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China wird Kärnten

In China tagt der Nationale Volkskongress. Eines der wichtigsten Themen dort: obwohl dies gesetzlich verboten ist, haben sich offensichtlich regionale und lokale Regierungen hoch verschuldet. Und weil das verboten ist, haben sie zu diesem Behufe Investment-Vehikel gegründet, denen die Banken jede Menge Kredit gegeben haben. Jetzt stellt sich heraus, dass viele dieser Investment-Vehikel ihre Schulden nicht werden abzahlen können - und die Zentralregierung in Peking ein Problem hat. Kärnten auf chinesisch halt.

  1. Gerhard
    9. März 2010, 09:32 | #1

    Nicht nur Kärnten hat sich solcher bzw. ähnlicher Tricks bedient. Warum wurden ÖBB, Asfinag usw. aus der Bundeshoheit ausgegliedert? Nun deswegen, um deren Riesenschulden nicht im allgemeinen Budget an Brüssel zu melden.

  2. Josef S.
    9. März 2010, 09:44 | #2

    China erinnert somit an SPÖGBAWAG.

  3. Oliver Lieberall
    9. März 2010, 10:16 | #3

    Es nützt nichts irgendjemanden pauschal zu verurteilen, gemacht hat’s so ziemlich jeder. Blöd nur der, der davon nicht Gebrauch gemacht haben.

  4. Oliver Lieberall
    9. März 2010, 10:16 | #4

    gemacht hat ;-)

  5. Josef Schiffer
    9. März 2010, 10:39 | #5

    @Oliver Lieberall
    Sehr richtig, trifft nicht nur auf rote und braurange, sondern auch auf unsere schwarzen Wirtschafts”spezialisten” zu, siehe Niederösterreich etc.

  6. Unschuldsvermutung
    9. März 2010, 10:50 | #6

    Man kann jedoch davon ausgehen, dass Peking im Umgang mit den Verantwortlichen in den lokalen Regierungen etwas “nüchterner” agieren wird, als wir dies hierzulande gewohnt sind.

  7. johann scheiber
    9. März 2010, 14:28 | #7

    Die Problemlösung, nämlich an irgendeiner entlegenen Provinz ein Exempel zu statuieren, wird sich Peking bei OrtnerOnline nicht abschauen müssen, das gehört zum Repertoire.

  8. 9. März 2010, 15:19 | #8

    @Unschuldsvermutung
    Der Umgang mit den Verantwortlichen in dieser Sache ist klar….

    Rübe runter!

  9. xRatio
    9. März 2010, 20:25 | #9

    Natürlich wissen wir alle nicht, wie es sich weiterentwickelt.

    Aber China ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg: Härte gegen Gewalt und Betrug, Freiheit im übrigen.

    Ohne Globalisierung, ohne die Südostasiaten (Hongkong, Taiwan, Südkorea etc.) sähe es in unserer sozialistisch verkommenen und verblödeten westlichen Welt parasitärer Faulpelze längst zappenduster aus - weitaus schlimmer als ohnehin schon.

    Egalitäre Demokratie? - Ein Gott der keiner ist! (Hoppe).

    Griechen, Römer, die Väter der amerikanischen Verfassung verstanden darunter nichts weiter als strikt zu vermeidende Pöbelherrschaft.

    xRatio

  10. tartaros
    12. März 2010, 00:26 | #10

    Tja, in China würde die Kärntner Bagage wohl gehängt werden.

  11. xRatio
    16. März 2010, 23:34 | #11

    Sehe ich anders: Jörg Haider, Susanne Winter, z.B.

    xRatio

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