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Business as usual

Im Iran haben erneut vier homosexuelle Männer wegen “Sodomie” die Todesstrafe bekommen. Wie die iranische Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency berichtete, verurteilte der Oberste Gerichtshof die Männer zum Tod durch Erhängen. Im Iran gelten Schwule als “Feinde Allahs”, was mit dem Strang geahndet werden kann.

  1. Reinhard
    16. Mai 2012, 06:10 | #1

    Ich bin dafür, als Zeichen der internationalen Solidarität und um den Mullahs zu zeigen, dass sie alte verzottelte Spaßbremsen sind, den nächsten Life-Ball in Teheran stattfinden zu lassen.
    Na, wie wär’s?

  2. rubens
    16. Mai 2012, 07:11 | #2

    @Reinhard
    Gute Idee und Wien wäre dieses unappetitliche Spektakel los.

  3. Suwarin
    16. Mai 2012, 09:35 | #3

    Verstehe ich das richtig, im Iran glaubt man, Männer wären Tiere? Müssten dann nicht auch alle Nicht-Lesben aufgeknüpft werden?

  4. Sven Lagler
    16. Mai 2012, 11:01 | #4

    @Reinhard

    Den Life Ball in Teheran abzuhalten ist eine hervorragende Idee.
    Deutlicher kann man Völkerverständigung und Toleranz nicht testen und praktizieren.
    Falls dies wider erwarten nicht funktionieren sollte ist dies ein Zeichen dafür, dass …. ???

  5. Tom Pinger
    16. Mai 2012, 13:22 | #6

    Na ja…, ist schon ein bissi hart.
    Nur weil Männer sich gegenseitig ihr Glied in den Allerwertesten stecken – und diese Vorstellung die meisten Männer einfach nur anekelt – muss man sie ja nicht gleich aufhängen.

  6. aondara
    16. Mai 2012, 14:10 | #7

    Erstaunlich, die schwulenfeindlichen Kommentare. Nach dem Motto: Aufhängen, das ist wirklich ein bisschen übertrieben.

    Da brodelt der Hass unter den angeblich liberalen Dumpfbacken.

  7. Prinz Eugen von Savoyen
    16. Mai 2012, 14:23 | #8

    Life-Ball in Teheran, vor den Vorhang bitte.

    Dann könnte der Leifball-Obermacker über die Mullahs herziehen und müsste nicht mehr Leute zum Kotzen finden, die bei Schwulen nicht unverzüglich in Begeisterung ausbrechen.

  8. Rennziege
    16. Mai 2012, 14:51 | #9

    @aondara

    Ich kann hier keine schwulenfeindlichen Kommentare entdecken. O.K., manche sind etwas ironisch; doch der eindeutige Tenor richtet sich gegen die unsägliche, menschenverachtende Barbarei der “Religion des Friedens”.

  9. Tom Pinger
    16. Mai 2012, 14:57 | #10

    aondara :Erstaunlich, die schwulenfeindlichen Kommentare. Nach dem Motto: Aufhängen, das ist wirklich ein bisschen übertrieben.
    Da brodelt der Hass unter den angeblich liberalen Dumpfbacken.

    @aondara
    Von Hass kann keine Rede sein. Höchstens von Frust. Und auch nicht wegen schwuler Männer sondern wegen der medialen Verherrlichung dieses Themas, das – bis zum körperlichen Vollzug zu Ende gedacht – einfach nicht sehr anregend ist. Und zwar für ca. 95% aller Männer dieser Erde!

    Privat soll jeder machen was er will. Aber in Wien sind die Straßenbahnen heute wieder mit den Regenbogenfahnen unterwegs. Das ist doch krank!

  10. Christian Weiss
    16. Mai 2012, 15:00 | #11

    “unappetitliches Spektakel”? Wird man als Wiener irgendwie gezwungen, am Life Ball teilzunehmen oder hinzuschauen?

