Gleicher Krieg, nächste Schlacht

(ANDREAS UNTERBERGER) Der islamische Terror hat wieder fürchterlich zugeschlagen. Europas Reaktion auf diese Aktionen wird immer ängstlicher. Es wird wohl nicht einmal mehr die – ohnedies hilflosen – Solidaritätsdemos geben wie noch vor einem Jahr in Paris. Die Regierungen werden den Menschen immer öfter nur noch sagen können: „Bleibt lieber in euren eigenen vier Wänden.“ Aber irgendwelche besonders dummen Leute aus dem äußersten linken und Caritas-katholischen Milieu werden weiterhin sagen: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“

Gewiss, gewiss: Es gibt noch keine gerichtsfähigen Beweise, wer diesmal die Täter gewesen sind. Gewiss, gewiss: Vielleicht haben 1939 ja auch die Polen Hitler-Deutschland überfallen, wie die Nazi-Lügenpresse damals behauptet hat. Und nicht Deutschland Polen.

Aber für den Rest der Menschheit ist klar, was da vor sich geht. Die Früchte der seit Jahrzehnten immer mehr anschwellenden Völkerwanderung aus der islamischen Welt nach Europa gehen immer öfter – im Wortsinn – hoch.

Und die Hilflosigkeit der Politik wird immer schlimmer. Wie auch ihre Dummheit:

Siehe das neue Brandstetter-Strafgesetz, das zugewanderte Drogendealer und Diebe schützt und Islam-Kritiker schwer verfolgt.
Siehe den Bürgermeister der jetzt so schwer getroffenen Stadt Brüssel, der schon vor Jahren islamkritische Demos verboten hat.
Siehe die dramatische Abrüstung aller europäischen Armeen – sind doch etwa in Österreich im letzten halben Jahrhundert die Ausgaben fürs Bundesheer auf die Hälfte des einstigen Promille-Anteils am BIP gesunken, während das ganze Geld samt gigantischen Schulden in Konsum und Wohlfahrt gegangen ist.
Siehe die skurrile Debatte, in der Medien sowie linke Juristen und Politiker einzig thematisieren und kritisieren, dass die von der Regierung für heuer angesteuerte Zahl von 37.500 weiteren Zuwanderern zu niedrig sei, aber keiner deutlich sagt, dass das noch immer um 37.500 mehr sind, als die Österreicher eigentlich wollen (die immer mehr Viktor Orban zu ihrem Hero machen, der Ungarn von solchen Problemen freihält).
Siehe das Einknicken der halben Regierung gegenüber den Geldforderungen der NGO-Immigrationsindustrie, in der SPÖ-Linksaußen Ostermayer bereits nach einem Tag der Proteste verlangt hat, diesen NGOs Gelder zuzuschieben, die ihnen offensichtlich nicht zustehen; und wo in der ÖVP nur der Finanzminister dagegenhält, der aber bisher nach starken Anfangsworten am Schluss noch in jeder Frage nachgegeben hat.
Nach dem Blutbad von Brüssel wird es in immer dichterer Folge weitere und vielleicht noch schlimmere Anschläge geben. Und Angela Merkel, viele Linksparteien, sowie der – kleine, aber lautstarke – Caritas-Flügel der Kirchen werden weiter unter Absonderung schwulstiger Gutmensch-Lyrik á la „Wir schaffen das“ für noch mehr Zuwanderung aus der islamischen Welt kämpfen. Dass es die Europäer längst in ihrer überwältigenden Mehrheit eigentlich gar nicht schaffen wollen, sondern lieber friedlich weiterleben, kommt der herrschenden Clique nicht in den Sinn. (TB)

 

17 comments

  1. Johannes

    Europa ist auf dem Weg Terroranschläge als Teil und Folge seiner Politik zu akzeptieren. Ich bin der Meinung je heftiger und häufiger diese Anschläge kommen werden umso weniger wird das Polit und Medienecho ausfallen. Es wird bald salonfähig sein diesen Blutzoll als Begleiterscheinung einer offenen Multikultigesellschaft zu tolerieren. Zu diesem Schluß komme ich da schon einige Kommentare in diese Richtung abgegeben wurden. Vor allem wird sehr gezielt die Vernachlässigung bestimmter Ethnien, der Rechtsextremissmus, vieleicht auch bald die Provokation Christ zu sein und vieles mehr als Auslöser für „verzweifelte Terroristen„ erkannt werden.

