Stille Örtchen absoluter Gleichheit

„Der neue Berliner Justizsenator Dirk Behrendt hat sich eines wirklich drängenden Themas angenommen: Unisex-WCs. Mit dem nach Männlein und Weiblein getrennten Toilettengang soll Schluss sein. Wie aber passt das zu den Multi-Kulti-Fantasien von Rot-rot-grün?“ (weiter hier)

26 comments

  1. Selbstdenker

    Mit derartigen Idiotien, die auf den ersten Blick zu Kopfschütteln über die „unwichtigen“ Prioritäten führen, fängt es an. Es ist ein Keil, der in das Fundament unserer Kultur hinringetrieben wird, bis dieses zerspringt.

    Würden sich diese Freaks allesamt in Berlin, Wien und San Francisco sammeln und alle anderen in Ruhe lassen, wäre es halb so schlimm. Es wird aber bewusst in die Suppe reingerotzt, die alle anderen zu „genießen“ haben.

    So richtig lustig wird es werden, wenn diese Spinner, die zeitlebens auf Kosten anderer gelebt haben, auf Pflege durch andere (moslemische Zuwanderer?) angewiesen sind.

    Die Lösung kann nur heissen: Aufsplitten und Entkoppeln. Diese Spinner können sich deshalb so austoben, weil sie darauf setzten können, dass ihnen andere die Rechnung zahlen. Genau das muss beendet werden.

  2. Lisa

    @Selbstdenker: Muslime in der Pflege familienfremder
    Leute? Die christlichen Polinnen, die jetzt noch kostengünstig ihre Nächstenliebe bezahlt bekommen, werden bis dann wirtschaftlich aufgeholt haben, sich lukrativeren und statusrelevanteren Tätigkeitden widmen – und wir werden auf Zuwanderer noch mehr angewiesen sein als heute.Und ob die nicht-muslimisch sind, ist fraglich, da der Zustrom ja vor allem aus Moslems besteht. Unisex-WC wären schon in Ordung bei all den Sex- und Gender-Variationen, die wir heute akzeptieren müssen.
    – allerdings nut in einer Gesellschaft, die im Bezug auf Sauberkeit, Respekt, Rücksichtnahme etc. gleiche oder ähnliche Vorstellungen hat. In der Damentoilette ist man wenigstens einigermassen sicher, da sich dort kaum ein notgeiler Mann einschleicht.

  3. aneagle

    Suuuper! Die Standardausrede „das muss ich mir auf der Toilette geholt haben“ gewinnt an Wahrscheinlichkeit und Hygyene-Experten erhalten endlich eine komplexe, herausfordernde Aufgabe. Diese ist teuer und ineffizient und vor allem völlig unnötig, da die Problemstellung bisher zufriedenstellend gelöst war. Nun werden auf mehr Toiletten denn je noch weniger Menschen gefahrlos ihre Notdurft verrichten können. Wie gesagt, super für alle „notdürftig“ Teilnehmenden. Jene Politiker, die sich das ausgedacht haben, sollten für Ihr Gehirn waffenscheinpflichtig sein.

  4. GeBa

    Ächz, war das nicht ein besonderes Anliegen der EU, dass in Lokalen und öffentlichen Institutionen getrennte WCs sein müssen? Berlin:Brüssel = Simmering:Kapfenberg?
    Nun, die Franzosen haben sich ohnehin nicht daran gehalten, als Tourist unterwegs in Südfrankreich weiß man das…

  5. Thomas F.

    Ich habe es schon immer eine ziemliche Resourcenverschwendung gefunden, in öffentlichen Gebäuden Toiletten zweimal einzubauen, nur weil Männer und Frauen angeblich beim Händewaschen nicht vermischt werden dürfen. Aber man sollte es dem Betreiber von Restaurants, etc. überlassen, wie er die Naßräume gestaltet.

  6. astuga

    Natürlich in der Sache absurd.
    Aber diese Leute sind ja nicht automatisch komplett dumm.