  11. Rennziege
    16. Mai 2012, 15:30 | #12

    @Christian Weiss

    “Wird man als Wiener irgendwie gezwungen, am Life Ball teilzunehmen oder hinzuschauen?”
    Nein, wird man nicht; aber man wird auch als Hetero (pardon: Hetera) gezwungen, diese über alle Maßen überblasene Lustbarkeit mitzubezahlen, denn sie wird aus Steuergeldern massiv gefördert. Und ich kenne Lesben und Schwule, die ihr Liebesleben so privat und nicht an die große Glocke gehängt wissen wollen, wie 999 Promille der Heteros auch.
    Diese Lesben und Schwulen finden den Christopher Street Day ebenso peinlich wie den Life Ball.

  12. Reinhard
    16. Mai 2012, 15:45 | #13

    @Christian Weiss
    Man wird auch nicht gezwungen, sich knackige Frauenhintern auf Werbeplakaten anzuschauen, aber wenn die auftauchen kreischt der feministische Wächterinnenrat Zeter und Mordio. Man wird auch nicht gezwungen, sich Mohammed-Karikaturen anzuschauen, aber wenn die auftauchen – na, das kennen wir schon. Man wird ja nicht mal gezwungen, hinzuschauen, wenn irgend ein Depp ein Hakenkreuz in den Hinterhof schmiert, aber da hören die fanatischen Windmühlenkämpfer schon springerstiefelbesohlte Horden durch die Straßen marschieren.
    Sich von einem lächerlichen Anti-Moschee-Internetspiel belästigt fühlen, von dem man nicht einmal etwas erfährt, wenn man nicht bewusst die Seite besucht, aber öffentliche Schaustellung sexueller Perver… äh, Lustkreativität als folkloristische Veranstaltung feiern.
    Immer schön so wie es gerade in den Kram passt, gelle?

  13. herbert manninger
    16. Mai 2012, 15:48 | #14

    Und auch deshalb wird dem Islam von von den besonders Aufgeschlossenen unserer Gesellschaft Respekt gezollt und gegenüber dumpfbackigen, faschistoiden, rassistischen, hetzerischen, etc., Islamskeptikern/gegnern couragiert Stellung bezogen….

  14. Thomas Holzer
    16. Mai 2012, 18:20 | #15

    @aondara
    Ist es wirklich ein Zeichen einer sogenannten aufgeklärten Gesellschaft, daß nahezu alles coram publico gezeigt und vor allem zelebriert wird?!

    Ich wage dies zu bezweifeln.

  15. FritzLiberal
    16. Mai 2012, 19:15 | #16

    aondara :Da brodelt der Hass unter den angeblich liberalen Dumpfbacken.

    Dumpfbacken, die hier posten, sind üblicherweise weit davon entfernt, liberal zu sein. Sehen Sie z.B. sich selbst an.

  16. FritzLiberal
    16. Mai 2012, 19:39 | #17

    herbert manninger :Und auch deshalb wird dem Islam von von den besonders Aufgeschlossenen unserer Gesellschaft Respekt gezollt und gegenüber dumpfbackigen, faschistoiden, rassistischen, hetzerischen, etc., Islamskeptikern/gegnern couragiert Stellung bezogen….

    Logisch. Die Gefahr, von Islamskeptikern auf offener Straße abgestochen zu werden, ist auch vergleichsweise sehr gering. Da tut man sich viel leichter, “mutig” zu sein.

  17. Gutartiges Geschwulst
    16. Mai 2012, 20:33 | #18

    Also, ich kann mir nicht helfen, aber in mir keimt ein schrecklicher Verdacht!
    Ist der Islam, selbst der gemäßigte, grundsätzlich homophob?
    Sofern meine Informationen zutreffen, verweigerte kürzlich ein Imam zwei schwulen, jungen Moslems die Zustimmung zur Homo-Ehe.

  18. Lodur
    17. Mai 2012, 12:47 | #19

    @Reinhard
    “aber öffentliche Schaustellung sexueller Perver… äh”

    Was regen Sie sich über die angebliche sexuelle Intoleranz des Islam so auf? Selber sind Sie um nichts besser.

