Österreichischen Männern das Wahlrecht entziehen?

(MARTIN VOTZI) Eine Tageszeitung klärt uns an diesem Sonntag endlich darüber auf, was von den rassistischen Klischees gegen männliche Flüchtlinge zu halten ist.
Zunächst erfahren wir, dass nach „letzten“ Statistiken ohnehin nur 40 % männliche Flüchtlinge in Österreich angekommen sind, indem man irgendeinen Zeitraum wählt und alle Migranten, die jünger als 18 sind, ausspart. Daran sollte sich das Bundesministerium für Inneres ein Beispiel nehmen, denn das weist in seiner aktuellen offiziellen Statistik für 2015 immer noch einen Männer-Anteil von 75% aus.
Doch Zahlen hin oder her, das spielt keine Rolle, wenn wir von Frau Glawischnig die FAZ zitierend erfahren, dass es sich beim Flüchtlingsstrom um eine „Friedensbewegung der jungen Syrer“ handelt.
Wirklich erhellend sind aber die Aussagen von Frau Irmtraut Karlsson, ehemalige Frauenpolitikerin der SPÖ, die endlich auch den psychologischen Unterbau für dieses Hassphänomen in der österreichischen Bevölkerung liefert.
Die verunsicherten österreichischen Männer treffen nämlich auf Flüchtlinge, die etwas aufbauen wollen. Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Sind diese ach so verunsicherten Österreicher nur deshalb so ablehnend, weil tatkräftige und unternehmerisch anpackende syrische, afghanische und irakische Männer ins Land strömen und damit die wohlerworbene Bier- und Weinseligkeit des Durchschnitts-Österreichers stören?
Das mag ja vordergründig so sein, aber Frau Karlsson ist als studierte Psychologin auch bestens prädestiniert, einen Blick ins Unterbewusste des österreichischen Manns zu wagen. Und da tritt für Frau Karlsson der Sexualneid des ängstlichen Österreichers offensichtlich zu Tage.
Da kann ich nur empfohlen, Therapie-Schecks zur Behandlung dieser Massenneurose der männlichen Bevölkerung auszustellen. Das wäre mal eine Integrationsmaßnahme der anderen Art.
Frauen hingegen haben von männlichen Flüchtlingen ohnehin keine Beschneidung der feministischen Erfolge zu befürchten. Frau Karlsson begründet das so: „Nicht durch die Flüchtlinge, denn die dürfen eh nicht wählen“.
Das bringt mich auf die Idee, auch den österreichischen Männern das Wahlrecht zu entziehen, wenn sie weiter so ablehnend gegenüber dieser „Friedensbewegung der jungen Syrer„ sind.

12 comments

  1. Mona Rieboldt

    Aha Sexualneid der österreichischen Männer. Wenn man nach Schweden, England und auch nach Finnland sieht, in Schweden sind fast nahezu alle Vergewaltigungen durch Iraker, in England wurden Kinder von Pakistanis mißbraucht und in Finnland gab es Massenvergewaltgung von Eritreern an Finninnen. Siehe auch Vergewaltigungen in Asylantenheimen in Deutschland. Und auf diese orientalischenn Männer sollen österreichische Männer einen Sexualneid haben? Die Frau spinnt.

  2. Fragolin

    Aktuell der Fall eines 14-jährigen Mädchens, das in Leoben von 2 arabisch sprechenden Südländern vergewaltigt wurde.
    Wahrscheinlich eh Hiesige, die sich den Teint gebräunt, die Haare gefärbt, einen Bart aufgeklebt und arabisch gelernt haben, um ihren Sexualneid auf Flüchtlinge an einem Schulkind auszutoben?!
    Wenn man noch eines Hinweises bedurfte, dass Psychologen selbst einen mächtig an der Klatsche haben, dann liefert diese Frau Karlsson einen ganzen Packen davon. In ihrem mentalen Paralleluniversum scheint es nur wenige Schnittpunkte mit der Realität zu geben. Denn wenn man bei den als junge muskulöse Männer verkleideten Frauen und Kindern etwas schmerzlich vermisst, dann den Willen zum Aufbau; dafür erlebt man täglich Randale, Zerstörung, Gewaltausbrüche. Meine Frau und meine zwei Kinder wurden auf offener Straße tätlich angegriffen, von Kulturbereicherern angeschrien und ein Fünfjähriger mit einer Kopfnuss bedacht, weil sie auf dem Heimweg vom Kindergarten einer entgegenkommenden Gruppe Neuer Herrenmenschen nicht schnell und ehrfürchtig genug Platz machten. Unter was verbucht diese Psychotante denn das? Ich verbuche das unter Kleinschwänzigkeit, denn meine bisherige Erfahrung ist, dass diese in Rudeln auftretenden als junge Männer verkleideten Frauen, Kinder und Kriegsversehrten sich großkotzig aufführen bis zum Erbrechen, solange sie wehrlosen Einzelpersonen, vorrangig Frauen und Kindern, begegnen, aber schnell den kurzen Schwanz einziehen, wenn mit Gegenwind zu rechnen ist. Feige, kriechend und nur Schwachen gegenüber den dicken Max markierend – was wollen diese Gestalten denn aufbauen? Das Khalifat vielleicht? Na dann soll sich die Frau Karlsson vom Dach schon mal vorbeugend mitsamt ihrem Propeller in ein Wanderzelt einwickeln; bei manchen scheint das einer persönlichen Weiterentwicklung zu entsprechen. Immerhin dürfte sie dann den Mund nur noch aufmachen, wenn ihr Gebieter es erlaubt; das verschont den Rest der Welt vor solchen kruden Ergüssen.

