Buchempfehlung: „Geschosse wider den Einheitsbrei“

(ANDREAS TÖGEL) Der Untertitel verrät, worum es hier geht: Um „politisch unkorrekte Gedanken zur Hirnwäsche weiter Teile einer Nation“. Der als Lehrer und Lektor tätige Autor, nimmt keinerlei Rücksicht auf die Vorgaben der die Deutungshoheit in Deutschland beanspruchenden linken Dressurelite. Das muss er auch nicht, hat er doch – wie nicht wenige andere von der intellektuellen Enge des heimischen, politisch korrekten Denunziantenstadels angewiderte, freisinnige Leistungsträger, der DDR 2.0 längst den Rücken gekehrt und lebt im staatskapitalistischen China (wo man nach wie vor ohne Helm Mopedfahren und in jedem Lokal hemmungslos rauchen darf).

Seine Gedanken unterteilt er in 23 „Zellen“, in denen er mit den Gegebenheiten im wohlfahrtsstaatlichen Realsozialismus der Bundesrepublik gnadenlos und in einem vor keinem Tabubruch zurückschreckenden Tonfall abrechnet. Erfrischend! Ob es um den allgegenwärtigen Kollektivismus, Feminismus, Genderismus, Klimawahn, um Umverteilungsexzesse, oder den privaten Waffenbesitz geht: Der Autor steht zuverlässig und konsequent in strikter Opposition zu den herrschenden Glaubenssätzen.

Dass das Stimmvieh stets nach noch mehr Staat ruft, wenn eben dieser Staat wieder einmal Mist gebaut hat, will nicht in seinen Kopf. Dass die Konsequenz aus der Diagnose, der Mensch sei fehleranfällig und gewaltbereit, darin besteht, einen Klüngel (der fragwürdigsten Individuen) aus dem Kreis ebendieser Fehleranfälligen und Gewaltbereiten zu Herren über alle anderen zu küren, ebenso wenig.

Kenner der „österreichischen Schule“ und deren Protagonisten, werden in dem überaus kurzweilig zu lesenden Buch, viele ihnen bekannte Überlegungen und Zitate finden. Eine Predigt zu den bereits Bekehrten dürfte allerdings nicht unbedingt in der Absicht des Autors liegen. Inwieweit aber seine Botschaft bei (nach seiner mutmaßlich absolut zutreffenden Meinung) von Kindesbeinen an gehirngewaschenen, zu 100%staatsgläubigen Wohlfahrtsstaatjunkies ankommt, steht dahin.

Immerhin schöpft er selbst aus einem reichen Fundus an Erfahrungen im Umgang mit „linksgrünversifften“ Etatisten. Sein Befund: Jede Debatte mit ihnen bedeutet leere Kilometer und verlorene Liebesmüh‘. An die ist mit noch so guten Argumenten nicht heranzukommen. Sie haben nämlich die Errungenschaften der Aufklärung längst über Bord geworfen und verlegen sich wieder aufs Glauben – an die unübertrefflichen Segnungen des Staates. Da bleibt kein Raum für Freiheit. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse sind das keine erbaulichen Aussichten.

 

 

Geschosse wider den Einheitsbrei

Philipp Anton Mende

Juwelen-Verlag 2016

417 Seiten, gebunden

ISBN: 978-3-945822-76-0

19,90,- Euro

3 comments

  1. Hanna

    Oh, ein Licht im Dunkeln! Hoffentlich kommt er auch – und ich werde das Buch lesen! – zur einzig wahren Erkenntnis: Die Menschen mögen gleich an Rechten sein, aber nur, wenn sie nicht krankhaft und gefährlich dumm sind. Fazit: Sehr viele Menschen sind dumm. Was widerlegt, dass die Menschen gleich sind. Denn mangelnde intellektuelle Kapazität kann angeboren sein, anerzogen, aufgezwungen, weiß die Hölle was. Und selber dort, in der Hölle sind sie nicht gleich. Waren sie nie. Werden sie nie sein. Es ist ja das Paradoxon unserer Zeit: Die Grünlinken und sonstige IdiotInnen wollen einen multikulti Einheitsbrei, um die Diversität – also: Vielfalt! – zu feiern und zu pflegen. Geht’s noch dümmer? Siehe Gleichheit. Warum dürfen die Dümmsten über die Klugen regieren? Weil sie mangelnde Intelligenz mit Aggression „ausgleichen“. Und ein Kluger will sich halt nicht von einem Dummer derschlagen lassen.

  2. Falke

    Dass gehirngewaschene, ideologisch „gefestigte“ Fanatiker keinerlei Logik zugänglich sind und auch offensichtliche Tatsachen immer nur in ihrem Sinne interpretieren, ist nichts Neues. Daher ist es auch völlig sinnlos, mit diesen Menschen irgend eine Dikussion zu führen. Den Beweis dafür sieht man ja fast täglich in den abendlichen Talkshows.

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