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Ein Friedensprojekt halt….

Die Töne in der Euro-Krise werden immer schriller: Nationale Ressentiments leben wieder auf, die CSU will an Griechenland ein “Exempel statuieren”. Italiens Ministerpräsident Monti warnt im SPIEGEL eindringlich vor einer Zerstörung Europas – und sorgt selbst für neue Spannungen.

  1. Rennziege
    8. August 2012, 17:28 | #1

    @menschmaschine
    “mein urlaub ist leider längst vorbei und ich darf wieder im bergwerk schuften.
    kurze zwischenfrage: ist das ein hotel, in dem sie da wohnen? ihr bericht klingt so familiär, daß man glauben könnte, das wäre ein familientreffen mit entfernter verwandtschaft.”

    Letzteres trifft zu, mm. Aber es findet in einem einem wunderschönen Jagdschloss statt, das ein sich reicher Wiener Bankier anno 1894 hier geleistet hat, direkt am Seeufer. “Hubertusschlößl” hieß es damals und bis vor wenigen Jahren, heute heißt es “Villa Verdin” und ist ein angenehm unkonventionelles Hotel, das sich auch mühelos googeln und nur empfehlen lässt. Ein Paradies, der Zeit enthoben, aber gottlob kein Hilton oder Holiday Inn.

    Unser gesamter Familienclan trifft sich hier alljährlich; etliche davon sind auch hier geboren und aufgewachsen. Millstatt, wo bis in die Siebziger noch Billardtische und Badewannen als Betten vermietet wurden (so voll war es, erzählen die Leut’) ist nicht mehr so angesagt, wie es einmal war. Was die Einheimischen naturgemäß nicht, aber mangels hektischer Schickimickis die neuen Sommerfrischler sehr freut.

    Was meinen Sie mit Bergwerk? (Seltsame Konzidenz: Die einzige Disco im Millstatt heißt so.) Sie arbeiten doch nicht unter Tage? So was gibt’s doch nimmer, oder? Oder bezeichnen Sie Ihren beruflichen Alltag so? (Bitte ja nicht “ja” sagen! Ich traue Ihnen nicht zu, Ihr Leben in einer Tretmühle zu verplempern.)

    Politische Diskussionen: Die tu’ ich mir maximal noch hier an, neige dabei aber zum Blödeln, was desinfiziert. Ansonsten ist es meist verschwendeter Atem. In meinem beruflichen Umfeld gibt’s mehr Liberale als auf der freien Wildbahn, was große Palaver erübrigt. Auch hier gilt: Alles begreift die Lage, aber niemand, mich eingeschlossen, sieht angesichts der medial und schulisch flächendeckend getrommelten Mehrheitsmeinung eine Möglichkeit, mit dem Stimmzettel etwas dagegen zu bewirken. Zu übermächtig ist die Zahl der Sozial- und Staatsgläubigen, selbst in ehemals konservativen Kreisen.

    @gms
    Sie haben nicht zum ersten Mal einen bemerkenswerten kleinen Essay geschrieben, gms, der mir aus der Seele spricht. Ich hab’ ihn mir ausdrucken lassen, als Strandlektüre, kann darauf aber schon jetzt nur wie Alfred Polgar reagieren: “Am besten ist mein Senf, wenn ich ihn nicht dazugebe.”

    Der abendliche Ostwind kommt auf, man entschuldige mich bitte. “Kein Wind ist günstig für das Schiff, das seinen Hafen nicht kennt.” (Aus Homers Odyssee, wenn ich nicht irre.) Und, ebenfalls mit Homer: “Karntn is lei ans, lei a Landle, a klans.” :-)

    Servus!

  2. Weninger
    8. August 2012, 17:43 | #2

    @Prinz Eugen von Savoyen
    Persönliche Beziehungen zu Personen aus politisch extremen und gewaltbereiten Kreisen werden in keinem Polizeidienst gerne gesehen, das gilt auch für andere Länder. Das gilt auch für Linksextreme, Autonome und Islamisten.

    @Holzer
    Weshalb sind Sie im vergangenen Jahr aus dem Polizeidienst ausgeschieden?

