Das Unbequeme macht uns stark

„In den USA und nun auch in England verstärkt sich die Tendenz, dass Hochschulen politisch nicht genehme Stimmen nicht zu Wort kommen lassen. Das schadet letztlich auch jenen, die solches betreiben…..“ (hier)

16 comments

  1. Thomas Holzer

    Wie heißt es so „schön“: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder, oder so ähnlich.

    Unabhängig davon, ob dies letztlich auch jenen schadet, die solches betreiben…….derlei Verbote, wenn auch noch nicht in Gesetzesform gegossen, sind schlicht und einfach dumm, naiv und grotesk und daher auf das Schärfste zu bekämpfen

  2. Selbstdenker

    Die sozial- und geistes-„wissenschaftlichen“ Fakultäten gleichen im Jahr 2017 einem verkrüppelten und weitgehend abgestorbenen Ast, den man absägen sollte, bevor der ganze Baum langsam abstirbt. Die öffentlichen Geldmittel müssen ihnen gestrichen werden.

    Eine moderne Institution (Medien, Justiz, Wissenschaft, etc.) hat ihre Legitimation verwirkt, wenn sie sich nicht mehr der Wahrheit, sondern der Politik verpflichtet.

    Auch wenn Studenten der sogenannten „Geisteswissenschaften“ und der Soziologie sonst noch nichts gelernt haben (und in vielen Fällen auch nie lernen werden), so verstehen sie sich von der Sekunde null an als angehende Philosophenherrscher im Sinne Platons, die verächtlich auf das „einfache Volk“ herunterblicken.

    Diese in den meisten Fällen mit keiner herausragenden intellektuellen Leistung zu entschuldigende Arroganz prägt sie ein Leben lang. Sie ist ihr Zufluchtsort, ihr „Safe Space“, wenn sie der Markt daran erinnert, dass nur Leistungen, die anderen etwas nützen, materiell honoriert werden. Oder wenn sie sich später im Berufsleben als „Politiker“, „Journalist“, „Richter“ oder „Künstler“ vom „Pack“, dem „Basketcase of Deplorables“, den „Rednecks“, dem „White Trash“, den „Dunkeldeutschen“, den Bewohnern vom „Flyover-Country“, den „Rassisten“, den „Islamophoben“, den „Xenophoben“, den „Mysogonisten“, etc. nicht verstanden oder nicht ausreichend gewürdigt sehen.

    Ich lade alle dazu ein, diese selbsternannte „Elite“, die kein Mensch braucht, zu stürzen und sich abseits der sattsam bekannten universitären Darkrooms wieder dem ungefilterten philosophischen Reichtum, der die westliche Zivilisation ausmacht, zuzuwenden.

  3. Fragolin

    Westliche Universitäten funktionieren immer mehr wie Koranschulen. Es werden die bestehenden „wissenschaftlichen“ Elaborate irgendwelcher Gender- und Sozioquatschologen gepaukt und alle Arbeiten an deren Worten ausgerichtet. These, Antithese, Synthese? Ach papperlapapp, es steht doch alles zweifelsfrei geschrieben. Forschung besteht darin, nach Bestätigungen für die absolute Richtigkeit der Lehrmeinung zu suchen und diese notfalls quatschologisch zu konstruieren. Gegenteilige Fakten werden als Lüge bezeichnet und Vertretern gegenteiliger Argumente begegnet man entweder laut singend mit den Fingern in den Ohren oder aber gleich Brandsätze werfend und knüppelschwingend.
    Universitäten sind zu politischen Vorfeldoragnisationen und Brutstätten von Idioten verkommen. Der Tag ist nicht mher weit, wo ein universitärer Abschluss nicht nur keine fachliche Relevanz zur Entscheidung über einen Bewerber mehr hat sondern sogar zum Ausschlusskriterium wird.
    Erschreckend, wie die linksextremen Zersetzungsideologien alles demontiert und zerstört haben, was einst die Grundlage unseres Erfolgs war. Diesen Schaden bekommen wir in Jahrzehnten nicht mehr repariert.

  4. mariuslupus

    Eine Mahnung an alle, die meinen dass die nächste Generation offener und toleranter sein wird als ihre 68er Eltern, Onkels, Tanten, und Grosseltern. In Zeiten in welchen die politische Korrektheit das Denken, das die Sprache, die Meinungsäusserung und das Handeln bestimmt, kommt es zu einer Deformation der Charakterstruktur der, die ständig der einseitigen, linken Indoktrination und Hirnwäsche ausgesetzt sind.
    Dass Studenten in die Opposition gehen, ist nichts neues, aber dass Studenten im 21 Jahrhundert die totalitäre Ideologie der Staatsdespoten unterstützen, ist bedrohlich.
    Die Studenten sind nur die Spitze vom Roten Eisberg. Die Wähler sind nicht besser, nur nicht so laut, das EU „Parlament“ noch schlimmer, hat sich selbst ein Maulkorb verpasst, die besten der Besten, so zu sagen die Speerspitze der Feinde der demokratischen Gesellschaft, sind die SPD Mitglieder. Schulz mit 100% Stimmen zum capo di tutti capi, ernannt.

