Generation Weichei

„Wenn man sich ansieht zu welchen Schlappschwänzen und künftigen Opfertypen die lieben Kleinen erzogen werden, könnten sie einem beinahe leidtun. Hier eine Kategorisierung der Eltern, die ihren Kindern systematisch Selbstbewusstsein, Selbstverteidigung und Optimismus abtrainieren…..“ (weiter hier)

16 comments

  1. Thomas Holzer

    Der letzte Absatz………..einfach wunderbar, wenn auch allzu wirklichkeitsnah und ergo schmerzhaft 😉

  2. Selbstdenker

    „Das Dumme nur: Diese Typen haben oft ihren Arbeitsplatz im Lehrerzimmer und genügend Zeit, anderer Leute Kinder gleich noch mit zu verderben.“

    You made my day.

    Kaum zu glauben, das ein derart zutreffender Artikel in der HuffPo erscheinen darf.

  3. Der Realist

    Solche Typen wurden ja bereits vor Jahrzehnten „erzogen“, daher findet man sie jetzt auch schon in den Klassenzimmern.
    Schon vor etwa 30 Jahren wurde meine Gattin scheel angesehen, wenn sie unseren Kindern am Spielplatz riet, besonders lästigen Zeitgenossen halt einen kräftigen Uppercut zu verpassen.
    Vielfach hat man ihnen auch jede Leistungsbereitschaft abtrainiert, es wurde suggeriert, dass ohnehin der Staat für alles sorgt, sogar für das Denken.
    Es hat wohl Gründe, warum heutzutage viele Burnout gefährdet sind, schon für Volksschüler psychologische Betreuung gefordert wird. Auch mangelhaftes Wissen der Schulabgänger basiert auf dem Umstand, dass Lehrer auf Weisung von oben, Leistung nicht mehr einfordern dürfen, die armen Schüler könnten sonst ja ein Leben lang traumatisiert sein. Eine solche Weisung kommt selbstverständlich nicht direkt, es wurde im Laufe der Zeit eben ein verweichlichtes System geschaffen, natürlich auch mit dem Ziel, die Klassen der Gymnasien zu füllen. Heute wird ständig gejammert, dass Eltern viel Geld für Nachhilfe ausgeben müssen, auf die Idee, dass viele Kinder einfach die falsche Schule besuchen, kommt aber niemand.
    Auch die sprachliche Verweichlichung der heutigen Generation wird durch die politisch Korrekten und deren Sprachpolizei vorangetrieben. Welche absurde Wortkreationen da herauskommen, ist wohl allgemein bekannt.

  4. Fragolin

    Hahaha, dazu passt dass wir mit unserem Erstklässler gerade eine Diskussion in der Schule hatten, wie wir ihm beibringen könnten dass es legitim ist, sich wenn man körperlich angegriffen wird auch körperlich zu wehren und ihm den Tipp geben, in einer Gruppe von Freunden stärker gegenüber Größeren zu sein als allein, denn das würde die Bildung aggressiver Gangs und Selbstjustiz (wirklich!) befördern.
    Ich musste wirklich mit mir kämpfen, denen im Interesse unseres Sohnes nicht zu sagen, was ich wirklich denke. Aber meinen Standpunkt, dass Kinder in der Lage sein sollen, sich zu wehren und nicht jeder Aggressivität weinend zu unterwerfen habe ich recht knapp als außerhalb jedes Diskussionsbedarfs klargestellt. Noch ein Minuspunkt bei der stramm linken Direktorin (ich sammle fleißig…).

  5. Reini

    Viele Eltern und sonstige „Erziehungsberechtigte“ glauben die Schule übernimmt die Lebensvorbereitung zu 100%. Wenn aus dem Kind nichts wird, ist der Staat schuld, der soll auch danach schauen, dass der Jugendliche einen Arbeitsplatz bekommt! … an sonst zum nächsten „Bildungsweg“ – AMS!

  6. astuga

    Allerdings zeichnet sich die Generation Weichei oftmals durch passiv aggressives Verhalten und aggressives Mitläufertum aus.