    “Ich habe Gespräche mit meinen Vorgesetzten bei der Polizei gehabt, in denen auch die Beziehung thematisiert und an meiner Loyalität gegenüber dem Polizeidienst gezweifelt wurde. Ich bin selber zu der Erkenntnis gelangt, dass es dort Konflikte gibt und dass ich freiwillig austrete. Es war sehr schwer aufzuhören, weil ich ein Stück meiner sicheren Zukunft aufgegeben habe.”
    http://www.tagesspiegel.de/sport/olympia-ruderin-warum-drygalla-aus-dem-polizeidienst-ausgeschieden-ist/6964236-2.html

    Nun ich nehme an, man hat ihr die Möglichkeit geboten, “freiwillig” auszuscheiden, weil es für eine weitere Karriere wahrscheinlich förderlicher ist als ein Ausschluss. Ob das gerecht ist? Ich weiß es nicht, Arbeitgeber machen so was manchmal.

  3. Erich Bauer
    8. August 2012, 17:58 | #3

    @Rennziege
    Ich freu’ mich so… unter den Klängen “And the Wind whispers Mary”… mit “Linn”… die Niagarafälle… Diesen “Rafting-Kick” mit dem “Wohlfahrtskahn”… Ich will das unbedingt noch erleben!!!

  4. menschmaschine
    8. August 2012, 18:19 | #4

    @Erich Bauer
    jimi hendrix?

  5. Holzer Thomas
    8. August 2012, 18:21 | #5

    @Weninger
    Ich bin aus keinem Polizeidienst auschgschieden, weil ich noch nie Mitglied irgendeines Polizeidienstes war!

    Die “Linke” sind anerkannte Internationalsozialisten, dürfen ihre schwachsinnigen Ansichten mit Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Medien verbreiten, werden sogar staatlich unterstützt (Parteienförderung), trotz des Wissens um Millionen von Toten.

    Werden jetzt auch Personen, welche mit Mitgliedern/Anhängern der “Die Linke” Beziehungen unterhalten, von den Spielen ausgeschlossen?!

  6. Erich Bauer
    8. August 2012, 18:29 | #6

    @menschmaschine
    Was frag’stn noch…? :-)

  7. Erich Bauer
    8. August 2012, 18:35 | #7

    @menschmaschine
    … whisper… cry…scream… Diese Poesie ist “außerirdisch” (…I’am form Mars…)

  8. menschmaschine
    8. August 2012, 18:46 | #8

    @Erich Bauer
    also doch ziggy stardust oder wie? egal, ist beides gut. :-)

  9. Prinz Eugen von Savoyen
    8. August 2012, 18:59 | #9

    @Weninger

    Hysterie.

  10. Selbstdenker
    8. August 2012, 19:53 | #10

    @menschmaschine

    Die Antwort ist einfach: ich sage das was ich mir denke.

    Viele mögen das, auch wenn es einzelne gibt, die es irritiert. Und die, die mich kennen, schätzen es.

    Ausserdem erachte ich eine Diskussion dann als “gewonnen”, wenn meine Positionen den/die Gesprächspartner num Nachdenken bringen.

    Das Bedürfnis nach allgemeiner Zustimmung in einer Stammtischrunde haben nur supranationale und nationale Sozialisten.

    Sehen Sie sich die “Diskussionen” der forumsbekannten Linksetremisten mal an: diese brüllen ihre Meinung raus, lassen keine andere Meinung zu und geben sich dann gegenseitig selbst recht.

    Es geht ihnen nicht darum mit eigenen Überlegungen zu überzeugen, sondern andere zum Schweigen zu bringen.

