Progromstimmung gegen Christen, so what?

„….Es sind besonders brutale Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten: Bewusst am Palmsonntag wurden in Alexandria und Tanta mindestens 44 Menschen getötet – nur weil sie Christen waren. Doch das Massaker ist Teil einer systematischen Verfolgung von Christen im gesamten arabischen Raum. Menschenrechtsgruppen zählen für das vergangene Jahr 7100 ermordete Christen und 2406 attackierte Kirchen. Christen flüchten – einem Exodus gleich – massenhaft aus dem Nahen Osten. Das Hilfswerk „Open Doors“ warnt, die „Verfolgung im Stil ethnischer Säuberung greife auch auf Afrika über“, die systematischen Massaker des IS würden Schule machen. Das amerikanische Außenministerium spricht von einem „Genozid“. Auch der EU-Sondergesandte Jan Figel erklärt: „Ich denke, dass es sehr wichtig ist, diese Ereignisse auch als Genozid zu bezeichnen. Denn daraus leitet sich in internationalem Recht auch die Verpflichtung ab, zu handeln. Den Stimm- und Schutzlosen muss eine Stimme gegeben werden. Wir sollten das ‚Genozid-Jahrhundert‘ beenden.“ (weiter hier)

19 comments

  1. waldsee

    im Jahr 2017 beginnt so richtig das Erkennen islam.Taktiken und Absichten.Nur kommt diese
    antiislam.Offensive von relig. und polit. Kreisen,die auch im Nahen Osten beheimatet sind ,ziemlich ,-zu-,spät. Deren europ. Erzfreunde –siehe Artikel über Livingstone–scheinen das Lager zu wechseln.Ich glaube ,Ähnlichkeiten mit Konstellationen vor dem WK,sind rein zufällig.

  2. Fragolin

    Aber nicht vergessen: Das katholische Polen, das für eine strikte Trennung der illegalen Migranten in vor Mord und Totschlag durch Muslime flüchtende Christen, die es aufzunehmen bereit ist, und einwandernde glückssuchende muslimische Männer aus den Ländern, in denen Christen verfolgt werden, die es nicht aufzunehmen bereit ist, wird von den gleichen EU-Fuzzis als Hort des satanischen Bösen gegeißelt und als nationalistisch, ewiggestrig, kaltherzig, nicht-EU-konform und faschistisch.
    Dabei wäre die einzig logische Folge, ausschließlich verfolgte Christen aufzunehmen und deren Verfolgern konsequent den Zuzug zu verweigern, denn nur so kann man gewährleisten, dass die Verfolgten nicht auch hier wieder verfolgt werden. Was ja nachweislich bereits in sogenannten „Flüchtlingsheimen“, wo sich christliche Flüchtlinge vor muslimischen Eindringlingen verbergen müssen um nicht drangsaliert und angegriffen zu werden, passiert ist.
    Man kennt die Faktten aber zieht keine Schlüsse daraus.
    Warum wohl?

  3. wbeier

    Wo sind eigentlich die Repräsentanten der Amtskirchen? Viel kommt da nicht, da man offensichtlich mit Refugee-Fußwaschungen und permanentem Getrommel für offene Gesellschaften und offene Kirchen vollkommen ausgelastet ist. Dazu kommt noch die ungeheure Verantwortung der Verwaltung jener Gelder, die durch kirchennahe NGOs im Namen der Menschlichkeit so reichlich sprudeln. Seit Benedikt XVI zurückgetreten wurde, hat diese Entwicklung unter dem obersten Imam des Vatikans progressiv an Fahrt aufgenommen in dessen Windschatten auch die Protestanten besonders verhaltensorginell agieren.

    Es hilft kein Hohn, es hilft kein Spott.
    Es hilft kein Fluchen und kein Beten.
    Die Nachricht stimmt, der liebe Gott,
    ist aus der Kirche ausgetreten!
    (Erich Kästner)

  4. sokrates9

    Es gibt auch Gegenbewegungen! In Linz wurden 40 Moslems zum Wochenende getauft! Individuell sicherlich nette Leute und nachvollziehbar, doch könnte auch das Motiv der Nichtmehranbschiebbarkeit eine Rolle spielen!

  5. wbeier

    @sorates9
    >In Linz wurden 40 Moslems zum Wochenende getauft!<
    Ja klar, und die tausendjährige soziokulturelle Prägung haben sie gleich links nach dem Eingang bei der Garderobe abgegeben. Ich glaube auch nicht an eine weitgehende Kompatibilität von orientalischen Christen oder Jeziden mit abendländischer Lebensart obwohl diese unbestritten unauffälliger als Moslems auftreten. Der Kulturraum machts und tribalistische Gesellschaften werden ihre "Bootsektoren" auch in der Diaspora nicht umschreiben.