  19. Lodur
    17. Mai 2012, 12:49 | #20

    @Gutartiges Geschwulst
    “Sofern meine Informationen zutreffen, verweigerte kürzlich ein Imam zwei schwulen, jungen Moslems die Zustimmung zur Homo-Ehe.”

    Genauso wie im Judentum und den meisten christlichen Kirchen.

  20. Gutartiges Geschwulst
    17. Mai 2012, 13:01 | #21

    @Lodur
    Zum Glück, gehöre ich nicht zu jenen einfältigen Geistern, die glauben, dass eine Tatsache die Andere aufhebt.

  21. Reinhard
    17. Mai 2012, 19:17 | #22

    @Lodur
    Natürlich, Lodur, ich bin bekannt dafür dass ich ständig Todesurteile für Schwule fordere. Ich begnüge mich nicht damit, es für pervers zu halten wenn ein Mann seinen Schniedel einem anderen in den Hintern steckt, und halte das nicht einfach für etwas was gefälligst hinter geschlossene Schlafzimmer- oder von mir aus auch SM-Kammer-Türen gehört, nein, ich glühe vor Verlangen, Homos zu steinigen bis sie verbluten.

    Wissen Sie was das Problem mit Euch ganzen Gutmenschen ist? Dass Ihr selbst vor Hass auf jeden, der nur eine andere persönliche Meinung besitzt als Ihr selbst, zu keiner Differenzierung fähig seid. Eure ganze Selbstverliebtheit, Präpotenz und Hasszerfressenheit, Eure Meinungsintoleranz und Eure Regulierungs- und Korrektheitswut ist die größte Perversität überhaupt.

    Mir Intoleranz vorwerfen, weil es meine persönliche Meinung ist, dass ich gewisse sexuelle Vorlieben und vor Allem deren Zurschaustellung für pervers halte, aber dann gleich mit der härtesten Intoleranz gegenüber einer einfachen persönlichen Meinung reagieren.
    Wenn ich um nichts besser bin als die brutalen Mullahs, dann können Sie sich mit Hitler und Stalin die Hand reichen. Die haben auch Leute nur wegen ihrer persönlichen Meinung angegriffen.

  22. Rennziege
    17. Mai 2012, 21:48 | #23

    @Reinhard

    Skurrile, hoffnungslos verquirlt gepolte Gestalten wie Lodur et al. sind das Salz oder (wie andere, keineswegs blöde Menschen meinen) der Bodensatz des Lebens.
    Aber zumal diese ewiggestrigen Absonderer dumpfbackiger Hasstiraden gegen jede anderslautende Meinung sich und ihre Einfalt eh mit jedem Satz entlarven, sollten wir für sie nur Mitleid empfinden.
    Denn niemand von uns kann ihnen das Schicksal ersparen, von einer Wirklichkeit eingeholt zu werden, die ihnen noch schmerzlicher das Hackl ins Kreúz hauen wird als uns.
    Ich finde ihr Posting gut.

  23. Christian Weiss
    18. Mai 2012, 18:35 | #24

    Rennziege Und ich kenne Lesben und Schwule, die ihr Liebesleben so privat und nicht an die große Glocke gehängt wissen wollen, wie 999 Promille der Heteros auch.
    Diese Lesben und Schwulen finden den Christopher Street Day ebenso peinlich wie den Life Ball.

    Oder sie fürchten durch die öffentliche Zurschaustellung zunehmende Ressentiments gegen Homosexuelle. Scheinen mir ziemliche Appeaser zu sein.
    Aber wenn es immer noch Leute gibt, die eine angeborene sexuelle Neigung, die von mündigen Partnern in gegenseitigem Einvernehmen ausgelebt wird, als Perversion betrachten, habe ich für die “Zurschaustellung” der Homosexuellen sehr viel Verständnis.

    Salafisten konfrontiert man auch mit Mohammed-Karikaturen, um ihnen klar zu machen, dass Religionskritik hier erlaubt ist. Warum sollten also Homosexuelle nicht auch öffentlich zeigen, dass sie dürfen?

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