Der Schattenkrieg der Linken gegen Israel

Das fundierte neue Buch des Historikers Jeffery Herf zeigt, dass gegen Israel gerichteter, von Deutschen angeregter linker Terrorismus keine Taktik, sondern eher Teil einer auf einen langen Krieg angelegten Strategie zur Vernichtung des jüdischen Staates war. Akademische Studien und Journalismus zum heute nicht mehr bestehenden ostdeutschen kommunistischen Staat und radikalen westdeutschen Gruppen haben es bislang versäumt den fortgesetzten Krieg gegen Israel (und, kann man argumentieren, gegen die Vereinigten Staaten) zu erforschen. Undeclared Wars with Israel: East Germany and the West German Far Left 1967-1989[1] ist der Titel von Herfs gewaltiger Studie. Um die Deutsche Demokratische Republik zu verstehen, muss man ihre Gegnerschaft zur Gründungsphilosophie des jüdischen Staates, nämlich dem Zionismus, verstehen. „Die ostdeutsche Diktatur war eine andere Art von Diktatur als die ihres Nazi-Vorgängers, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen wurde es die weite Diktatur, die den Zionismus als Feind betrachtete“, schreibt Herf. (hier)

2 comments

  1. Falke

    Vor allem gehören die europäischen Juden (zumindest ihre Vertretungen, also der Zentralrat der Juden bzw. die Israelitische Kultusgemeinde) voll zu den Willkommensklatschern und machen sich „große Sorgen“, allerdings nicht etwa wegen der Hunderttausenden importierten arabisch-moslemischen Antisemiten, sondern, ganz im Gegenteil, wegen der sogenannten „Rechtspopulisten“, d.h. AfD bzw. FPÖ, also derjenigen Parteien, die genau diese Antisemiten nicht bei uns haben wollen.

  2. caruso

    Judesein allein schützt nicht vor Dummheit. Vor allem auch nicht vor politischer. Leider. Ich weiß wovon ich rede, gehöre doch auch zu dieser Gemeinschaft. Wenn nicht mein Alter (näher zu 86 als zu 85) würde ich abhauen aus Europa.
    lg
    caruso

Kommentar verfassen

Sie können die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>