Hoppla, jetzt komm ich!
3. September 2009 | Autor: Christian Ortner
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner muß jetzt viel Häme ertragen, bloß weil Sie einen Antrag ans Rathaus gestellt hat, mit Ihrem Dienstwagen in der Busspur am Stau vorbei rauschen zu können (als einziges Regierungsmitglied). Ich finde, der Ministern geschieht bitteres Unrecht. Schließlich war es ja auch in der Sowjetunion so üblich, dass die gehobene Nomenklatura eigene Fahrspuren benutzen kann, und in Nordkorea ist das bis heute so. Kleiner Tip für die Ministerin, falls es nix wird mit der Ausnahmsgenehmigung - wenn sie die Busspur benutzen will, soll sie das einfach ohne Bewilligung tun: im Bus.
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und in moskau ist es auch heute noch ueblich, aber wir hatten ja auch schon den herrn (my country is far too small for me) der wollte, so ich mich recht erinnere, ein blaulichtlein fuer sein dienst-kfz. wir sollten das bitte wirklich nicht so eng sehen, denn wenn einmal alle politiker und wichtigen beamten mit ihren dienst-kfz die busspuren benuetzen, dann wird vielleicht der verkehr auf den anderen spuren etwas fliesender…
Offensichtlich gleiche Gedanken zur gleichen Zeit.
MfG
Stauni
Die Polit”profis” glauben auch alle sie sind etwas besseres als der Durchschnittsbürger…ich mein noch peinlicher gehts ja nun wirklich nicht!
….wobei es mich nicht wundern würde wenn der Häupl so etwas bewilligt!
Aber irgendwie würde es doch fast zum Beamtenstaat Österreich passen, wenn alle Staatsbediensteten die Busspur benutzen dürften…
Also wundern täts mich nicht besonders…
Nachdem es Ihnen schon im Falter unangenehm war, mit Christian Felber einer Meinung zu sein (eh nur in einem kleinen Punkt), wie sehr schmerzt es Sie da, der Frau Bundesminister den selben Rat gegeben zu haben wie der Grüne Karl Öllinger?
Wahrscheinlich gar nicht. Mit der Gemütsregung gegenüber fündig gewordenen, blinden Hühnern vergleichbar.
Ich finde übrigens dass der Eintrag gar nicht zu Ortner passt - normalerweise kommt er im “Respekt vor unseren Verfassungsorganen!”-Habitus daher und ist auch immer mit dabei wenn es gilt, höhere Politikerbezüge zu fordern. “If you pay peanuts, you get monkeys” heißts dann - wieso also nicht auch exklusive Busspuren für unsere Lenker, optimale Arbeitsbedingungen und so. Etwas mehr Respekt für die hart arbeitende politische Klasse bitte.
Wahrscheinlich schulden wir den schleppenden Verlauf von Libro, Y-Line usw. nicht zuletzt auch dem Nichtzustandekommen zahlreicher “dringlich einberufener Sitzungen”.
Denn ein Audi S8 kann sich ohne Busspur innerstädtisch kaum entfalten. Noch dazu wo das Justizministerium keine Heli-Pads vorgesehen hat. tz tz tz
Was für ein Glück, dass die Dame nicht über die Autobahn muss. Da müsste dann der Pannenstreifen herhalten…
Wer so inkompetent bei seinem studierten Fach ist, sollte auch nicht im Verkehr fahren dürfen.
Führerschein, Starl?
Höre ich aus den postings nicht ein bischen Neid heraus? Wäre da vielleicht gern wer Minister geworden? Kompetenzunabhängig?
herr starl!!! “IN” seinem/ihrem (hier darf man sehr wohl “ihrem” benutzen, ohne gleich des “genderwahnsinns” geziehen zu werden) studierten fach……..ausserdem, frau ministerin faehrt sicherlich NICHT selbst -zumindest nicht in ihrem dienstkraftfahrzeug. wir hoffen doch sehr, dass keiner unserer kompetenten politiker neben seinem fach steht;)
@Philipp Starl
“Wer so inkompetent bei seinem studierten Fach ist, sollte auch nicht im Verkehr fahren dürfen.”
Wenn wir das durchziehen, brauchen wir nur noch Parkplätze und keine Straßen mehr.
@thomas holzer
Ist es Ihnen nicht peinlich, mich mit fälschlicher Korrektur meiner Grammatik bloßstellen zu wollen?! Zur Info, es geht bei und in und “ihrem” ist in diesem Zusammenhang falsch. Vielleicht sollten Sie mal versuchen, sich mit Argumenten zu profilieren, ich warte noch immer auf Ihre tollen Grundsätze.
@Philipp Starl
take it easy, herr starl, ich habe kein beduerfnis mich zu profilieren. und ich dachte immer, anscheinend faelschlicher weise, man sei “in” einer sache inkompetent/kompetent, lerne nun aber, man ist “bei” einer sache inkompetent/kompetent. danke fuer die aufklaerung, ich lerne immer wieder gerne dazu.
Mir kommt das Bandion-Ortner-Bashing seltsam vor, impliziert es doch, Taxilenker oder deren Fahrgaeste seien stichhaltig vorrangiger zu behandeln, als Regierungsmitglieder bei der Ausuebung ihres Jobs. Warum verkniffen sich alle anwesenden honorigen Scherzbolde den genialen Witz, Bandion-Ortner muesse ja nichtmal den Bus benutzen, sondern koenne sich sogar einer Mietdroschke bedienen?