  3. Lisa

    Immerhin wird die brachliegende Sexualität der jungen Einwanderer endlich auch mal thematisiert. Statt europäischen Männer anzugreifen – und in einem Punkt, wo jeder Mann, unabhängig von seiner Herkunft, empfindlich reagiert – hätte sie besser daran getan, den alten Freud wiederzulesen,z.B. „Zeitgemässes über Krieg und Tod“. Da gibt es nämlich ganz brauchbare Ideen, wie die Libido kanalisiert werden kann, Verzicht auf Triebbefriedigung geleistet werden muss, um nutzbringende Aktivitäten (etwa Arbeit…)für die Gesellschaft zu erbringen. (auch wenn die Wirtschaft, via Werbung etwa, ein Interessse daran hat, diese wieder zu „entsublimieren“, damit konsumiert wird!). Die Menschen aus den zuwandernden Kulturen haben nun mal eine andere Wertehierarchie – und da steht Arbeit, vor allem körperliche, ziemlich weit unten, desgleichen so abstrakte Gebilde wie „Staat“, denn die Gemeinschaft, für die sie sich einzusetzen bereit sind, ist die (Gross-)Familie. Das sind andere soziale Strukturen – die kulturelle Vergangenheit lässt sich nicht einfach durch physische Anwesenheit in einem fremden Land ausradieren. Selbst im amerikanischen sog. melting pot nicht, früher schon nicht und heute noch viel weniger.

  4. Michael Haberler

    Zündende Idee, eine feministische Sicht der Migrantenfrage zu erörtern!

    Frau Karlsson war schon in ihrer Amtszeit nie akut nobelpreis-gefährdet. Aber zum Thema – da redet eine völlig ungefährdete Blinde von der Sonne: http://goo.gl/9CovgU .

