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Griechenland, bald ein Protektorat Pekings?

Griechenland, de facto pleite, versucht jetzt die Chinesen als Geldgeber zu gewinnen. Langfristig könnte das so enden wie in Afrika, wo sich China mit viel Geld zu einer Quasi-Kolonialmacht gemacht hat, der die Nehmerländer nur noch ungern widersprechen. - Griechenland, die so genannte “Wiege der abendländischen Zivilisation” als Protektorat Pekings, das hat was. In Österreich ist es noch nicht ganz soweit; aber angesichts des vor uns liegenden Wahljahres 2010, in dem sich weder SPÖ noch ÖVP trauen werden, endlich ernsthaft mit der Sanierung des Budgets zu beginnen, nähern wir uns den griechischen Verhältnissen wieder ein Stück an.

  1. 27. Januar 2010, 10:49 | #1

    Nun, das chinesische Protektorat wird nicht alzu lange dauern, schätze ich. Denn die nächste Blase baut sich in den Schwellenländern gerade auf und wird aller Wahrscheinlichkeit als nächste platzen.

    Man erinnere sich an die späten 80er-Jahre: die seinerzeitigen “Tigerstaaten” und v.a. Japan wurden uns als glanzvolle Beispiele “besserer” Wirtschafts- und Managementkultur schwärmerisch präsentiert. Und somancher fragte sich damals: “Was können die, was wir nicht können?” …. bis die Blase platzte.

    Angesichts der weltweit engen Verflechtung ist es ja nicht so, daß China jetzt ernstlich z.B. die USA oder einen Staat der EU an die Kandare nehmen können. Da da nämlich was ins Wnken und Rutschen gerät, dann können die Chinesen sich ihre US- oder EU-Anleihenportfolio rektal applizieren. Womit allerdings auch ihre eigenen Wirtschaft in ebendieser Körperregion anzusiedeln wäre.

    Nein, es wird wohl der globale Knaller werden. “Mors certa, hora incerta” gilt auch hier …

  2. miwa
    27. Januar 2010, 12:45 | #2

    Peking Ente statt Tsatsiki!! Wir müssen lernen, damit umzugehen, dass das Pendel nun zurückschlägt. Griechenland hin oder her.

  3. Thomas Führinger
    27. Januar 2010, 17:43 | #3

    Die wirklich bemitleidenswerten sind die Chinesen. Sie arbeiten hat und leben in Armut, weil man ihnen auf dem Wege einer merkantilistischen Währungspolitik die Früchte ihrer Armut weg nimmt und damit die Verschwendung der Amerikaner und Europäer finanziert.
    Die Chinesen sollten einfach aufhören Geld zu drucken und die Währung steigen lassen. Dann bräuchten sie sich auch keine Sorgen machen über die Veranlagung der ‘Liquidität’. Und die chinesischen Arbeiter könnten sich selbst Kühlschränke und iPods leisten anstatt diese nur für den Rest der Welt zu bauen.

  4. tartaros
    27. Januar 2010, 23:51 | #4

    Griechenland, seine Bevölkerung und seine Kultur sind nicht nur dadurch gefährdet. Der Immigrationsdruck an der “Südostfront” der EU ist enorm bis zerstörerisch.

  1. 27. Januar 2010, 17:55 | #1