Geld gedruckt, Problem gelöst!
25. April 2012 | Autor: Fremde Federn
Francois Hollande will eine radikale Erweiterung des EZB-Mandats. Die EZB soll Kredite nicht mehr nur an die Banken, sondern direkt an notleidende Staaten vergeben.- Noch einfacher: Die Staaten drucken sich so viel Euros, wie sie grad brauchen. Genial.
Sozialistische Einheitslösung
Trotz erkennbarem Schwachsinn wird wohl ein Hollande gewählt werden.
Wenn das tatsächlich passiert, ist der Demokratie nicht mehr zu helfen.
Und in der EU-Kommission wird schon überlegt, wie man die vor kurzem eingeführten Stabilitätskriterien wieder aufweichen kann.
Die Lösung wird genau wie beim Vertrag von Lissabon sein. Gesetze brechen und es mit “alternativlos” beschönigen.
Wird sich das Traumpaar Merkozy bald trennen?
@FDominicus
Sie schreiben es
Die EU selbst kann 11 Mrd. Euro seiner Rechnungen aus 2011 nicht bezahlen. Schön, diese Lehrmeister.
Die EZB bedruckt Papier und die Zauberlehrlinge stellen sich selbst Meisterbriefe aus. Beides hat den gleichen Wert. Die Moral von der Geschichte: Den ominösen Gesellschaftsvertrag hat der Bürger nicht unterfertigt. Wo der Bürger aber tatsächlich ein Kreuz macht, bekommt er’s nicht minder mit den Leermeistern (spelling is correct) zu tun.
Die Wahlen haben gezeigt, dass die klare Mehrheit der Franzosen im Moment keine linken Experimente ausprobieren will.
Falls es Le Pen trotzdem gelingen sollte, ihre Wähler von der Wahl Sarkozys abzuhalten, wird es zwar einen sozialistischen Präsidenten geben.
Die FN wird dann jedoch Frankreichs dominante rechte Partei sein.
Vielen Linken wäre dies jedoch ohnehin ganz recht.
Durch jene Polarisierung ließe sich die Trennung zwischen Gut (Links) und Böse (Rechts) besser aufrechterhalten.