Warum sagen uns die da oben nicht die Wahrheit?

(MARTIN VOTZI) Stellen Sie sich einmal vor, dass die U-Bahnen in Wien für mehrere Tage nicht fahren. Ihren gewohnten Arbeitsweg müssen Sie daher mit dem Auto oder dem Fahrrad zurücklegen. Sie erhalten auch keine Information darüber, wann Sie die U-Bahn wieder benutzen können.
Als Grund gibt man Ihnen eine extrem hohe Terrorgefahr an. Sie werden das vermutlich akzeptieren, froh sein, dass noch nichts passiert ist. Aber eine große Einschränkung bleibt es doch.
Nach einigen Tagen werden Sie sich vielleicht fragen, ob das nicht auch anders geht und was wirklich dahinter steckt. Sie werden es aber nicht erfahren, damit abgespeist werden, dass es eine konkrete Gefährdung gibt und Sie froh sein sollten, dass man so um Ihre Sicherheit besorgt ist.
Utopie? In Brüssel ist das Realität und angeblich nehmen es die Bewohner dort noch mit Humor.
Niemand will einen auch nur ähnlichen Terroranschlag wie in Paris. Jeder Verantwortliche (sagen wir lieber Zuständige) würde es bevorzugen, „übervorsichtig“ zu sein anstatt eine Gefahreneinschätzung abzugeben und entsprechende Maßnahmen wie vor den Anschlägen in Paris als ausreichend anzusehen.
Jetzt mal ehrlich. Vertrauen Sie Sicherheitsbehörden, die es als einziges Mittel für unsere Sicherheit sehen, das öffentliche Leben lahm zu legen? Damit ist man ja fast zu 100% auf der sicheren Seite: kein Leben, also auch keine Gefährdung.
Die Politiker beschwören, dass wir uns nicht einschüchtern lassen sollten und mit gezeigter Angst nur das tun, was die Terroristen wünschen (woher die übrigens die Ansichten der Terroristen kennen, weiß ich nicht). Gleichzeitig wird aber ein Länderspiel in Hannover aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgesagt und Brüssel gleicht einer Geisterstadt. Und glauben Sie mir, ein spezifischer Hinweis kann ausreichen, dass das Gleiche auch in Wien passiert.
Ausnahmezustand halt. Alternativlos, oder?
Dürfen wir uns etwas anderes wünschen? Maßnahmen gegen islamistischen Terror, der angeblich ja auch gar keine Überraschung und daher von vielen Geheimdiensten so erwartet/befürchtet worden ist, die uns nicht am Leben hindern?
Der andere Ausnahmezustand, nämlich die Flüchtlingswelle verschwindet schon fast aus den Schlagzeilen. Wir haben uns daran gewöhnt, obwohl die Probleme zu- und nicht abnehmen. Getragen vom bewundernswerten Einsatz freiwilliger Helfer (sei es auch aus erhoffter Selbstverwirklichung oder willkommener Sinnstiftung in unserem sinnarmen Alltag) geht’s grad noch. Wo sind die Pläne, was mit den Flüchtlingen aus 2015 im Jahr 2016 werden soll? Vielleicht konzentrieren wir uns dann aber lieber auf die neue Welle, die vermutlich die Zahlen aus 2016 noch übertreffen wird.
Es ist ja auch einfacher , Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und in ihre fürs Erste dankbaren Augen zu blicken. Die dankbaren Augen können aber schnell zu enttäuschten Blicken werden und weiter will ich diesen Gedanken jetzt gar nicht spinnen.
Und noch einen Ausnahmezustand nehmen wir als Kollateralschaden zur Kenntnis. Den offenen Hass gegen alles Fremde, das Erstarken einer Rechten, dessen Auswirkungen nicht abzusehen sind und die Bereitschaft zur verbrecherischen Gewalttätigkeit, derzeit vor allem in Deutschland (Stichwort „brennende Asylunterkünfte“) aber früher oder später auch in Österreich erwartbar.
Wenn Jakob Augstein über die Pariser Terroristen im Spiegel schreibt: „Was haben wir ihnen angetan, dass ihr Hass so groß wurde?“, dann könnte man diese Frage auch umgekehrt stellen. Beides ist meiner Meinung nach Blödsinn, denn damit wird jede Eigenverantwortung ad absurdum geführt.
Was kann man also tun? Darauf gibt es natürlich keine einfache Antwort, aber ehrliche Information wäre schon mal ein erster Schritt, um eine neue Vertrauensbasis zwischen Politik und Bevölkerung zumindest zu versuchen.
Nun, wie sieht’s mit dieser Information aktuell aus?
Alles was Maßnahmen gegen die Terrorgefahr betrifft, ist „natürlich“ geheim. Meiner Meinung nach ist das ein großer Fehler, denn erstens wird man auf Dauer das Verständnis der Bevölkerung verlieren und zweitens könnte eine Einbeziehung der Bevölkerung und ihre gezielte Wachsamkeit durchaus etwas bringen. Informationen, die den Verbrechern helfen, kann man davon ja noch immer unterscheiden und erst später – wenn sie keinen Wert für die Gesuchten mehr haben – verbreiten.
Genau so traurig sieht es aber beim „Asylwesen“ aus. Unser geschätztes BMI hält gerade einmal die Septemberzahlen bereit und das am 23. November. Da erfahren wir gerade einmal, wie viele Flüchtlinge aus welchen Ländern bis Ende September zu uns gekommen sind, ob sie männlich oder weiblich und wie viele unbetreute Minderjährige es sind. Ganz aktuell teilt man uns dann noch mit, dass in der vergangenen Woche über 3.000 Asylanträge gestellt worden sind. Das klingt nicht viel, aufs Jahr hochgerechnet wären das aber allemal mehr als 100.000.
Wir erfahren nicht, wie viele Flüchtlinge ohne Papiere, die dann vermutlich meist Syrien als Staatsangehörigkeit angeben, oder mit gefälschten Pässen (wenn das überhaupt geprüft wird) dabei sind. Wir erfahren nicht, ob und wie viele Flüchtlinge (geschätzt halt ☺ ) nicht registriert worden sind.
Wir können dann noch eine Anerkennungsquote der Asylanträge von knapp über 30% im aktuellen Jahr nachlesen, nicht aber wie viele dann als subsidiär Schutzberechtigte anerkannt werden. Ist aber eh egal, denn die Anzahl an Rückführungen bleibt ohnehin marginal.
Ausnahmezustände, wohin man blickt und spärliche Information oder gar Desinformation der Bevölkerung. Das ist Europa und das ist auch Österreich im Spätherbst 2015.

