Wenn Terroropfer die Politik stören

„Doch während die Opfer aus Italien, Polen und Israel öffentlich und auch von den jeweiligen Regierungsvertretern betrauert und damit geehrt werden, bleiben die deutschen Betroffenen bislang weitgehend unbekannt. Es gibt keine Auskünfte über sie, aber auch keine Bilder, etwa von Besuchen des Regierenden Bürgermeisters oder der Bundeskanzlerin bei Verletzten im Krankenhaus. Es gibt offenbar auch keine Pläne für eine Gedenkveranstaltung oder auch nur eine Schweigeminute wie zu anderen Anlässen.“ (hier)

12 comments

  1. Fragolin

    Auch vom Bundesgauckler gibt es keine Bilder vom Besuch im Spital, nur eine bekannt sulfrig-einschläfernde Predigt hinterher. Mein Verdacht: es gab keine Bilder, die man herzeigen konnte, weil die Opfer ihn vielleicht mit der unterwürfigen Dankbarkeit empfangen haben, die zu zeigen die Kameras aufgebaut waren. oder man schätzte das risiko als zu groß, dass einer dem Oberclown live auf Sendung mal so richtig die Meinung geigt.
    Vielleicht ist es aber auch nur ein Zeichen dafür, wie entmenschlicht und entemotionalisiert das Regime Ihrer Kaltschnäuzigkeit bereits geworden ist. Wenn man sich das eiskalte gestelzte Gesülze und Gestammel von Merkel und DeMaiziere, Von der Leyen und Maas anhört wird einem schlecht. Wie miserabel programmierte Floskelroboter. Und dazu der oberste Predigtautomat. Marionetten, die sich nicht einmal mehr die Mühe geben, wie Menschen agieren zu wollen. Denen sind Menschen egal.
    Nicht umsonst haben ihre Stiefellecker das Wort „Volksverräter“ zum „Unwort des Jahres“ gekürt. Nicht „Pack“ oder „Gesocks“ oder „Dunkeldeutsche“.

  2. Calderwood

    Ich erinnere mich an ein Fernseh-Interview mit einem Verkehrs“experten“, der an einer Kreuzung stehend erklärte, daß die Wünsche der Anrainer nach einer Stoptafel dieser Kreuzung unsinnig sind, weil dort keinerlei Unfall-Gefahr besteht. Während er noch sprach geschah im Hintergrund ein schwerer Unfall. Der „Experte“ verstummte, weil seine Glaubwürdigkeit restlos zerstört war.

    Für die Politik ist jeder Terror-Angriff ebenso peinlich und soll deshalb möglichst rasch aus dem Bewußtsein der Bürger verdrängt werden. Daß über Terror-Anschläge überhaupt noch berichtet werden darf, verdanken wir vermutlich dem Umstand, daß sie sich in Zeiten des Internets ohnedies nicht vertuschen lassen. Aber jeder vermeidbare Hinweis auf den Terror (und insbesondere alles, was das Mitleid mit den Opfern – und somit die Abscheu gegenüber den Tätern – verstärken könnte) wird tunlichst unterlassen.

  3. Gerald Steinbach

    Das „Problem“ ist hier die ungewünschte opferrolle, das passt da gar nicht ins Konzept, wäre die Rollen vertauscht, also der oder die Täter wären die Opfer und die Opfer die Täter, ja dann wäre alles bestens und die Kerzerln und die versteinerten Politik Gesichter feierten fröhliche Urständ

  4. Reini

    Gerald Steinbach,… richtig, dann gäbs auch Fotos für die Medien! … und Frau Merkel würde sich persönlich bei den Neubürgern für die Vorfälle entschuldigen! …

  5. Gerald Steinbach

    Reini
    ja es gibt Opfer , aber ohne Fotos sind diese nicht greifbar und irgendwie auch nicht „real“ und man vergisst sie schnell(wer redet noch über Berlin), anders wäre es wenn die Zeitungen Bilder der Opfer veröffentlicht, dann gibt’s um Gottes Willen auch Namen und Gesichter , also Menschen wie du und ich, dann könnte ja einer zum nicht gewünschten Nachdenken anfangen und diese nicht Veröffentlichungen der Opfer ist so was von schäbig von dieser Regierung das ärger nicht geht

  6. Christian Peter

    Logisch. Nicht fürchten die kriminellen Regierungsparteien mehr, als Berichterstattung über Terroranschläge auf deutschem Boden im Wahljahr 2017.