    Einerseits ein wenig Klientelpolitik, aber vor allem ein gutes Thema um von anderem wie unangenehmen abzulenken (Berlin-Attentat, fehlgeschlagene Nafri-Diskussion, Verhinderung von Abschiebungen, die schlechtere Silvesterbilanz als vorschnell verkündet, Berlin ist immer noch arm schon aber deutlich weniger sexy…).
    Schon stürzt sich eine erhebliche Anzahl Personen in der medial getragenen Erregungskultur darauf, wie eine hungrige Ente auf ein Stück altes Brot das man ihr hinwirft.

  7. astuga

    Naja, 1. rege ich mich nicht auf, höchstens über das Ablenkungsmanöver.
    Und 2. ist für den Rest der Welt letztlich egal, was in NY oder anderswo beschlossen wurde.

    Aber gut.
    Wenn schon, dann könnte Berlin (oder Wien) sich ja an der New Yorker Zero Tolerance-Sicherheitspolitik ein Beispiel nehmen.
    Aber da lässt sich eher Miss Liberty einen Bart wachsen und kommt zum Opernball. 😉

  8. Weninger

    @astuga
    Naja, jedenfalls wurde in Berlin weder was in dieser Sache beschlossen oder ausgeführt, sondern wurde maximal als Diskussionsthema ins Spiel gebracht. Dass dieses vom Terror jetzt so groß ablenkt, weil sich die biederen analneurotischen Deutschen darüber echauffieren, ist wohl nicht anzunehmen. So breiten Raum nimmt es in den medien nun auch wieder nicht ein, nur weil der Cicero einen Tagesspigelartikel vom 27.07.2016 (!!) wiederkäut.

  9. astuga

    Zumindest erweckt es genug Aufsehen, dass ich in den Sozialen Medien überall darüber stolpere.
    Selbst bei solchen in den USA.
    Und dass ein Thema der Berliner Stadtpolitik Widerhall in der heimischen Presse findet ist ja auch nicht Nichts.

  10. Weninger

    Das ist eben ihre Wahrnehmungsblase, in Standard, ORF oder kleiner zeitung hab ich nichts davon wahrgenommen. Soziale Medien als Info-Quelle verstärken ohnehin immer nur den Empörungsreflex der jeweiligen Pressure Group, darum meide ich sie meist.

  11. astuga

    Nützt nur nichts.
    Denn der Bericht hat nicht nur hier bei Ortner Online sondern auch bei Ihnen offensichtlich
    Widerhall gefunden. 😉
    Belassen wir es dabei, denn langsam wird das eine sinnlose Metadiskussion ohne Zweck und Ziel.
    Und ich habe jetzt wichtigeres zu tun.

  12. Weninger

    Ich bin nur immer verwundert, worüber sich hier Menschen aufregen, auch wenn sie nur die halbe Information haben. Und sich dann über die rotgrüne Empörungskultur empören. Irgendwie manchmal absurd. Weil eben oft nur schwarzweiß gedacht wird, und das war’s von meiner Seite schon. Schönen Abend.

  13. raindancer

    habts euch das Programm vom Kern durchgelesen?–>
    „Große Unternehmen sollen sich verpflichten, Asylberechtigte aufzunehmen. „Qualifizierungsprogramme und eine 80-Prozent-Deckung des Gehalts für das erste Jahr werden von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt.“

    und das soll gut sein für die Österreicher…damit ist es für ein Unternehmen klar, dass der Unternehmer einen Asylanten nimmt statt einen Inländer
    SAUEREI

    UND DIESE PARTEI WAR MAL FÜR DIE ÖST. ANGESTELLTEN UND ARBEITER DA

  14. (((curly)))

    Weninger

    „.. und zwar für *alle* Toiletten im öffentlichen Raum“

    Für die Sippe der Dein-Eigentum-ist-auch-meines-Linken sind innovative und in antiliberale Gesetz geschriebene Definitionen von ‚öffentlicher Raum‘ wesensstiftend und für minder Verstrahlte zugleich untrügliches Zeichen eines kranken und weltweit zunehmend Fahrt aufnehmenden Ungeistes.