22 comments

  1. kannitverstaan

    No da sind aber schon 2-3 Anmerkungen erlaubt:
    – Flüchtlingswelle. Wird gegenüber Terroristen als halb so schlimm empfunden. Daher: Schleusen auf. Dass dadurch rein zahlenmäßig auch mehr Radikale einsickern, nimmt man in Kauf
    – Angst vor „rechts“. Jeder, der sagt „ich will das so nicht“ ist also ein Rechtsradikale, Neonazi etc. Verteidigung (auch mit Waffeb) ist gaaanz böse.
    – „Recht und Ordnung“ ist verpönt – dann schon lieber link und Unordnung (=Anarchie), oder wie?
    – wo bleibt der Hausverstand? Im Supermarkt – aber nur halal?
    THINK!!!

  2. Falke

    Was die Terroristen wünschen und wollen, ist genau im „Presse“-Artikel von von Sybille Hamann (in der Rublrik „Quergeschrieben“) aufgezählt. Woher sie das weiß, ist zwar auch unklar, aber es wird wohl schon so sein. Oder?

  3. LePenseur

    Warum sagen uns die da oben nicht die Wahrheit?
    Weil sie ganz genau wissen, daß sie dann innerhalb kürzester Zeit nicht mehr »die da oben« sein würden …

  4. cmh

    LePenseur: bitte statt „würden“ doch das stärkere (hoffentlich) „werden“ einsetzen.

    Man stelle sich doch nur die Frage, was mit dem Hautarzt geschieht, der sich an eine alternativenlose (hahahah) Herzoperation macht. Nicht sein Mut oder seine Menschlichkeit wird gewürdigt werden, sondern er kommt vor ein Gericht.

    Und hoffentlich ist diese Analogie robust!

