Die Stunde der Austrians
(von ANDREAS UNTERBERGER) Mitt Romney hat nun seinen Vize-Präsidentschaftskandidaten fixiert. Und der dafür ausgewählte Paul Ryan ist ein Grund zu großer Freude: Denn er ist ein echter „Österreicher“. - „Österreicher“ heißt in den USA: Er ist ein Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, wie sie insbesondere durch Friedrich Hayek und Ludwig von Mises, zwei gebürtige Österreicher, verkörpert wird. Die beiden und alle übrigen „Austrians“ finden in Zeiten wie diesen weltweit von Monat zu Monat mehr Anerkennung. In ihrer Heimat werden sie freilich weniger geschätzt, wo ja an vielen Universitäten und Wirtschaftsforschungsinstituten wie auch in SPÖ und Nationalbank die gescheiterte Schuldenphilosophie des Briten Keynes nach wie vor dominiert. Ryan kämpft im US-Kongress auf dieser geistigen Basis seit Jahren für das radikalste Reformprogramm der jüngeren Wirtschaftsgeschichte: Schuldenstopp, Zurückdrängen des Staatseinflusses, niedrigere Steuern, weniger Beamte, weniger Gesetze, Abbau des auch in Amerika immer stärker wuchernden Sozialstaates. Mit anderen Worten: Das ist ein Programm, das Amerika ungeheuer beleben würde, das dem Land wieder eine Blüte wie in den Jahren nach Ronald Reagan bescheren würde, bevor Bush junior und Obama auf die Verführungen des starken Staates hineingefallen sind. Ebenso sicher ist freilich auch, dass die Demokraten und linke Journalisten ab sofort ständig zur Verteidigung der Schuldenpolitik und zur Sicherung der Obama-Wiederwahl einen sozialen Kahlschlag bejammern würden. Als ob nicht gerade durch die staatsorientierte Obama-Politik die Arbeitslosenzahlen explodiert sind. (Tagebuch)
@FritzLiberal
Da Sie keine Argumente haben, müssen Sie eben polemisch werden. Also, was sind denn nun die Vorteile eines privatisierten (und daher profitorientierten) Gesundheitssystems? Wenn Sie mit unserem “staatlichen Zwangssystem” (das de facto nur in ihrer paranoid-schizophrenen Gedankenwelt existiert) nicht zurechtkommen, können Sie ja auswandern. Das hat nichts mit einer “Blockwartmentalität” zu tun, sondern nennt sich Niederlassungsfreiheit. Wenn es für Sie in Österreich so unterträglich ist, dann dürfen Sie gehen. Das ist alles. Abgesehen davon habe ich Ihr redundantes, hohles Freiheitsgeschwätz als das enttarnt, was es ist, als Propaganda der sozioökonomischen Eliten, die von einem frustrierten rassistischen Goldfetischisten (ja, damit sind Sie gemeint) permanent wiedergekäut wird.
Ich werde Sie gegebenenfalls daran erinnern, wenn Sie in Zukunft wieder über Ihre Änderungswünsche im Eigentumsrecht von Unternehmen halluzinieren.
@FritzLiberal
“Ich werde Sie gegebenenfalls daran erinnern, wenn Sie in Zukunft wieder über Ihre Änderungswünsche im Eigentumsrecht von Unternehmen halluzinieren.”
1.) Das ist keine “Halluzination” und das Privateigentum an den Produktionsmitteln ist schon gar kein “Recht”, sondern eine historisch gewachsene Tatsache, die zu Gunsten des Volkes sofort geändert werden müsste, damit jeder die gleichen Chancen bzw. Möglichkeiten im Erwerbsleben vorfindet.
2.) Mir geht es nicht bloß um eine österreichische bzw. nationale Revolution, sonder natürlich um die Weltrevolution.
“An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft
mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine
Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden
die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.”
(Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der kommunistischen Partei, in: MEW Bd. 4, S. 482.)
Und dann kann endlich die wahre Freiheit aller realisiert werden, von der Sie immer so schwärmen.
Zuviel “Pinky and the Brain” geschaut?
@FritzLiberal
Und Sie haben wohl zu viel Goldstaub inhaliert.