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Koranverteilung in Deutschland: Islamisten missbrauchen die Freiheit

Die Salafisten verteilen Millionen Korane in deutschen Fußgängerzonen. Dagegen ist in einem freien Land nichts zu sagen. Wohl aber gegen die Absichten der Islamisten – sie missbrauchen die Freiheit, um sie abzuschaffen, meint Wolfram Weimer im “Handelsblatt

  1. astuga
    15. April 2012, 14:50 | #1

    @Mercutio
    Das hat damit zu tun, dass man niemanden zum Bürger möchte der die bestehende Gesellschaftsordnung und die Kultur des Ziellandes ablehnt.
    Weil er an eine andere Gesellschafsordnung, ein anderes Rechtssystem und an ein anderes politisches System glaubt.
    Denn all das ist der Islam, und zwar völlig unabhängig von der Ansicht des einzelnen Muslims.

    Migration ist auch kein Menschenrecht.
    Die Bewahrung von Kultur, Frieden und Demokratie sehr wohl.

  2. astuga
    15. April 2012, 14:52 | #2

    @Mercutio
    Wenn der Esel übermütig wird, geht er aus Eis tanzen.
    Schau, wenn man ein wenig die Augen und Ohren offen hält dann erkennt man, dass ohnehin bereits viele Menschen in Europa mit der geballten Faust in der Tasche herumlaufen.
    Und damit meine ich nicht die Clowns von der Piratenpartei.
    Offensichtlich wollen du und deinesgleichen einen Bürgerkrieg – bitte, ich traue mich zu sagen, er wird kommen.
    Nicht demnächst, aber so in den nächsten 20-30 Jahren.
    Und die Balkankriege werden ein “Lercherlschaß” dagegen gewesen sein.
    Die Menschen dort können dir erzählen, wie schnell die vertraute Ordnung kippen kann.
    There will be blood – und die Bevölkerung wird nicht vergessen, wer ihnen die Kulturbereicherung und so einiges andere eingebrockt hat, und wer die willigen Helfer waren.

  3. Christian Peter
    15. April 2012, 15:01 | #3

    Weltanschauliche Belange wie Religion sind reine Privatsache – der Staat sollte sich
    dabei nicht einmischen. Religionsgemeinschaften sollten daher vom Staat weder
    subventioniert noch privilegiert werden.

    Letzteres betrifft vor allem die katholische Kirche, die vom Staat gegenüber ande-
    ren Gemeinschaften eideutig bevorzugt wird – Die Liberalisierung des Sektors
    der religiösen Dienstleistungen ist daher längst überfällig.

  4. Christian Peter
    15. April 2012, 15:03 | #4

    Weltanschauliche Belange wie Religion sind reine Privatsache – der Staat sollte
    sich dabei nicht einmischen. Religionsgemeinschaften sollten daher vom Staat
    weder subventioniert noch privilegiert werden.

    Letzteres betrifft vor allem die katholische Kirche, die vom Staat gegenüber
    anderen Gemeinschaften eindeutig bevorzugt wird – Die Liberalisierung des
    Sektors der religiösen Dienstleistungen ist daher längt überfällig.

  5. Thomas Holzer
    15. April 2012, 15:38 | #5

    @Christian Peter
    Ich habe Sie schon gestern ersucht, Ihre Doppelpostings zu unterlassen!
    Ihre Aussagen werden durch die Verdopplung weder besser noch schlechter!

  6. Rennziege
    15. April 2012, 16:20 | #6

    @Mercutio
    Danke, lieber Onkel Mercutio!
    Und bitte tun Sie der Allgemeinhaeit den Gefallen, sich an dieses von Ihnen verkündete Ende des Diskurses zu halten, soweit es Sie betrifft. Zum ersten Mal in Ihrem Leben tun Sie damit etwas sozial Wertvolles.

  7. Rennziege
    15. April 2012, 16:23 | #7

    @Thomas Holzer
    Manches muss ein revolutionärer Poster halt zweimal schreiben, denn beim ersten Mal scrollt jeder drüber. Weil der Inhalt sowieso redundant und déjà-vu ist.