  2. Gerald Steinbach

    Die Antworten von Europa werden sein: Mehr Empathie, mehr Toleranz und härteres vorgehen gegen Rechtsradikalismus

  3. A.Felsberger

    Ist ja schön, dass der Herr Unterberger immer nur die Linken und die Caritas als die Schuldigen ausmacht. Auch eine Art von Gedächtnisschwund. Schuld sind alle, die 1991 beim Zusammenbruch der Sowjetunion brav in die Hände geklatscht haben und nichts anderes zu tun hatten als Zäune durchzuschneiden. Und die uns das Himmelreich der frieien Welt versprochen haben. Und da war der Herr Unterberger, soweit ich mich erinnere, auch dabei…..

  4. Falke

    Wie reagierte der ursprünglich seriöse, in letzter Zeit aber immer mehr ins linke Eck abdriftende deutsch-französische Sender „arte“? In der Hauptnachrichtensendung um 19:10 h: Am ersten Tag Besuch bei einer moslemischen Familie (Papa, Mama und 21-jähriges Bubi), die sich empört und entsetzt über die Anschläge äußert. Am zweiten Tag Befragung einiger Imame in Brüssel. Deren wörtich einheitliche Antwort (bitte jetzt nicht lachen): „Das hat mit dem Islam nichts zu tun“.

  5. aneagle

    Das christliche Europa kann anscheinend ohne die Erbsünde nicht existieren. Und löst sich diese mit der Zeit im Ausfasern des strengen Glaubens etwas auf, wird sie von der Kolonialismus-Sünde Europas mehr als ersetzt. Heute, wo auch der Kolonialismus bereits ausleiert, hilft die jeweilige Regierung und der Islam den Bußwilligen. Die Regierung, weil schuldbewusste Sünder ohne Gegenwehr mit Steuern abzuzocken sind, der Islam, weil er in der weitaus geschickteren Opferrolle fordernd vor die mutmaßlichen europäischen Täter tritt und ihnen selbstbewusst den Rest abfordert, den ihnen In Vertretung ihre eigenen sozialen NGOs abpressen.
    Die Stunde in der die Bürger Europas ihre Invasoren samt den hausgemachten Politschmarotzern demokratisch loswerden, ist gekommen. Wer integrationswillig ist, fleißig und tolerant am Aufbau einer gleichberechtigten Gesellschaft mitarbeiten möchte, bereit ist mehr zu leisten um die Gesellschaft stabil zu erhalten, ist hochwillkommen. Der Rest möge dorthin gehen, wo Erbsünde und Bußfertigkeit modern sind. Auf die Sündenprediger wartet in den islamischen Staaten ein lohnendes Aufgabengebiet seiner Aufbereitung.

  6. astuga

    „Die Stunde in der die Bürger Europas ihre Invasoren samt den hausgemachten Politschmarotzern demokratisch loswerden…“

    Würden Wahlen etwas ändern, dann wären sie abgeschafft. 😉
    Aber ernsthaft, ich kenne kein Bspl., wo man jemals eine totalitäre Weltanschauung alleine durch friedliche oder demokratische Mittel losgeworden wäre.
    Und bis zu den nächsten Wahlen die theoretisch etwas verändern könnten (in der EU, Deutschland oder Österreich) dauert es noch relativ lange.
    Und auch dann ist kaum mit einem „politischen Erdbeben“ zu rechnen.

