Geld gibts, wenn „Gendern“ draufsteht…

(Thomas F. Eisenhut) Anlässlich eines Vortrags im Oktober 2015 erläuterte die deutsche Journalistin und Buchautorin Birgit Kelle die Anfänge des Gender-Mainstreaming und dessen aktuelle Auswüchse. Der Begriff des „Gendering“ taucht erstmals auf der Weltfrauen-Konferenz in Peking 1995 auf und ist  stark lesbisch-feministisch geprägt. „Gender“ bedeutet soziales Geschlecht, während der angloamerikanische Begriff „sex“ das biologische Geschlecht, also Mann oder Frau, bezeichnet.
Laut der Gender-Bewegung ist demnach das weibliche und männliche nicht zwingend als biologisch zu betrachten, sondern wird durch soziales Verhalten und Rollen festgelegt.
Das Gender-Mainstreaming ist laut Kelle eine Top-Down Bewegung, welche sich hierarchisch – von der UNO – abwärts zur EU – auf den Nationalstaat und schlussendlich – auf die Ebene der Kommune überwälzt. Dagegen wartet heute der volle politische Fördertopf überall dort, wo „Gender“ drauf steht. Birgit Kelle bezeichnet das als „irren Wunschtopf“, weil durch das wertvolle Steuergeld der Bürger solche Unsinnigkeiten wie etwa die „Uni-Sex“ Toiletten in Berlin finanziert werden.

Das Erziehungsrecht liegt bei den Eltern, doch der Staat will dies offenbar ändern. In deutschen  Kindergärten wird bereits die sexuelle Vielfalt gepredigt und Birgit Kelle meint, dass Kinder mit solch einer neuen „Aufklärungsarbeit“ völlig überfordert werden. Hinter dem Begriff Gender-Politik steht Frauenpolitik und bezahlte Gender-Beauftragte. Es werden absurde Schreibweisen wie etwa er/sie, Innen, * oder ganz neu ein ax, was schließlich sämtliche Geschlechter beinhalten soll, propagiert, so Kelle.
Die selbsternannte „Antifeministin“ zeichnet eine düstere Zukunftsvision – anhand des Buches “Brave of New World“ des bekannten Autors Aldous Huxley- einer künftigen „mutigen neuen Welt“, wo auch Pädophilie legal sei. Wenn man diesem Wahnsinn nicht Einhalt gebieten kann, dann könnte diese Vision möglicherweise bald traurige Wirklichkeit werden.

Erschreckend ist die massive Geldverschwendung im Gender-Bereich wie beispielsweise, dass in Deutschland Lehrstühle für Demographie nicht mehr nachbesetzt werden. Stattdessen hat man kürzlich 240 neue Arbeitsplätze für Gender-Diversity geschaffen. Auch in Österreich wird eine ähnliche Entwicklung durch aktuelle Geschehnisse untermauert. Nahezu an jeder Universität bzw. Fachhochschule existieren eigene Referate für Genderforschung sowie Gender-Beauftragte. Laut einem Kurier-Artikel vom Oktober 2014 ist es bereits Realität, dass Studenten an bestimmten universitären Einrichtungen formal als negativ beurteilt werden können, wenn bei wissenschaftlichen Arbeiten nicht direkt im Text „gegendert“ wird.

Gerade im Hochschulbereich hat sich diese absurde Bewegung bereits größtenteils durchgesetzt. Hochschulprofessoren erhalten von Vorgesetzten sogar Drohungen, wenn sie nicht während der Lehrveranstaltungen „gendern“. Bei neuen Schulbüchern wird bereits selbstverständlich im Text auf eine genderneutrale Sprache Wert gelegt, was auch vom Bildungsministerium unterstützt wird. Die Bevölkerung wird dabei nicht gefragt und laut einer Radio-Wien Vorjahres-Umfrage, bezeichnen 90 Prozent der Befragten generell das „gendern“ als belanglos. Anlässlich einer Initiative im Sommer letzten Jahres unter dem Motto „Gegendern – Gegen Gendern in Schulbüchern“ hat eine Umfrage ergeben, dass 87 Prozent von 23.000 Befragten das „gendern“ in Schulbüchern ablehnen.

