Ulrike Lunacek: „Nationalstaaten in ihrer heutigen Form abschaffen“

„….Ja, vor allem die inhärenten Nationalismen müssen wir überwinden. Die Nationalstaaten in ihrer heutigen Form abzuschaffen beziehungsweise die nationalen Regierungen in eine zweite Kammer der EU zu integrieren, wo sie mitentscheiden, das wäre das Ziel…“ (Die neue Grüne Spitzenkandidatin 2012 in einem Presse-Interview)

35 comments

  1. CE___

    Ganz genau.

    Eine waschechte Grüne.

    Nationalstaaten abschaffen, Demokratie abschaffen.

    Her mit der grünen Basisdemokratie.

    Und in der grünen Basisdemokratie sagt in Zukunft die Basis der EU, verstanden als jämmerliche Gestalten des Oberbonzen Kommissionspräsidenten, plus angehänger Nomenklatura, wo es lang geht.

    Und in die Nomenklatura hinein hat es Lunacek ja schon geschafft.

    Der Pöbel, auch bekannt als das Volk in Gestalt stimmberechtiger Bürger, in einer Demokratie eigentlich der Souverän, hat die Klappe zu halten und sich bei Facebook die ARD/ZDF-Propaganda reinzuziehen und sonst nichts.

  2. Nietzsche

    Optisch und ideologisch ein Paradebeispiel eines linken Weibsbildes halt. ja, ich gebe mich bewußt „oberflächlich“.

  3. Gerald

    Die Grünen haben ja gerade in Wien gezeigt, wie es mit ihrem basisdemokratischen Verständnis steht.
    Alle die dauernd von Basisdemokratie reden, wollen doch nur ihre eigene Nomenklatura schaffen um dann in stalinistischer Manier vorzugeben, wie zu leben, was zu denken und wer zu wählen ist.
    Kommunistisches Pack!

  4. wbeier

    Wer erwartet anderes? Lunacek sitzt fest in der EU-Nomenklatura und ist, wie alle Grün-Abgeordneten, hier gelistet:
    https://www.geenstijl.nl/archives/images/soroskooptbrussel.pdf
    Darüber hinaus aktiv über die Frauen-NGO-Szene mit der Soros-Connection verbunden. Wie aus dem Lehrbuch für internationalistischen Neoprogressivismus entsprungen halt. Da macht sie ihre Rolle als Österreichs faulste EP-Abgeordnete – mit einer Anwesenheitsquote in Plenarsitzung von nur 65,2% – fast schon symphatisch trotz meist verächtlich herabhängender Mundwinkel

  5. Herbert Manninger

    Aber Palästinenser müssen schon im Terrorkampf unterstützt werden, um einen einen Nationalstaat auf dem Gebiet Israels gründen zu können. Die Juden hingegen sollen, wie wir, ihren Nationalstaat ,,überwinden“, bzw. wieder einmal verschwinden.

  6. Christian

    Ja ja, die neue Spitzenkandidatin der Grünen , eine absolute nochmalige Verschlechterung gegenüber der schwachen Glawischnig. Diese Partei ist einfach zu vergessen, undemokratisch, oberlehrerhaft und ohne Liebe zum eigenen Land und doch auch – wenns geht – rasch
    am Futtertrog, sei es in Brüssel oder am Heumarkt in Wien. Stellt Euch das Verhalten der grünen Radfahrer übertragen auf die Regierung vor – rote Ampeln, Gehsteige,warum beachtenß Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsschilder- wurscht. Und so würden die auch regieren……..

  7. stiller Mitleser

    Lunacek ist eben geeignet die Zahl der Wähler auf die grüne Kernwählerschaft schrumpfen zu lassen – also was gibt´s da zu klagen?

  8. Christian Peter

    Das ist wenigstens eine ehrliche Aussage, denn die Nationalstaaten sind in der EU des Jahres 2017 de facto längst abgeschafft und die nationalen Parlamente entmachtet, etwa 80 % aller Gesetze, nach denen wir leben, stammen aus Brüssel.

  9. Christian Peter

    Die Frage ist völlig berechtigt : Wozu brauchen wir in der zentralistischen EU, die mehr als 80 % der Gesetze veranlasst und immer mehr Kompetenzen an sich zieht, noch Nationalstaaten ?

  10. Falke

    Mit der „Spitzenkandidatin“ Lunacek werden die Grünen bei den NR-Wahlen im Herbst wohl – hoffentlich – zur „quantité négligeable“ werden. Dass sie ganz aus dem NR hinausfliegen, wage ich fast nicht zu hoffen – es wäre jedenfalls ein Festtag für mich (und für die Demokratie in Österreich).

  11. raindancer

    @Christian Peter
    vielleicht wollen ja manche ihre Nationalstaaten zurück und dass sich die EU in Luft auflöst.
    I WANT MY COUNTRY BACK
    auch diese Richtung ist berechtigt.

  12. Christian Peter

    @raindancer

    Das wäre berechtigt, doch die Richtung ist eine ganz andere, auch wenn Politiker aller Parteien auf nationaler Ebene etwas ganz Anderes predigen.

  13. Dr.Fischer

    Man muß bezüglich Lunacek um die Ecke denken. Selbstverständlich wüßten auch die Grünen, daß sie nicht der große Sympathieträger ist. Aber: dennoch ist sie zur Verstärkung entsandt. Man darf gespannt sein, wie sie ihr Programm durchzieht. Und man wird sehen, wessen Interessen sie dabei im Auge hat.

  14. astuga

    Faszinierend wie viele Staatsverweigerer es in politischen Ämtern gibt.
    Und das ganz ohne juristische Konsequenzen.

