Der Schweizerkracher und die Folgen

(KLAUS KASTNER) Der Euro – Mindestkurs von 1,20 ist Geschichte. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat den künstlichen Mindestkurs nicht durchgehalten und sie hat das gemacht, was eine Notenbank machen muss: sie hat vollkommen überraschend gehandelt; zu einem Zeitpunkt, wo niemand mit dieser Entscheidung gerechnet hätte; und: sie hat extrem konsequent gehandelt!

Die Frage drängt sich auf, ob wir nicht eines Tages aufwachen und erfahren werden, dass auch der Euro Geschichte ist. Sollte der Euro einmal Geschichte werden, dann wird es genauso erfolgen, wie es jetzt die SNB gemacht hat.

Das Wirtschaftswunder Schweiz wird jetzt vorübergehend ins Gerede kommen. Plötzlich werden alle Experten wissen, dass es mit dem Erfolg der Schweiz nicht einfach so weitergehen konnte. Man wird sich plötzlich fragen, ob die Schweiz mit einem Franken, der über 1:1 gegenüber dem Euro steht, überhaupt noch wettbewerbsfähig bleiben kann. Man wird den Verlust von Arbeitsplätzen in der Schweizer Exportwirtschaft befürchten. Man wird sich fragen, ob Schweizer Immobilien in Bezug auf Devisen wirklich so viel wert sind. Wer weiß: der bisherige ‚Run‘ in den CHF könnte sich in einen ‚Run‘ aus dem CHF drehen. Kein Mensch kann das wissen.

Jetzt wird die SNB zum 31. Jänner zunächst einmal ein negatives Eigenkapital bilanzieren. Je nachdem, wie sich der Wechselkurs bis dahin entwickelt, könnte das durchaus ein Minus von bis zu 50 Mrd.CHF werden (oder auch mehr). Die SNB wird trotzdem voll funktionsfähig bleiben und die vermögende Schweiz wird wegen eines solchen Betrages nicht Konkurs anmelden müssen. Allerdings werden so manche österreichische Häuslbauer erkennen müssen, dass sich ihre CHF-Schulden bezogen auf Euro fast verdoppelt haben.

In Wirklichkeit hat die SNB großes Glück damit, dass sie rechtzeitig aus dem Mindestkurs ausgestiegen ist: der Verlust, den sie jetzt verbuchen muss, ist im Großen und Ganzen von den Spekulationsgewinnen gedeckt, die sie aufgrund des Mindestkurses verbuchen konnte. Es ist zwar ein Verlust, aber es ist der Verlust von etwas, was man vorher nicht gehabt hat.

Dass die Eurozone bei einem eventuellen Zusammenbrechen des Euro so viel Glück haben wird, ist durchaus anzuzweifeln.

38 comments

  1. Christian Weiss

    Ja, die Unkenrufe hallen bereits durch die Gegend. Die Schweizer Exportwirtschaft stehe vor dem Untergang.
    Man fragt sich allerdings, wie dann die Schweiz mit ihrer Währung überhaupt zur Exportnation schlechthin (pro Kopf rund 20’000 Euro, „Exportweltmeister“ D: 13’500 Euro) hat werden können. Immerhin hat in den vergangenen 40 Jahren jede wichtige Währung dieses Planeten mindestens 50% gegenüber dem Schweizer Franken eingebüsst. Der Dollar sogar 80%. Und der Euro beinahe 50% in gerade mal 15 Jahren.

  2. world-citizen

    Überfallsartig und ohne Vorankündigung und ohne vorangegangene Diskussion wurde eine Entscheidung getroffen, deren Auswirkungen für niemanden Absehbar ist.

    Auch die hochgelobte Schweizer Demokratie ist auf populistische Orchideenthemen beschränkt.

    Aber bedeutende Weichenstellungen erfolgen autoritär wie nirgendwo sonst in Europa.

