“Nicht immer anstrengen müssen, Europäer zu sein…”
30. April 2012 | Autor: Fremde Federn
“…Mehr Europa? War gestern.Die Stimmung ist gereizt, die Nerven liegen blank. Mitunter scheint es, als würde Europa an sich selbst irre werden. Und als würden viele Menschen die EU lieber heute als morgen hinter sich lassen und politisch dorthin zurückkehren, wo sie sich lange Zeit sicher gefühlt haben: in die eigenen vier Wände des vertrauten Nationalstaats. Dorthin, wo man Franzose, Ungar oder Deutscher sein darf und sich nicht ständig anstrengen muss, um Europäer zu werden…” (“Zeit“)
Die Geschichte wiederholt sich eben regelmässig
Weil sich die Menschen nicht ändern können…
Wessen Wohlstand müssen wir erhalten? Den der Südeuropäer, der Banker und Politiker?
Ein Nutzen, der einem ständig erklärt werden muss, ist eben kein Nutzen.
Mehr EU war nie mehr Europa.
Der Europäer ist weder Nationalist noch Kontinental-Nationalist. Er ist ein Patriot, der sich allem ihm Fremden interessiert aber vorsichtig nähert. Die eigenen vier Wände sind und waren eben die des eigenen Hauses, die inzwischen von verbeamteten Waffennarren nicht mehr geachtet werden.
Schon der Nationalstaat war eine linke, die Menschen überwältigende betrügerischee Idee, die nicht umsonst als Kriegsfolge über die meisten Europäer kam. Rechtspositivistischer Absolutismus wird auch im demokratischen Gewande nicht zu einem kuchenguten Kaffeekränzchen.
Wer Problem und Lösung verkennt, benöltigt dringend Nachhilfe in Geschichte.
Demokratie ist ein hohes Gut. Der Friede ist ein noch höheres Gut. Wenn es so weit kommt, daß der Friede durch die Demokratie bedroht wird, ist es auch legitim, die Demokratie in ihre Schranken zu verweisen.
Besser ein erzwungener Friede als ein demokratisch beschlossener Krieg.
@world-citizen
Aber geh, was Sie nicht sagen, Herr Weltbürger.
@rubens
Und WC wird für uns entscheiden, ab wann ein Friede erzwungen werden muß.
Frage ich mich nur, wer wird ihm die militärischen Mittel für die Friedenserzwingung zur Verfügung stellen
Die Menschen kann man nicht ändern, aber man sollte wenigstens darauf achten, daß sie keine Waffen in die Hand bekommen, mit denen sie Schaden anrichten.
@world-citizen
Der Krieg fällt aus in Europa. Wegen Personalmangel.
Nachzulesen bei Gunnar Heinsohn.
Dann würde ich mit der Entwaffnung als erstes beim ungedeckten Papiergeldstandard, der finanziellen Masservernichtungswaffe schlechthin, anfangen.
@world-citizen
Gib keine Ratschläge, wc.
@Prinz Eugen von Savoyen
@world-citizen erklärt uns doch nur, warum es demnächst eine Diktatur braucht. Er meint es wirklich gut mit uns!
Europäer bin ich ohnehin, dazu brauche ich keine EU.
Und vor allem nicht diese EU – eine Union der politischen Großmannssucht, der Lobbyisten, und der vereinigten Spesenritter Europas von Links, Mitte und Rechts.
Denn bereits mit der abstrusen Gleichsetzung von EU und Europa beginnt der Denkfehler der zu “blanken Nerven” und Verkrampfungen führt.
Lesen Sie beide mal das Buch ,,Gewalt”, von Steven Pinker. Die Welt wird besser, kein Grund für diesen Pessimismus.
@world-citizen
Na, da lässt unser Blog-WC wieder mal die totalitäte Sau raus…..
WICHTIGER HINWEIS!
Vor dem Öffnen der Senftube unbedingt Wissen erwerben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Totalitarismus#Merkmale_des_totalit.C3.A4ren_Staates
@Anton Volpini
Bei dem Burschen, dessen Schlichtheit jeden Amish vor Neid erblassen ließe, fällt es mir schwer, die Contenance zu wahren.
Bitte nicht die Amish beleidigen. Hätten die die gleichen wirren Ideen wie der WC, würden sie mit Gewalt ein kontinentales, oder besser gleich weltweites, Amish-Reich durchsetzen wollen.
@world-citizen
Argumentieren mit dem linken Wikipediea?
Das ergibt argumentative Kurzschlüsse.
@FritzLiberal
Stimmt, die Amish zeigen mit ihrer Schlichtheit Würde, der wc ist nur deppert. Die Amish hätten das nicht verdient.
Passender:
http://de.wikipedia.org/wiki/F-Skala_(Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit)
Merkmale des Totalitarismus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Totalitarismus#Merkmale_des_totalit.C3.A4ren_Staates
@Prinz Eugen von Savoyen
Mag es Euch höchstderoselbst, Ihro hw. Gnaden, und meiner Wenigkeit auch schwerfallen, ob der schlichten Gemüter der neuzeitlichen Spartakisten die Contenance zu wahren — wir werden darin und darob nicht ermatten.
Was um so leichter fällt, als der historische Spartacus sich angesichts der Rosstäuscher, die seinen Namen usurpiert haben, längst im Grabe dreht wie ein Ventilator.
@Rennziege
Er ist ein Tschapperl, der wc. Ich werde in Zukunft das tun, was das Publikum mit seiner Homepage macht, ignorieren. Null Kommentar, er lohnt keinen Buchstaben.
Das ist wenigstens die sanftere Methode. Es gibt auch Menschen, die Faustschläge anwenden, wenn ihnen die Argumente ausgehen.
@world-citizen
Letzte Antwort: Ich komme ohne Faustschläge durch, und wenn ich sie bräuchte, für den wc hätte ich keinen übrig.
@norbert bender
Ja, Wikipedia ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber wer es in Zweifel zieht, sollte wenigstens andere Quellen anzuführen in der Lage sein.
Das gute an Wikipedia ist deren Unabhängigkeit und Werteneutralität.
Sie schaffen es immer wieder, Ihr eigenes, schon sehr tiefes, Niveau, wieder zu unterschreiten. Gratulation, das ist gar nicht so einfach!