Völkermorde unter UNO-Aufsicht

(THOMAS EPPINGER) Das zweiteilige britische TV-Drama ‚Warriors – Einsatz in Bosnien‘ schildert die Erlebnisse der Besatzung eines Warrior-Schützenpanzers eines britischen Blauhelm-Bataillons 1992/93. Das auf bloße Selbstverteidigung beschränkte Einsatzmandat der Soldaten zwingt sie auch angesichts schwerster Kriegsverbrechen zur Untätigkeit. Die traumatischen Erlebnisse verfolgen die Soldaten noch nach ihrer Rückkehr.

Der reale Hintergrund des Films ist das Massaker von Ahmići, bei dem am 16. April 1993 ungefähr 120 bosnische Muslime, darunter Frauen und Kinder, von bosnisch-kroatischen Soldaten getötet worden waren. Die UN-Truppen vor Ort waren zur Untätigkeit verdammt. Sie wussten was geschehen wird, hätten es verhindern können, durften aber nicht. (weiter hier)

18 comments

  1. Thomas Holzer

    „Wären statt der Tutsi die Berggorillas ausgerottet worden, hätte die Welt wohl kaum tatenlos zugesehen.“

    Dieser Satz bringt die Pervertierung unseres Daseins, vor allem durch alle (un)möglichen NGOs, Politikerdarsteller und -ja leider auch- Journalisten auf den Punkt.

  2. Der Bockerer

    Und diese UN werden von den herrschenden sogenannten Eliten als Instrument für den Weltfrieden erachtet…

  3. waldsee

    weiß noch jemand wieviel tausend (>20?) bewaffnete Kämpfer aus arab .Ländern im Land waren?
    Alles ist/war sehr unübersichtlich.

  4. aneagle

    Die Vereinten Nationen (UN) verstehen es trefflich die Differenz zwischen Menschlichkeit und UN-Menschlichkeit darzustellen. Was diese Geldvernichtungsmaschiene mit Frieden zu tun hat ist nicht ersichtlich. Mit UN-Frieden jedoch sehr wohl. Die UN sind ja auch das (hell) leuchtende Beispiel für die effizienten Bemühungen unseres europäischen Friedensprojektes. Das begabte Europa hat sich schon eine dicke Scheibe UN-Frieden abgeschnitten. Und es kommt noch dicker. 😉

  5. Dr.Fischer

    Bockerer – wenn Sie „für den Weltfrieden“ weglassen, dann stimmt´s schon.

  6. Weninger

    @waldsee
    Aber die Serben haben keine arabischen Kämpfer abgeschlachtet, sondern bosnische Zivilbevölkerung. Unübersichtlichkeit rechtfertigt keine Kriegsgreuel, sonst hätten die Amis auch jeden gefangenen Soldaten der Wehrmacht als Nazi umlegen müssen.

  7. Karl

    Weninger: Hast du den Artikel gelesen, oder willst du hier einfach deinen blanken, linksgrünen Hass los werden?
    „…von bosnisch-kroatischen Soldaten getötet worden waren.“
    Sind „bosnisch-kroatische Soldaten“ nun auch schon Serben? Zu viele Fake News beim Standard konsumiert?

    Typen wie du versuchen bei jeder Gelegenheit Lügen zu verbreiten und merken es nicht einmal wie lächerlich sie sind – die selbsternannten Intellektuellen mit dem IQ einer Salatgurke. Das hast du zumindest mit deinen Islam-Freunden gemeinsam.

  8. Weninger

    @Karl
    Bei dieser Gelegenheit waren es Kroaten, ja, bei vielen anderen waren es Serben, die bosnische Muslime getötet haben. Fact …, was hat das mit meinem „Hass“ oder der Anwesenheit von „arabischen Kämpfern“ (jaja, viele zehntausende wahrscheinlich) am Balkan zu tun? Müssen Sie gleich losgeifern, wie ein linksgrüner tollwütiger Hund mit dem IQ dessen eigenen Kötels 🙂

  9. Karl

    Schau‘ doch einmal in den Spiegel, wenn du einen „linksgrünen tollwütigen Hund mit dem IQ dessen eigenen Kötels“ sehen willst.
    Vielleicht fällt dir dann deine Opferrolle auf. Islamisten sind niemals Täter, sondern immer nur Opfer! Gell?

  10. Weninger

    @Karl
    Ich nehme die Islamisten doch nicht in Schutz, aber im Balkankonflikt hat das die geringste Rolle gespielt. Aber euch fällt ja nichts besseres ein als jeder, der euren in den Raum gerotzten Behauptungen eine nüchterne Sicht engegensetzt. Dass Ihr die gesamte Geschichte der Menschheit nur mehr als Kampf der edlen Christenmenschen gegen den bösen Muselman interpretiert, passt heute höchstens noch in eure Burschenschaftsbuden.