    „Ich bin nur immer verwundert, worüber sich hier Menschen aufregen“

    Lag kein ‚jammern‘ oder ‚lammentieren‘ in Reichweite oder was sonst noch alles bei Debattenspraglern angesagt ist zum versuchten Unterbüglen derer, die einen Umstand erörtern?

    „auch wenn sie nur die halbe Information haben.“

    Na da krächtst der Richtige holprige Arien. Aus dem von dir oben verlinkten Artikel: „The legislation was designed with transgender people in mind, though it could also benefit the women who get stuck in long lines while the men’s room is empty and parents tending to children of the opposite sex.“

    Nimmt man allein diese Information, identifizierst du dich sowohl mit dem behaupteten Mißstand wie auch mit dessen Handhabe. Speziell für Leute deiner mentaler Inkontinenz haben New-Yorker Behören eine Kummernummer eingerichtet [1]: „Call 311 to report a restaurant with 20 or more seats that has no toilet and was opened after 1977“.

    „Und sich dann über die rotgrüne Empörungskultur empören.“

    Auf gut Weningerisch: Deine ekstatische Lobhudelei auf den Bürgermeister Bill de Blasio, der bei der Unterfertigung der entsprechenden Bill 871-A im Juni wissen ließ, dies sei „yet another step toward becoming a place where all can live with dignity, free from fear and free from judgment“, ist selbstmurmelnd nichts, was sich rabulistisch durch Sandeimer werfende Dreijährige verwerten ließe, weil immer der gewonnen hat, der zuerst übers Heulen kreischt.

    „Irgendwie manchmal absurd.“

    Ach Gottchen, zur Veranschaulichung des Absurden taugen rotzgrüne Cheerleader mit Oberkante Unterlippe im eigenen wortreich vergossenen Saft triefend um 10er-Potenzen besser.

    „Weil eben oft nur schwarzweiß gedacht wird“

    Was immerhin noch besser ist, als der völlige Verzicht aufs Denken.

    „und das war’s von meiner Seite schon“

    Versprochen?

    „Schönen Abend.“

    In der Umkehrung ist topicbezogen ein semantischer Reim auf ‚Pissoir‘ angebracht.

    [1] www1.nyc.gov/nyc-resources/service/2360/restaurant-bathroom-requirements

  15. Weninger

    @curly
    Die Einführung von Unisex-Toiletten passt Ihnen also nicht, entnehme ich Ihrem wortreichen Gebrabbel? Tja wenn sich genug darüber alterieren, dann werden sie wohl nicht kommen. Ich hab zuhause schon eine ….

  16. mariuslupus

    Was sagt der Imam der Neuköllner Moschee dazu ? Vielleicht fängt er postfaktisch politisch korrekt, seinen eigenen Gender nachzuspüren und seine innere Bauchstimme teilt ihm mit, dass er eigentlich im falschen Köper geboren ist. Dann hat er ein Problem Geht zum zuständigen Senator klagen.

  17. (((curly)))

    Weninger

    „Die Einführung von Unisex-Toiletten passt Ihnen also nicht, ..“

    Falsch. Jeder soll sich nach eigenem Gutdünken solche Toiletten einführen, aber nicht vom Gesetzgeber hierzu strafbewehrt vergattert werden.

    “ .. entnehme ich Ihrem wortreichen Gebrabbel?“

    Nett daß du explizit fragst, aber deine völlige Blankheit zum Thema war auch so schon evident. Nur mal auf Nummer sicher: Du hast schon behirnt, es würden mit dem beschlossenen Gesetzesakt private Unternehmer zur Einführung (danke für die Vorlage) dieser Einrichtungen verpflichtet werden?

    „Tja wenn sich genug darüber alterieren, ..“

    Weninger, streng dich bitte mehr an. Es soll wohl zwecks Gerechtwerdung der Sachverhalte heißen: „über alle Maßen alterieren, bar jedweder Nachvollziehbar ins Perverse überschießend und mit gängigen Parallaxenfehlern zwischen den Ohren nicht mehr erklärbar, ein nie dagewesener Exzess angesichts einer juristischen quantité négligeable , nachhallend über das Ende des Universums hinaus“.