  5. waldsee

    im Text findet sich: „“Den offenen Hass gegen alles Fremde, das Erstarken einer Rechten, dessen Auswirkungen nicht abzusehen sind und die Bereitschaft zur verbrecherischen Gewalttätigkeit….““
    mich würde interessieren ,wenn –angenommen — nur ein Bruchteil Europäer nach Syrien,irak…..gehen würde und nichts mitbringt,nur die Bereitschaft sich versorgen zu lassen?
    oder ein noch kleinerer Teil israelis sich auf die Reise macht nach irak,Syrien,…(das war jetzt als Spaß gemeint)

  6. Mario Wolf

    Warum sollen die oben gerade jetzt die Wahrheit sagen. Die Obertanen haben schon immer gelogen .Nur durch Lügen haben sie dass erreicht was sie wollten, einen Platz am Futtertrog der Macht. Wer soll sie von dort vertreiben ? Sie haben sich abgesichert. Sie sagen nicht die Wahrheit, dazu sind sie nicht fähig, aber sie schaffen Realitäten. Merkelsche Realitäten. Wer meint dass die illegalen, ungeladenen Gäste der Wilkommenskulturisten das Land verlassen werden ist naiv, oder durch die Propagandamaschinerie geblendet. Die gleichgeschalteten Medien erstellen schwachsinnige Prognosen wie sich die Illegalen mit Freude und Engagement integrieren werden. Die ideologisch verursachte Blindheit verbietet das erkennen der Tatsache dass die bisher hier wohnhaften Muslime diesen Staat ablehnen, von Demokratie nichts halten, Hasspredigern folgen, Erdogan wählen und alle Mordanschläge ihrer Glaubensgenossen begrüssen .

  7. Rado

    Man muss nicht immer hinter allem und jedem böse Absicht vermuten. Glaube ganz einfach, unsere Obrigkeit KANN ganz einfach keine Sicherheit mehr herstellen auch wenn sie es möchte.
    Aus Terroristen werden gerade Guerillas. Wer kennt nicht den Vergleich mit den Untergrunskämpfern, die sich wie die Fische im Wasser bewegen. Dieses Wasser wird uns gerade eingelassen. Da verliert ein Verfassungsschützer schon mal den Überblick.
    Wie man an anderer Stelle im Netz findet, wird eine Profiguerilla die Polizei jetzt erstmal mit Falschalarmen einige Wochen auf Trab halten, bis leichte Ermüdung eintritt. Mit welchem Gegner es die Franzosen und beldgier zu tun haben erkennt man an ihren Fahndungserfolgen die bis jetzt im wesentlichen ausgeblieben sind.

  8. Christian Peter

    @Rado

    ‚Die Obrigkeit hat die Übersicht verloren‘

    No na. Alleine in den letzten Wochen sind Zigtausende Flüchtlinge aus Syrien in Österreich untergetaucht. Wie viele ISIS – Terroristen werden sich wohl darunter befinden ?

  9. Rado

    @Christian Peter
    Das weiß ich natürlich ebensowenig wie alle Innenminister Europas. Aber ich bin einigermaßen sicher, dass sich hierzulande viele Leute am radikalen politischen Islam Gefallen finden werden, auch wenn sie bei ihrer Einreise nach Europa noch keine derartigen Wallungen verspürt haben.