    Vielleicht wird es irgendwann besser, aber jetzt wird es erst mal noch schlimmer kommen.

  7. Gerald Steinbach

    Astuga@ so sehe ich das auch, dass politische Erdbeben wirds nicht geben, die mantras gegen diffuse Ängste und rechtsradikale werden gerade auf Hochbetrieb gefahren, ein paar profi Pädagogen werden in den Sendungen die „Wahrheit“ erläutern

  8. waldsee

    ich weiß nicht ,wann und ob der caritas-flügel (und auch linke kreise) erkennen wird,daß alle mühe sinnlos war.
    die hauptursache ist sicher deren missionierungsabsicht.

  9. Geheimrat

    Pflichtprogramm:

    Ägyptischer Fernsehmoderator Omer Adib zu Anschlägen in Brüssel

  10. gms

    A.Felsberger,

    „Ist ja schön, dass der Herr Unterberger immer nur die Linken und die Caritas als die Schuldigen ausmacht. Auch eine Art von Gedächtnisschwund. Schuld sind alle, die 1991 beim Zusammenbruch der Sowjetunion brav in die Hände geklatscht haben und nichts anderes zu tun hatten als Zäune durchzuschneiden.“

    Man kann Unterberger gut begründet auf einem anderen Gebiet eine eigentümliche Bias vorwerfen, doch hier geht die Kritik eindeutig fehl. Zugleich verkennt die Kritik, wonach Linke in ausnahmslos allen Parteien ihr Unwesen treiben, wie exemplarisch der Ostexperte Busek.

    „Und die uns das Himmelreich der frieien Welt versprochen haben. Und da war der Herr Unterberger, soweit ich mich erinnere, auch dabei…..“

    Auf das trojanische Pferd, das einige für Europa schon in den 50ern schnitzten (‚hiding monetary union by stealth‘) und mit gigantischen Geldmitteln zwecks strahlender Blenderei aufpolierten, sind auch Klügere reingefallen, was eingedenk besagter genialer Propaganda und Deception hierfür kaum überrascht. Wer sich mit Hunden bettet, steht mit Flöhen auf, doch hierfür muß man erstmal erkannt haben, mit wem man es zutun hat.

    Gewiß mag es müßig sein, aktuell in Teilbereichen agierende Player zu verbellen, nachdem die Milch schon derart ungustig flächendeckend verschüttet ist. Zugleich ist es, von wegen Ostern und Wiederauferstehung, ein brauchbarer Anlaß, sich der Möglichkeiten einer ‚cultural subversion‘ zu besinnen, in dessen Zuge so ziemlich alles unterwandert wird, was gesellschaftlich einen Multiplikatoreffekt zur Zielerreichung einbringt, seien es poltitische Parteien, NGOs, Gewerkschaften oder auch Religionsvereinigungen.
    Manche Idioten sind nütztlich, und manche werden für ihre gesteigerte Nützlichkeit entsprechend gehätschelt.

  11. Fragolin

    Das wollte ich schon immer mal tun, bei Ortner einen link auf Ortner legen 😉
    Weil es so schön passt:
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/4953452/Mehr-Sozialarbeiter-fur-die-armen-Terroristen-bitte

    @Geheimrat
    Danke, Sie haben mir einen link erspart… Habe das vorhin auch entdeckt (wir grasen scheinbar auf den gleichen Weiden…) und halte es für wichtig, solche Stimmen auch zu verbreiten. Solange sie noch zu hören sind; dieser Mann lebt in Ägypten, von Justiz und Klerus gehetzt, sehr gefährlich…

