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IM Elch

“…Eine Studie bestätigt, dass DDR-Gefangene Ikea-Produkte herstellten. Eine Entschädigung für die Opfer gibt es zunächst jedoch nicht. Engagierter Umgang mit der eigenen Vergangenheit sieht anders aus…” (“Welt“)

  1. Rado
    20. November 2012, 08:09 | #1

    So ist das halt in dem Land, welche eine Stasi IM und FDJ Sekretärin für Agitation und Propaganda als Bundeskanzlerin hat.
    Die ehemaligen Täter in der DDR (bis hinauf zu Margot Honecker) bekommen eine staatliche Pension, die Opfer einen Tritt in den Hintern.

  2. rsi
    20. November 2012, 08:32 | #2

    Noch schöner: Konzerne haften jetzt schon für die Untaten des Kommunismus/Sozialismus. Und die Täter und ihre Freunde stellen sich neben die Opfer und prangern die Mitwisserschaft der bösen Kapitalisten an.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB
    20. November 2012, 08:38 | #3

    Wenn ich das recht verstehe?
    Da gabe es eine kommunistische Diktatur namens DDR und die beschäftigte Zwangsarbeiter um mit dem kapitalistischen System gewinnbringende (für beide Seiten scheint`s) Geschäfte zu machen?
    Jetzt ist der Teufel los, dass die Kapitalisten ( in diesem Falle IKEA) mit solchen Praktiken einverstanden waren?
    Sie haben es, so scheint es, dass im Arbeiter- und Bauernparadies DDR, solche menschenunwürdigen Praktiken herrschen?
    Und nun zur (rhetorischen) Frage:
    wie ist das denn heute, wo wir doch wissen, dass in China die Menschenrechte nicht eingehalten werden, dass es in den südostasiatischen Staaten Kinderarbeit gibt usw… alles in Kooperation mit multinationalen Konzernen, die dann auch – no na net -ihre Gewinne machen?
    Wie lauten die Schlußfolgerungen heute, wenn man IKEA empfiehlt, dass derartige “Kooperationen” nicht hätten passieren dürfen?
    Wer empfiehlt heute den Multis, ihre Produktionslinien in China (unwürdige Arbeitsbedingungen – siehe Apple etc..) sofort stillzulegen?
    So könnte man weiterfragen…
    Aber was wirklich aufregt ist die Doppelmoral jener, die sich über IKEA mokieren und gleichzeitig Nutznießer verächtlicher Produktionspraktiken sind wie sie derzeit existieren!
    Oder liege ich falsch?
    ( möchte aber keinesfalls die damaligen “Geschäfte” von IKEA mit der DDR gerechtfertigt wissen!)

  4. Rado
    20. November 2012, 08:43 | #4

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Sie waren nicht nur einverstanden, es waren ihre Freunde, von Franz Josef Strauss über Willi Brandt bis zu Franz Vranitzky, dem letzten Staatsbesucher der DDR.

  5. rubens
    20. November 2012, 11:40 | #5

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Die Menschen lassen sich weiter blenden.

  6. Plan B
    20. November 2012, 12:46 | #6

    Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen der Zwangsarbeit in einem DDR-Gefängnis und der Zwangsarbeit in einem VEB-Kombinat?

    Denn:

    Der Paragraph 249 des DDR-Strafgesetzbuches (StGB) sieht (natürlich: sah) für “arbeitsscheues Verhalten” eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vor.

  7. Mona Rieboldt
    20. November 2012, 12:50 | #7

    Was macht man denn in D und Österreich mit den Gefangenen? Denen ist sicher lieber zu arbeiten, als sich den ganzen Tag in der Zelle zu langweilen. Soweit ich weiß, ist die Arbeit aber freiwillig. Aber wie wird die Arbeit denn bezahlt?

  8. 20. November 2012, 17:32 | #8

    Die Systempresse hat aber mal wieder ganz heftig zugeschlagen. Das schmerzt auf diverse Weisen. Am meisten die Gutmenschen wollen es einem ich nehme mal an “bösen” Konzern zeigen. Aberwitzig wird es nun wenn die Systempresse die Enteignungen des eigenen Staates unterschlägt. Warum hat die Welt nicht dann wenigstens den Mumm zu fragen wieso deutsche Bürger hatten ohne Probleme enteignet werden können.

    Nee Leute, mir wird/ist jetzt richtig schlecht.

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