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Die Tricks der Gelddrucker

Die Geldflut der EZB verfehlt ihre Wirkung. Folgt jetzt der Griff in die Trickkiste? Jede nationale Notenbank der Eurozone kann eigenständig Geld schöpfen und muss darüber nicht einmal berichten, analysiert die “WiWo”

  1. 6. Mai 2012, 07:42 | #1

    Nun ich denke so etwas muß man erwarten. Und ich bin auch überzeugt die Delebets aller Parteien lassen sich noch etwas “einfallen”, was nur heißt es wird teuer für uns….

    Ich weiß nicht wann diese Betrüger den Bogen überspannnen. Vielleicht ist er sogar schon gebrochen. Aber bis das Ganze so durchsickert dauert es halt.

    Nur frag ich mal anders herum. Was hat sich denn seit den ersten Rettungsaktionen der Banken wirklich geändert? Haben wir Haushaltsüberschüsse oder geht es wie es auch hier so “schön” hiess um eine Verflachung der Verschuldung?

    Ich denke man kann festhalten, alle Milliardenrettungen haben nichts bewirkt außer die Krise zu zementieren und zu vertiefen. Nur wer glaubt daraus würde etwas gelernt? Ich wette 1:1000 mehr Regulierung, mehr Bevormundung und mehr Willkür warten nur darau entdeckt zu werden….

  2. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 12:12 | #2

    http://www.youtube.com/watch?v=1rvPPxnITzU&feature=g-vrec

    Nettes Video zum Thema Arm und Reich, Geldsystem usw…

  3. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 12:33 | #3

    @Mr. Burns

    Und die Thematik der Währungen und deren Verbindungen wird auch gut erläutert.

  4. Smarti
    6. Mai 2012, 12:41 | #4

    @Mr. Burns
    Ist das schon wieder dieser Zinseszins-Blödsinn?
    1.) Zentralbank gibt 100 Euro in den Markt und verlangt 5 Euro Zins pro Jahr zurück.
    2.) Am Ende des Jahres werden die 5 Euro an die Zentralbank gezahlt.
    3.) Zentralbank gibt 5 Euro für Personal aus oder gibt es an den Staatshaushalt weiter: So oder so gelangt das Geld wieder in die Wirtschaft.
    4.) Nächstes Jahr werden wieder 5 Euro an die Zentralbank gezahlt.
    5.) usw….
    Nach 20 Jahren sind immer noch 100 Euro im Umlauf, ohne dass es irgendeine Zwangslogik zur exponentiellen Verschuldung gäbe.
    Kann jetzt nicht so schwer zu verstehen sein.

  5. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 13:24 | #5

    @Smarti

    Schauen Sie sich mal das Video, dort geht es um weit mehr als Zinsen.
    Genauer gesagt redet der Mann nur ca. 10 Minuten der zwei Stunden über Zinsen.

  6. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 13:34 | #6

    @Smarti

    Bei 1:19:00 sagt Herr Popp etwas interessantes:
    Es findet keine Umverteilung von arm zu reich, sondern von fleißig zu reich!

  7. Rennziege
    6. Mai 2012, 14:22 | #7

    @Mr. Burns

    In zwei Minuten der “Simpsons” steckt mehr Hirn und Wahrheit als in den von Ihnen empfohlenen zwei Stunden selbstgefälliger Faselei. (Nicht dass ich mir die angetan hätte; schon nach 45 Sekunden im Schnelldurchlauf brach ich ab — und in Bewunderungsrufe für Mr. Burns aus, der offenbar alle Zeit der Welt für bemitleidenswerte Einfalt zu verschwenden bereit ist.)

  8. Ferguson
    6. Mai 2012, 14:43 | #8

    @Rennziege
    Immer wieder erfrischend den klaren Durchblick einer Rennziege zu geniessen, und das auch noch im Renntempo. Ich habe mir den Ede Popp (oder hat der einen anderen Vornamen?) einige Male angetan. Dann hatte ich kapiert, nichts neues unter dieser Sonne. Alles schon einmal gehört und da gewesen. Wirklich treffend ist nur der eine Spruch von Popp: Umverteilung von fleissig nach reich.

