Analyse.

  1. 6. März 2012, 11:28 | #1

    Beruhigt? So in der Art Friedhofstille? Die EZB hat genau das gemacht was immer das Ende einleitet, Geld gedruckt; aus welchen obskuren Gründen auch immer. Hat alles mit Allem außer wirtschaften zu tun. Der zu erwartende Kater wurde nur noch mal “eben” potenziert.

  2. rubens
    6. März 2012, 11:42 | #2

    Sowas verstehen der Trotzkist Barroso und Konsorten nicht, würde ja ihren Posten und Einfluss versenken.

  3. Prinz Eugen von Savoyen
    6. März 2012, 12:34 | #3

    Habe heute die unerträgliche Figur Barroso im Radio gehört. Ein andächtige Journalistin fragt, er kommentiert alles, und konnte doch nur zusehen. So überbezahlt wie superliquid, diese Gesellschaft.

  4. Thomas Holzer
    6. März 2012, 15:38 | #4

    @FDominicus
    Merkel selbst sagt ja, man habe “Zeit gekauft” ;)
    die Frage ist nur, für wie lange? :)

  5. Prinz Eugen von Savoyen
    6. März 2012, 16:52 | #5

    @Thomas Holzer

    Zeit kommt neuerdings auch aus der Druckerpresse.

  6. Thomas Holzer
    6. März 2012, 17:01 | #6

    @Prinz Eugen von Savoyen
    Nicht “auch”, sondern “nur mehr” ;)
    Die Druckerpresser ersetzt das Handeln der Politiker ;)

  7. Passant
    6. März 2012, 18:11 | #7

    Die überschuldeten und wirtschaftlich schwachen Länder müssen mehr produzieren und weniger ausgeben, man kann auch sagen, mehr arbeiten für weniger Geld. Die Schulden, die sie schon aufgehäuft haben, konnen sie so und so nicht zahlen.

    Theoretisch ginge dies, den Schuldennachlass immer vorausgesetzt, auch im Hartwährungsverband, aber politisch einfacher ist es mit einer floatenden Eigenwährung, da geschieht das nötige quasi automatisch.

  8. Passant
    6. März 2012, 18:15 | #8

    @Passant
    Nachsatz: Am dümmsten ist das, was gerade geschieht, nämlich den Euro zu schwächen. Das kostet alle viel, die Ungleichheiten innerhalb der Zone bleiben aber bestehen, sozusagen auf niedrigeem Niveau-

  9. Realist
    6. März 2012, 19:59 | #9

    rubens :
    Sowas verstehen der Trotzkist Barroso und Konsorten nicht, würde ja ihren Posten und Einfluss versenken.

    Das hätte vermutlich nichtmal der alte Leo selbst erhofft, dass er eines Tages weitaus erfolgreicher sein wird, als Brüderchen Pepi.

  10. Realist
    6. März 2012, 20:02 | #10

    @Realist
    Als Zusatz: Auch die Neocons, die die gute alte liberal-konservative Republikanische Partei in linke, globalistische, “policeman of the world”-Etatisten umgewandelt haben, sind ja ein Produkt von Trotsky-Marxisten (siehe Irving Kristol).

  11. topolino
    7. März 2012, 21:01 | #11

    praktisch gehts nur wenn die hartwaehrungsstaaten aussteigen .

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