  3. Thomas Holzer

    @WC
    von den (Schein)toten auferstanden?!
    Sie selektieren aber schon, welche Themen Sie für demokratiepolitisch als unbedenklich erachten und welche nicht 😉

  4. Christian Weiss

    Die Nationalbank hat den vom Volk per Verfassung erteilten Auftrag, die Geldwertstabilität zu sichern. Ich glaube kaum, dass sich das finanzpolitische Tagesgeschäft, das im Notfall geheim und schnell vollzogen werden muss, für Volksabstimmungen eignet.

  5. Rennziege

    15. Januar 2015 – 15:43 world-citizen
    Schau, schau, der Weltbürger mit dem Herzerl in der Haustür! Wie geht’s, wie steht’s?
    Die Schweiz stelle ihre Weichen so „autoritär wie nirgendwo sonst in Europa“, befinden Sie mit dem gewohnten ScharfSilberblick. Offenbar ist Ihnen eine marxistisch-zentralistische, bürgerwürgende und sprachregelnde Totgeburt wie die EU bislang nicht aufgefallen.

  6. Michael Haberler

    @WC: Sie haben recht, sowas sollte so genial demokratisch gehandhabt werden wie weiland die Abschaffung der Heiratsbeihilfe: labern und vorankündigen, bis auch der Dümmste seine Schäfchen ins Trockene gebracht hat

    ich weiss allerdings nicht, worüber Sie sich erregen – der Comical Ali der hiesigen Geldpolitik, unser teuerster Ewald Nowotny, hat rechtzeitig verkündet, dass der Euro im Aufwind ist – daher sollte eigentlich alles klar gewesen sein, disponieren müssen Sie bitte schon selber und zu Zeiten.

  7. Rennziege

    15. Januar 2015 – 16:07 Christian Weiss
    Nicht nur im Notfall, Herr Weiss, müssen derlei Schritte auf leisen Sohlen und hinter geschlossenen Türen erfolgen. Dass ausgerechnet die Spätmarxisten (world-citizen at al.) diesbezüglich — aber nirgendwo sonst — nach Demokratie lechzen, lässt tief blicken. Allerdings auch herzlich darüber lachen, wie endlos weit diese roten Nostalgiker von der Realität entfernt sind.

  8. world-citizen

    10 % minus an der Börse Zürich, in Frankfurt 1,5 % plus. Heute morgen waren sämtliche Kursabfrage-Tools in der Schweiz down. Der Franken hat gegenüber ALLEN Währungen massiv um über 10% aufgewertet. Wenn dies nicht korrigiert wird, wird es die Schweiz kaum überleben.

  9. menschmaschine

    „Wenn dies nicht korrigiert wird, wird es die Schweiz kaum überleben.“

    Genau. So wie die Schweiz ihren Nicht-Beitritt zur EU auch nicht überlebt hat. Elend und Hunger so weit das Schweizer Auge blickt.
    Hat links echt keine neueren Schallplatten mehr auf Lager? Ist ja todlangweilig. Gähn. Früher waren Linke wenigstens teilweise noch unterhaltsam.

  10. Rennziege

    15. Januar 2015 – 16:57 world-citizen
    Oh Baby, Baby, Baby! Dass ausgerechnet Sie sich um das Schicksal eines (dem Himmel sei Dank!) immer noch dem Kapitalismus hörigen Staates sorgen, lässt meine Zähren fleißig fließen, wie in „Erbarme dich, mein Gott, um meiner Zähren willen“ in Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. (Mozart ist allerdings nicht der Komponist der „Internationale“, wie in Ihren fortschrittlichen Kreisen häufig behauptet wird.)
    Und was die Schweiz, auf Ihre Korrekturwünsche pfeifend oder sogar jodelnd, alles überlebt hat und noch überleben wird, von allen EU-Ländern längst beneidet — darüber sollten Kleingeister die eh schon geringe Zahl ihrer grauen Zellen nicht strapazieren.
    Sie werden sich wundern, Weltbürgerlein, wie gut die G’schicht für die Eidgenossen ausgehen wird — und wie übel für den Euro, dem seine Schwimmweste abrupt entzugen wurde.

