Zitat zum Tage

Vielleicht verdirbt Geld wirklich den Charakter.
Auf keinen Fall aber macht Mangel an Geld ihn besser. (John Steinbeck)

5 comments

  1. mariuslupus

    Lieber arm und krank – die Zukunft des von der Obrigkeit herangezüchteten Sozialhilfeemfänger im sozialistischen Wohlfahrtsstaat.

  2. Rennziege

    John Steinbeck, der Herrgott hab‘ ihn selig, ist ein weiterer Literaturnobelpreisträger, der dem Alkohol zum Opfer fiel — neben Faulkner, O’Neill, Hemingway et mult. al. Aber offenbar ist gute Literatur ganz ohne Treibstoff selten. Gut, dass mich Ortner Online an ihn erinnert. Muss wieder einmal „Cannery Row“, „Tortilla Flat“ und „East of Eden“ aus dem Regal ziehen. Alle, zumindest in Ausschnitten, waren damals Teil des Englisch-Unterrichts an österreichischen Gymnasien.
    Heute, wie ich aus der geliebten Heimat höre, hört und liest man halbnackte Popmusik-Texte bei YouTube., am liebsten die von linken Socken. („Wir sind ja fortschrittlich, gööö?“) Und von Shakespeare oder Dickens haben sogar die Englisch-Pädagogen null Ahnung. Kam im Studium halt nicht vor.

  3. mariuslupus

    @Rennziege
    Gute Idee „Cannery Row“ zu lesen. Aber, vermeiden sie es in die Cannery Row in Monterey zu gehen.

  4. Rennziege

    18. Mai 2017 – 18:04 — mariuslupus
    Sie haben recht: Die Cannery Row in Monterey ist heute eine Industriebrache und ein Slum. Zu John Steinbecks Zeiten, in den Fünfzigern, war sie eine Idylle. Dreckig zwar, aber voll von interessanten und lebenslustigen Sandlern. (Die zwischendurch auch gearbeitet haben.)

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