  11. Karl

    Mir sind die „edlen Christenmenschen“ genauso egal wie die „edlen Muselmanen“, ebenso wie die „Burschenschaftsbuden“, die ich nicht einmal von außen kenne.
    Anstatt objektiv zu sein, hast du sofort den geposteten Artikel umgedeutet und in eine andere Richtung gelenkt. Ein objektiver Mensch hätte die Dinge nüchtern betrachtet. Islamisten haben ja, per eurer Definition, nichts mit dem Islam zu tun. Sind ja alles edle Leute, die sich permanent missverstanden fühlen, weil die ungläubigen Schweinefresser nicht tolerant genug sind.

    Du bist doch ein typischer linkslinker Troll, der in jedem Poster hier den bösen rechtsrechten Kellernazi sieht, weil dieser seinen Unmut äußert. Gibt es beim Standard und bei der Presse nicht genug „Futter“ für dich?

  12. Weninger

    @Karl
    Deine polarisierenden Zuschreibungen sind für die Katz, Karl. Ich verstehe mnich nicht als rotgrün, weil ich mit einer zunehmenden Zuwanderung aus dem Orient nicht einverstanden bin, eagl ob Christen oder Muslims. Auch der Balkan ist eine Quelle für Islamismus, was aber mit dem damaligen Balkankonflikt, der in erster Linie eine Ausbruch frustrierten serbischen Nationalismus war, wie auch die zahlreichen christlich-kroatischen Opfer des Konflikst von serbischer Hand bezeugen, um das Großserbische Reich zu erhalten. Mehr wollte ich nicht sagen. Den Islamismus wird man auch in Zukunft bekämpfen müssen, aber dazu werden großtönende Internetpostings in Anti-Islam-Foren nicht reichen, lieber Karl, was tust Du?

  13. stiller Mitleser

    @ Karl
    es gab ab dem Übergreifen der bewaffneten Konflikte auf Bosnien finanzielle Unterstützung durch die Saudis,
    die immer wieder hier durch die Kommentare geisternde Zahl von Militanten aus Tschetschenien und südlichen Republiken der russ. Föderation, wie Dagestan, ist aber ein unbelegtes Gerücht. Ich wiederhole: ein unbelegtes Gerücht.

    Mit solchen Gerüchten soll die Teilung Bosniens, auf die die Führer der Republika Srpska über all die Jahre nach Dayton einzig hingearbeitet haben, gerechtfertigt werden.

    Ich habe auch keine Lösung für Bosnien und bedauere die Situation der Menschen dort zutiefst, der Einfluß muslimischer Radikaler ist abzulehnen, angesichts der Gräuel denen bosnische Muslime ausgesetzt waren, aber verständlich.

  14. Karl

    Noch einmal: Der verlinke Artikel handelt davon, dass unter UN-Aufsicht Völkermord begangen wurde. In dem Artikel steht auch: „Der reale Hintergrund des Films ist das Massaker von Ahmići, bei dem am 16. April 1993 ungefähr 120 bosnische Muslime, darunter Frauen und Kinder, von bosnisch-kroatischen Soldaten getötet worden waren.“
    Wenn ihr denkt, dass in diesem Krieg eine Seite die Täter waren und die anderen die Opfer, so empfehle ich euch, euch allumfassend zu informieren. Kriegsverbrechen gab es auf allen Seiten.
    Die EU steht heute genau dort wo der Balkan 1990 stand. Wenn ihr daraus lernen wollt, dann informiert euch.
    Wenn ihr über das Zusammenleben mit Islamisten lernen wollt, dann schaut nach Bosnien von heute.

    @Weninger: Zumindest kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass ich im Herbst 2015 nicht am Bahnhof stand und geklatscht habe. Kannst du das auch?

  15. Weninger

    @Karl
    Ja das kann ich! Habe auch nichts gespendet! Ich habe die Zuwanderung mit mehr Skepsis verfolgt als die meisten, aber heute bin ich deswegen auch nicht auf der radikalen Linie, dass man alle Muslims ausweisen mus und einen 6 m hohen Zaun um Ö errichten. Die Befolgung und Umsetzung der Gesetze reicht. Lieber Karl, es hat immer mehr gegeben als Welcome-Jubler und Islamhasser, das weiß ich als Landmensch ganz genau. Nur leider wird auch eine FPÖ an der Regierung gar nix ändern, weil es unfähige Dumpfbacken sind.

  16. Weninger

    @Karl
    Noch was, der Jugoslawienkrieg hatte eine Vielzahl komplexer Ursachen, wenn man sich damit auch nur ein bisschen beschäftigt, das Zusammenleben von Katholiken oder Orthodoxen mit „Islamisten“ war sicher die geringste davon …

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