  5. Fragolin

    @Michael Haberler
    Danke für den link, jetzt hab ich mir das auch noch angetan und die Mittagspause damit vergurkt…
    Da kommen nach einer fast ein halbes Jahr dauernden Schrecksekunde die Kampfemanzen aus ihren Löchern gekrochen, und anstatt Einsicht zu zeigen, dass es hier in Europa den Frauen von überall auf der Welt betrachtet noch am Besten geht und vieles davon in Gefahr ist, unter dem Druck einer hereinströmenden, frauenverachtenden Ideologien frönenden Jungmännerschar zerrieben zu werden, sondern sie den gleichen geistlosen Sulf ab wie immer. Schon im ersten Absatz geht’s los:
    „…scheinen Männer als Menschen zweiter Klasse zu gelten…“
    Ist es wirklich so weit, dass sich Feministinnen darüber erstaunen, dass es Situationen gibt, in denen Männer als Menschen zweiter Klasse behandelt werden? Wo bleiben die hehren Ideale der „Verweiblichung“ der Gesellschaft, der „positiven Diskriminierung“? Oder gelten diese Grundsätze der Enteierung der Gesellschaft nur für europäische weiße Männer, weil von den strammen Vorderasiaten niemals die Gefahr einer Unterdrückung der Frau ausgeht? Oder werden diese jetzt als Menschen zweiter Klasse eingeordnet, während die zahmen Pudelchen daheim in die dritte abrutschen? Mädels, ihr wollt euch also der göttinnengleichen Aufgabe widmen, den wilden Mann aus dem Orient zu zähmen, weil euch mit euren eigenen weichgespülten und entrechteten Pudeln schon zu langweilig wird oder was?
    Aber keine Sorge, es kommt noch fetter:
    „Sie gelten als gewaltbereit, auch in sexueller Hinsicht. Inkonsequenterweise wird ihnen oft vom gleichen Personenkreis unterstellt, „feig“ zu sein…“
    Ui, diese Aussage muss mann aber auch frau sich mal auf der geschlechtsneutralen Zunge zergehen lassen. Sexuelle Gewaltbereitschaft junger Testosteronbomber aus dem muslimischen Glaubenskontext ist im Rückschluss zu diesem Ausfluss geistiger Diarrhöe also als besonders mutig einzustufen? Also da bin und bleibe ich ein alter reaktionärer weißer Pavian (außer dass selbst mein Hintern sich bis heute weigert, rot zu werden), der die bei den Emanzen scheinbar nicht mehr tagesaktuelle Meinung vertritt, dass sexuelle Gewalt von Männern gegen Frauen, vor Allem die sich häufenden Fälle von Vergewaltigungen kleiner Schulmädchen durch ganze „mutige“ Männergruppen, sogar die Spitze des riesigene Eisberges der Feigheit darstellt. Es ist also nicht inkonsequent sondern sogar der Gipfel der Konsequenz, junge Männer, die ihre eigenen Familien, Eltern, Geschwister und Kinder angeblich hilflos in einem Kriegsgebiet voller vergewaltigender und halsabschneidender Horden zurücklassen um hier ihren Mut und ihre Prä-Potenz an europäischen Mädchen abzureagieren, als besonders feige einzustufen. Und wer da noch „polarisierende“ „Vorurteile“ braucht, der pfeift sich einfach mal die schwedische Vergewaltigungsstatistik ein. Na gut, mit einer Erscheinung wie diese Frau Karlsson lebt frau da recht ungefährdet. Deshalb sieht sie sich auch von einer ganz anderen Seite bedroht:
    „Die Gefahr geht von den Rechten aus.“
    Oh, natürlich. Jetzt ist die linke Katze wieder aus ihrem roten Sack geschlüpft. Jeder kennt die Massenvergewaltigungen durch Rechtsextreme, und die Kernforderung der Pegida lautet ja bekanntermaßen: „Frauen an den Herd – dann den Herd in die Küche, die Küche in den Keller und den Keller unter Wasser!“ Und ganz klar, wer gegen Merkel ist muss frauenfeindlich sein. Und dann dieses Gehabe der Rechten immer, die ihre Frauen nur verschleiert auf die Straße lassen, und die Frauen müssen auch immer wieder einen Schritt hinter denen gehen. Und jeder kennt die Forderungen der Rechten, nach eigenen Schwimmbädern und der Entfernung ihrer Töchter aus dem Sportunterricht. Welche Frau wurde noch nicht von Rechten als Hure beschimpft oder einfach wegen des zu späten Servierens eines Nachtmahls grün und blau gedroschen? Es wird Zeit, diesen Rechten endlich das Handwerk zu legen! Jetzt weiß ich endlich, warum man uns diese muslimischen Männerhorden in die Städte drückt und mit Quote in jede Gemeinde verteilt: Wir bösen reaktionären Frauenschinder und Gewaltverherrlicher sollen von den friedliebenden, fauenverehrenden und friedensreligiös durchhauchten Jungmännern endlich diszipliniert werden!
    Danke für diesen Einblick in die Gedankenwelt sogenannter „Feministinnen“. Ein halbes Jahr haben sie gebraucht, um endlich ihre Rülpser zu dem Thema abzusondern, und sogleich denkt man nur eines: Ach hättet ihr doch nur eure Klappen gehalten!

  6. tom k.

    Haben Sie vielen Dank für diesen erhellenden Artikel. Aus diesem Blickwinkel habe ich diese, derzeitige, „Flüchtlingsproblematik“ noch gar nicht betrachtet.

    Leuchteten mir Frau Karlsson Ausführungen vorerst nicht wirklich ein, so konnte ich ihren Thesen, nach einer ausgiebigen Selbstreflexion, doch folgen, ja sogar Gefallen an diesen finden.

    Es ist ja nicht von der sprichwörtlichen „Hand zu weisen“, dass der stetige Niedergang Österreichs von der männlichen, österreichischen Bevölkerung, ich nehme mich hierbei gar nicht aus, – über Jahrzehnte vorangetrieben wurde.

    So gesehen müsste tatsächlich eine andere Willkommenskultur gegenüber der jungen, kräftigen, syrischen „Friedensbewegung“, herrschen, die ja lediglich zum Selbstzweck des Wiederaufbaues des maroden Österreichs und natürlich auch Deutschlands, in das Land drängen.

