Mal sehen….
29. Dezember 2012 | Autor: Christian Ortner
“…Am Ende muss jede Volkswirtschaft finanziell auf eigenen Beinen stehen können, ohne Transfers von außen. Eine Volkswirtschaft kann nicht dauerhaft mehr verbrauchen, als sie produziert. Sollte die europäische Politik beschließen, dieses Prinzip zu verletzen und einen Mitgliedstaat dauerhaft zu alimentieren, dann muss sie sich über die Folgen im Klaren sein…” (Bundesbank-Präsident Jens Weidmann in der “WiWo“)
Die SNP hat auch erst an Bedeutung gewonnen, als man schottisches Erdöl gefunden hat, die USA gründen auf einen Steuerstreit und in Deutschland würde Bayern nicht mit der Unabhängigkeit kokettieren (ohne diese freilich ernsthat anzustreben) wenn es nicht das Gefühl hätte den ganzen Rest der Republik zu alimentieren. Bei den Katalanen ist es ähnlich.
Das Riesengebilde USA und der Vielvölkerstaat funktionieren eben gerade, weil sie den Föderalismus begriffen haben. Die Steuern bleiben im wesentlichen in der Region, in der sie erwirtschaftet werden und auch sonst hat die Region eine starke Stelle gegen die Zentralgewalt.