In Memoriam Susanne Kablitz

„Am 11. Februar 2017 ist Susanne Kablitz verstorben. Mit ihrem Tod ist eine mutige, unerschrockene Stimme im Kampf für die Freiheit verstummt. Susanne Kablitz hatte verstanden, dass die Freiheit in akuter Gefahr ist; dass man für seine Freiheit kämpfen muss; dass die Freiheit nicht zum Nulltarif zu haben ist.

Susanne Kablitz hat persönlich erfahren, dass nicht alle in die Hände klatschen, wenn man die Stimme erhebt, um gesellschaftliche Missstände – vor allem den Staat – anzuprangern. Das schreckte sie aber nicht zurück. Im Gegenteil. Sie schritt umso unbeirrbarer und beherzter voran – als Autorin, als Referentin, als Verlegerin.

In Gedenken an Susanne Kablitz und ihr zu Ehren veröffentlichen wir an dieser Stelle ihren Beitrag „Eine Stunde Ihres Lebens“. Darin begegnet Susanne Kablitz uns noch einmal mit all ihren Emotionen und ihrem Herzblut, mit denen sie um Mitstreiter für die Freiheit warb – und sich vor allem gegen den „Staatsmoloch“ und ein „wahnwitziges Falschgeldsystem“ auflehnte……“ (weiter hier)

10 comments

  1. Hanna

    Es lohnt sich, den Artikel „Eine Stunde Ihres Lebens“ zu lesen. Leider regieren aber weltweit zumeist Leute, die völlig ungeeignet dazu sind. Ich bin keine Anarchie-Freundin, aber im Sinne meiner eigenen heimatliebenden Einstellung bin ich dafür, das System, wie es jetzt ist, in den Boden zu stampfen und mit Regierenden neu anzufangen, die Hirn und echte Menschenfreundlichkeit haben. Hahaha, zum Lachen, nicht wahr, solche Fantastereien, schon in der Früh … tja. R. i. F. Susanne, Kablitz. Aus Wikipedia: „Susanne Kablitz nahm sich am 11. Februar 2017 das Leben. Am Tag zuvor hatte sie ihre Bilanz der politischen Lage gezogen: „Dieses Land ist unrettbar verloren.“

  2. Tom

    „Es gibt diesen Tag im Leben eines jeden Menschen, wo er sich einer Sache definitiv sicher ist. Wo er genau und 100%ig weiß, dass es so kommen wird wie er es sich niemals gewünscht hat. Ein solcher Tag ist auf der einen Seite bedrückend, auf der anderen ungemein befreiend. Denn man weiß, dass man gegen den Fortgang der Geschichte nicht ankommen wird. Egal, was man schreibt oder sagt oder tut. “

    (Einleitung zu dem verlinkten Artikel – sehr treffend wie ich finde)

  3. mariuslupus

    Lebenslügen haben etwas beruhigendes an sich. Der feste Glaube an die Lebenslüge macht Selbstbestimmung und Selbstverantwortung überflüssig.

  4. Rennziege

    16. Februar 2017 – 12:07 — Mona Rieboldt
    16. Februar 2017 – 13:22 — Tom

    Der Selbstmord Susanne Kablitz‘ ist erschütternd. Ich gebe zu, dass dieser Name mir unbekannt war; aber ich habe ihren letzten Aufsatz gelesen, den Tom verlinkt hat. Was für eine scharfsichtige, kluge und aufrichtige Frau! Und welche Resignation nach den Jahren emsiger, aber vergeblicher Versuche, zumindest die Deutschen mit der Realität aus dem systembetäubten Tiefschlaf zu wecken …
    Schade um sie. Aber die mediale Multikrake wird immer erfolgreicher darin, jede vom Mainstream abweichende Meinung zu stigmatisieren. Offenbar rafft diese bittere Zeit einige Menschen dahin.

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