  10. Fragolin

    @waldsee
    Schon dieses „offenen Hass gegen alles Fremde“ möchte man den Auswerfern solcher Formulierungen lächelnd in den Hals zurückschieben. Mit geiferndem Maul und hassverzerrter Fratze in den eigenen Hetzpredigten anderen Hass zu unterstellen ist dermaßen menschenverachtend und widerlich, dass ich gestehen muss: Mein einziger Hass gilt diesen verbalen Brunnenvergiftern, die jeden, der es nur wagt eine mikroskopisch andere Meinung als sie selbst zu haben mit übelstem Kot bewerfen. Es sind die direkten Nachfahren jener, die jeden Samstag freudig erregt und mit fauligem Gemüse bewaffnet auf dem Marktplatz ausharrten, um jeden, der warum auch immer am Pranger landete, kreischend mit Unrat zu bewerfen.
    Ich bin gegen die unbegrenzte Zuwanderung von Muslimen und lehne diese Religion als demokratie- und freiheitsfeindliche Ideologie ab. Aber nicht aus Hass gegen Fremde, denn Fremde sind auch Amerikaner, Franzosen, Kanadier, Ungarn, Italiener, ägyptische Kopten, Nigerianer und Christen aus dem Iran. Und all diese Leute finden sich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und wir kommen alle gut miteinander aus. Kein einziger von denen zeigt Ambitionen muslimischen Terror zu verherrlichen, Juden auszurotten, nach Haus und Geld zu schreien und uns verachtend als Schweine und Affen einzustufen.
    Nein, nicht „offenen Fremdenhass“ sondern „offene Ablehnung einer rassistischen, Menschen verachtenden, Frauen erniedrigenden und Gewalt verherrlichenden Religion“ kann man mir vorwerfen. Und so, wie es laut EMRK erlaubt ist, sich frei für eine Religion zu deklarieren, steht es mir auch frei, mich gegen eine Religion zu deklarieren. Das hat nichts mit Hass zu tun sondern mit Sorge um die Freiheit, deren Gegenteil diese sich nicht umsonst „Unterwerfung“ nennende religiöse Ideologie darstellt.
    Wer Demokraten und Freiheitsliebende als Fremdenhasser und Pack verhetzt, deklariert sich zum Demokratie- und Freiheitsfeind.

  11. sokrates9

    Es sind nicht nur die Politiker die kurzsichtig denken wenn überhaupt.
    Heute im Mittagsjournal große Medienkampagne was für Nutzen die Flüchtlinge stiften und dass die Pensionen dadurch für weitere 10 Jahre gesichert sind! Selbst Marin, den ich bisher für einigermaßen seriös gehalten habe, gibt sich dafür her: So ganz subtil erklärt er dass das System nur dann funktioniert, wenn alle sofort integriert werden und schnellstens Arbeitsplatz bekommen, Rest läuft unter „ceteris paribus“ der Ökonomenausrede schlechthin. Dass laut Kurz 20% Syrer sind, das Hauptkontingent derzeit Afghanen stellen, die die höchste Analphabetenrate aufweisen, und es Jahre dauert, bis die am Arbeitsmarkt vermittelbar sind, wird schlichtweg ignoriert!
    Auch der Familiennachzug! Die Eltern, Geschwister, Ehefrau sind doch zum Großteil überhaupt nicht Arbeitsmarktfähig und belasten die Sozialtöpfe! Nie etwas einbezahlt, und das wird alles die Prosperität Österreichs erhöhen??

  12. Mona Rieboldt

    Falls von außen Asylheime abgefackelt wurden, handelte es sich stets um Heime, in die erst Asylanten einziehen sollten. Viele Brände wurden von Asylanten selbst gelegt, einmal wegen unsachgemäßer Benutzung von Elektrogeräten, zum anderen wurde bewußt von Asylanten Feuer gelegt, um in Wohnungen zu kommen. Die Zelte in Slowenien wurden bewußt von Asylanten angezündet, um den Grenzübertritt zu erzwingen.

    In Deutschland ist es gerade die Antifa, die agiert wie die SA seinerzeit, Autos von angeblichen „Feinden“ werden angezündet, auch das einer Frau, die sich nur gegen Gender ausgesprochen und geschrieben hat. Bei jedem Vortrag der AfD werden die Besucher körperlich attackiert. Polizisten werden von ihnen mit Steinen beworfen. Aber diese linke Schlägertruppe wird von der SPD geschützt und bekommt Geld vom Staat. Für die Barbie der SPD Familienministerin Schwesig gibt es keinen linken Terror gegen Andersdenkende. Sie bekämpft eine vermeintliche Rechte, die herbei fantasiert wird.
    Linke, Grüne, SPD und CDU wollen immer mehr Asylanten. Diese Parteien sind für mich nicht mehr wählbar.

