Schweden, ein Somalia mit Schnee – das Ende eines Traums

(Werner REICHEL) Åsa Romson weint. Der schwedischen Vize-Regierungschefin kommen die Tränen, als sie im November vergangen Jahres gemeinsam mit dem sozialistischen Premierminister Stefan Löfven die Verschärfung des Asylrechts verkündet. Noch im Sommer hatte die Grün-Politikerin die Migrationswelle über das Mittelmeer und das Verhalten Europas mit Ausschwitz verglichen. Wenige Wochen später steht sie vor den Trümmern ihrer Politik.

Das wahnwitzige neosozialistische Gesellschaftsexperiment der Schweden mit über zehn Millionen menschlicher Versuchskaninchen ist gescheitert. Das musste sogar die rotgrüne schwedische Regierung kleinlaut eingestehen. Die grüne Weltretterin, die ihr Land in den Abgrund gestoßen hat, beweinte aber nicht die tausenden vergewaltigten Schwedinnen und die unzähligen anderen Opfer ihrer Multikultipolitik, sie beweinte sich selbst, das Scheitern ihrer lächerlichen Utopie und dass man die autochthone Bevölkerung Schwedens angesichts der dramatischen Entwicklungen nicht mehr länger belügen und hinhalten kann. Die Pressekonferenz der rot-grünen Regierung war ein Offenbarungseid, jetzt geht die Multikulti-Party erst richtig los, allerdings anders als von den schwedischen Gutmenschen erträumt.

Ab einer gewissen Schmerzgrenze verlieren die Beruhigungspillen, die die Mulitkulti-Apologeten in Politik und Medien der Bevölkerung seit Jahren täglich verabreichen, ihre Wirkung. Gegen die Alltagserfahrungen der Bürger kommt selbst die beste Propaganda nicht mehr an. Schweden hat diese Grenze längst überschritten.

Österreich und Deutschland nähern sich gerade dieser roten Linie. Überschritten wurde sie noch nicht, wie die jüngsten Wahlergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gezeigt haben. Über 80 Prozent der Bürger haben trotz aller Probleme die politisch-korrekte Einheitsfront von CDU bis Linke gewählt. Sie klammern sich noch an die Heilsversprechungen von Merkel und den Blockparteien: Wir schaffen das!

Doch selbst der bescheidene Wahlerfolg der AfD hat die Neosozialisten in größte Unruhe versetzt. Die Linke, die Nachfolgepartei der SED, kann sich eine Koalition mit der CDU vorstellen, die Wahlverlierer SPD und Grüne gehen ganz offiziell mit der gewaltbereiten, linksextremen Antifa ein Bündnis gegen die AfD ein, die Mainstreammedien ignorieren journalistische und demokratische Mindeststandards und hetzen gegen all jene, die nicht auf Linie sind.

Angesichts der Verwerfungen in Gesellschaft und Politik wird die Demokratie von den politisch-korrekten Machthabern Schritt für Schritt außer Kraft gesetzt.  Angesichts der normativen Kraft des Faktischen müssen die Multikultiapologeten all ihre Kräfte bündeln, damit die Stimmung nicht kippt.  Sie versuchen das Unvermeidliche mit allen Mitteln über die sie verfügen möglichst lange hinauszögern. Doch von Tag zu Tag, von Woche zu Woche wird die Kluft zwischen dem, was die Bürger täglich erleben, und dem, was ihnen Politik und Medien vermitteln, größer. Die Interessen der Bürger und die der politisch-korrekten Elite sind mittlerweile diametral entgegengesetzt.

Die unkontrollierte Masseneinwanderung hat Prozesse und Entwicklungen in Gang gesetzt, die die Politik längst nicht mehr steuern und die Medien nicht mehr umdeuten oder verschweigen können. Angesichts der Alltagserfahrungen von immer mehr Bürger verlieren bewährte Strategien und Instrumente zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung nicht nur an Wirkung, sie gleiten zunehmend ins Lächerliche und Absurde ab, wenn etwa der „Spiegel“ über den Totalabsturz des Bildungsniveaus in Schweden berichtet. Das einstige PISA-Musterland ist innerhalb weniger Jahre komplett abgeschmiert. Der „Spiegel“, das Sturmgeschütz der politischen Korrektheit, rätselt, wie das denn sein kann. Ist es die freie Schulwahl, die Bildungsreform oder gar die schlechte Bezahlung der Lehrer? Fragen über Fragen.

Dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen sinkendem Leistungs- und Bildungsniveau und der Masseneinwanderung von Menschen aus dem vormodernen, unterentwickelten arabisch/afrikanischen Raum geben könnte, zieht man nicht ernsthaft in Erwägung. Politik und Journalismus als Kasperltheater. Die Kinder brüllen laut und aufgeregt, weil das Krokodil genau hinter dem Kasperl auftaucht, doch der sieht es nicht und will die immer lauter schreienden Kinder auch nicht verstehen. Zur Dramaturgie eines Kasperlstückes gehört es, dass der Kasperl, wenn die Kinder lange genug gebrüllt und getrampelt haben, sich doch noch rechtzeitig umdreht, das Krokodil erblickt und es verjagt.

In Deutschland haben die Bürger offenbar noch nicht laut genug gebrüllt. Die Puppenspieler auf der Politik- und Medienbühne weigern sich hartnäckig, das Krokodil, sprich die rezenten Probleme, zu erkennen. Stattdessen präsentiert man Scheinlösungen und versucht die besonders lauten Kinder ruhig zu stellen. In Österreich hat der sozialistische Bundeskanzler Werner Faymann gerade einen bühnenreifen Schwenk vollzogen. Ob das mehr als nur Theater war und den Worten auch Taten folgen werden, zeigen die nächsten Wochen.

Zurück nach Schweden: Natürlich hat der PISA-Absturz etwas mit der unkontrollierten Masseneinwanderung von Menschen aus Gesellschaft mit vormodernen Strukturen zu tun. Dass sich das Bildungsniveau jenen Ländern angleicht, aus denen man Hunderttausende Menschen nach Schweden geholt hat, liegt für jeden ideologisch halbwegs Unverblendeten auf der Hand. Mittlerweile haben das auch die schwedischen Behörden mehr oder weniger eingestehen müssen.

Von 2006 bis 2012 ist in Schweden das Schulniveau so abgesunken, wie in keinem anderen untersuchten Land. In der gleichen Zeit ist der Anteil von Schülern ausländischer Herkunft von 14 auf 22 Prozent gestiegen. Unter diesen Schülern hat sich der Anteil derer, die in der Schule scheitern, von 37 auf 50 Prozent erhöht. Laut schwedischen Behörden ist der Niveauabfall im Umfang von bis zu 85 Prozent damit zu erklären, dass „der Anteil ankommender Schüler jenseits des Einschulungsalters“ liege.

Was der nächste (Selbst)Betrug ist. Kulturell oder religiös bedingte Unterschiede werden gemäß sozialistischer  Ideologe völlig ausgeblendet. Trotz der dramatischen Entwicklungen versuchen die schwedischen Gutmenschen das Krokodil noch immer zu ignorieren.

Die Folgen sind dramatisch: Die schwedische Polizei rät Frauen, in gewissen Städten und Stadtteilen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr allein auf die Straße zu gehen. Die autochthone Bevölkerung ist auf dem Rückzug, sie kann sich räumlich und zeitlich nur noch eingeschränkt frei bewegen. Seit 1975, als das schwedische Parlament offiziell beschlossen hat, Schweden in ein Multikultiparadies zu verwandeln, sind die Gewaltverbrechen um 300 Prozent und die Vergewaltigung um fast 1.500 Prozent gestiegen.

Dass nicht auch die Mordrate steil nach oben geht, liegt vor allem an den Fortschritten der Intensivmedizin. Der Preis, den Schweden für seine naive Willkommenspolitik bezahlen muss, ist hoch, sehr hoch. Ein Land begeht kulturellen Genozid. Schweden ist auf dem Weg zu einem Entwicklungsland, einem Failed state.