Verfechter des Gender-Mainstreaming meinen, dass die deutsche Sprache verändert werden muss, weil sie diskriminierend gegenüber der Frau erscheint. Deshalb gibt es für das „gendern“ im Text das sogenannte Binnen-I, welches nun auch bei staatlichen Formularen angewendet werden soll. So wurden etwa im Sommer 2015 Millionen alter Formulare für Strafzettel vernichtet, weil diese nur „den Lenker“ und nicht zusätzlich „die Lenkerin“ beinhalten.

Die Kosten für zahlreiche geplante Umbenennungen durch Stiftungen sowie Querfinanzierungen betragen laut Schätzungen sage und schreibe 3,5 Milliarden Euro des gesamten EU Haushaltes.

Heutzutage ist der gesellschaftliche Mainstream, bereits im Sog des Gender-Wahns und dieser greift auf viele Perspektiven und sogar politische Entscheidungen über. Jedoch hat dies – als ursprünglicher Teil der Frauenbewegung – nichts mehr mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu tun.

Befeuert wird das Gender-Mainstreaming auch von Treibern wie den Predigern einer sexuellen Vielfalt und den “LSPITQ” Communitys. Diese fördern eine Reihe von Geschlechtern, die es angeblich geben soll und man will der Gesellschaft einreden, dass das ganz normal sei.
Die politische Korrektheit zwingt der Gesellschaft das „gendern“ auf ohne eine „wahre“ demokratische Legitimierung zu besitzen.
Was hat dies mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu tun? Soll dies gleiche Rechte für Frauen unterstützen oder geht es um Sonderrechte für Minderheiten?

Die Repräsentanten der heimischen Regierung sowie die Verantwortlichen in den Ministerien befinden sich unter Zugzwang um sich gegen diese Auswüchse, welche politisch stark von links-grüner Seite getragen werden, zur Wehr zu setzen.

Diese fragwürdige Ideologie und Gender-Propaganda greift sukzessive vermehrt in die Gesellschaft ein. Vertreter dieser Bewegung versuchen offensichtlich sich den Nimbus der Gleichstellung an die Fahnen zu heften. Ironischerweise wurde die gesamte Gender-Theorie bis heute nie bewiesen und stellt für „FeministInnen“ scheinbar eine Art Pseudo-Ersatzreligion dar.
In Wirklichkeit geht es wohl eher um Umerziehung und Bevormundung. In jedem Fall zielt Gender-Mainstreaming auf eine sexuelle Pädagogik der Vielfalt und gefährdet dadurch das traditionelle Familienbild.

(Thomas F. Eisenhut, BA ist Absolvent des Europa-Studienganges „Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung“. Seine Schwerpunkte im Bereich Politische Wissenschaften sind Europäischer Regionalismus und Wahlrechtsentwicklungen.)

22 comments

  1. Mona Rieboldt

    Das ist westliche Dekadenz in Reinform. Gleichzeitig wird aber dem Islam gehuldigt von links-grüner Seite, obwohl da weder mit Gender was zu machen ist, noch mit den angeblich 46 Geschlechtern bei Gender.
    Wie diese rot-grünen Frauen den Widerspruch erklären, würde mich interessieren.