  9. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 15:50 | #9

    @Rennziege
    “schon nach 45 Sekunden im Schnelldurchlauf brach ich ab”
    So ungefähr ergeht es mir wenn ich sehe dass Sie hier wieder einen “Kommentar” abgelassen haben.
    Die braucht man gar nicht ganz durchlesen, denn schon nach der ersten Zeile Schwachsinn kann man getrost abbrechen…

  10. Rennziege
    6. Mai 2012, 16:41 | #10

    @Mr. Burns
    Wie schön, dass auch Sie Möglichkeiten der Zeitersparnis nutzen. Meine ersten beiden Zeilen (Lob der “Simpsons”) haben Sie aber offenbar beglückt. Auch das ist schön.
    Freundschaft, wie immer!

  11. 6. Mai 2012, 16:45 | #11

    Ferguson :
    [Geldsystem] Wirklich treffend ist nur der eine Spruch von Popp: Umverteilung von fleissig nach reich.

    Na dann deklinieren wir mal durch, unter welchen Bedingungen dieser Spruch zutreffen kann:

    Erster Grundsatz: Bei realem Geld (!= Fiatmoney) bleibt die Geldmenge in Relation zur Gütermenge annähernd konstant. Neues Geld kommt dabei einzig im Gleichklang mit neuer Wertschöpfung ins System, sprich Wirtschaftswachstum und Geldmengenwachstum halten sich die Waage, daher behält das Geld seine Kaufkraft.

    Zweiter Grundsatz: Wertschöpfung entsteht durch Fleiß. In Kombination mit Vermögen geschieht dies effektiver.

    Dritter Grundsatz: Der Fleißige, der sich des Vermögens Dritter zur Wertschöpfung bedient, behält einen Teil seines Ertrages. Den anderen Teil überläßt er als Zins resp. Risikoabgeltung demjenigen, der das Vermögen bereitstellte.

    Schlußfolgerung: Der Fleißige kann einzig dann einen Nachteil erleiden, wenn mehr Geld ins System kam, als der Wertschöpfung entsprach und zugleich dieses überschüssige Geld bei den Vermögenden ankommt.

    Seit dem 17.Jhd schon ist der nach Cantillon benannte Effekt bekannt, wonach eine Umverteilung ~von unten nach oben~ eintritt, wenn die Geldmenge überproportional ausgeweitet wird, zumal besagtes Geld idR Vermögenden zur Verfügung gestellt wird, die damit Unternehmungen finanzieren, ohne dabei die sich erst später einstellende Teuerung in Kauf nehmen zu müssen.

    Wie Ede Popp im Kontext von Echt-Geld besagte Umverteilung bewerkstelligt sehen will, bleibt schleierhaft. Vielleicht können Sie’s ja darlegen.

  12. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 17:10 | #12

    @gms

    Ihr erster Grundsatz stimmt nur dann wenn reales Wirtschaftswachstum oder besser gesagt die durch Erzeugung von REALEN Gütern geschaffenen Werte auch denen des Geldes welches die Finanzmärkte schaffen und in Umlauf bringen halbwegs entspricht.
    Nur genau das ist ja die letzten Jahrzehnte komplett außeinandergedriftet weil eben die Realwirtschaft nicht exponentiell wachsen kann, die Finanzwirtschaft dies aber, mit der Annahme es gäbe dieses Wachstum, Geschäfte macht. Somit entstehen Kapitalblasen die hunderte Milliarden Dollar betragen. Das übertrifft sogar die Wirtschaftsleistung vieler großer Länder.

    “Wertschöpfung entsteht durch Fleiß. In Kombination mit Vermögen geschieht dies effektiver.”
    Das ist ein Henne-Ei Problem. Vermögen oder Kapital muss erst einmal geschaffen werden um als Anreiz zu dienen. Und Fleiß ist nicht unendlich verfügbar, Geld aber quasi schon (bis halt der Crash kommt).

    Sie sehen also, Fleiß kann den Kampf gegen den Zinseszins niemals Gewinnen, denn die menschliche Arbeitsleistung kann nicht exponentiell gegen unendlich gesteigert werden, ebenso wenig wie die Effektivität als auch die Rohstoffe.

  13. 6. Mai 2012, 18:21 | #13

    @Mr. Burns

    Mit Verlaub: Sie schwafeln. Daß echtes Geld gedeckt ist und somit nicht beliebig wachsen kann, weil irgendwer irgendwas irgendwie tut, erwartet, unterläßt oder irgendwelche Annahmen trifft, scheint sich noch nicht bis zu Ihnen rumgesprochen zu haben.