  13. schlingpflanze

    apropos öffentliche Verkehrsmittel (die in diesem Beitrag angesprochen werden).
    Ich hatte heute mittag das zweifelhafte Vergnügen mit dem 11A, als einige der wenigen Frauen ohne Kopftuch, vom Stadion zur Pensionsversicherungsanstalt zu fahren. Einer der neuen Mitbürger liess die ganze Zeit ein Tonband laufen, in dem ein Muezzin seine Botschaften auf arabisch? unters Volk streute, ich gebe zu dass ich hier nicht ganz kompetent bin, vielleicht war es auch nur ein türkischer Rundgesang, ja es ist ohne Zweifel sehr berreichernd öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Aber, wie komme ich dazu? Ich gebe zu, dass ich als eine der wenigen unreinen Busfrauen, mich nicht getraute etwas zu sagen.

  14. Hanna

    Wenn „rechts“ bedeutet, dass man als ÖsterreicherIn gerne das eigene Land als Heimat behalten möchte, wo man sicher ist und nicht wegen der kulturellen, sozialen und politischen Probleme ferner Länder in Lebensgefahr kommt, wo man sich eine Zukunft ausmalen kann, die aus Bildern besteht, die mit Frieden, Wohlstand und einem tollen Berufs- und Familienleben einhergehen, wo die eigene Religion und Kultur vorherrschen und wo man nicht auf Schritt und Tritte exotische Ausländer trifft, die einen anstarren und sich in Gruppen zusammenrotten (ja, tun sie schon), sich respekt- und ahnungslos und großkotzig verhalten, wo Moslems nicht wie rohe Eier behandelt werden, sondern wo die Einheimischen das Rechts darauf haben, absoluten Respekt für die eigenen Kultur und Religion und die eigenen Gesetze zu verlangen, weil eben diese Einheimischen ja alles und jede/n finanzieren sollen … dann bin ich rechts. Hell yes. Shit yeah. Oh ja. Sowas von. Und ob. Ich finde es nämlich Scheiße, dass man sich kaum noch getraut, in die U-Bahn einzusteigen, weil jeder zweite Fahrgast („Gast“ im wahrsten Sinne des Wortes, weil gratis fahrend) so aussieht, als würde er jeden Augenblick „Allahu Akhbar“ schreien und sonstwas tun. Ich mag das nicht, dass hier Wildfremde herumlungern, die wir aushalten müssen, finanziell, sozial, kulturell und so weiter, und die sich nicht einmal selber darum bemühen können oder wollen, die Landessprache zu lernen. Ich will nicht von Moslems umgeben sein, weil die mir Angst machen, weil sie auf Basis ihres Religionsbekenntnisses Frauen als minderwertig betrachten und „Ungläubige“ bekehren oder bekämpfen müssen … und weil ihre bloße Existenz diverse Menschenrechtsgesetze verletzt. Ich will nicht in einem Land leben, wo ich ständig unter Drohungen aufgefordert werde, Gesetze einzuhalten, während missmutige, ungebildete Wildfremde machen können, was sie wollen. Mir gefällt das nicht, dass diese Wildfremden in Wohnungen auf Sozialhilfe herumlungern werden … denn: Es geht ja noch, sich vorzustellen, Kinder auszubilden, damit sie dann einmal arbeiten können. Aber wer wird die Erwachsenen ausbilden? Ich mag das alles nicht – ich sehe nicht ein, warum ich in solchen Zuständen leben soll. Und wenn es eine politische Bewegung bzw. Partei oder gibt, die mir „mein Österreich“ beschützt und wieder repariert bzw. wiederherstellt und diese Partei sollte „rechts“ geheißen werden, dann werde ich sie unterstützen und gutheißen. Und wer mich aufgrunddessen irgendwie diskrimierend behandelt oder irgendwelcher Unlauterkeiten beschuldigt, den/die zeige ich an und klage ich bis in alle Ewigkeit.

  15. MM

    @Fragolin: Bravo! So ist es. Unglaublich mit welcher Dreistigkeit unsere feigen Gegner sich auch noch als Seite des Lichts bezeichnen.

