“Euro-Austritt als rationale Strategie”
6. März 2012 | Autor: Fremde Federn
“…Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgelegte langfristige Tender hat eine Verschärfung der Banken- und Staatsschuldenkrise verhindert und erwartungsgemäss die Finanzmärkte – und auch die Politiker – beruhigt. Doch Hoffnungen, dass die Krise nun überwunden oder zumindest ein nahes Ende absehbar sei, dürften weiterhin verfrüht sein…” Gründe dafür in einer “NZZ”-Analyse.
Beruhigt? So in der Art Friedhofstille? Die EZB hat genau das gemacht was immer das Ende einleitet, Geld gedruckt; aus welchen obskuren Gründen auch immer. Hat alles mit Allem außer wirtschaften zu tun. Der zu erwartende Kater wurde nur noch mal “eben” potenziert.
Sowas verstehen der Trotzkist Barroso und Konsorten nicht, würde ja ihren Posten und Einfluss versenken.
Habe heute die unerträgliche Figur Barroso im Radio gehört. Ein andächtige Journalistin fragt, er kommentiert alles, und konnte doch nur zusehen. So überbezahlt wie superliquid, diese Gesellschaft.
@FDominicus
Merkel selbst sagt ja, man habe “Zeit gekauft”
die Frage ist nur, für wie lange?
@Thomas Holzer
Zeit kommt neuerdings auch aus der Druckerpresse.
@Prinz Eugen von Savoyen
Nicht “auch”, sondern “nur mehr”
Die Druckerpresser ersetzt das Handeln der Politiker
Die überschuldeten und wirtschaftlich schwachen Länder müssen mehr produzieren und weniger ausgeben, man kann auch sagen, mehr arbeiten für weniger Geld. Die Schulden, die sie schon aufgehäuft haben, konnen sie so und so nicht zahlen.
Theoretisch ginge dies, den Schuldennachlass immer vorausgesetzt, auch im Hartwährungsverband, aber politisch einfacher ist es mit einer floatenden Eigenwährung, da geschieht das nötige quasi automatisch.
@Passant
Nachsatz: Am dümmsten ist das, was gerade geschieht, nämlich den Euro zu schwächen. Das kostet alle viel, die Ungleichheiten innerhalb der Zone bleiben aber bestehen, sozusagen auf niedrigeem Niveau-
Das hätte vermutlich nichtmal der alte Leo selbst erhofft, dass er eines Tages weitaus erfolgreicher sein wird, als Brüderchen Pepi.
@Realist
Als Zusatz: Auch die Neocons, die die gute alte liberal-konservative Republikanische Partei in linke, globalistische, “policeman of the world”-Etatisten umgewandelt haben, sind ja ein Produkt von Trotsky-Marxisten (siehe Irving Kristol).
praktisch gehts nur wenn die hartwaehrungsstaaten aussteigen .