Selbst die UNO prognostiziert, dass das einstmals reiche und friedliche Land bis 2030 auf das Niveau eines Entwicklungslandes abgesunken sein wird, was ohnehin eine äußerst (je nach Perspektive) positive Prognose ist. Mit den Menschen aus der Dritten Welt kommen auch die Probleme aus der Dritten Welt.

Ein Staat, eine Gemeinschaft verfügt nur über gewisse Integrationskapazitäten. Werden sie wie in Schweden massiv und über einen langen Zeitraum überschritten, kippt das System. Seit 2005 wandern in das kleine Schweden Jahr für Jahr zwischen 50.000 und 100.000 Menschen ein, vor allem aus Ländern wie dem Irak, Somalia, Eritrea und Afghanistan.  Diese Menschen bringen ihre Religion, Traditionen, Konflikte, Umgangsformen und Verhaltensweisen mit.

Schweden wird diesen Ländern von Jahr zu Jahr ähnlicher: steigende Kriminalität politisch Instabilität, offen ausgetragene soziale, ethnische und religiöse Konflikte, eine kollabierende Wirtschaft, ein gewaltiger Brain-Drain, das Erlahmen technischen und wissenschaftlichen Fortschritts, Kapitalabflüsse, das Ende des staatlichen Gewaltmonopols etc.

Somalia mit Frost und Schnee.  Weil diese Entwicklungen in Schweden zum Teil schon weit fortgeschritten sind, hört man kaum etwas davon in den deutschen und österreichischen Medien. Aus gutem Grund. In Schweden sehen wir in Echtzeit das Scheitern des Multikultitraums.

 

21 comments

  1. Selbstdenker

    @Lisa:
    Niemals vergeben und vergessen ist halt das Resultat einer Sichtweise, die die Gruppe als Dreh- und Angelpunkt definiert und nicht das Individuum. Ich behaupte, dass langfristig gesehen jede Gruppe mit jeder Gruppe eine offene Rechnung hat. In der Gruppe können Täter ungeschoren untertauchen und dafür andere, unbeteiligte dafür bestrafen.

    This is „social“ „justice“ in a nutshell.

  2. sokrates

    Lisa@Sorry verstehe ihren Beitrag nicht: Kippt das System in Schweden nun oder nicht? Stimmen die Gruende, wie dargestellt?Was hat dasmit Geschichtsforschung – US – Napalm zu tun?.

  3. astuga

    Es ist der Beginn einer Balkanisierung oder einer Entwicklung vergleichbar jener im Libanon.
    Denn natürlich werden die islamischen Problembürger nicht einfach verschwinden und sie werden auch nicht aufhören, Kinder in die Welt zu setzen oder Angehörige und zukünftige Ehepartner nachzuholen (legal oder illegal).

    Schon bald könnten die Schweden (und andere) sich in einer Situation wiederfinden vergleichbar jener der christlichen Libanesen.
    Oder noch schlimmer, denn im Ggs. zu manchem Europäer haben diese niemals an ihrer Identität gezweifelt.

  4. Falke

    „AuSSchwitz“? Wer dieses schrecklichste und wohl auch am häufigsten verwendetes Wort des Nazi-Terrors offenbar noch nie gesehen hat und daher auch nicht weiß, wie es geschrieben wird (speziell für Herrn Reichel: AuSchwitz, polnisch Oświęcim), solte es auch möglichst nicht verwenden. Es hat tatsächlich nichts mit Aus-schwitzen zu tun.

  5. Selbstdenker

    @Sokrates:
    Das System in Schweden ist bereits gekippt: das neoprogressive Freiluftexperiment im Norden Europas ist gescheitert. Man versucht deshalb alle Kräfte in Deutschland zu bündeln und von dort aus in einem zweiten Anlauf die ganze EU zu „beglücken“.