  8. Mercutio
    15. April 2012, 17:31 | #8

    @Rennziege
    Ich muss Sie enttäuschen. Das Ende des Diskurses betrifft leider nur Sie und nicht die übrigen Herrschaften hier. Im Übrigen werde ich darin so konsequent sein, wie Sie selbst schon in Ihren mehrfachen Ankündigungen ;-)
    Ich bin es nur leid, ständig von Ihnen angemacht zu werden, ohne jemals auch nur eine einzige vernünftige Stellungnahme erhalten zu haben. Das wollen Sie offenbar nicht und dann eben gut so.

  9. Christian Peter
    15. April 2012, 17:41 | #9

    @Rennziege

    Euch gehen doch bloß die Argumente aus. Erklären Sie doch, wie sich aus
    der Sicht eines bekennenden (Neo-) Liberalen die Subventionierung und
    Privilegierung einzelner Religionsgemeinschaften rechtfertigen lässt.

  10. Rennziege
    15. April 2012, 18:08 | #10

    @Christian Peter
    Meines Wissens lebt die Kirche von Mitgliedsbeiträgen wie ein Sportverein, dem jedermann nach Belieben beitreten oder den Rücken kehren kann. Wo sie Geld vom Staat erhält, erfüllt sie soziale Aufgaben, die der Staat nur schlechter und teurer ausführen kann.
    Also gut investiertes Geld zum Wohl aller Bürger. Und wie viele Touristen werden Wien fernbleiben, sobald die Dome und Kirchen der Stadt der Verfall preisgegeben sind?
    Die wahre, immens teure und völlig sinnlose Privilegierung und Alimentierung gilt den NGOs der “alternativen” Szene, die maximal ihren Anführern hilft.

  11. astuga
    15. April 2012, 19:29 | #11

    @Christian Peter
    Religion ist keine Privatsache.
    Privatsache ist lediglich für welche Religion sich jemand entscheidet.

    Eine Weltanschauung als solche kann schon per Definition keine Privatsache sein.
    Egal ob es politische oder transzendente sind.

  12. Mercutio
    15. April 2012, 19:42 | #12

    @Rennziege
    Immer die gleiche Leier, wie einfallslos, drei Viertel der Kirchen könnte man ohne Einbußen für den Toruismus schließen. Und ob die Kirche die vom Staat finanzierten Bereiche so viel besser erfüllt, darüber kann man trefflich streiten. Aber ja: Staat böse und Kirche toll. Immer schön in die Extreme gehen, — statt Kritik mit Augenmaß zulassen blinde Verteidigung von allem was eh schon immer so war und deswegen gut sein muss.

  13. Christian Peter
    15. April 2012, 21:09 | #13

    @Rennziege

    Der größte Teil der Subventionen an die katholische Kirche fließen als direkte
    Subventionen wie Steuerprivilegien, etc. Die Aussage, es würde für alle Zu -
    wendungen Gegenleistungen erbracht ist sachlich genauso unrichtig wie die
    Aussage, der Bürger könnte sich dieser Zwangsbeglückung entziehen.

    Außerdem ziemlich lustig, dass sich in einem Forum für Neoliberale Blogger
    ernsthaft für die Subventionierung kirchlicher Einrichtungen wie etwa die
    Caritas stark machen.

  14. 15. April 2012, 21:22 | #14

    Der Islam ist ja ein selbstlimitierendes Phänomen…

  15. astuga
    15. April 2012, 23:00 | #15

    @Mercutio
    Keine besonderen Fanatiker, keine Salafisten, keine Wahabiten…
    Der ganz normale, alltägliche Islam (damals sogar noch unter Mubarak):

    Was zuvor geschah.
    “Wie jetzt bekannt wurde, hat der ägyptische Christ Maher El-Gohary mit seiner Tochter Dina das Heimatland Richtung Syrien verlassen.
    Nachdem der ehemalige Muslim Christ geworden war, wollte er auch die Änderung des Religionseintrages in seinem Ausweis von “Muslim” in “Christ” erreichen.
    Das ist bislang in Ägypten nicht möglich. Maher hatte daraufhin im August 2008 den ägyptischen Staat verklagt, wofür der heute 58-Jährige in der Öffentlichkeit als Abtrünniger gebrandmarkt wurde.
    In der Folgezeit waren Vater und seine damals 15-jährige Tochter gezwungen, mehr als zweieinhalb Jahre im Untergrund zu leben.”
    http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/%C3%A4gypten-maher-el-gohary-mit-tochter-au%C3%9Fer-landes

