Transparenz durch Judenstempel
27. Juni 2012 | Autor: Gast
Die Schweizer Supermarktkette Migros will Waren, die aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten stammen, künftig “deklarieren”. Das erinnert an Judenstempel, die ab 1938 in der Schweiz verlangt wurden, meint Henryk M. Broder
Solche Dinge geschehen üblicherweise nicht ohne Druck in mafiösem Stil.
Glaube kaum, dass eine Supermarktkette von sich aus so ein nur kostenverursachendes Etikett auf irgendwelche Produkte draufklebt.
Da stecken mE. irgendwelche Aktivisten mit mehr oder weniger subtilen Drohbotschaften dahinter.
Diese Supermarktketten bringen es nicht zusammen, die Ingredenzien der Lebensmittel ordentlich und lesbar anzubringen, aber politische Zeichen dürfen drauf. Ein wahrlich Trauerspiel.
Schad, dass es das nicht bei uns gibt. Dann würde ich nämlich vermehrt so gekenntzeichnete Produkte kaufen
Die Deutschen und deren Vergangenheitskomplex. Schnarrrch…
Ich tippe eher darauf, dass die Umsätze steigen werden.
Kommen dann Komplexler in D und meinen, die Mehrerlöse gehen in Atom-U-Bootausstattungen?
Würde passen!
@Samtpfote
PS: Broder ist schon länger nicht mehr ernst zu nehmen.
@Samtpfote
Na wenn das mal keine fette Nazikeule ist, dann weiß ich auch nicht, aber Broder darf das halt und suhlt sich darin.
@Nattl
Ich auch!
@Maybach
Wer nach links driftet, darf alles .. semper et (E)urbique .. oder so ähnlich
@Samtpfote
Driftet der Broder nach links? Viele hier betrachtenv das scheinbar ja anders und sehen in ihm ein Bollwerk gegen Islamismus und Gutmenschentum. Was meinen Sie?
Zumindest würde ich sie nicht bei Migros einkaufen oder jenen, die das System als Händler übernehmen. Es ist für Konsumenten gut zu wissen, wenn ein Verkäufer klare Ansagen über seine Zielgruppe macht. Das erleichtert viele Entscheidungen.
Als treuer Migros-Kunde werde ich die Chance nutzen und vermehrt Produkte aus den besetzten Gebieten kaufen. Die Palästinenser brauchen schliesslich Arbeit und allein kriegen sie es ja nicht auf die Reihe.
Damit dürften Sie ins Schwarze getroffen haben. In Deutschland ist mir so etwas noch nicht aufgefallen, weder daß die Waren gekennzeichnet waren, noch das es dafür irgendwelche Kampagnen gab.
@KClemens
Das glaub ich weniger, — Migros ist nun mal eine sehr “ethische” Kaufhauskette, die als Stiftung eingerichtet ist, — sie verkaufen zB auch keinen Alkohol und Tabakwaren. Insofern würde ich diesen Schritt nicht als antiisraelische Handlung überbewerten.