  7. sokrates9

    Was kann man von linken “ Kindergartenpädagoginnen“ eigentlich anderes erwarten? Früher wurde in Schulen gerauft und man musste verblüfft zur Kenntnis nehmen, dass es verdammt weh tut im “ Schwitzkasten“ zu liegen, und war froh wenn man “ abklopfte“ wieder ausgelassen zu werden und festzustellen, dass es Typen gibt die körperlich stärker sind! Dementsprechend war dann Intelligenz und Strategie gefragt, doch seinen Willen durchzusetzen.
    Es gibt Studien die zeigen wies sehr diese Empathie verlorengegangen ist und dass heute Kinder auf einen am Boden liegenden mit dem Fuß auf den Kopf treten, was früher in der Regel nicht der Fall war..

  8. Falke

    Strengstens verpönt ist ja auch der „Struwwelpeter“: ist brutal und widerspricht den heutigen Grundsätzen der Kindererziehung.

  9. Fragolin

    @astuga
    Aber nur gegenüber den Kleineren und Schwächeren, an denen sie dann ihren Frust abarbeiten können; taucht ein echter Gegner auf, verkriechen sie sich greinend in ihren Filterbubbles und beweinen die Ungerechtigkeit der Welt. Gegen eine Polizei, der strikt verboten ist, durchzugreifen, werfen sie Steine, aber kommt ihnen ein Rudel selbstbewusster Südländer entgegen wird unterwürfigst gekuscht und Willkommen angeboten.
    Wie viele sind krakeelend und vermummt gegen Dresdner Pensionisten auf die Straßen gezogen? Und wie viele haben sich den Massen der Erdogan bejubelnden und türkische Flaggen schwenkenden Turkfaschisten und Ultranationalisten mutig in den Weg gestellt? Das Ergebnis dieses Vergleichs beinhaltet das gesamte Elend unserer Zeit.

  10. Hanna

    Fehlt noch der Typ, der aggressive Moslem-Männer mit „my friend“ anredet, die miniberockte, langmähnige Hippiebraut mit Juterucksack im Arm, die besagten Männern auch noch zuwinkt, und kaum sind die beiden weg, schütteln besagte Männer die Köpfe, machen sich über den Typen lustig und sind sich einig, dass so einer nie und nimmer respektiert werden kann oder soll, und träfe man die Tussi allein wieder, na dann Holladiewaldfee.

  11. Rennziege

    20. März 2017 – 15:54 — Fragolin
    „… das gesamte Elend unserer Zeit.“ — Ich kann mich auch bei diesen trüben Aussichten nicht daran hindern, über diese Selbstaufgabe eines halben Kontinents herzlich zu lachen. Denn was kann ich an diesem Elend ändern, wenn ich darüber weine? Es ist so oder so ein Panoptikum erster Kajüte.

  12. Thomas Holzer

    @Reini
    Leider nicht nur viele, sondern wesentlich mehr als die Mehrheit.
    70 Jahre -wenn auch „westlicher“ Sozialismus- machen sich halt bemerkbar. Bewundernswert die wenigen, noch verbliebenen Widerständigen 😉

  13. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Böse, wie ich bin, erlaube ich mir, zu fragen: „Haben Sie sich den „Turkfaschisten und Ultranationalisten mutig in den Weg gestellt“ ?

  14. astuga

    @Thomas Holzer
    Bin zwar nicht Fragolin…
    Aber wir reden hier über jene Species die ständig wegen allem möglichen auf die Straße läuft, und sich als Kämpfer des Guten inszeniert.
    Wo man es also auch hier erwarten könnte, wo es mal tatsächlich gerechtfertigt wäre.
    Ihre Frage setzt also vorraus, dass Fragolin so jemand wäre.

    Den meisten „Normalos“ fehlt aber sowohl die Zeit wie Möglichkeit dazu.
    Und auch sich gleichzeitig von heimischen wie importierten Radikalen anfeinden zu lassen ist wenig verlockend.
    Dennoch machen es viele, nicht bei uns aber etwa in Deutschland.

    Hingegen gehen die üblichen Verdächtigen (Antifa, Grüne Schwarzer Block etc. pp.) wie angesprochen, nur geringe Risiken ein.
    Nicht mal die Medien diffamieren sie – selbst bei Gewalt gegen Personen nicht (da macht der ORF etwa nur aus dem verletzten Opfer einen wörtlich: Radikalen).
    Last but not least, Fragolin wird auch nicht jene gewählt haben die das alles zu verantworten haben.

  15. waldsee

    ich konnte den Artikel nicht fertiglesen,ein Weinkrampf hinderte mich und meinen Partner.

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