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Transparenz durch Judenstempel

27. Juni 2012 | Autor:

Die Schweizer Supermarktkette Migros will Waren, die aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten stammen, künftig “deklarieren”. Das erinnert an Judenstempel, die ab 1938 in der Schweiz verlangt wurden, meint Henryk M. Broder

  1. Rado
    27. Juni 2012, 07:54 | #1

    Solche Dinge geschehen üblicherweise nicht ohne Druck in mafiösem Stil.
    Glaube kaum, dass eine Supermarktkette von sich aus so ein nur kostenverursachendes Etikett auf irgendwelche Produkte draufklebt.
    Da stecken mE. irgendwelche Aktivisten mit mehr oder weniger subtilen Drohbotschaften dahinter.

  2. rubens
    27. Juni 2012, 07:55 | #2

    Diese Supermarktketten bringen es nicht zusammen, die Ingredenzien der Lebensmittel ordentlich und lesbar anzubringen, aber politische Zeichen dürfen drauf. Ein wahrlich Trauerspiel.

  3. 27. Juni 2012, 09:17 | #3

    Schad, dass es das nicht bei uns gibt. Dann würde ich nämlich vermehrt so gekenntzeichnete Produkte kaufen :)

  4. Samtpfote
    27. Juni 2012, 09:30 | #4

    Die Deutschen und deren Vergangenheitskomplex. Schnarrrch…
    Ich tippe eher darauf, dass die Umsätze steigen werden.
    Kommen dann Komplexler in D und meinen, die Mehrerlöse gehen in Atom-U-Bootausstattungen?
    Würde passen!

  5. Samtpfote
    27. Juni 2012, 09:31 | #5

    @Samtpfote
    PS: Broder ist schon länger nicht mehr ernst zu nehmen.

  6. Maybach
    27. Juni 2012, 09:52 | #6

    @Samtpfote
    Na wenn das mal keine fette Nazikeule ist, dann weiß ich auch nicht, aber Broder darf das halt und suhlt sich darin.

  7. Erich Bauer
    27. Juni 2012, 11:00 | #7

    @Nattl

    Nattl :
    Schad, dass es das nicht bei uns gibt. Dann würde ich nämlich vermehrt so gekenntzeichnete Produkte kaufen

    Ich auch!

  8. Samtpfote
    27. Juni 2012, 11:54 | #8

    @Maybach
    Wer nach links driftet, darf alles .. semper et (E)urbique .. oder so ähnlich :-)

  9. Maybach
    27. Juni 2012, 12:00 | #9

    @Samtpfote
    Driftet der Broder nach links? Viele hier betrachtenv das scheinbar ja anders und sehen in ihm ein Bollwerk gegen Islamismus und Gutmenschentum. Was meinen Sie?

  10. 27. Juni 2012, 15:20 | #10

    Nattl :
    Schad, dass es das nicht bei uns gibt. Dann würde ich nämlich vermehrt so gekenntzeichnete Produkte kaufen.

    Zumindest würde ich sie nicht bei Migros einkaufen oder jenen, die das System als Händler übernehmen. Es ist für Konsumenten gut zu wissen, wenn ein Verkäufer klare Ansagen über seine Zielgruppe macht. Das erleichtert viele Entscheidungen.

  11. Christian Weiss
    27. Juni 2012, 16:21 | #11

    Als treuer Migros-Kunde werde ich die Chance nutzen und vermehrt Produkte aus den besetzten Gebieten kaufen. Die Palästinenser brauchen schliesslich Arbeit und allein kriegen sie es ja nicht auf die Reihe.

  12. KClemens
    27. Juni 2012, 23:03 | #12

    Rado :
    Solche Dinge geschehen üblicherweise nicht ohne Druck in mafiösem Stil.
    Glaube kaum, dass eine Supermarktkette von sich aus so ein nur kostenverursachendes Etikett auf irgendwelche Produkte draufklebt.
    Da stecken mE. irgendwelche Aktivisten mit mehr oder weniger subtilen Drohbotschaften dahinter.

    Damit dürften Sie ins Schwarze getroffen haben. In Deutschland ist mir so etwas noch nicht aufgefallen, weder daß die Waren gekennzeichnet waren, noch das es dafür irgendwelche Kampagnen gab.

  13. Maybach
    28. Juni 2012, 09:45 | #13

    @KClemens
    Das glaub ich weniger, — Migros ist nun mal eine sehr “ethische” Kaufhauskette, die als Stiftung eingerichtet ist, — sie verkaufen zB auch keinen Alkohol und Tabakwaren. Insofern würde ich diesen Schritt nicht als antiisraelische Handlung überbewerten.

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