Das Wesen des Wohlfahrtsstaates

Der Wohlfahrtsstaat ist eine Methode, die Leute mit ihrem eigenen Geld vom Staat abhängig zu machen. (Gerd Habermann)

11 comments

  1. Fragolin

    Wobei die meisten Leute mit dem Geld anderer Leute vom Staat abhängig gemacht werden. Grobe Schätzungen gehen von etwa 20% der Bevölkerung aus, die allein wertschöpfend und nettosteuerzahlend das System erhalten. Der Rest ist, abzüglich Kindern und Alten, entweder Nutznießer der angeblichen „Wohlfahrt“, minderbeschäftigt und damit Nettoempfänger oder wird direkt oder indirekt aus Steuergeld finanziert.
    So, und dann lassen wir die 20% Schafe und die meisten der 80% Wölfe darüber abstimmen, was es zum Frühstück gibt…

  2. sokrates9

    Fragolin@ Zeigt ganz klar die Schwächen der Demokratie auf! Sehe das Problem darin dass früher noch Politiker mit mehr ökonomischen Verstand an der Macht waren und so für einen Interessentenausgleich sorgten! Diese Zeit ist leider vorbei! Geld wird gedruckt, der Staat ist der Übervater, Geld kommt aus dem Bankomat, Strom aus der Steckdose, Leistung ist was für Dumme, Eliten braucht man nicht die soziale Kompetenz ist das Wichtigste!

  3. Fragolin

    @sokrates9
    Der Fehler steckt im Stimmensystem. Es dürften nur jene wählen, die für die Demokratie netto zahlen und nicht die, die von der Demokratie netto leben. Dann würde es anders aussehen. Wer zahlt schafft an!

  4. Falke

    @Fragolin
    @sokrates9
    Dazu passt die scheindemokratische Aussage von Schieder, der vor einiger Zeit sagte, man müsse eine Vermögenssteuer einführen, weil ja die Mehrheit der Bevölkerung dafür sei.

  5. Fragolin

    @Falke
    Um diese freche Aussage zu beweisen müsste eine Volksabstimmung darüber stattfinden. Vor denen graust es den Roten aber erfahrungsgemäß. Denn mit der gleichen Begründung könnte man das Volk befragen, ob es für eine hundertprozentige Rückführung krimineller Asylbetrüger oder die Schließung und Sicherung der Grenze ist – da schaue ich mir den Erklärbären aber an, wie er seinen Cheerleadern verkauft, das jetzt umsetzen zu müssen weil die Mehrheit das will… 😉
    Wenn ausgerechnet Sozen einen Demokratieanfall bekommen, dann endet das meist peinlich.

  6. Geheimrat

    Der Bürgerkrieg beginnt an dem Tag, an dem das Sozialamt aufhört Sozialhilfe und das Arbeitsamt aufhört Kindergeld zu zahlen.

  7. Reini

    Der übersoziale Wohlfahrtsstaat spielt dem Volk Brot und Spiele vor die er sich gar nicht Leisten kann, … und einige Lustige Sozialisten glauben wir leben im Giraffenland! … er werden leider die Wählerstimmen (meist Staatsangestellte) damit gekauft, …

  8. perry

    @geheimrat
    da haben sie im prinzip recht. allerdings muss schon etwas gewaltiges von aussen passieren, von sich aus wird der österreichische staat, auch bei allerhöchster verschuldung, diesen schritt niemals wagen.

  9. raindancer

    bitte schaut euch den Artikel an in der Presse und welt.de an
    http://diepresse.com/home/innenpolitik/5203856/43-Prozent-der-Oesterreicher-wuenschen-sich-starken-Mann-an-der
    vor allem seht euch den Kommentar von Kwuntz an …er spricht mir aus der Seele
    —>
    Österreich ist eine Nicht-mehr-Demokratie auf dem Weg in eine von marxistischer Ideologie geprägte autoritär-autokratische Regierungsform wie ganz Westeuropa. Der einzig gangbare Weg ist die Ablöse des repräsentativen Systems der Parteien durch das plebiszitäre System, die direkte Demokratie. Alles andere führt unweigerlich in ein autoritäres System. Die erwähnten „Verhetzungsparagraphen“ als Mittel zur Einschränkung der Meinungsfreiheit, sowie eine mit zweierlei Maß und ideologischer Brille agierende Justiz, aufoktroyierte politische Korrektheit mitsamt der an der Sprache verübten Gewalt sind nur einige der Symptome für eine nicht mehr vorhandene Demokratie. Ich persönlich glaube nicht mehr an dieses repräsentative System in Österreich, allerdings auch nicht an einen „starken Mann“, sondern an die direkte Demokratie als einzig wirkliche Form der Demokratie, die nicht diesen Verfallsprozessen unterworfen ist, indem sie die Macht von Parteien einschränkt und Politiker zu dem macht, wofür sie eigentlich da sind. Den durch Volksabstimmungen kund getanen Willen des Volkes in Gesetze gießen, sonst nichts. Alle anderen Systeme führen unweigerlich in autoritäre unfreie Regime.

  10. mariuslupus

    @raindancer
    Zuerst sollte die Frage beantwortet werden, was ein durchschnittlicher Bürger unter dem Begriff Demokratie versteht. Immerhin, sollen 78% der Befragten die Demokratie für die beste Staatsform halten. Die Antworten würden äusserst interessant ausfallen. Zuerst würde sich herausstellen das Demokratie mit einen liberalen Staat nichts gemeinsam hat. Als nächstes würde herauskommen dass Demokratie deswegen gut ist, weil sich in der Demokratie der Staat, die Regierenden um die Mitglieder der Bevölkerung kümmern, sie unterstützen, ihnen helfen. Ganz sicher würde auch die Vorstellung artikuliert, dass in der Demokratie der Staat für seine Bürger vor Übergriffen der Kapitalisten schützen soll.
    Der Wunsch nach einen starken Mann zeigt, wie wenig, fast die Hälfte der Befragte von Demokratie hält. Aber sie haben doch die starke Person. Nicht einen Mann, sondern eine Frau. Nicht in Wien, sondern in Berlin und Brüssel.

  11. raindancer

    ich glaube nicht dass das die wirklichen Antworten waren ..siehe folgendes Kommentar
    BerufsSkeptiker vor 4 Stunden 4 ★
    Bei einigen der Fragen habe ich das Gefühl, sie entstammen einer Lehrveranstaltung mit dem Titel: Suggestivfragen für Fortgeschrittene.
    Entsprechend breit interpretierbar sind dann die Antworten.

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