    Ihre aktuelle Situation:
    Von Ägypten nach Syrien nach Frankreich nach Deutschland nach Schweden.
    “Interview with the former Muslims Maher al-Gohary (60) and his daughter Dina (17) who escaped from Egypt because of death penalty for conversion to Christianity.
    The very well known case from European media is not looking like coming to an expected happy end. Those two people have been facing difficulties for years, not only in Egypt where death penalty is sentenced for conversion from Islam to Christianity, but also in Europe, where they were subjected to the acts of discrimination by the Muslim community…”
    http://europenews.dk/en/node/53754

  16. astuga
    15. April 2012, 23:06 | #16

    @Dr. Dieter Zakel MA
    Frei nach einem bekannten Gedicht:
    Der Islam ist der Islam ist der Islam

    Oder wie Erdogan vor 1-2 Jahren im türk. Fernsehen sagte:
    Die Bezeichnung “moderater Islam” ist häßlich und eine Beleidigung.
    Es gibt keinen moderaten oder unmoderaten Islam.
    Der Islam ist der Islam, und damit hat es sich.

  17. Mercutio
    16. April 2012, 09:18 | #17

    @Christian Peter
    Frau Rennziege ist keine Liberale und schon gar nicht Neo-, sondern ganz einfach eine ultrakonservative katholische Fundamentalistin, für die die Welt vor 150 jahren um Viiieeeles besser war. Abtreibung ist sowieso pfui, Kinderschändung gibt es nur in Sozi-Heimen, alle Muslime sind potenzielle Sozialbetrüger oder gra Verbrecher und was es noch alles an Verdrängungen gibt. Hauptsache, in der eigenen Familie ist alles sauber und in Ordnung. Wo ist nicht so ist, sind die Betroffenen selber schuld. Basta.

  18. astuga
    16. April 2012, 13:26 | #18

    Wer nicht vom Islam reden will, soll auch vom Salafismus schweigen.
    Es muss immer dazugesagt werden, dass der Salafismus keine spezielle Ausprägung des Islam ist, die halt irgendwie extrem wäre – manchmal wird es ja so dargestellt.

    Das Gegenteil stimmt, am Salafismus ist nichts dran, was nicht originär islamisch wäre.

  19. Thomas Holzer
    16. April 2012, 14:00 | #19

    @Mercutio
    Abtreibung ist auch meiner Meinung nach Mord.
    Die meisten Fälle an Kinderschändung gibt es in der Familie, in der engsten Verwandtschaft.

    Ich will weder etwas schön- noch schlechtreden, sondern nur gewisse Fakten zurechtrücken, so mir dies erlaubt sei.

  20. Mercutio
    16. April 2012, 15:15 | #20

    @Thomas Holzer
    Werter Holzer, Ich habe auch nicht Sie gemeint, Sie sind mir noch einer der Ausgewogendsten hier im Forum, weil Sie zumindest ehrlich sind, — sondern Wadelbeißer wie Frau Rennziegerin.
    Man kann auch gegen Abtreibung sein, warum denn nicht, aber die Absolutheit, mit der diese Dame jede andere Meinung als falsch und verlogen hinstellt, nervt mich ziemlich. :-)

  21. Lodur
    16. April 2012, 16:39 | #21

    Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich doch so mancher antiislamischer Kulturkämpfer (in dem Fall “astuga”) als Sympathisant des christlichen Fundamentalismus outet. So verweist er auf die Zeltmacher-Nachrichten, eine Plattform aus dem calvinisch-reformierten Extremismus. Hier ein kleiner Auszug aus der dortigen Reflexion über Fundamentalismus:

    “Der sog. Fundamentalist ist in Verruf gekommen, nun auch unter Christen. Als solcher hat man es schwer mittlerweile, die Spaltung wird größer. Dabei hat er doch nur eins: ein Fundament, möchte man glauben. Und? Hat das nicht jeder Christ? Ist der Christ nicht per Definition ein Fundamentalist, weil er ein fundamentales Bekenntnis hat und selbst mit dem Tod vor Augen treu und tapfer daran festhält?

