Von wegen Spendenweltmeister
8. Februar 2010 | Autor: Christian Ortner
Die Österreicher spenden gerne und großzügig, wie erst jüngst die Erdbebenkatastrophe von Haiti zeigte. Auf jährlich etwa 500 Millionen Euro wird das jährliche Spendenaufkommen größenordnungsmäßig geschätzt, das sind rund 60 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Weltrekord ist das aber nicht einmal annähernd: in den USA werden pro Kopf und Jahr durchschnittlich 1.000 Dollar für wohltätige Zwecke aller Art gespendet. Dem stehen freilich deutlich niedrigere Steuern in den USA gegenüber, die höhere private Spenden möglich (und auch notwendig) machen, was letztlich dem einzelnen Staatsbürger mehr ökonomische Entscheidungsfreiheit als etwa hierzulande gibt.
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Beim Ländervergleich muss man auch beachten, dass manche Länder sehr großzügig bei der Absetzbarkeit der Spenden von der Lohn- bzw. Einkommensteuer sind.
@Gerhard
Ich will nichts absetzen. Keine Absetzbewegung.
Ich will darüber entscheiden, wem ich etwas gebe und wann ich etwas gebe.
@karpfen56
Volle Zustimmung! Was ich warum, wann und wozu spende geht nur mich etwas an und niemanden anderen. Der Staat hat sich weder durch Zwangssprenden an sein Sozialversicherungssystem, noch durch Absetzbarkeit von Spenden darin einzumischen.
@Gerhard
Selbst mit Absetzbarkeit verringert sich das eigene Vermögen (nur halt um den jeweiligen Steuersatz weniger).
@Ferro2
Na und ? Es ist mein Vermögen.
Und wenn es für mich nachvollziehbar erforderlich ist, gebe ich es gerne.
Alles kommt einmal zurück.