  11. panzerechse
    8. August 2012, 19:57 | #11

    @menschmaschine “…ziggy stardust…”

    Sie kapieren das überhaupt nicht! David Bowie muß ich meinen Enkeln im Zuger der Weihnachtsvöllerei vorspielen! Ich versteh’ das überhaupt nicht!!! Bei Jimi Hendrix fängt diese Generation zu schlottern und zu bibbern an…

  12. menschmaschine
    8. August 2012, 20:00 | #12

    @Rennziege
    villa verdin? jössas, das wurde letztes jahr im standard als lieblingsrefugium der wwww (wahnsinnig wichtigen wiener werbeszene) angepriesen. ich hatte das deshalb bisher in meinem kopf unter “voll mit grünwählenden bobos” abgelegt und hätte es niemals in erwägung gezogen, obwohl das konzept interessant klang. so wie früher eine “pension”, in der sich die besitzerin persönlich rührend um ihre gäste kümmert und diese einander vorstellt.

    mein bergwerk ist weder eine disco noch unter tage. noch nicht. aber in meiner branche geht es alles andere als rosig zu. naja, andererseits: wo geht es heute noch rosig zu?

    in ihrem beruf gibt es viele liberale? beneidenswert, aber welcher beruf das wohl ist, kann ich mir nicht vorstellen. in meinem beruf gibt es kaum welche. politische palaver erübrigen sich aber so und so, das muß ich wohl einsehen. nicht, daß mich andere meinungen stören würden, im gegenteil. aber wenn einem dann immer die selben ausgelutschten dumm-phrasen begegnen, wirds einfach langweilig. ich glaube, ich könnte mittlerweile viele themen besser aus dem linken blickwinkel argumentieren als mancher linke selbst. erschütternd eigentlich…

    schönen abend noch, mit oder ohne wiener werber.

  13. FritzLiberal
    8. August 2012, 20:46 | #13

    menschmaschine :
    diskutieren sie noch oder haben sie es sich abgewöhnt?
    oder haben sie einen freundeskreis aufgebaut, der ähnlich denkt wie sie? das halte ich in österreich allerdings für recht unwahrscheinlich.

    Letzteres ist schon möglich; in Wien ist das hier eine gute Adresse, um Kontakte zu knüpfen:
    http://www.wertewirtschaft.org

    Ansonsten: ich gehe Etatisten nicht offensiv mit meiner staatsfeindlichen Einstellung auf die Nerven, liebe aber kleine subversive Nadelstiche. Sozusagen das Hinweisen auf Risse in der Matrix. Dass das eigene, schwer verdiente Geld nach Griechenland geschickt wird, z.B. Obwohl die das Geld dort nur versaufen. Würde irgendjemand von uns etwa privat einem Trunkenbold und zwanghaften Spieler auch nur einen Cent Geld leihen, selbst wenn der hoch und heilig schwört, es wieder zurückzuzahlen? Das verstehen sogar Staatsdiener.

    Oder dass dzt. mit noch mehr Schulden machen die Auswirkungen einer Finanzkrise, die durch zu hohe Schulden verursacht wurde, bekämpft werden soll. Das macht die meisten auch nachdenklich; zumindestens in meinem unmittelbarem Umfeld ist keiner so dämlich, die “pöhsen Spekulanten” als Allein-Schuldige an der Krise zu bezeichnen.

    Ach ja, und gegen Brüssel lässt sich auf trefflich hetzen. WC’s habe ich keine in meinem Bekanntenkreis.

  14. Rennziege
    8. August 2012, 20:47 | #14

    @menschmaschine

    “villa verdin? jössas, das wurde letztes jahr im standard als lieblingsrefugium der wwww (wahnsinnig wichtigen wiener werbeszene) angepriesen. ich hatte das deshalb bisher in meinem kopf unter “voll mit grünwählenden bobos” abgelegt …”

    Ich wollt’ ja nimmer posten die Tag’, muss aber vor dem Waller ergänzen: Ein einziges Mal, vor zwei Jahren, war die Bude gefüllt mit solchen “sehr wichtigen” Bobos, aber nur für einen Abend im Restaurant. ORF-Wrabetz feierte im Kreise dieser Erlesenen (die sich schamlos einschleimten) und einiger österreichischer Baulöwen seinen Geburtstag. Es ging hoch her, für unbeteiligte Beobachter abenteuerlich.
    Ähnliche www-Ansammlungen fielen mir vor- und nachher nicht auf. Freilich bin ich nicht das ganze Jahr dort.
    Zur Zeit nur Pärchen, Paare, Kinder, Hunde. Alle vertragen sich, der Schmäh rennt in mehreren Sprachen.
    Servus, und einen bezaubernden Abend auch Ihnen!