  2. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Die erklären das nicht, die rotzen einen nur unverschämt an, wenn man sie auf ihre Widersprüche anspricht. Dann ist man als Mann eben ein ewiggestriger Macho, ein frauenfeindlicher Faschist und mit denen kann man nicht diskutieren, die sind halt zu blöd und hocken zu verstockt auf ihrem patriarchalischen Unterdrückungsdenken. Ich habe Gender-Mainstreaming-Seminare besuchen und den kompetenzfreien Tussen mit dem „Magistra“ und folgendem Doppelnamen ein paar stressige Stunden bereiten dürfen, was da an Behauptungen aufgestellt wird und gefälligst unhinterfragt zu akzeptieren ist, auch wenn es keinen einzigen verifizierbaren Beweis für diese Behauptungen gibt, kann man sich kaum vorstellen.
    Eine „Doktorin“ aus der Genderkiste zerpflückte ich recht erfolgreich, nachdem sie uns die Aufgabe stellte, die Tatsache (!) zu diskutieren, dass Maschinen in unserer Welt mehr Wert wären als Frauen. Meine Fragen, woran sie das erkenne, welche Beweise es für diese Aussage gäbe, wie der Begriff „Wert“ in dieser Aussage definiert wäre und ob es, da sie sich ja der Wissenschaftlichkeit rühme, Studien oder Experimentalreihen gäbe, deren eindeutiges Ergebnis diese Aussage wäre. Die eierte was rum von „Das weiß man doch“ und „das sind doch Tatsachen, die können Sie doch nicht einfach in Frage stellen!“ worauf ich genüsslich nachlegen konnte, dass ich mich entschuldigen müsse, aber ich habe in einer noch nicht gegenderten Schule gelernt, dass Wissenschaft grundsätzlich alles in Frage stellt und nur jene Aussagen zu Tatsachen formuliert, die eindeutig beweisbar sind. Dann kam ihr Kardinalfehler, in ihrer Hilflosigkeit (ist eben Mist, wenn es keine Argumente gibt) mich der Runde als Beispiel des ewiggestrigen, vom patriarchalischen System verstockten Frauenhassers darstellen zu wollen.
    Daraufhin spielte ich den Ball zurück und sagte ihr, sie würde eine ewiggestrige Methode anwenden: Immerhin wusste man Jahrhundertelang genau, dass die Erde eine Scheibe sei, und das durfte man auch nicht in Frage stellen, sonst käme man auf den Scheiterhaufen. Wenn ihr einziges Argument persönlicher Angriff wäre und die von ihr aufgestellten Behauptungen nicht beweisbar wären, könne ich den ganzen Rest ihrer Ausführungen leider auch nicht mehr für voll nehmen.
    Da wollte sie mich rausschmeißen, aber ich machte ihr nur kurz klar, dass ich erstens nicht nur selbst unterrichte und von meinen Teilnehmern genauso zerpflückt würde, wenn ich irgendeinen Mist daherrede und ich zweitens für diesen verkorksten Tag bezahlt hätte und sie nach dem Kassieren meines Geldes die Letzte wäre, die mich irgendo rausschmeißen könne, nur weil sie in ihrer Hilflosigkeit und Inkompetenz keinen anderen Weg sieht. Eigentlich wäre es an mir, freiwillig zu gehen, weil ich sie nicht für voll nehmen kann, aber ich wolle das Zertifikat haben und bleibe deshalb so lange, bis ich es bekomme, ob es ihr nun passe oder nicht. Und plötzlich waren alle anderen Teilnehmer, wohl weil sie begriffen, dass sie selbst genauso überheblich angegriffen worden wären, hätten sie diese kompetenzfreie Person irgendwie mit einer unbequemen Frage in die Ecke gedrängt, auf meiner Seite. Es wurde noch lustig, eine längere als „Gruppenarbeit“ getarnte Intensivpause ohne Ergebnis und ein sehr früher Seminarabschluss mit Zertifikat.
    Man muss sie nehmen wie sie sind und dann kann man sie zerlegen. Gender ist nämlich zweierlei:
    1. eines der vielfältigen Werkzeuge zur Zerstörung unserer Kultur und Bildung und
    2. eine riesige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für jene Frauen, die genau genommen kaum über genug Intelligenz verfügen, um einen Haushalt zu führen, im Rahmen der Zerschlagung der Familie aber mit Karrieredenken infiltriert und mit einem keinerlei Kompetenzen erfordernden oder aufbauenden Studium zu (pseudo-)akademischen Graden geführt werden, die ihnen das gefühl geben, nun total wichtich zu sein und unbedingt irgendwas mit Medien oder Gender oder Kampf gegen Rechts machen zu müssen.

  3. Dietmar Fürste

    Aufrichtigen Dank für Ihren Kommentar! Ihr Beispiel macht hoffentlich Schule und bietet ein legitimes Kriterium, den ganzen Gender-Irrsinn als ideologisch getriebenen Aktionismus zu widerlegen.
    Die Zerstörungswut, mit der die bürgerliche Vater-Mutter-Kind Familie „überwunden“ werden soll, nimmt allmählich ebenso wahnhaft-religiöse Züge an, wie Klima-Alarmismus und die unsägliche „Energiewende“!
    Doch die beabsichtigte Paralyse unserer Gesellschaft, ihre Auflösung in eine gesichts- und geschichtslose Menschenansammlung, die ihre Werte und Traditionen verrät und einem krankhaften Individualismus fröhnt, wird nicht eintreten.
    Zum Glück gibt es Menschen wie Sie, wie Christa Meves, wie Bernhard Bueb und viele andere, die diesen Verrat an einer lebenswerten Gesellschaft mit Gemeinsinn und Solidarität, gegenseitiger Achtung und dem Festhalten an überkommenen, humanistischen Werten und verbindenden Traditionen nicht zulassen. Die ihren Dienst am Menschen da leisten, wo er am dringendsten gebraucht wird, bei der Bildung und Erziehung unserer Kinder und Enkel; der künftigen Generationen.