    Der Neoprogressivismus ist eine kollektivistische Ideologie. Man teilt die Menschen mehrdimensional in über- bzw. unterprivilegierte Gruppen ein. Basierend auf Gruppenzugehörigkeit werden Grundrechte gewährleistet oder entzogen; d.h. ein gleicher Sachverhalt wird, je nachdem wer beteiligt ist, unterschiedlich beurteilt (z.B. Brüderle-„Skandal“ vs. Kölner Silvesternacht).

    Die Migrationskrise in Europa, die Political Correctness, sogenannte Verhetzungs- bzw. Diskriminierungsparagraphen sind ideologisch gesehen dem Neoprogressivismus geschuldet.

    Im neoprogressiven Idealfall werden z.B. alle Migranten als Flüchtlinge klassifiziert. Das Überschreiten geltender Vorschriften spielt keine Rolle. Dafür wird geltendes Recht mit dem Hinweis auf „rechtsstaatliche Prinzipien“ mit einem Großaufgebot an Asylanwälten bis zum Exzess ausgeschöpft, ausgebremst, vorgeführt und ultimativ gegen sich selbst gerichtet.

    Das Ermittlungsverfahren bei einem Vergewaltigungsvorwurf wäre im Sinne der neoprogressiven Ideologie nach der Klärung der Gruppenzugehörigkeit von Opfer und Täter abgeschlossen:

    Fall a) Beschuldigter: einheimischer Mann, Opfer: Frau
    –> Der Beschuldigte muss sich freibeweisen.
    –> Grundsätzlich Generalverdacht; deshalb vorbeugende Anti-Sexismus Trainings für einheimische Männer.
    –> Höchststrafe, wenn es sich beim Opfer um eine ausländische Frau handelt.

    Fall b) Beschuldigter: Migrant, Opfer: Frau
    –> Fall wird heruntergespielt bzw. kulturell entschuldigt.
    –> Es wird ein mildes Urteil bzw. idealerweise eine Verfahrenseinstellung angestrebt.
    –> Falls das Opfer eine einheimische Frau ist: Rassismusvorwurf an den Anzeiger.

    Das Tückische an dieser Ideologie ist, dass sich auch nicht explizit Linke über einen Schuldfetischismus einfangen und als nützliche Idioten missbrauchen lassen (dies ist insbesondere an die Vertreter der bürgerlichen Parteien gerichtet).

    Was der Neoprogressivismus mittel- und langfristig für Grund- und Freiheitsrechte bzw. innere und äußere Sicherheit bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Damit ist abschließend wieder der Bogen zu Schweden gespannt: vergleichen Sie meine obigen Ausführungen mit den dortigen Verhältnissen.

    Um es positiv zu formulieren: Schweden nähert sich an Somalia an. Operation gelungen – Patient tot.

  6. Marcel Elsener

    @Lisa
    Immer locker bleiben, werte Lisa! Es ist selten hilfreich emotional auf unbequeme Meinungen zu reagieren.

    Herr Reichel liefert hier erst einmal eine Beschreibung des Ist-Zustandes und eine Hypothese, wie es zu diesem Ist-Zustand gekommen ist. Oder anders ausgedrückt: Er begründet seine Meinung, was man gemeinhin als Argumentation bezeichnet.

    Gemäss seiner Hypothese ist die Migrationspolitik die wesentliche (wenn auch vielleicht nicht die einzige) Ursache des Ist-Zustandes in Schweden. Soweit man das von ihm Beschriebene überhaupt als explizite Schuldzuweisungen interpretiert kann, werden nicht die Schweden als solche beschuldigt sondern die schwedischen Regierungen, welche die Migrationspolitik der Vergangenheit gestaltet und exekutiert haben. Dieser Zusammenhang zwischen Regierungen und der von ihnen gestalteten Politik ist ziemlich trivial, sodass man punkto Schuldzuweisungen kaum zu einem anderen Ergebnis kommen kann. Freilich, wenn man eine funktionierende Demokratie als Prämisse annimmt, dann ist in letzter Konsequenz tatsächlich die jeweilige demokratische Mehrheit des schwedischen Souveräns dafür verantwortlich, welche den Regierungen immer wieder zu parlamentarischen Mehrheiten verholfen hat. Logischerweise sind die schwedischen Wähler nur für die Zustände in Schweden und nicht für die Zustände andernorts verantwortlich.