  15. astuga

    Frau Lunacek von den Grünen war übrigens ebenso wie der damalige SPÖ Europaabgeordnete Swoboda für den Militäreinsatz in Libyen.

  16. Thomas Holzer

    Wo ist das Problem?!
    Sie sagt wenigstens offen, was sie möchte, was ihr Ziel ist.
    Nicht zu lamentieren wäre die Aufgabe der Gegner dieser „Idee“, sondern gegen eben diese Idee mit Argumenten und Einsatz -ja, auch persönlich und mit offenem Visier- anzukämpfen.

    Kritisieren, ohne eigene Vorschläge zu unterbreiten, findet eigentlich hauptsächlich in der Sandkiste statt (wenn überhaupt)

  17. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Nochmals: Ich erachte es als gar kein Problem, daß diese Frau ihre Ansichten offen und ehrlich artikuliert.
    Abgesehen davon ist der „Verlinkung“ von „Presse-Artikeln“ in diesen Zeiten schwierig, da meistens ein sogenannter „Premium Artikel“ 😉

  18. Bösmensch

    Und immer noch wählen 10% der österreichischen Bevölkerung so etwas.

  19. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Bedaure, das ist so kompliziert, daß ich´s ohne Smileys nicht artikulieren kann.
    Na gut, ein Versuch: offen&ehrlich gibt’s in Vorwahlzeiten nicht, hier werden Wählersegmente zu attrahieren gesucht, Schnittmengen der Mitte. Lunacek hatte in der „Presse“ immer eine sehr gute Presse.

  20. Zaungast

    @Bösmensch

    „Die Hälfte der österreichischen Bevölkerung glaubt an ein Leben nach dem Tod, von der Existenz eines einzigen Gottes sind 28%, von jener des Teufels, der uns Menschen zum Bösen verführt, 8% überzeugt. Frauen in Österreich glauben zu 68% an Schutzengel…“

    Weiters der Glaube an Homöopathie, Lichtnahrung, Astrologie usw. usf.

    Da ist es geradezu erstaunlich, daß nur 10% die Grünen wählen.

  21. stiller Mitleser

    @ Zaungast
    „Da ist es geradezu erstaunlich, daß nur 10% die Grünen wählen.“

    Aber gar nicht, werden Obskurantisten doch auch bei andern Parteien gut bedient.

  22. stiller Mitleser

    Für Kommentatoren, die meinen einen Marschallsstab im Tornister zu haben: bei den NEOS kann man sich, wie bei Macron, als Kandidat zum Nationalrat bewerben.

  23. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser 17:47h
    Jeder, der sich bei den NEOS bewirbt, ist ein Professioneller 😉 ergo nicht ernst zu nehmen

  24. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser 17:24h
    Mit Verlaub – aber wieder einmal den Beweis erbracht, daß die „Plebs“ zu ungebildet, zu dumm, ja zu blöd ist, um langfristig zu denken (vom Wählen tippe ich gar nicht mehr)

    Lunacek hatte gestern, u.a. wieder postuliert, für einen „europäischen Staat“ zu „kämpfen“, ein Herr Kurz hat bis dato gar nichts postuliert, nur „schöne“ Photos „gepostert, so wie ein gewisser Herr Kern

  25. Christian Peter

    @TH

    Das NEOS ist weit ernster zu nehmen als die ÖVP, nicht umsonst versuchte der Abiturient Kurz vor wenigen Tagen, dem NEOS Personal abzuwerben.

  26. Thomas Holzer

    @CP
    Die „Ernstigkeit“ liegt -erfreulicher Weise- im Auge des Betrachters

    Ich habe nur die Befürchtung, daß Sie eher zum Fundamentalisten neigen……

  27. raindancer

    der Nowak schreibt heut über „bisschen mehr Ponyhof“ in der Presse , weil die arme Glawischnig gehen musste…
    ich frag mich ob er den Abfindungsponyhof meint oder den nicht ASVG gedeckelten Pensionsponyhof der Politiker

  28. Johannes

    Also jemand der in den Nationalrat einziehen will und gleichzeitig gegen den Nationalstaat ist hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Der verkörpert für mich ein trojanisches Pferd. Lasst mich in euer Nationalparlament und ich werde dafür sorgen das eure Nation in der EU aufgeht, kann für mich nur dankend ablehnen.

    In der ZIB 2 gestern, sie wolle verhindern das Österreich orbanisiert werde weil alle anderen Parteien nach rechts gerückt seien finde sie ein Vakuum für ihre Bewegung vor das sie nützen wolle.
    Sie sei für die Willkommenskultur und werde das entsprechend bewerben. Na dann viel Glück liebe Frau, wenn man das hört versteht man wie weit weg sie in Brüssel von den wahren Problemen der Menschen waren.

    Das wird links linker Wahlkampf wie in den grünen Gründerzeiten wo man alle mit dem Zauberwort Rassismus einschüchtern und gefügig machen konnte.
    Das wird es nicht mehr spielen und so wird eine reine Vernaderungspartei ohne schlüssige Wirtschaftskonzepte sich noch wundern wo die Wähler sind, wo sind sie geblie-ieben ?

  29. Dr.Fischer

    Frag mich schön langsam, was Soros macht, wenn seine Konzepte nicht mehr aufgehen, weil doch immer mehr Bürgern die Augen aufgehen.
    Bin mir sicher, wir werden ein wenig überrascht sein.

  30. Christian Peter

    Die Abschaffung der Nationalstaaten wurde von anderen Parteien längst umgesetzt, von staatlicher Souveränität kann in EU – Mitgliedsländern im Jahre 2017 längst keine Rede mehr sein.

  31. bill47

    Als „Linke Mitte“ will sie gesehen werden, na dann sind die Identitären wohl „Rechte Mitte“.

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