  4. Calderwood

    Mit dem Gendern ist es so ähnlich wie mit den Hexenverbrennungen: Nach ein paar hundert Jahren (vielleicht auch schon früher) wird es schwer sein sich vorzustellen, wie es je zu einem so bizarren Wahn kommen konnte.

  5. Gerald

    @Fragolin
    Hervorragend!
    Die Verfechterinnen der Genderei sollten in ihren Pseudostudien wenigstens das Erstellen einer ABC Analyse lernen, das würde bei korrekter Anwendung die Prioritäten etwas verschieben. Möglicherweise würden sie dann ihr Studium wiederum nicht schaffen. Verkorkste Welt auch!

  6. mariuslupus

    Die „Gender“ Ideologie ist der nächste Versuch die Familie, als Keimzelle der Gesellschaft zu zerstören.
    Die überzeugten Genderistinen projizieren ihre ureigenen Probleme und Ängste, auf die ganze Gesellschaft. Es ist nicht das erste mal das Psychopathen, aber es gibt auch Psychopathinen, versuchen, die gesellschaftliche Ordnung zu unterwandern. Das Ziel ist die Zerstörung der Gesellschaft.
    Die Genderistinen sollten doch versuchen ihre Ideen den Muselmanen zu vermitteln. Werden sicher aufmerksame Zuhörer vorfinden. Die anschliessende Diskussion und das feed-back, dürfte für die Gender Forscherinen äusserst aufschlussreich und bereichernd sein, und diese Begegnung hinterlässt sicher tiefgreifende emotionsgeladene Spuren.

  7. stiller Mitleser

    Wie im Artikel erwähnt, ist das Gendern eine top-down Aktion, ab ca. 2000 mußten alle Projektanträge an den Europäischen Sozialfonds gender mainstreaming anführen, was dann halt als gleicher Zugang zu Ausbildung und Berufsausübung dargestellt wurde, obwohl implizit natürlich bereits Quotierung intendiert war. Dem Autor mit der interessanten Qualifikation „Europäischer Regionalismus und Wahlrechtsentwicklung“ wünschen wir viel Erfolg und Wirksamkeit!

  8. sokrates9

    In der DDR konnte ein Studium nur dann erfolgreich beendet werden wenn man Seminar für Marxismus / Leninismus positiv besucht hat. Dies war Voraussetzung für ALLE Studienrichtungen! Heute muss man allen
    österreichischen Universitäten genderkonformes Verhalten beweisen um zu einem positiven Abschluss zu kommen. Es geht nichts über „Freiheit der Lehre und Wissenschaft“ !

  9. P. Eugen

    @fragolin
    Wäre auch gerne dabei gewesen. Aber wahrscheinlich nicht bis zum Ende durchgehalten. Mein Wahlspruch: Frauen an den Herd. Emanzen i……………

  10. stiller Mitleser

    @Sokrates 9
    Für Leute die in der Erwachsenenbildung tätig sind, ist eine alle zwei Jahre zu erneuernde Zertifizierung (ein Kurs mit „Zeugnis“) für a)Diversity und b)Gender vorgeschrieben, sonst dürfen sie weder Yoga noch Gartengestaltung oder sonstwas an Volkshochschulen unterrrichten…

  11. Falke

    Ich habe kürzlich auch einen bescheidenen Beitrag geleistet. Ich erhielt einen Bettelbrief von Amnesty International (woher die meinen Namen und meine Adresse hatten, weiß ich nicht) mit voll gegendertem Text, in der Form: „Bürger*innen“ („innen“ kursiv gedruckt). Ich strich alle diese Textstellen mit Kugelschreiber an, schrieb am Ende der Seite „Text leider unlesbar“, steckte das Blatt in ein Kuvert und schickte es – natürlich unfrankiert – an AI zurück. Ich vermute, dass ich nie wieder einen Brief von AI bekommen werde.

  12. Historiker

    Die Gender-Frauen sind auch nicht konsequent : Nie hürt man von „Mörderinnen und Mördern, „Vergewaltigerinnen und Vergewaltigern“ oder „Einbrecherinnen und Einbrechern“ . . . und oft machen sie auch Rechtschreibfehlerinnen . . .

