Das Wort zum Wochenstart

We tend to laugh about native rainmakers and witchdoctors etc. – but most of us go on believing that governments can provide wealth, security, justice, freedom and peace – although they never delivered! (John Zube)

7 comments

  1. cmh

    mundus vult decipi ergo decipiatur

    Gerade dafür hält man sich ja Politiker, dass die sich nicht narren lassen. Was schon schwer genug ist.

    Narrt der Politiker hingegen selber seinen Auftraggeber, dann wird er auch selber zum Problem. Die Geschichte stellt uns allerdings hier eine reiche Palette von Alternativen „fifty ways to leave your politicien“ zur Verfügung. Die meisten davon passen zwar nicht zu unseren heutigen Vorstellungen, haben dafür aber das Überraschungsmoment in der Anwendung für sich.

  2. Lisa

    Die Regierung wurde doch vom Volk gewählt, oder? „Ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country “ (JFK) – aber dieser Politiker wurde schliesslich erschossen…

  3. Mario Wolf

    Er hat dass nicht ganz so gemeint, aber es war trotzdem unfair ihn zu erschiessen. Aber Obama „Yes we can“, wir/ich schliessen Gauntanamo, die Merkel *WIR – pluralis majestatis- schaffen es „. Juncker “ Das schönste an der Politik sind Lügen“ , Schäuble “ Es wird kwinw Steuererhöhungen geben „Die hier Aufgezählten sind noch viel besser, klarer und eindeutiger als JFK.

  4. FDominicus

    Kann an dem Spruch von Kennedy nichts Gutes finden. Der Staat geht vor und dem zu opfern ist eine gute Sache? Ja neeee – ist klar !

  5. Lisa

    @FDominicus: opfern? wo steht das was von opfern? Und mit Land verbindet man doch etwas anders als mit „Staat“. (Europa ist z.B. nicht EU). Ich plädiere für Gemeinsinn, für eine demokratische Festsetzung der Werte und Regeln einer Gemeinschaft. (Gemeinschaft ist nicht einfach Gesellschaft!) – und so macht Kennedy’s Ausspruch Sinn. Man sieht ja, wie weit uns der übertriebene Hedonismus und Individualismus gebracht hat.

  6. FDominicus

    @Lisa. Wollen Sie mich verulken? Was bedeutet denn für sein Land etwas tun. Etwa anderen Leuten in die Tasche greifen. Sein eigenes Leben für die Eliten im nächsten Krieg zu verlieren? Sie können gerne reinlesen was Sie wollen, nur können Sie kaum wissen wie es auf Andere wirkt und für mich ist es einer der schlimmsten Sprüche, die man von Politikern hört. Genau diesselbe Kategrie wie „Wollt Ihr den totalen Krieg“, genau das bedeutet es im Endeffekt.

    Ich will ganz und gar nichts vom Staat und ich will auch nicht auf dem nächsten Schlachtfeld geschlachtet werden. Habe ich irgendeine Wahl hier? Nein, ich muß alles mitbezahlen, auch wenn ich strikt dagegen bin. Und nein es ist nicht Individualismus der ein Problem darstellt sondern das „wir entscheidet“. Wenn Sie das wollen, bitte, auf Ihre Kosten. Ich will nicht und trotzdem muß ich für das alles bezahlen. Weigere ich mich dem Staat mein Geld zu geben steht für mich am Ende der Tod. Soviel zum Gemeinsinn. Und nein es braucht auch keine demokratische Festsetzung von Regeln, denn demokratisch ist eine Mehrheit von irgendwo um 350 Sitze. Und wenn dort entschieden wird, wir rauben mehr dann wird mehr geraubt.

    Und Werte kann eine Demokratie schon mal gar nicht schaffen. Ein Staat ist nicht in der Lage die Grundlagen seiner Existenz zu schaffen. Auch Regeln sind ein sehr zweifelhaftes Feld. Welche Regel besagt denn, daß man Drogen (außer Alkohol und Tabakwaren) verbrauchen darf, Heroin und andere Drogen nicht. Das ist keine Regel sondern maximal ein Gesetz und ein Gesetzt ist nicht gleich Recht.

    Nehmen wir mal einen Paragraphen aus dem GG:
    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
    Warum verpflichtet es? Warum berechtigt es den Staat zu Rauben? Was gilt mit einer fundamentalen christlichen Regel: Du sollst nicht stehlen.
    Was ist mit Denunziantentum? Auch dort gibt es eine Regel: Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

    Welche Regel verletzt jemand der eine Waffe zur Selbstverteidigung mit sich trägt?
    Und nehmen wir mal an ein Gesetz wäre ein Regel warum gelten Regel dann für mich aber nicht für Staatsangestellte?
    (1) Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens.

    Erläutern Sie mir wenn es ein solches Gesetz gibt und das eine Regel ist, warum darf die beliebig ignoriert werden?

    Ich kann nur hoffen, irgenwann leben Sie in einer Welt wie Sie sie wollen und ich bin ganz weit weg.

  7. Lisa

    Für sein Land etwas tun heisst schlicht mitarbeiten: das kann im – hoffentlich nie wieder eintretenden! – Kriegsfall duchaus auch den Einsaz des Lebens bedeuten, um sich und seine Angehörigen und seine Mitbürger zu verteidigen. Und sonst heisst es eben, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, um nicht den andern, der Gemeinschaft, zur Last zu fallen, und die mitzutragen, denen das aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich ist. Schon bei den Niederländern hiess es „Wie niet wil dijken, moet wijken“ , also wer nicht mithilft beim Deichbau, der allen zuguten kommt gegen das immer drohende Meer, soll verschwinden.
    ps: wieso sollte ich Sie verarschen? Versteh ich nicht.

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