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“Es ist viel Geld in der Welt”

Gold und Immobilien werden immer teurer. Es ist viel Geld in der Welt. Platzt bald die nächste Blase? Gute Frage, beantwortet von der F.A.Z.

  1. 24. April 2012, 06:42 | #1

    Die FAZ hätte es durchaus kürzer haben können: (Ich zitiere “mal wieder” von Mises:
    “Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem. ”

    Jede “platzende” Blase erinnert einen daran was eigentlich nur wird das platzen ja immer dem Markt zugerechnet und nicht den ach so weisen Eingriffen unser Delebets.

    Es stünde der FAZ gut an, sich einmal ein paar Werke des Liberalismus durch zu lesen. Ich weiß das ist ungefähr so wie für den Teufel das Weihwasser, aber nun ja mit dem Weihwasser kann man wohl den Teufel von sich halten und mit den liberalen Ideen “könnte” man sich die Sozialisten aller Farbe auch vom Leibe halten. Aber wahrscheinlich ist der Glaube an den Staat einfach systemimmanent (in D). Große Firmen, große Bürokratien, große Eingriffe, große Effekte (nur nicht die, die man gerne hätte)…

  2. FritzLiberal
    24. April 2012, 08:09 | #2

    Lieb. Der Autor schreibt selbst, dass die Euro-Geldmenge verdoppelt wurde, aber weil der Goldpreis sich ebenso verdoppelt hat, sei “Gold in einer Blase”.

    Intellektuell schwerstens überfordert, der Typ.

  3. menschmaschine
    24. April 2012, 15:34 | #3

    @FritzLiberal
    vielleicht meinte er das ja anders, vielleicht ist der satz unvollständig. der satz hieß vermutlich: “stiegl-gold-bräu ist in meiner blase”.

  4. Der Wanderer
    24. April 2012, 17:02 | #4

    @FritzLiberal
    Tun Sie dem Autor da nicht unrecht? Ich finde die Stelle nicht, wo er einen Zusammenhang zwischen Goldpreis und Geldmenge herstellt. Abgesehen davon: Der Goldpreis hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt, die Geldmenge M3 hat sich aber “nur” in den letzten 10 Jahren verdoppelt (siehe Grafik im Artikel).

    Derzeit fliehen viele in den vermeintlich sicheren Hafen Gold. Dadurch erhält der Goldpreis natürlich Auftrieb. Wenn die Angst aber übertrieben ist, schießt Gold sehr stark nach oben, so wie letztes Jahr. Das ist die Blase, vor der der Autor warnt.

    Wenn man dem Autor einen Vorwurf machen will, so den, dass der Goldpreis von anderen möglicherweise wichtigeren Faktoren abhängt. Einerseits hat Indien hohe Importzölle auf Gold eingführt, wodurch der Handel mit Gold erlahmt. Indien ist immerhin der größte Vebraucher von Gold. Dadurch fällt der Preis, wie gerade eben. Diesem Trend arbeiten die vermehrten Käufe von Gold durch die Chinesen entgegen. Wohin der Goldpreis letztendlich hinsteuert, ist daher wenig abschätzbar.

    Der Empfehlung des Autors dieses Blogs an anderer Stelle, falls Sarkozy unterliegt, den “Goldhändler seines Vertrauens” aufzusuchen, kann man daher nur bedingt Folge leisten. Die Auswirkung der vermutlich exzessiven Schuldenpolitik Hollandes ist nur eine Stimme im Konzert um den Goldpreis. Wie groß sie sein wird, steht noch in den Sternen.

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