  16. Christian Peter

    Nach neuesten Erkenntnissen kamen (mindestens) 5 der Pariser ISIS – Terroristen als Flüchtlinge nach Europa, auch über Österreich und Deutschland. Viktor Orban meinte “Es ist eine Tatsache, dass alle Terroristen letztlich Einwanderer sind“ anlässlich eines Interviews mit dem Online-Portal Politico.

    https:://jungefreiheit.de/politik/ausland/2015/alle-terroristen-sind-letztlich-einwanderer/

  17. Einer von vielen Narren

    Leider ist das Abendland bereits untergegangen und der traurige Rest rast ungebremst in Richtung totaler Irrsinn.

    Mögen die kommenden Zeiten nicht härter werden als wir ertragen können.
    Ich wünsche uns Allen das Beste.

  18. Lisa

    @Hanna: Kann ich nur unterschreiben. Aber: „rechts“ macht mir genauso Angst. Im Bus in Singen Htwl: junger Mann: „Bei uns haben sie jetzt auch 40 einquartiert.“ Anderer junger
    Mann: „Da lohnt sich doch die Anschaffung eines Maschinengewehrs“ Ich habe aus Angst auch nichts gesagt. Und auch sonst niemand im vollbesetzten Bus. (immerhin hat neimand zustimmend genickt…) Es müsste so etwas wie eine Partei oder Richtung der Vernunft geben – weder können hirnlose Empathen noch gewaltbereite Xenophobe das Problem lösen, wie mit diesen unübersichtlichen hereindrängenden Massen umgegegangen werden soll.

  19. Lisa

    @Fragolin:
    Der Ausdruck gefällt mir „freudig erregt“ –genau da liegts nämlich: Mangels anderer sinnvoller Aktivitäten Perspektiven werden die Glückshormone/Neurotransmitter bei den einen (Hooligans) in und vor den Fussballstadien zur Ausschüttung gebracht, bei den andern in Aktionen gegen „Bullen“ oder „den Staat“ oder „für Flüchtlinge“ oder „für autofreie Sonntage“– auch Helfenwollen kann zur eigenen Befriedigung instrumentalisiert werden. Lauter Suchthaufen! Da sind wir wieder bei den von Ihnen als irrelevant weggewischten „Werten: Wo in einem Land (ausser dem Pass) keine Gemeinsamkeiten mehr auszumachen sind, kann man sich wenigstens temporär für oder gegen irgendwas begeistert „solidarisieren“. Nichts gegen Nachbarschaftshilfe, nichts gegen gemeinsamen Einsatz bei Katastrophen, nichts gegen Menschen, die einen Flüchtling oder Asylberwerber – legal – bei sich aufnehmen, auch nichts gegen berechtigte Forderungen von Unterdrückten gegen die Unterdrücker – aber dieser Adrenalin-Aktionismus missfällt mir. (Mir geht es übrigens genauso mit Freunden und Bekannten aus dem Ausland – allerdings sind die Moslems unter ihnen assimiliert, gehen nicht mal in die Moschee und benehmen sich auch sonst wie unserein. Die wären wahrscheinlich für IS u.ä. genauso zu verfolgen wie Christen, Juden und „Heiden“. Frankreichs erste Zuwanderer aus dem Maghreb wurden damals ganz schnell assimiliert, konnten kaum mehr Arabisch, Mischehen waren häufig – es sind die späteren Zuwanderer und deren Kinder und Enkel, die radikalisiert wurden und werden.

  20. Wulfdad

    Klar ist eins, wenn man nicht mehr weiter weiß und zugeben müßte das die Asyl Gegner und Bürger recht haben mit Ihren Ängsten und Befürchtungen dann wird schnellsten zur Nazi bzw. Rechtsradikalen Rundumhaudraufkeule gegriffen. Gerne verwendet man auch brennende Asyl Unterkünfte zur Diffamierung ohne das die Gründe hierfür hinterfragt werden. Ein Großteil dieser keinesfalls Freudenfeuer beruhen auf Brandstiftung durch Unzufriedenheit, Wut auf die Art der Unterbringung,, Unkenntnis der Technik, Fahrlässigkeit der Heimbewohner und der geringste Teil ist auf die verzweifelten Anwohner zurück zu führen. Das bedeutet nicht das man Brandstiftung gutheißen oder verharmlosen darf aber die Anwohner die sich in einer Ausnahmesituation befinden sind nicht grundsätzlich die Hauptschuldigen. Da sollte man doch mal nach dem Verursacherprinzip gehen.

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