  12. Fragolin

    Nachtrag: Es ist mehr als interessant, zu sehen, wie einerseits unsere Politsesselfurzer in ihren weichen Sitzkissen der geschützten Werkstätten kuscheliges Appeasement mit radikalen Islamfaschisten zelebrieren, während kritische Stimmen aus dem Islam, die für Meinungsfreiheit und Wahrheit ihr Leben riskieren, im Regen stehen gelassen werden.
    Dieser ägyptische Moderator, mit Fatwas belegt und von der Justiz verfolgt, wäre im Gegensatz zu den hunderttausenden Sozialinvasoren und der in ihrem Windschatten mitsegelnden Verbrecher und Terroristen einer der ganz wenigen, denen wirklich Asyl zustehen würde. Allerdings würde er inzwischen bei uns keinerlei Sicherheit mehr erfahren, denn wir pumpen lieber Steinzeitmuslime ins Land und verpampern diese mit Heeren von Sozialarbeitern. So weit sind wir schon, dass wir wirklich Schutz suchenden diesen nicht mehr gewähren könnten.

  13. Heinrich Elsigan

    Nun ja, wenn man sich die geographische Lage der EU ansieht, dann sind nun mal muslimische und von Russland beeinflusste Länder um sie herum.

    @A.Felsberger Mir ist Herr Unterberger etwas zu konservativ im Gegensatz zum konservativ-liberalen Herrn Ortner, aber meine Begeisterung für Links-Grüne-Landau-Caritas hält sich sehr in Grenzen, obwohl ich eher links liberal bin. Allerdings was die aufführen ist nicht mehr links-liberal, nicht einmal sozialistisch, sondern einfach nur idiotisch.

    Das Problem an der EU ist, dass sie keine sinnvolle Außenpolitik gestalten kann.
    Naja, zum Glück handeln die USA und Russland halbwegs rational:
    https://www.tagesschau.de/ausland/putin-kerry-101.html

  14. mariuslupus

    „Die Hilflosigkeit der Politiker wird immer schlimmer“, stimmt nicht ganz. Einige sind vielleicht hilflos, aber dass sind die eher Anständigen. Die anderen sind auch nicht dumm, sondern sind dabei dass zu erreichen was sie schon immer angestrebt haben. Einen linkstotalitären Staat, in den sie mit Sondergesetzen, unter Ausschaltung jeder rechstaatlicher Kontrolle, nach belieben, schalten und walten können. Der Vorgeschmack war bereits das aushebeln der bestehenden Gesetze und dass staatlich organisierte Schleppertum.
    Gegen die mögliche Hilflosigkeit könnte ein Blick über die Grenzen genügen. Dass würde bedeuten den Mut zu haben anzuerkennen dass es Staaten in Europa gibt, die diesen irrsinnigen Weg der forcierten Islamisierung nicht bereit sind zu folgen. Staaten die Regierungen haben, die sich der von der EU geforderte Unterwerfung und Selbstaufgabe, widersetzen. Deswegen hat es in diesen Staaten keine Anschläge gegeben.
    Aber die regierende Clique in Deutscland hat beschlossen einen anderen Weg zu gehen. Islamischer Terrorismus gehört zu Deutschland, und wer etwas dagegen hat ist ein islamophober dumpf-dunklbrauner Rassist.

  15. KClemens

    @Fragolin

    So weit sind wir schon, dass wir wirklich Schutz suchenden diesen nicht mehr gewähren könnten.
    ___________________________________________________

    Ich denke, da ist man schon einen Schritt weiter: Man will den wirklich Schutzsuchenden gar kein Asyl gewähren.

  16. astuga

    @Fragolin
    Man darf aber nicht vergessen, dass dieser Omer Adib (auch Amr Adeeb), im Auftrag der ägypt. Regierung handeln dürfte.

    Die ja bereits die Muslimbrüder verboten hat (welche im Ggs dazu in den USA beste Verbindungen ins Weiße Haus besitzen und auch in Europa frei agieren).
    Wenn er aus unserer Sicht Klartext redet, dann geht das also auch gegen die Wahabiten in Saudistan und Qatar, und deren Einfluss in Ägypten.
    Er liefert sich auch Streitgespräche mit Leuten von al-Djazeera (aus Qatar), deren TV-Teams schon einmal verhaftet wurden.

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