    Als mitt-40er kann ich von „Sexualneid“ ein Lied singen und weiß nun, Dank dieses Artikels und natürlich auch Dank, einer Frau Karlsson, was mich den tatsächlich an den täglich, in mein Wohnzimmer gelieferten Flüchtlings- Bildern und Nachrichten, wirklich so erschreckte; – es war und ist die schiere Angst ob des Verlustes meiner „Libido“. – Vielen Dank auch.

    Abschließend würde ich persönlich, den Entzug des Wahlrechtes, als „befreiend“ empfinden, da ich bei sämtlichen Wahlen in den vergangenen Jahren, das „übermannende Gefühl hatte, lediglich zwischen „Mist, oder Scheixxe“ wählen zu dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen und die Scharia für Frau Karlsson herbeisehnend, verbleibe ich …

    Tom K.

  7. Falke

    @Michael Haberler
    Danke für den Link – da stellt es einem ja alle Haare auf. Besonders originell finde ich die Aufteilung „40 Prozent Männer, 25 Prozent Frauen und 35 Prozent jünger als 18“ – die letzteren 35 Prozent sind wohl geschlechtslos, oder aber vielleicht kann man erst ab 18 das Geschlecht eindeutig feststellen?

  8. Fragolin

    @Falke
    Da fragt man sich, wie das die Horde 15-jähriger pigmentbereicherter (mutmaßlich männlicher?) Jugendlicher in Bayern angestellt hat, die ihre eigene Klassenkameradin vergewaltigt haben…

  9. Hanna

    @ Fragolin: Tut mir leid, dass Ihre Familie das erleben musste („nicht schnell genug ausgewichen, am Gehsteig“). Ich muss leider sagen, ich kenne das auch – und es ist eine ganz, ganz grausliche Erfahrung. Gestern rannte mir hier im 15. Bezirk beim Gassigehen mit meinem Hund (ja, ich traue mich als Frau spätabends noch raus) ein junger Ausländer entgegen, die Hände voll mit „Sachen“, Handy und noch mehr Elektronisches, und er war ganz klar auf der Flucht. Vermutlich – es gilt die Unschuldsvermutung – hatte er das Kraf’l, das er an sich drückte, gestohlen. Er verschwand gleich wieder … aber ich fragte mich, später, was ich machen würde, wenn jemand „Haltet den Dieb“ schreien würde. Ich, als Frau, des Karate rudimentär mächtigen, mit einem friedlichen Hund spätabends auf der Straße. Immer spätabends auf derselben Straßen. Ich zitiere hier eine Freundin: „Nix wirst du machen, bist du deppert – die wissen dann ja, wo sie dich finden! Und die haben Freunde!“ In diesem Sinne – möge das Schicksal mit uns gnädig sein, denn wir haben echt nix verbrochen.

  10. mariuslupus

    Und ewig grüsst das Murmeltier.Schon wieder eine Versteherin der muslimischen Männer. Peinlich ist nur dass diese Dame behauptet Psychologie studiert zu haben, und dann durch Unwissen brilliert und sich noch mit ihrer eigenen Problematik outet . Es ist zwar in , die Öffentlichkeit an den eigenen Komplexen teilnehmen zu lassen, aber es geht doch zu weit. Möglich sind zwei Deutungen, die Identifikation mit dem Aggressor, die zweite ist die Identifikation mit Frau Merkel. Es könnte noch eine dritte dazukommen, aber zuerst muss ich noch etwas nachlesen.

  11. Lisa

    @Fragolin: Eben Link von @Michael Haberler auch noch angesehen. (Danke) Hatte genau die gleichen Gedanken, aber Sie haben das so witzig formuliert, dass ich mir den Kommentar ersparen kann. Nur zu zwei Punkten hätt ich noch was anzufügen: „für Assad sterben will kaum jemand“ Seit wann riskiert man sein Leben in einem Krieg für einen Einzelnen? Da würde es doch um die Verteidigung des Landes gehen! Punkt 2: „zurechtweisen, Zivilcourage zeigen“ ist leicht dahergeplapppert: Das muss man in der Praxis als Pendler, auf den Strassen und in Cafés, und auch bei den Hiergebliebenen am Arbeitsplatz mal in die Tat umsetzen: ich hatte mal in einem Bus einen “Araber“ , der zwei jüdisch-orthodoxe Jungmänner auf Arabisch und in rudimentärem Englisch anschrie (fu* und sh* und kill v.a.), nur kopfschüttelnd angesehen, worauf er in unflätigster Weise gegen mich weitergeiferte, obszöne Gesten machte und mich kurz bevor er aus dem Bus sprang, anspuckte.

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