  7. Christian Peter

    Die Suche nach Mittätern des Berliner Anschlages ist erstaunlicherweise ebenfalls erfolglos geblieben. Dürfte sich abermals um einen verwirrten Einzeltäter gehandelt haben.

  8. mariuslupus

    Die Haltung der BRD Spitzenvertreter nach dem Mordanschlag kann nur als schäbig bezeichnet werden. Schäbig war die geheuchelte Anteilnahme, schäbig waren die hastig abgelesenen Ansprachen.
    Die einzige echte Reaktion, war Merkels Hoffnung dass es sich bei dem Mörder, nicht um einen ihrer Gäste handelt.
    Wurde enttäuscht, die Merkel.
    Die Reaktion der Staatsoberen war Tätern die nach der Tat ertappt wurden, sehr ähnlich. Diese Leute konnten sich nicht entschuldigen, am Mordanschlag waren sie beteiligt. Sie haben fahrlässig oder absichtlich den Menschen auf der Strasse verschweigt, dass sie von der Bedrohung wissen und dass sie über die Pläne der Täter informiert sind.
    Die Opfer sind im Orcus der Vergessenheit verschwunden und dort sollen sie, nach dem Willen der Obrigkeit bleiben. Schäbig ist auch die fehlende Reaktion der Medien. Die Medien, gehorsam wie sie sind, haben auch das Andenken an die Opfer bei Seite geschoben. Schäbig auch die Feigheit der Medien die Obrigkeit nicht für diese Ignoranz zu kritisieren.
    An diesen Ereignis manifestiert sich u.a., in welchen Korruptionsumpf die staasgelenkten Medien gelandet sind und wie sie sich in diesen Sumpf wohlig suhlen.
    @Christian Peter
    Das Erstaunen über die Erfolglosigkeit der Suche nach den Mittätern, war ironisch gemeint. Oder ?
    Werden auf Wunsch von ganz, gaaanz, oben nie gefunden werden.

  9. astuga

    Unmittelbar nach dem Anschlag wirkte Merkel rein äußerlich tatsächlich etwas angeschlagen.
    Anders als nach den Vorfällen in Köln & CO, und anders als bei den Terror-Anschlägen durch Flüchtilanten anderswo in der EU.

    Aber spätestens bei der Silversteransprache hatte sie sich wieder gefangen, die Mutti.
    Bzw. die Umm al-Muminin (Mutter der Rechtgläubigen), wie sie im arabischen Raum mitunter genannt wird.
    Nach dem Ehrentitel der Ehfrauen Muhammeds, wobei „Rechtgläubige“ jene Muslime bezeichnet, die ihren Glauben wie vorgeschrieben praktizieren..

  10. Falke

    @Fragolin
    Gewonnen! Das „nicht“ fehlt in der zweiten Zeile zwischen „vielleicht“ und „mit“ – ist mir allerdings sofort aufgefallen, dass Sie das wohl so nicht gemeint haben können. Das vermute ich allerdings ebenfalls: dass nämlich die Opfer keineswegs mehr froh, glücklich und geschmeichelt sind, dass sich die „große Politik“ so um sie sorgt oder gar so betroffen von ihrem Unglück ist, sondern dass diese Opfer und vor allem die Angehörigen der Toten immer öfter diesen Politikern (angeführt von Merkel und Gauck) die (Mit-)Schuld an den Attentaten geben und es ihnen auch ohne Scheu ins Gesicht sagen, was natürlich für die Ausschlachtung in den Medien denkbar ungeeignet ist. Möglicherweise verwenden sie ja auch das „Unwort“ der Jahres: „Volksverräter“ – und das geht schon gar nicht.

  11. Mona Rieboldt

    Durch die Kritik von vielen Menschen schwenken die Politheinis gerade um und halten einen Monat nach der Tat nun eine Gedenkfeier. Wer weiß, wie die dann aussieht.

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