    Es gibt eine englische Arbeit, die heißt The Fundamentals. Ein monumentales Werk, in dem die fünf großen Glaubenspfeiler hervorgehoben werden, an welche Christen aller Denominationen festhalten:
    1. Die Dreieinigkeit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist sind ein und derselbe Gott.
    2. Jesus Christus – Er ist und bleibt 100% Mensch und 100% Gott in alle Ewigkeit.
    3. Das zweite Kommen Jesu – Er wird wiederkommen, um zu richten und zu herrschen.
    4. Rechtfertigung – Aus Gnade allein, durch Glauben allein, in Jesus Christus allein.
    5. Die Heilige Schrift – unfehlbar und ausreichend für das christliche Leben.”

    Erhellend auch die Einstellung der dort Publizierenden zum Thema Abtreibung:

    “Man will die Schandtaten wohl begehen, gleichzeitig aber die Augen dabei verschließen und mit den eigenen Sünden lieber nicht konfrontiert werden.”

    Äußerst interessant auch deren Einstellung zur Homosexualität:

    “Wie sieht deren Praxis aus, das dem HERRN so ein Greuel ist? Warum waren homosexuelle Handlungen bis 1969 eigentlich strafbar? Was ist so unmoralisch an gleichgeschlechtlichen Beziehungen und warum sollte die Kirche dagegen angehen anstatt dem Treiben noch eine Heimat zu geben?”

    Ja, ja, so kämpft der eine Fundamentalist (astuga) gegen die anderen Fundamentalisten (religiös-reaktionärer Islamismus).

  22. Thomas Holzer
    16. April 2012, 17:07 | #22

    @Lodur
    Über die von Ihnen angeführten Punkte 1-5 kann man, wenn man will, diskutieren,
    Fakt ist aber auch, daß diese 5 Punkte für einen gläubigen Protestanten/ Katholiken nicht zur Diskussion stehen.

    Ich habe kein Problem damit, anscheinend aber Sie.

    Ich habe auch kein Problem mit Ihren Ansichten, dieselben sollen Sie verbreiten, wenn Sie wollen, solange Sie mich nicht zwingen, diesen Ihren Ansichten zu folgen.

    Ergo: wo ist Ihr Problem?

  23. Mercutio
    16. April 2012, 17:30 | #23

    @Lodur
    Mitteleuropa ist gottseidank :-) ein schlechtes Geschäftsfeld für christliche Fundamentalisten, darum sind wir in den Augen der Evangelikalen ein schlimmeres Babel als das historische und zum Untergang und Verdammnis auserkoren :-)

  24. Thomas Holzer
    16. April 2012, 18:46 | #24

    @Mercutio
    Allgemeine Feststellung:
    Nur weil man seinem Glauben treu ist, ist man Fundamentalist?

    Ist man dann auch Fundamendalist, wenn man seiner Ideologie treu ist?

    Die Grenzen sind fließend; aber, nachdem alle demokratischen Parteien in die sogenannte, vielzitierte Mitte drängen, wird per Gesetz bald alles, was von dieser Mitte abweicht, ganz demokratisch legitimiert als fundamentalistisch bezeichnet werden dürfen.

    Schöne neue Welt, wenn man diese so will

  25. Lodur
    16. April 2012, 20:15 | #25

    @Thomas Holzer
    Punkt 1 bis 3 sind christliches Gemeingut. Punkt 4 gilt für Katholiken, Ostkirchen oder altorientalische Kirchen nicht, die auch die Werkgerechtigkeit kennen. Punkt 5 gilt nur für das protestantische Spektrum. Katholiken, Ostkirchen oder altorientalische kennen auch noch Tradition und Lehramt als Glaubensquellen.

  26. Lodur
    16. April 2012, 20:17 | #26

    Aber viel diskussionswürdiger sind die zitierten Ansichten über Homosexualität und Abtreibung.

  27. Mercutio
    17. April 2012, 11:46 | #27

    @Thomas Holzer
    Lieber Holzer, das sollten Sie aber schon wissen: “fundamentalistisch” ist nicht jemand der an eine Religion, Sache oder Ideologie glaubt, sondern jener der nichts anderes daneben dulden und gelten lassen kann/will!

  28. Lodur
    17. April 2012, 12:51 | #28

    Fundamentalismus bedeutet, dass man bestimmte Themen, Motive, Aussagen oder auch Lehren als absolute und alleingültige Grundlagen einer Religion, Ideologie etc. definiert und daneben alles davon Abweichende nicht toleriert, also erduldet.

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