  11. world-citizen

    Hungern werden sie nicht, aber ohne die bilateralen Verträge, sähe es auch anders aus. Für Betriebe mit langfristigen Lieferverträgen, die meist auf € Basis abgeschlossen wurden wird’s erst mal bitter; ebenso wie für deren Mitarbeiter, deren Lohnvereinbarungen ebenfalls auf € Basis abgeschlossen sind. Die werden erst mal weniger CHF im Börserl haben.

  12. Christian Weiss

    Die Vorstellung, dass eine schwache Währung für die Exportwirtschaft eine super Sache ist und eine harte Währung der Untergang, deckt sich irgendwie nicht so ganz mit der Realität. Wäre dem so, müsst Zimbabwe der Exportriese sein und nicht die Schweiz.
    Eine harte Währung fördert die Kapitalbildung. Und die Kapitalbildung ermöglicht die Investition in Produktivitätssteigerungen.

  13. Mourawetz

    ich verstehe den Word Citizen auch nicht. Die SNB hat sich endlich von dem Schwachmatiger-Euro losgesagt und geht endlich den aufrechten Weg ohne der schrecklichen Geldvermehrung.

  14. Thomas Holzer

    Daß sich WC so über die SNB ereifert, nimmt mich doch etwas Wunder……
    Ich denke, sein Engagement nach Monaten des Schweigens hängt vielleicht damit zusammen, daß WC einen CHF-Kredit laufen hat 😉

  15. Michael Haberler

    @Mourawetz
    Abmustern vom Narrenschiff der Alternativlosigkeit ist Meuterei. Also zumindest für die Leichtmatrosen.

  16. Rennziege

    15. Januar 2015 – 18:21 Thomas Holzer
    Interessanter Gedanke, aber gar nicht abwegig: Auch ein kreditfinanziertes Häusl braucht zahlende Kundschaft, auch wenn von einem Weltbürger betrieben. Wenn die ausbleibt, regiert — man verzeihe mir den respektlosen Schlenker — nur noch die Notdurft.
    Dieses Gleichnis, wird mir unversehens klar, passt auch wie die Faust aufs Aug‘ zu dem Verhältnis Euro vs. Franken: Der Euro muss aufs kreditfinanzierte Münzklo, der Franken erleichtert sich im bezahlten Eigenheim.

  17. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    es ist sehr einfach, WC zu verstehen, tritt er doch für eine Weltregierung, für eine Ordnung, nur ein Gesetz für alle Erdenbürger ein; da ist es nur konsequent, daß er auch für die eine Weltwährung eintritt,; damit es keinerlei Spekulation gegen diese eine Währung mehr geben kann. Vielleicht ist WC ja das Pseudonym eines Herrn Franz Nauschnigg, der lobt den Euro ja auch „über den grünen Klee“ im heutigen Substandard

  18. Rennziege

    15. Januar 2015 – 18:31 world-citizén
    Mit voller Transfer-Hose ist leicht stinken, gööö?

  19. Thomas Holzer

    @WC
    Warum echauffieren Sie sich dann so sehr über diese Entscheidung?!
    Schweizer können Sie als WC ja nicht sein 😉

  20. world-citizen

    Mir kann’s egal sein. Aber aufzeigen, dass die vielgepriesenen Schweizer Demokratie doch nicht so demokratisch ist, wie sie von vielen Nichtschweizern gesehen wird, kann wohl nicht schaden.

  21. Christian Weiss

    „Aber aufzeigen, dass die vielgepriesenen Schweizer Demokratie doch nicht so demokratisch ist, wie sie von vielen Nichtschweizern gesehen wird, kann wohl nicht schaden.“

    Wer wirklich was von Demokratie versteht, weiss auch, dass man geldpolitische Entscheidungen nicht per Stimmzettel fällen kann. Man stelle sich beispielsweise einen Euro-Austritt Griechenlands per Plebiszit vor. Da werden wochenlang vor der Abstimmung Szenarien für den Ausstieg durchgespielt und all jene, die fest entschlossen sind, das Projekt zu beerdigen, bringen noch möglichst viele Schäfchen ins Trockene, so dass die neue Währung bei der Einführung gleich mal in einen ruinösen Sinkflug eintaucht.