  13. Thomas Holzer

    „In Wirklichkeit geht es wohl eher um Umerziehung und Bevormundung“

    Nicht „wohl eher“, sondern schlicht und einfach: es geht nur um Umerziehung und Bevormundung, und sonst gar nichts; das Tschänderastentum ist „nur“ das Vehikel, mit dem Umerziehung and Bevormundung transportiert werden; und wurde dieser Schwachsinn erfolgreich bei der Mehrheit der Bevölkerung implantiert, wird das nächste Kaninchen aus dem Hut gezaubert, mit welchem Umerziehung und Bevormundung noch intensiviert werden, bis zur völligen Gleichschaltung.
    Und die Gleichgeschalteten glauben! -im wahrsten Sinne des Wortes- daß Freiheit darin besteht, zwischen Hofer, Billa, Spar und Penny und i-phone und HTC wählen zu dürfen

  14. Fragolin

    @Falke
    Eigentlich traurig, dass es solche Kleinigkeiten sind, die einem noch als ziviler Ungehorsam bleiben, einfach das Bloßstellen linker Idioten vor einer Gruppe oder das Zurückschicken redigierter Bettelbriefe, aber man sollte trotzdem nicht aufhören und niemanden hindern, mitzumachen.
    In meinen Unterlagen gendere ich grundsätzlich nicht, biete im Impressum aber allen Teilnehmern an, auf Wunsch den Urtext als Word-Dokument zuzuschicken, wo sie ihn, sollten sie sich anders nicht davon angesprochen fühlen, für sich gerne gendergerecht überarbeiten können. Die Idee kam mir in Erinnerung eines Blechschildes, das ich mal am Eingang einer kleinen Privatpension hängen sah: „Wenn unseren Gästen die Zimmer nicht sauber genug sind, zeigen wir ihnen gerne, wo der Besen ist.“ (Das könnte man übrigens auch an die Asylantenheime nageln.) Bis jetzt hat sich noch niemand beschwert aber schon einige darüber gelacht. Das Einzige, was uns noch bleibt im kommenden Eurofaschismus.

  15. Wanderer

    Fragolin
    Habe Ihren Punkt 2 zum Thema Gendern soeben als neue Begriffsdefinition an mir bekannte, vdB-affine Magistras verschickt.

  16. Hanna

    Ach, Kacke. Früher wusste man ohnehin, dass alle gemeint waren, wenn zB „die Wiener“ da stand. Es ist Wichtigmacherei, das Gendern. Ebenso wie die Diversität-Debatte: Diversität, also „Vielfalt von Existentem“ ist ein Naturgesetz. Nichts auf der Welt kommt zweimal gleich vor, alle Kreaturen sind einzigartig. Was soll der Scheiß? Mir geht das alles schon so auf den Keks … apropos, bald kommt das Gendering auch „indirekt“, also je nachdem, wer den verdammten Keks gebacken hat, wäre es ein solcher oder eine Keksin.

  17. Hanna

    In diesem Sinne, „Wahn“, möchte ich anregen, eine Serie zu schauen, die’s online unter watchtvseries.ch gibt, Mr. Robot. Genial. Hacker. Corporations und ein geniales Psycherl. Mit einem ägyptisch-stämmigen Hauptdarsteller. Von dem man die Augen nicht abwenden kann. Falls die Realität manchmal ein bissl zuviel wird … kann ich nur empfehlen, das sogenannte Binge-Watching online.

  18. Sabine

    @ Fragolin
    Wer sind Sie denn? Gibt es von Ihnen irgendwo mehr zu lesen?
    Ihre Beiträge sind von einer unglaublichen Ausdruckskraft und Prägnanz. Ich hänge an Ihren Zeilen (Lippen) und juble ob Ihres Genderbeitrags gerade vor mich hin ….

  19. m.sastre

    Das sind halt die Spleens einer Niedergangsgesellschaft, in der echte Zukunftsgestaltung nicht mehr stattfindet und in der stattdessen in alle noch so verrückten Irrungen und Minderheitenprojekte investiert wird, damit dies möglichst nicht auffällt. Eigentlich befürworte ich jeden Gender-Forschungsbereich an jeder Uni: Es beschleunigt den Niedergang (und damit auch einen überfälligen Neuanfang) und die Ergebnisse sind recht kurzweilig. Zumindest für Menschen mit gaaaanz viel schwarzem Humor.

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