Nicht der Sozialstaat, sondern Wirtschaftswachstum schafft Wohlstand

„,,,,,Wohlstand wächst einzig und allein durch Ansteigen der Produktivität der menschlichen Arbeit, d.h. durch technologische und unternehmerische Innovation und darauf gründendem Wirtschaftswachstum. Höhere Sozialstandards setzen höhere Produktivität voraus. Wird das nicht beachtet, bringt ihre gesetzliche Implementierung nicht nur keinen Wohlstandsgewinn, sondern verhindert weiteres Wachstum und schafft Privilegien für einzelne gesellschaftliche Gruppen auf Kosten der Allgemeinheit…..“ (hier)

9 comments

  1. Der Realist

    Ohne Wohlstand kein Sozialstaat, irgendwie logisch. Dass der Staat Wohlstand schafft und für alles sorgt, glauben ja nur mehr ein paar extreme linke Sozialromantiker.
    Nur dem Ansteigen der Produktivität sind auch Grenzen gesetzt, und die ziehen die Konsumenten, schon aufgrund der begrenzten finanziellen Mitteln. Damit sind auch dem Sozialstaat Grenzen gesetzt, und diese Grenzen sind bereits erreicht. Man sieht das an den Diskussionen über Mindestsicherung und Kindergeld für Ausländer, auch die Finanzierung der Pensionen ist laufend Thema, nur über die Kosten für die Pflege alter und kranker Bürger macht sich kaum jemand Gedanken. Dabei verschlingt diese Pflege gar nicht so selten das zwei- bis dreifache eines Durchschnittseinkommens, und die durchschnittliche Lebenserwartung steigt noch immer.
    Alle „Experten“ fordern stets ein Wirtschaftswachstum, das Rezept dazu liefern sie aber nicht.

  2. sokrates9

    Ob die Produktivität durch den Import hunderttausender Kulturbereicherer gesteigert werden kann??

  3. raindancer

    Mindestlöhne und reiche Aktionäre schafft auch nur Wohlstand für wenige

  4. mariuslupus

    Wirtschaftswachstum, Produktivität und Wettbewerb dass sind Begriffe bei denen die Roten, aber auch die Grünen, in der Zwischenzeit auch die Schwarzen, die Blauen nicht zu vergessen, rot sehen. Und so sind sich wieder, über die Parteiengranzen, alle solidarisch einig. lle gegen den Wohlstand, alle für den Sozialstaat.

  5. Johannes

    Macht braucht Kontrolle, sowohl als auch, Sozialismus und Wirtschaft.
    Viele Jahre hat Österreich von einer guten Sozialpartnerschaft profitiert, es war kein schlechter Weg.
    Die Zeiten haben sich geändert aber den richtigen Weg für die neuen Herausforderungen zu finden ist die Aufgabe der Politik und Gesellschaft.

  6. raindancer

    @Johannes
    korrekt.
    Sozialismus als Netz find ich nach wie vor gut, aber nicht für die Migranten aus aller Welt.
    Ebenso nicht als Geldumschlagplatz um alte Hofratswitwen durchzufüttern (in Wellnesstempeln und Luxusvillen) und um den Beamtenhofstaat a la Österreich zu erhalten.

  7. Karl Markt

    Das Prinzip notwendiger und hinreichender Bedingung.
    Produktivität ist notwendige, Umverteilung hinreichende Bedingung für gesellschaftlichen Wohlstand.

  8. mariuslupus

    @KM
    Hören Sie doch endlich auf mit der Umverteilungs Phantasmagorie. Marxistische Mottenkiste.

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