  6. Fragolin

    Zu den 40 Getauften: Ich glaube schon, dass es Menschen gibt, die sich entwickeln. Es gibt ja die Konvertiten wie Sabatina James und andere Islamkritiker, die das beweisen. Aber sie sind eine Minderheit mit Geist und Mut, vor Allem Mut, denn diese Leute leben oft unter permanentem Personenschutz, weil sie für die zahlreichen Fundamentalmoslems erklärte Zielscheiben darstellen.
    Diese 40 sind nicht das Problem, sondern jene 400.000, die schulterzucken oder gar applaudieren würden, sollte ein solcher Konvertit morgen kopfüber vom Kirchturm hängen.

  7. Falke

    @Fragolin
    Gut, dass sie wieder einmal Polen anführen. Es haben ja vielleicht viele schon vergessen, dass Polen – als die Frage der „Verteilung“ der Flüchtlinge innerhalb der EU akut wurde – sich durchaus bereit erklärt hatte, 12.000 Flüchtlinge aufzunehmen: allerdings nur Christen. Das wurde aber natürlich sofort als Rassismus, Islamfeindlichkeit usw. bezeichnet, die in der EU inakzeptabel seien. Nun, dann nimmt Polen eben niemanden auf, wofür das Land dann von Juncker, Merkel & Co. unflätig beschimpft wird. Scheinheiligkeit und Hinterhältigkeit pur.

  8. MM

    Die „Deutschen Christen“ haben leider anderes zu tun als sich mit den verfolgten Christen im Orient zu beschäftigen:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/koelner-kirchen-beten-gegen-die-afd/

    Die gute Nachricht: Dieser politisch korrekte Zweig der Kirche stirbt ab. Unter 60 findet man dort kaum noch jemanden. In Polen, Ungarn oder Tschechien sieht die Kirche ganz anders aus. Übrigens auch in Frankreich, wo die traditionellen Orden und Gemeinschaften aufblühen und die progressive Kirche wohl bald überholen.

  9. Rado

    @sokrates9
    Habe gekündigt. Schon beim Votivkirchenskandal. Kein Cent freiwillig!

  10. raindancer

    Hat auch wieder nichts mit dem Islam an sich zu tun, wenn ueberhaupt sind es einzelne IS Kaempfer und boese Einzelfanatiker ….
    Ich kanns schon nimmer hoeren.
    Und beim Tuerkenthema schreibt die Hamann(und sowas soll man abonnieren?) wie die Roth ..man muss die Fanatiker besonders abholen.
    Ich bin auch für abholen..mitm Bus und ab in den Osten….weit weg.

  11. ethelred

    Widerlich, nicht nur die Inhumanität der Gemäßigten der Friedensreligion, sondern die feige Nichtreaktion der eigenen Glaubensbrüder. Mit einer mittelgroßen Glaubensgemeinschaft von ca. 1.4 mrd. Christen läßt sich schon was bewegen. Vor allem in Ländern, in deren Werten die Humanität ja angeblich in Großbuchstaben geschrieben wird.

    Franciscus wo bleibst Du? Oder bist auch Du nicht der Hüter Deines Bruders? Dann sollte das deutlich auf Deiner Stirn zu lesen sein.
    Auch in deiner Glaubsschrift steht nicht, dass Du berechtigt bist, wenn dein Bruder geschlagen wird, in vorauseilendem Gehorsam auch die andere Wange deines Bruders anstelle der eigenen hinzuhalten. Das ist besonders widerlich !

    Apropos besonders widerlich: Die guten Menschen von B D S- Wo seid ihr? Ihr betreibt ja talentiert und engagiert Boykottforderungen gegen ein Land in der Größe Niederösterreichs mit fragwürdigen Argumenten gegen die einzige Demokratie im mittleren Osten. Um wieviel humaner wäre es sich gegen ein Verhalten wie jenes der Arabischen Liga, der OIC-Organisation islamischer Staaten, etc mit handfesten Argumenten wie Glaubenskrieg und Genozid, gegen jede einzelne von Riad und Ankara alimentierte lokale Glaubensgemeinschaft zu stellen? Oder seid ihr gar nicht gut, folgt der seltsamen Agenda das männliche Palästinenser mehr wert sind als christliche Frauen und besteht aus Gatismut ?

  12. stiller Mitleser

    @ raindancer
    das ist unangebracht polemisch, denn es handelt sich um eine Moschee bosnischer (wirklicher!) Kriegsflüchtlinge und warum sollten Christen zu ihnen keine Kontakte pflegen?
    CSI ist m.M. imstande verfolgte Christen z.B. im nahen Osten zu unterstützen und deswegen poste ich den link

  13. mariuslupus

    Der Papst, der amtierende, könnte ohne Probleme sich für die Christen im Nahen Osten einsetzen. Aber Franziskus sieht offensichtliche keinen Grund es zu tun. Wichtiger ist ihm seine Appeasment Haltung, lieber nicht hinschauen, lieber nichts sagen. Wieso sagt niemand diesen Mann, dass er sich mit seiner Unterwürfigkeit in den Augen der Moslems nur lächerlich macht. Das tragische an diesen sich lächerlich machen ist, dass, er damit tausende Christen im Nahen Osten gefährdet.

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