    Sodann überträgt Herr Reichel seine Hypothesen auch auf andere Länder, die in ihrer Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten sind wie Schweden. Vielleicht können die Regierungen und Völker anderer Länder ja aus dem schwedischen Exempel noch etwas lernen? Ich fürchte allerdings, dass es für die meisten west-mitteleuropäischen Länder inzwischen zu spät ist, sofern Herrn Reichels Hypothesen zutreffen.

  7. Thomas Holzer

    „Griechenland
    Arbeitslose Helfer auf Chios hadern mit Türkei-Abkommen“

    Eine „nette“ Überschrift auf der Website des „Der Standard“

    Die armen arbeitslosen Helfer; müssen die sich jetzt um einen neuen Job umschauen?! 😉

  8. Herr Superg'scheit

    Na ja…, ein bisserl Luft nach oben bzw. unten in Richtung 3. Welt muss schon noch sein: mein neuer VOLVO fährt sich göttlich.

  9. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Es geht noch etwas pathetischer:
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4952221/Soziologie_Ohne-Migration-waere-Wien-schmutzig-und-alt
    Wien, ein Drecksloch voller grantelnder Mundl, ohne junge freundliche Handlungsreisende in der U-Bahn oder fröhliche (vermutlich, man sieht’s ja nicht unter dem Stoffkäfig) junge (ebenso vermutilch) Muslimas (naja, vermutlich). Freuen wir uns über Multikulti und vergessen wir mal, dass die linken Rassisten ohne jede Differenzierung die Gesellschaft in „uns Österreicher“ und „die Migranten“ zerteilt, weil es eben nur schwarzweiß geht bei den rotgrünen.
    Wie Wien aussehen würde, wenn man Migration zwar begrüßt, aber auf die, ich will mal so sagen, bereichernde Schnittmenge der Migranten beschränkt, ist keinen Gedanken wert. Im Gegensatz zu „uns Österreichern“ die sich bekanntlich ebenso in helle und dunkle Gestalten teilen wie „die Deitschn“, sind „die Migranten“ per se pauschal und zweifelsohne alle Engelein. Und wenn mal einers davon auf eine leicht schiefe Bahn flattert, sind die dunklen Österreicher daran schuld…
    Wien, Wien nur du allein…

  10. Fragolin

    Heute hat unsere Lisa scheinbar ein Löschkommando erwischt… 😉
    Sooo schlimm fand ich ihre Beiträge nun auch nicht, auch wenn sie heute etwas durch den Wind geklungen hat.

  11. Leitwolf22

    Da sollte man sich vielleicht des denkwürdigen Journalismus a la „Standard“ erinnern.

    http://derstandard.at/2000020718343/Soziologe-Erleben-qualifizierteste-Einwanderung-die-es-je-gab

    „Ja, die vielen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Pakistan, die derzeit nach Österreich kommen, sind überdurchschnittlich gebildet. Wir könnten ganze Universitäten mit ihnen füllen“

    „Genau, das ist ein Anachronismus. Wenn an die Migration gedacht wird, denken viele tatsächlich noch an die alte Gastarbeitermigration. Gedanklich hat man sich da noch nicht umgestellt. Die heutige Migration hat aber wenig mit der Gastarbeitermigration gemein, das sieht man anhand der Qualifikationen der Migranten“

    „Ja, wir haben in Österreich zahlreiche Personen mit Universitätsabschlüssen, die nur Hilfstätigkeiten ausüben, beziehungsweise arbeitet ein Großteil der Migranten in Bereichen unter ihrer Qualifikation. Die OECD hat dieses Phänomen 2011 international verglichen und festgestellt, dass es in Österreich besonders stark ausgeprägt ist.“

