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Wird der Euro eine Art Transfer-Rubel?

“…Kein Staat kann zwei Dinge aus der Hand geben: seine Verantwortung für stabiles Geld und ausreichende Beschäftigung. Der Euro hat den Beweis erbracht, dass es beides in „einem Geld der 17“ nicht gibt und dass bei „sozialisierter“ Geldpolitik kein Staat seine gesellschaftlichen Probleme lösen kann. ..” (Der Ökonom Wilhelm Hankel in der “WiWo“)

  1. 27. März 2012, 11:50 | #1

    Der Euro ist auch nur ein Fiat-Papiergeld und damit ist es nur eine Frage der Zeit wann er durch andere Verrechnungseinheiten ersetzt wird. Im Großen und Ganzen ist er einfach nur teil eines schon mehr als hundert Jahren anhaltenden Betrugs. Also in schlechter Gesellschaft….

  2. 27. März 2012, 17:07 | #2

    Hankel: “Die Kapitalbremse nach außen wird so zum wirksamen Ersatz für die ohnehin unglaubwürdige Schuldenbremse im Inneren! Der weltweit konvertible Euro mutiert dann, frei von jedem Wechselkursdruck, zur Binnenwährung des gemeinsamen Marktes. Wie weiland der Transfer-Rubel der UdSSR oder die Mark der DDR!”

    Zumal bereits jetzt schon linke Jakobiner unverhohlen mit Kapitalverkehrs-restriktionen liebäugelt und unter dem Schlagwort “Die Krise als Chance” die Gunst der Stunde wittern, das Diktat der Primaten auf den nächsten Level zu hieven, kann davon ausgegangen werden, daß die Mauern in den Hohlköpfen ihrer Jünger demnächst ihre Pendants im Alltag der Untertanen finden werden.

    Frei nach J.C.Juncker: “Wir verbocken etwas, dann kochen wir die Suppe als intergalaktisches Friedensprojekt hoch. Nachdem alle panisch gemacht worden sind, intensivieren wir den gestrigen Unsinn und bieten ihn als Ausweg an. Und wenn die Bürger das nicht durchschauen, machen wir weiter, bis die EUdSSR endgültig wasserdicht ist.”

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