  15. 8. August 2012, 22:01 | #15

    menschmaschine:
    diskutieren sie noch oder haben sie es sich abgewöhnt? oder haben sie einen freundeskreis aufgebaut, der ähnlich denkt wie sie?

    Beides, d.h. ich diskutiere sehr wohl noch mit Andersdenkenden, habe aber auch einen liberalen Freundeskreis – neben zusätzlichen naturbedingt weniger liberalen Kreisen, wo aber das Politische in den Hintergrund tritt.

    Wien (=mein Habitat) beherbergt mit dem Institut für Wertewirtschaft, dem Club unabhängiger Liberaler sowie dem Hayek-Institut ein paar veritable liberale Gravitationzentren, deren Mitglieder bzw. Sympathisanten untereinander einen herzlichen Umgang pflegen. Hinzu kommen einige mehr oder minder bekannte liberale Kleinstparteien und -bewegungen in Österreich, zu deren Protagonisten im Laufe der Jahre meinerseits ein durchaus freundschaftliches Verhältnis erwuchs.
    Last not least gibt es internale Zusammenkünfte, bei denen die geschundene liberale Seele eine mehrtägige Politur erhält. Falls Sie also Anknüpfungspunkte außerhalb unser virtuellen Selbsthilfegruppe hierzublogs suchen, sollte sich schon was einfädeln lassen.

  16. Der Wanderer
    8. August 2012, 22:59 | #16

    @Rennziege
    Hab’s gegoogelt, sehr vornehmes Etablissement, meine Hochachtung. Ist wohl etwas für Feinspitze. Hab auch den Hinweis auf den “warm welcome” gefunden, mit dem man dort empfangen wird.

  17. Samtpfote
    9. August 2012, 09:18 | #17

    @Rennziege
    Durch leidvolle Erfahrung reicher (würde ich für pro Erfahrung einen Euro erhalten…) beginnt für mich Kärnten in Birnbaum und endet in Osttirol :-)
    Muss anscheinend meine Meinung – Dank Ihres Ferientagebuchs – revidieren. Ein wenig zumindest :-)
    PS:
    Ich hoffe, der Waller war ein Knaller – und nicht so platt, wie dieser Reim :-)

  18. Menschmaschine
    9. August 2012, 11:13 | #18

    @gms
    vielen dank für die nette antwort.
    hayek-institut und institut f. wertewirtschaft sind mir namentlich bekannt, den club unabhängiger liberaler kannte ich noch nicht. vielleicht schaue ich da oder dort mal vorbei und poliere meine seele auf. ;-)

  19. Rennziege
    9. August 2012, 14:07 | #19

    @Der Wanderer

    Gar nicht vornehm oder überteuert, nur lustig, gediegen und entspannt. Die betagte k.u.k. Architektur muss dem Zahn der Zeit ihren Tribut zollen, Reparaturen sind teuer, so mancher Verputz bröckelt a wengerl — aber stimmig. Sogar die alte schmale Dienstboten-Wendeltreppe ist erhalten, als Ausweichroute für klandestine Amouren immer noch beliebt. Die breite, knarrende “Herrschaftstreppe” und der spät eingebaute Lift sind dafür minder geeignet.

    Der “warm welcome”, so mehrdeutig das klingt, wird jedem Gast zuteil. Es gibt das Gerücht, ja, die beiden Jagsschlosspächter seien nicht ganz hetero — aber wen kratzt das? Es sind g’scheite, humorbegabte Burschen, die von der alteingessenen (aber leidenden) Millstätter Hotellerie anfangs belächelt, ein unternehmerisches Risko gewagt haben, dessen Erfolg die Grantler nun beneiden.
    Allmählich gerate in den Verdacht, Werbung zu betreiben — die diese stilvolle Hütte aber gar nicht nötig hat.