    „Andererseits, vermute ich, liegt das daran, dass wir eine starke Dominanz von mittlerer Bildung am österreichischen Arbeitsmarkt haben – vor allem Lehrabschlüsse, außer in Wien –, wie es das selten irgendwo gibt. Die meisten Migrantinnen und Migranten haben aber eben Matura oder höher. Es wäre vorstellbar, dass wenn in Österreich höhere Bildung relevanter wird, dass dann auch der Umgang mit höherer Bildung aus dem Ausland weniger verkrampft sein wird. Auch heute ist der Umgang in Wien ein anderer als in Niederösterreich. Das sieht man anhand der Daten ganz deutlich.“

    „Das frage ich mich auch schon seit Jahren. Wir haben so viele Migranten mit hoher Bildung bei uns und laufend kommen neue dazu. Das sind tausende von Menschen, von denen wir hier sprechen. Mit diesen Leuten, wahrscheinlich sogar allein mit denen, die gerade im Asylverfahren sind, könnte man eine Universität gründen, die „Flüchtlingsuni“. Ich bin auch nicht der einzige, der so denkt.“

  12. Seerose

    @ fragolin
    Ich hab selten einen bloederen und verlogeneren Artikel gelesen.
    Ich glaub, den hat die Rathaus-Connection (die Achse Haeupl-Wehsely-Frauendorfer-Brauner) in Auftrag gegeben, oder vielleicht auch selbst erstellt.

  13. andi

    „“eine kollabierende Wirtschaft, ein gewaltiger Brain-Drain, das Erlahmen technischen und wissenschaftlichen Fortschritts, Kapitalabflüsse““
    die flüchtlingspolitik schwedens war mist (die konservativen haben dort übrigends in ihren regierungsperioden dem keineswegs einhalt geboten), aber gibt es für dei obigen statements belege?
    alle diese sachen passen sehr gut auf österreich, mit schweden hab ichs noch weniger in verbindung gebracht…

  14. Johannes

    Meiner Meinung nach ist nicht unbedingt die Zuwanderung von Menschen das Problem, das Problem ist das die Zuwanderung unkontrolliert abläuft, die Zahl derer die einwandern war nicht von Schweden sondern von denen die kommend wollten bestimmt. Der Kardinalfehler ist zweifelsfrei die Kapitulation gegenüber allen die sich ihrer Chance in einem freien säkularen Land leben zu dürfen nicht würdig erweisen. Wenn islamische Zuwanderer nach den Regeln ihres Herkunftslandes leben wollen so müssen in dieses Herkunftsland zurückkehren, wird diese Regel nicht penibelst eingehalten haben sie in kürzester Zeit eine Radikalisierung die einfach nicht notwendig ist. Wir leben in einer Zeit in der unsere europäischen Werte zu 100% auch von islamischen Zuwanderern eingefordert werden müssen. Wenn es für einen Muslim nicht möglich ist das zu akzeptieren so muss er diesen Kontinent verlassen. Wer nicht will das wir im Terror versinken muss bereit sein für seine Freiheit einzustehen.

  15. Carl Schurz

    Brain drain? Haben wir das nicht schon seit 1968 als man mehr Demokratie wagen wollte? Ja, wo ist sie denn?

