Schweizer Arbeitgeber wollen Löhne senken

„Die Schweizer Wirtschaft steht nach der überraschenden Franken-Freigabe unter Schock – hat jedoch schon eine Idee, um die Währungsstärke auszugleichen: mit niedrigeren Löhnen und längeren Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter.“ (hier)

6 comments

  1. FDominicus

    Ach klar den „armen“ Exporteuren, die 3 Jahre gepampert wurden ist böses Unrecht wiederfahren, dafür haben nun alle zu bezahlen. Wer war für die Bindung? Ach ja die Exportfirmen, wer hätte schon vor 3 Jahren profitieren können – bei freien Wechselkursen – der Verbraucher. Also soll der Verbraucher mal „locker“ x-mal zahlen einmal für die entgangenen Währungsgewinne, dann für die Exporteure und für die Verluste der SNB noch einmal. Muß wohl „soziale Gerechtigkeit“ sein – oder so.

  2. Christian Weiss

    Statt die Löhne zu senken, könnte die Schweizer Politik ja Hand bieten für eine Senkung der Lohnnebenkosten und der Steuern. Sparmöglichkeiten gäbe es auch in der Schweiz, der Einäugigen unter den Blinden, genug.
    Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass die Aufwertung des Frankens auch einige positive Nebeneffekte mit sich bringen wird. Justizministerin Simonetta, die Dunkelrote, wird noch weniger Chancen als bisher haben, ihre grenzdebilen Ideen von Frauenquote bis Lohnüberwachung zur Durchsetzung der „Lohngleichheit“ durchbringen, weil auch manchem Wendehals im christdemokratischen Lager ein Licht aufgeht, dass das die Wirtschaft noch zusätzlich belasten würde. Gleiches gilt für Energieministerin Doris, die Metaphysische, die ihre irrwitzigen Subventionspläne für die Energiewende vielleicht auch vergessen kann.
    Ja vielleicht geschehen noch wahre Wunder und Gesundheitsminister Alain, der Quacksalber, muss mal sein Bundesamt ausmisten. Sparpotenzial in der Verwaltung bei der Aufhebung all dieser nutzlosen Präventions-, Bürgergängelungs- und Volkserziehungskampagnen: ca. 90%.

  3. Christian Weiss

    Ah ja. Gesundheitsminster Alain ist ja auch Sozialminister. Rentenalter rauf auf 67? (Nicht ganz blöd bei der inzwischen welthöchsten Lebenserwartung http://www.20min.ch/wissen/news/story/24696790 )
    Pensionskassennachteil der über 50-jährigen abschaffen, die bisher höhere Beiträge zahlen müssen. Dieser Quatsch steigert nämlich auch noch die Altersarbeitslosigkeit.

    Und für die Schweizer Stimmberechtigten gilt: Hört um Himmels Willen auf, solch durchgeknallte Irre zu wählen, die Rezepte aus der Mottenkiste holen, von denen man seit 40 Jahren aufgrund 100%ig einheitlicher Erfahrungen weiss, dass sie nicht funktionieren: http://bazonline.ch/schweiz/standard/Kuendigungsschutz-fuer-ueber-50Jaehrige/story/25800558

  4. Leitwolf

    Wie werden sich dann wohl niedrigere Löhne und Deflation auf den Kurs den CHF auswirken? Die Welt der kommunizierenden Gefäße is ein Hund!

    Alternativ könnten die Unternehmer ihre Bediensteten aber auch gleich in Euro auszahlen. Oder aber, und dafür sind sie ja schon in der Vergangenheit eingetreten, gleich den Euro einführen. Und da die liegt die Pointe.

    Den Schweizern ist enorm viel erspart geblieben, eben weil sie nicht auf ihre Exportwirtschaft gehört, und ganz stur am Franken festgehalten haben. „Die Wirtschaft“ ist, anders als das bei uns gerne dargestellt wird, etwas wesentlich Umfangreicheres als ein Bund einiger Unternehmer.

  5. H.Trickler

    Höchst interessant, dass diese geniale Idee von einem deutschen (Revolver-?) Blatt aufgetischt wird. Auch sonst sind die Kommentare in der diversen Blättern äusserst entlarvend!

  6. Fragolin

    Steigende Lohnkosten werden durch sinkende Rohstoff und Energiepreise kompensiert.
    Einen Versuch ist es allemal wert, aber mehr auch nicht…

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