    @Samtpfote

    Die Hermagorer Landschaft (Birnbaum bis Oschttirol) ist freilich etwas jungfräulicher und ursprünglicher als der Kärntner “Lake District”, entbehrt aber der badetauglichen Gewässer. Charme dennoch unschlagbar, sehr wanderungs-, gesangs- und obstlerfreundlich.
    Da mein Vater aber schon immer nach der Parole “Jeder Fußweg über 50 Meter ist Landstreicherei” gelebt hat, flott schwimmt und uns auf der Kurzstrecke noch heute abhängt (vier Jahre in der Wasserball-Nationalmannschaft), ist Millstatt besser.
    Und es liegt zur Zeit abseits des touristischen Mainstreams. Aber Baulöwen aller Art spinnen hier bereits ihre Fäden; gottlob hindert die einheimische Bauordnung sie einstweilen noch an der Verschandelung, die diese Typen zu erzeugen pflegen. Wie lange noch, weiß niemand.

  20. Rennziege
    9. August 2012, 14:10 | #20

    @Rennziege

    P.S.: Menschmaschine sollte vorhin mit eingebunden werden, verschwand aber aus dem Posting. Pardon!

  21. menschmaschine
    9. August 2012, 19:09 | #21

    @Rennziege
    nema problema.
    ich muß in ihre kärnten-betrachtung einwerfen: bei hermagor gibt es einen badesee. anläßlich meines urlaubs vor ca. 5 jahren nahe dellach im wunderschönen gailtal habe ich darin ein bad genommen, aber den namen vergessen. dummerweise war die woche damals kärnten-untypisch sehr verregnet. der herbert sturm, bei dem wir gewohnt haben, hat uns mit seinen lustigen liedern, die er höchstselbst auf der quetschn begleitet hat, die regentage verkürzt. manchmal hat er die quetschn einem seiner söhne überlassen, damit er mit seiner frau ein tänzchen wagen kann. oder ein schnapserl kippen. oder beides.

  22. menschmaschine
    9. August 2012, 19:14 | #22

    @menschmaschine
    jetzt hats mir keine ruhe gelassen und ich habe gegugelt: der pressegger see ist es, den ich meine.

  23. Samtpfote
    9. August 2012, 20:13 | #23

    @menschmaschine
    @rennziege

    Wanderer, kommst Du zum Pressegger-See, dann vermeide das Ungastlandhaus Kruna! Dieser Ort der Gastfeindlichkeit hat uns eines der skurrilsten und ärgerlichsten Urlaubserlebnisse beschert. Gegen Hingabe von Euro 100,00 wurde uns die sofortige Abreise erlaubt. Grad’ dass man uns nicht mit dem Assinger gedroht hat… Haben uns dann am geliebten Lesachtal schadlos gehalten

    PS: Ich kannte den Presseggersee aus den 90er Jahren als wunderschönen idyllischen See, ruhig, malerisch und entspannungsfördernd. Heute ist leider leider nur mehr das “und” vorhanden. Schade!

    http://www.knura.at/ Kruna

  24. Samtpfote
    9. August 2012, 20:15 | #24

    @Samtpfote
    Soll natürlich Knura (nomen est omen) heissen…

  25. menschmaschine
    9. August 2012, 20:30 | #25

    @Samtpfote
    schaut sehr hübsch aus. aber teuer, sakrament.

  26. Rennziege
    9. August 2012, 21:21 | #26

    Zum Presseggersee und dem wirklich schonen Gailtal hat vorhin mei Voda einen Spruch seines Geographielehrers am ehemaligen humanistischen Bundesgymnasium in Klagenfurt (heute: Europa-Gymnasium) zitiert:
    “In der Geburtenstatistik des Dritten Reichs, das uneheliche Geburten — wie ihr wisst, liebe Schöööler — über alle Maßen ermutigte, stand diesbezüglich seltsamerweise die St. Eiermark an erster Stelle, vor Kärnten mit seinem Geheimfavoriten, dem Gailtal.”
    Dieser knorrige Pädagoge war auch Sportlehrer und trainierte in seiner Freizeit die KAC-Jugendmannschaft im Eishockey. Wer von seinen Schülern sportlich “beinand” war und sich weigerte, dort mitzuspielen, bekam einen Fleck in Geo — da mochte er können, was er wollte.
    Hart, aber ungerecht, könnte man sagen; doch seine Schüler lieben ihn heute noch. (Kein Tschendern nötig: Es gab keine gemischten Klassen.)

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