Welcome-Bahninfarkt

„Die private Westbahn hat von den ÖBB wegen der Einschränkungen durch die Flüchtlingskrise eine Reduzierung der zu leistenden Infrastruktur-Maut verlangt – und damit nicht nur peinliche Kommentare eines ÖBB-Sprechers („Kapital aus der Flüchtlingskrise schlagen“), sondern auch einen ausgeprägten Shitstorm geerntet.Dabei haben die „Westbahner“ einfach nur recht: Sie haben bei den für das Schienennetz zuständigen ÖBB exakt definierte Infrastrukturleistungen bestellt. Und diese nicht in vollem Umfang bekommen. Die Zurückhaltung eines Teils des vereinbarten Entgelts ist in der Wirtschaft in solchen Fällen schlicht normal….“ (hier)

4 comments

  1. Fragolin

    Woher sollen ÖBB-Funktionäre wissen, was in der Wirtschaft normal ist?
    Bezahlung in der Wirtschaft ist Belohnung für Leistung, bei den ÖBB wohlerworbenes leistungsunabhängiges Recht. Dass man entweder beide Teile eines Vertrasges erfüllt oder keinen, das kapieren die genausowenig wie ein Imam, dass eine Frau auch ein Mensch ist.

  2. Fragolin

    Nachtrag: Die wirtschaftliche Hochkompetenz der Bahnbezahlten führt unweigerlich zu dem Schluss: Wenn ich ein Taxi bestelle, dies aber nicht bekomme weil es gerade Räfjutschies nach Suben karrt, muss ich es trotzdem bezahlen, weil ich mich ansonsten an den Flüchtlingen bereichere.
    Bei solchen Synapsenfeuerwerken verwundert es niemanden, welche Zustände bei der größten Modellbahn der Welt herrschen.

  3. Thomas Holzer

    Daß jemand, der zu Recht Recht einfordert, mittlerweile mit einem Sturm der Entrüstung konfrontiert wird, sollte uns allen zu denken geben.

  4. Herwig Stage

    Es wäre interessant zu erfahren wie hoch sich die Transportkosten der ÖBB inklusive der entgangenen Gewinne und inklusive der nicht bezahlten Fahrkarten bisher belaufen, davon ist allerdings nichts zu lesen bzw. zu hören.

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