Staatswirtschaft halt
26. April 2012 | Autor: Fremde Federn
Mehrere Jahre schon ist eine Gemeindebedienstete im Wiener Allgemeinen Krankenhaus im Krankenstand. Nun flog auf: Nebenbei betreibt sie zwei Privatpraxen für Psychotherapie in Wien und Innsbruck, berichtet die “Presse“
“Aus dem KAV heißt es, dass man sich Dauerkrankenstände (als solche gelten – je nach Begründung – Abwesenheiten ab sechs Wochen oder 60 Tagen) selbstverständlich genau ansehe. Im konkreten Fall habe es mehrere Gespräche mit der Betroffenen gegeben. Als öffentlicher Arbeitgeber und Gesundheitsbetrieb habe man sich jedoch selbst eine besondere Fürsorge für Mitarbeiter auferlegt.”
Der letzte Satz ist wirklich nett
Bitte noch mehr Fürsorge, nicht nur durch öffentliche, sondern per Gesetz auch durch private Arbeitgeber!
OT
Ist die holländische Regierung daran gescheitert?
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/04/26/niederlaendischer-rechnungshof-esm-hat-schwere-rechtliche-maengel/
Ja, wann soll sie denn sonst ihre Praxen führen??? Ironie off
Das Gesundheitswesen in Österreich dient in erster Linie als Selbstbedienungsladen
für Politiker, Ärzte, Funktionäre und einem Heer an Verwaltungsbeamten – es wird
Zeit, diesen Sumpf endlich trocken zu legen.
Das Gesundheitswesen in Österreich dient hauptsächlich als Selbstbedienungs-
laden für Politiker, Ärzte, Funktionäre und einem Heer an Verwaltungsbeamten-
wer wird diesen Sumpf jemals trocken legen ?
Das Gesundheitswesen in Österreich dient hauptsächlich als Selbstbedienungs-
laden für Politiker, Ärzte, Funktionäre und einem Heer an Verwaltungsbeamten
- wer wird diesen Sumpf jemals trocken legen ?
Der entscheidende Satz ist doch dieser hier: “Der dringend benötigte Dienstposten werde jedoch nicht freigegeben.”
Jetzt mal ehrlich: Wie wichtig kann eine Stelle sein, die jahrelang nicht ausgefüllt wird?
“Die dauerkranke Beamte wird mit 1. Mai unbezahlten Urlaub antreten. Freiwillig.”
Wie edel!
Da hat sie ja nur vier Jahre lang mutmsßlich die Steuerzahler betrogen und bestohlen, es sich im System gerichtet und eine Geldmenge abgeschöpft, die bei einem Herrn Grasser zum Staatsnotstand führen würde. Aber als SPÖ-Funktionärin wird ihr schon nix passieren.
Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.