  14. Mr. Burns
    6. Mai 2012, 19:54 | #14

    @gms
    Logik scheint auch noch nicht bis zu Ihnen vorgedrungen zu sein.
    Erklären Sie mir doch bitte was “echtes” Geld ist!
    Das würde ich gerne hören.
    Und mit Wörtern wie “irgendwie” “irgendwas” “irgendwer” sind ja wohl Sie derjenige der komplett Inhaltslos schwafelt, ansonsten würden sie etwas genauer auf meine Kommentare eingehen anstatt mit “irgendetwas” auszuweichen.

  15. 6. Mai 2012, 21:10 | #15

    @Mr. Burns

    Echtes Geld: Ein werthaltiges Gut oder praktischerweise ein verbrieftes Bezugsrecht für selbiges. Das war Geld über Jahrtausende hinweg.

    Zum Vorwurf der Faselei: ” .. die Finanzwirtschaft dies aber, mit der Annahme es gäbe dieses Wachstum, Geschäfte macht. Somit entstehen Kapitalblasen die hunderte Milliarden Dollar betragen.”

    Nicht irgendwelche Annahmen irgendwelcher Finanzer schaffen Blasen, sondern künstlich ausgeweitete Geldmengen. Full stop. Wenn des Pudels Kern schon zum wiederholten Male stinkt, weil Sie negieren, daß ich immer wieder einen Unterschied zwischen Fiatmoney und echtem Geld mache, ist jede Beschäftigung mit des Pudels Fell verlorene Liebesmühe. Soviel zur Bitte, doch ‘genau’ auf Ihre Kommentare einzugehen.

  16. FritzLiberal
    6. Mai 2012, 22:41 | #16

    Mr. Burns :Erklären Sie mir doch bitte was “echtes” Geld ist!

    Das Gut, das sich ohne staatlichen Zwang am Markt als Geld durchsetzt.

  17. Karl Markt
    7. Mai 2012, 00:41 | #17

    @FritzLiberal
    @gms
    “Echtes Geld: Ein werthaltiges Gut”
    “Das Gut, das sich ohne staatlichen Zwang am Markt als Geld durchsetzt.”

    Geld ist nicht nur Wertmesser, sondern auch (oder vor allem) Zirkulationsmittel.
    Das führt dazu, dass wenn die Waremasse wächst bzw allgeimen sehr groß ist (was der Fall ist), auch die Masse des Zirkulationsmittels zunehmen muss. Sonst wäre Warenzirkulation und Kapitalkreislauf gestört.

    Dieser Umsatnd verträgt sich nicht mit Geld, welches selbst ein “werthaltiges” Gut ist. Zum eine liegt es ja auf der Hand, weil ja nicht beliebig viel “werthaltiges Gut” (zB Edelmetalle) in Umlauf gebracht werden kann.
    Und zum anderen verursacht das Geld als Zirkulationsmittel Zirkulationskosten an sich. Selbst elektronisches Geld.
    Die Kosten der Banken in Deutschland für ihre Rechenzentren liegen im Milliardenbereich.
    Und hohe Kosten = schlecht, dass werden sogar Sie verstehen.

    Deshalb wird es in jeder höher Entwickelten Ökonomie eine Tendenz zu einem an sich wertlosen Zirkulationsmittel (=Geld) geben, zB Papier.
    Da es aber an sich nicht viel Wert hat, muss sein Wert, damit es die Funktion als Geld ausführen kann und die Ökonomie damit überhaupt funktioniert, gesetzlich festgelegt werden.

    Erzählen Sie das mal Ihren Freunden bei der Österreichischen Vorschule.

  18. Karl Markt
    7. Mai 2012, 00:44 | #18

    @Karl Markt
    “muss sein Wert, damit es die Funktion als Geld ausführen kann und die Ökonomie damit überhaupt funktioniert, gesetzlich festgelegt werden.”

    Besser:
    Die Akzeptanz als Zahlungsmittel muss gesetzlich festgelegt sein, wenn es sich um ein wertloses Gut handelt.

  19. FritzLiberal
    7. Mai 2012, 06:42 | #19

    Karl Markt :Das führt dazu, dass wenn die Waremasse wächst bzw allgeimen sehr groß ist (was der Fall ist), auch die Masse des Zirkulationsmittels zunehmen muss. Sonst wäre Warenzirkulation und Kapitalkreislauf gestört.

    Ist schon der erste Fehler. Damit ist der Rest Ihrer Ausführungen auch Unsinn. Aber Sie befinden sich damit in “bester” Gesellschaft; die gesamte Kaste der Investmentbanker und ähnliches Gesindel wird Ihnen fraglos begeistert zustimmen.

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