    Solche Interventionen macht man doch nicht in der Öffentlichkeit bekannt. Das zieht man aus dem stillen Kämmerchen durch, wenn es funktionieren soll.

    Um seine eigenen anti-helvetischen Ressentiments zu bedienen, scheint dem Weltbürger kein Beispiel zu einfältig zu sein. Wer allerdings einen Blick ins Nationalbankgesetz der Schweizerischen Eidgenossenschaft wirft, stellt fest, dass die Nationalbank genau das tut, was sie tun soll: http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20021117/index.html

  22. Mourawetz

    World Citizen,

    die SNB ist als Aktiengesellschaft organisiert und nur der Schweizer Verfassung und dem Bankgesetz verpflichtet. Die Schweizer wolle das so. Ansonsten hätten sie schon ein Volksentscheid herbei geführt, schon vergessen: Schweizer direkte Demokratie. Aber nichts dergleichen geschah. Also sind die Schweizer mit der Unabhängigkeit ihrer Nationalbank durchaus zufrieden. ist doch ziemlich demokratisch, nicht wahr?

    Dass einigen Nicht-Schweizern die Entscheide der Schweizer Nationalbank ein Dorn im Aug sind, ist deren ganz persönliches, privates Problem. Schweizer müsste man halt sein.

  23. Mario Wolf

    Lustig, lustig, Totgesagte leben meistens lang und länger. Die Schweiz wird immer wieder von den Linken, und am allerliebsten von den Schweizer Linken totgesagt. Jede Volksabstimmung die den Linkne nicht in ihre verstaubte Ideologiekiste passt wirde als Beginn vom Ende hochgejubelt. Und noch etwas, niemand sollte über die Schweizer Demokratie lästern der in einem Staat lebt in dem er in seinem ganzen Leben keine einzige Entscheidung mit seiner Stimme bewirken konnte. Soviel von einem Ausländer seit 30 Jahren in der Schweiz lebend.

  24. world-citizen

    Wenn man sich aber die diversen Kommentare durchliest, stellt man fest, dass das allergrößte Unbehagen über diese Entscheidung vor allem in der Schweiz besteht. Besonders die Touristikbranche fürchtet sich vor den kommenden Monaten.
    Insgesamt wäre es den meisten lieber gewesen, wenn so eine Entscheidung vorher ausführlich diskutiert worden wäre.

  25. Thomas Holzer

    @WC
    Sie sind ein Ausbund an Anmaßung und Naivität!
    Der CHF war schon immer „stärker“ als alle anderen Währungen, egal zu welchem Zeitpunkt

  26. H.Trickler

    Autor Kastner hat die wesentlichen Punkte gekonnt zusammengefasst und mehrere Kommentatoren vergnügen sich darauf mit tiefschürfenden Sachfragen über andere Themen :O

    Dass die Änderung des Frankenkurses für die Tourismusbranche Probleme hervorruft, liegt auf der Hand. Es wurde aber schon vorher auf Vorrat gejammert (Lerne zu klagen ohne zu leiden!) und es steht in Diskussion, für diese Branche den Mehrwertsteuersatz zu senken.

    Die schweizerische Industrie profitiert bei Importen von Rohmaterialien und Halbfabrikaten von günstigeren Einkaufspreise, Erdölprodukte usw. werden günstiger, was das unter dem Strich ausmacht wird erst die Zukunft weisen.

    Dass die Kurse in Zürich 10% gesunken sind, beweist einmal mehr dass die Entscheidungen der Finanzjongleure nicht vorwiegend rational begründet sind. Lemminge verhalten sich genau so!