    Ein bloßes ‚alterieren‘ ist viel zu harmlos in der Beschreibung, da merkt man die fehlende Erfahrung, mit wem du es in dieser kleinen Selbsthilfegruppe wider den Leviathan zutun hast.

    “ .. dann werden sie wohl nicht kommen. Ich hab zuhause schon eine ….“

    Jetzt sag bloß noch, du würdest sogar mit extra runtergelassener Hose am Topf sitzen.

  18. Weninger

    @curly
    „private Unternehmer zur Einführung dieser Einrichtungen verpflichtet werden“

    „Private Unternehmer“ werden durch Gesetze zu vielen Auflagen verpflichtet, die sie nicht wollen oder gutheißen. Ist so, das kann man bedauern, aber leider real.

  19. (((curly)))

    Weninger

    „„Private Unternehmer“ werden durch Gesetze zu vielen Auflagen verpflichtet, die sie nicht wollen oder gutheißen. Ist so, das kann man bedauern, aber leider real.“

    Dieses ‚Schmecks!‘ mutet weidlich nach einem Universal-Joker an und konfligiert zugleich mit obigen Worten: „Tja wenn sich genug darüber alterieren, dann werden sie wohl nicht kommen“.

    Willst du selbst nicht irgendwann deine eigene Roulettekugel versenken, wonach entweder jeder Übergriff von oben unter einem banalen Shit-happens zu subsumieren ist, oder eine rote Karte doch Wirkung entfalten kann? Stimmt schon, nicht jeder kann sich zu einem insich widerspruchsfreien Standpunkt durchringen, aber mit etwas Mühe kommt man dem verdammt nahe.

  20. Weninger

    @curly
    da konfligiert überhaupt nix: man kann staatliche Eingriffe, Verordnungen und Gesetze ablehnen, und dann entscheiden, sie zu befolgen oder nicht, klarerweise unter Tragen der anschließenden Konsequenzen. Und man kann auch darüber jammern. Ist erlaubt. Auch „rote Karten“ zu zeigen, ist erlaubt. Sie Curly, sind der Auffassung der Staat darf sich in überhaupt nichts einmischen. Eine berechtigte Position, aber eine, die sich an der Realität messen lassen muss. Da weren aber rote Karten nicht reichen, sondern dann müssen Sie mit Fackeln und Heugablen gegen den Staat auf die Straßen ziehen. Oder Sie können auch hier den Maulhelden spielen. Ich habe nicht das Bedürfnis dazu.

  21. Selbstdenker

    @Weniger:
    Ihre „Argumentation“ ist – freundlich formuliert – intellektuell unredlich.

    Der Staat greift hier wegen einer idiotischen Ideologie (Gender) gegen den Willen einer überwältigenden Mehrheit der Bürger massiv in die Privatautonomie ein und Sie versuchen es so zu framen, als würde aus dieser Ablehnung der Staat generell in Frage gestellt werden.

    Wer also nicht für die Gender-Ideologie ist, ist ein Staatsfeind.

    Vielen Dank für diese anschauliche Kostprobe linker „Diskussionskultur“.

    Das gute daran: es ist eines der wenigen Probleme, die uns der Islam lösen wird.

    A: „Ich habe Gender“
    B: „Halb so wild, das geht vorbei“
    A: „Ja, was einen nicht umbringt, macht einen härter“

  22. Weninger

    @Selbstdenker
    Früher hat es in vielen Lokalen nur eine Klozelle gegeben und auch heute gehen Frauen auf Männerklos, wenn die weibliche Sektion überfüllt ist. Das hat mit Gender überhaupt nichts zu tun.

  23. Weninger

    @Selbstdenker
    Der Staat erlegt den Bürgern viele Zwänge auf, den einen stört das, den anderen jenes. Unisex-Scheißhäuseln zählen bei mir zu den weniger priotären Sorgen ..

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