  16. Lisa

    @Marcel Elsener: locker bleiben? Noch lockerer?! Dann wirds völlig unlesbar. 😉 Ich schreibe zwar „lebendig“, lebensnah, spontan und brauche meist mehr Zeit, die Artikel und Beiträge zu lesen und darüber nachzudenken, als dafür, einen Kommentar darauf zu schreiben. So, wie mir der Schnabel gewachsen ist eben. Und das geht auch gleich @sokrates. Mich hat der Vergleich aus dem Mund von Åsa Romso mit Auschwitz kurz (kurz!) „betroffen“ gemacht. Ich muss ja nicht auf den ganzen Artikel eingehen, zumal eine Stimmung nicht einfach kippt (wie wollen Sie das messen, wägen?) – das ist viel zu abstrakt formuliert: es sind Millionen von Individuen, die mal so, mal anders denken, fühlen und reagieren, das ist typisch für Stimmungen. So berichtete eine Kusine in Schweden mir neulich, dass sie (in ihrem Vorort einer grösseren Stadt) keine Mühe mit den Migranten hätten, obwohl die „zwangsumgesiedelt“ worden waren. Aber das sind wohl bloss uninteressante Einzelfälle…und in einem Interview in d er ZEIT wurde Johansson mal gefragt, ob die Flüchtlinge wüssten, dass die Gesetze verschärft worden seien, ganz klar, im Herbst seien es noch Zehntausend gewesen, jetz noch 800 (?) pro Woche. Also, so gehts doch auch: Da fast jeder der Völkerwanderer ein Handy hat, werden solche Infos schnell weitergereicht.
    @Falke : Betr. Au(s)schwitz: Das war doch sicher nur ein Vertipper. Wir Leser wissen ja nicht, ob die jeweiligen Verfasser mit Korrekturprogramm auf einer normalen Tastatur und mit guter Beleuchtung bequem am Schreibtisch minutenlang an ihren Texten rumfeilen können – oder ob sie Augenprobleme haben, unter Legasthenie oder Zeitdruck leiden, auf dem Knie in einem ratternden, schlecht beleuchteten Zug ihre Texte auf einem Minikeyboard tippen etc. . Also, man nich so strenge! Hauptsache, die Texte sind interessant, durchdacht, anregend, bedenkenswert – oder wenigstens nicht so langweilig wie andere Kommentare im Netz oder frisierte Leserbriefe.

  17. Lisa

    Nachtrag;Löschkommando? Kratzt mich das? Wer liest da schon mit ausser meinem Heimnetzwerk und dem Dutzend Schreibern hier. Ist ja nicht mein Blog. He’s the boss, er kann doch bestimmen – im Gegensatz zu den armen Politikern – wer da rein darf und wer seinen Senf dazu geben darf und wer nicht. Kann sein, dass es war, weil ich dafür plädierte, nicht dauernd Auschwitz als Vergleich heranzuziehen, wenn irgendwas Unmenschliches geschieht. Andere Greueltaten würden ja auch nicht dauernd aufgewärmt. Nichts gegen historische Fakten – im Gegenteil. Aber ein forciertes Bemühen um Nichtvergessen hat für mich etwas Histrionisches. Ich war mal Zeuge der Kommentare einiger Schüler beim Besuch eines KZ… Die Lehrerin sagte, als ich sie diskret drauf hinwies, zwar nicht direkt, das gehe mich nichts an, sondern bloss, es tue ihr Leid, aber sie könne nicht jedes Gespräch „abhören“ (O -Ton). Für Teenies, deren Gewissensbildung ja in diesem Alter noch nicht fertig ausgebildet ist, finde ich solche „Ausflüge“ eher kontraproduktiv. Das Wort Opfer als Schimpfwort hat seinen Ursprung dort…

  18. mariuslupus

    Schweden war schon immer ein Vorbild. Das hat sich nicht geändert. Die eurokratischen Wellkomisten folgen dem schwedischen Beispiel. Ein wird nur vergessen, Schweden ist dünn besiedelt. Mis dort ein tüchtiger Rapfugee eine Frau antrifft, dauert es länger wie in Köln, Berlin, oder ähnlich.

  19. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    Schweden ist das neoprogressive Template. Bereits lange vor dem Willkommens-Karneval in Deutschland konnte man dort die Auswirkungen der Massenimmigration aus muslimischen Ländern studieren.

    Gehen Sie mal auf die Seite vom Gatestone Institute und geben Sie in der Suchmaske den Begriff Schweden ein:
    http://www.gatestoneinstitute.org/

    Sie werden erstaunt sein, dass sämtliche Phänomene, die in Deutschland oder Österreich erst langsam in das Bewusstsein der Menschen eindringen, dort seit mehreren Jahren bekannt sind.

    Schweden ist auch in Sachen Abbau der Meinungsfreiheit ein „Vorreiter“ in Europa.

  20. Hans Werner

    Sobald Schweden keine Geld mehr hat werden diese LEute weiterziehen!Viele von ihnen werden dann schon einen EU Pass haben…freuen sie sich!

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