  27. Mourawetz

    Und außerdem hat es ein Referendum in der Schweiz gegeben, nämlich im November als darüber abgestimmt wurde, ob die SNB 20 % der Vermögenswerte ihrer Bilanz in Gold halten muss. Immerhin ein Viertel stimmten dafür und verliehen dadurch der Sorge über die aufgeblähte Bilanz der SNB Ausdruck, entstanden durch die Eurokäufe, um den CHF-Kurs zu halten. Die SNB sah sich delegitimiert. So ist das nämlich. Und wers nicht glaubt, kanns hier nachlesen:
    Schweiz – Darum trifft die Währungs-Revolution uns alle http://www.welt.de/wirtschaft/article136422639/Darum-trifft-die-Waehrungs-Revolution-uns-alle.html via @welt

  28. Passant

    Mir tut WC fast schon leid, weil er so gezaust wird. Dabei ist er nur fassungslos, dass die Entscheidung über den CHF nicht „demokratisch“ getroffen wurde, sondern im eigenen Wirkungsbereich der SNB. Damit folgt er aber nur der allgemeinen, vor allem bei den Politikern vorherrschenden Meinung, die Notenbanken müssten nach dem Willen der Politik handeln, was regelmässig Geldentwertung, oft bis zum Crash, bedeutet, wie die Geschichte lehrt.

    Deshalb hat man im 19. Jhdt. „unabhängige“ Notenbanken schaffen wollen, die ausschliesslich nach Grundsätzen der Wertbeständigkeit und Stabilität der Währung unbeeinflusst handeln sollen, Inzwischen sind weltweit alle „unabhängigen“ Notenbanken auf Gedeih und Verderb dem Willen der jeweiligen politischen Machthaber ergeben. Alle? Nicht alle, denn die SNB fühlt sich noch als vermutlich einzige dem Wohl des Frankens verpflichtet und nicht der politischen Opportunität.

    Kein Wunder, dass den Etatisten aller Couleurs darob der Mund offen stehen bleibt!

    P.S. 1948 haben es die Schweizer übrigens per Volksabstimmung abgelehnt, sich aus einer misslichen Wirtschaftssituation durch ein Frankenabwertung zu retten. Sie haben es in Kauf genommen, sich noch eine Weile fretten zu müssen, das hat sich aber ausgezahlt, wie man später gesehen hat!

  29. Graf Berge von Grips

    Erhardscher Liberalismus:
    Staat so stark wie nötig
    Markt so unabhängig wie möglich..
    Empfehle dies WC als WC-Lektüre…

  30. Rennziege

    15. Januar 2015 – 23:18 cppacer
    „Erbarme dich, mein Gott“ als Text und Titel gibt es vielfach in geistlicher Musik, darunter auch in J.S. Bachs „Matthäuspassion“, klar. Aber als Arie in Verbindung mit „Zähren“ nur bei Mozart.

  31. cppacer

    @Rennziege
    Der Text in der M-Passion lautet:
    erbarme dich mein Gott um meiner Zähren willen.
    Ned oiwerchochem sein.

  32. Rennziege

    16. Januar 2015 – 14:04 cppacer
    Was heißt „oiwerochem“, pittäh?
    Lasset uns ein Friedenskalumet rauchen und das Kriegsbeil vulgo Tomahawk begraben, o Meister der Musik und des Wortes!
    Das gute alte „Kyrie eleison“ (griechisch: κύριε ἐλέησον, „Herr, erbarme dich!“) ist Teil der Bibel, der christlichen Liturgie — und kommt in der Musik so gut wie aller Stilrichtungen tausendfach vor, mit Tränen oder ohne. Regelrecht inflationär. Ob von Mozart, Händel, Bach oder den Beatles — die es ohne Bach nie gegeben hätte. Siehe
    http://www.perlentaucher.de/buch/alan-aldridge/the-beatles-songbook.html
    Sogar Christina Aguilera hat eine alte Gospel-Version aufgeklaubt und a wengerl variiert. Ist ja public domain und gehört uns allen:

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>