  5. Historiker

    Bereits vor 20 Jahren war es absolut unmöglich als normaler Konservativer z.Bsp. GERMANISTIK zu studieren. Eine enge Freundin damals hat es versucht und wurde gnadenlos von den Professoren (durch „nicht genügend“) und Mitstudenten brutal rausgemobbt, weil sie z.Bsp. ein Verherrlichungsgedicht über STALIN fragwürdig fand. – Nach 2 Semestern gab sie auf, – sie hatte nicht die geringste Chance. – Heute arbeitet sie erfolgreich im Edelsteinhandel für Juweliere und beschreibt ihre Erfahrungen von damals an der wiener Uni als ALBTRAUM !

  6. sokrates9

    Man legt derzeit pathologischen Wert darauf in “ wissenschaftlichen Arbeiten“ korrekt zu zitieren! Was überhaupt nicht gewünscht wird sind Kritik und selbstständige Ideen!das wird total an Universitäten abgelehnt! Wo kommen wir den hin wenn irgend ein Schnösel glaubt die „heiligen Thesen“ eines Marx oder andere Linker Autoren ( Rechte wurden eh schon eliminiert) zu hinterfragen !!

  7. Falke

    @Selbstdenker
    @Fragolin
    Einen großen Schritt in diese Richtung hat ja Martin Schulz gemacht, der unter dem tosenden Applaus seiner Parteijünger, darunter viele Akademiker, seine mangelnde bzw. nicht vorhandene (Aus-)Bildung als besonderen Vorteil, Volksnähe sowie hervorragende menschliche und intellektuelle Qualität gelobt hat. Wer übrigens Bilder vom gestrigen SPD-Parteitag gesehen hat, mit 100% für Schulz und ständigem Hurra-Gebrüll der stehenden Teilnehmer, muss sich wohl zwangsläufig an Parteitage unter Mao, Breschnew und Ceausescu erinnert haben.

  8. Christian Peter

    Die Unsitte, die Redefreiheit einzuschränken, wurde aus Amerika importiert.

    Nonsens. Gerade die USA sind vorbildhaft in Sachen USA Meinungsfreiheit, eine Einschränkung widerspricht der Verfassung. Sogar zu Gewalt gegen Gruppen darf in den USA aufgerufen werden, mit Ausnahme des Aufrufs zu unmittelbaren Gewalthandlungen. Dass es in den USA mitunter private Universitäten gibt, die von ihrem Hausrecht Gebrauch machen um Redeverbote zu erlassen hat mit dem Thema eigentlich nichts zu tun.

  9. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Sie vermengen die (noch) verfassungsmäßig garantierte freie Meinungsäußerung mit den exzessiven Speech Codes an US-Unis. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    Einen guten Überblick der Sachlage bietet die Website „Campusreform“:
    https://www.campusreform.org/

    Um die Meinungsfreiheit ist es an US-Unis sehr schlecht bestellt!

  10. sokrates9

    Vorwärts, es geht zurück! In der USA mit den Kretonisten, auch die Türkei will man Islamkonform auch jede Evolution in Frage stellen! Liegt die künftige Weiterentwicklung in Osteuropa und China??

  11. Rennziege

    20. März 2017 – 15:35 — sokrates9
    Ich bitt‘ um Verzeihung, aber die Kreationisten sind eine mikroskopische Minderheit in den Südstaaten der USA, die dort niemand ernstnimmt, die aber in europäischen Medien stets als Dummheit aller Amerikaner geschildert werden. Die muslimischen Fundamentalisten sind ein ganz anderes Kaliber.

  12. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Ich vermenge eben nichts, ich unterscheide. Was Unis machen ist eigentlich irrelevant, da es sich um private Einrichtungen handelt. Entscheidend in der Debatte ist, wie sich der Staat im Verhältnis zu den Bürgern verhält und in Sachen Meinungsfreiheit sind die USA absolut vorbildlich, praktisch jede Meinungsäußerung ist erlaubt, es existieren in den USA weder Verhetzungs-, Beleidigungs-, Gotteslästerungs- oder anderer vergleichbare Straftatbestände.

  13. Thomas Holzer

    @Historiker
    In diesen Zeiten kommt erschwerend hinzu, daß so ein/dieses Verherrlichungsgedicht auf Stalin auch noch tschändergerecht „abgehandelt“ werden muß 😉

  14. sokrates9

    Rennziege@ Total einverstanden! Mit dem 1000 jährigen Rückschritt des Islams kann man schwer konkurrieren!

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