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Das Schulden-Endspiel

31. März 2009 | Autor: admin

images-11Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff beschreibt in einem ausgezeichneten FT-Gastkommentar, welche Folgen die Schuldenexzesse der Regierungen in den kommenden Jahren haben werden:

“Noch weiß niemand, wann die Finanzkrise endet, aber eines steht fest: Die Budgetdefizite steuern auf astronomische Höhen zu. Investoren müssen in den nächsten Jahren davon überzeugt werden, Berge neuer Schuldtitel zu halten.
Obwohl die Regierungen möglicherweise versuchen werden, die Staatsverschuldung lokalen Sparern aufzunötigen… - indem sie beispielsweise ihren zunehmenden Einfluss auf Banken nutzen, um diese zu zwingen, eine unverhältnismäßige Menge an Staatspapieren zu übernehmen -, werden sie letztlich auch wesentlich höhere Zinsen zahlen müssen. Innerhalb einiger Jahre könnten die Zinssätze für langfristige US-Staatsanleihen leicht um drei bis vier Prozent zulegen und die Zinssätze für andere Staatspapiere in vergleichbarer Höhe oder noch mehr steigen.
Höhere Zinsen müssen Investoren dafür entschädigen, dass sie einen größeren Anteil an Staatsanleihen in ihr Portfolio nehmen. Aber auch für das wachsende Risiko, dass Regierungen versucht sein werden, ihre Schulden durch Inflation zu entwerten oder sogar die Zahlungsunfähigkeit zu erklären.
Staatsverschuldung vor Verdoppelung

In Studien zur Geschichte von Finanzkrisen, die ich mit Carmen Reinhart verfasst habe, konnten wir feststellen, dass sich die Staatsverschuldung in den drei Folgejahren einer Krise normalerweise verdoppelt, und zwar sogar inflationsbereinigt. Viele Länder, große und kleine, sind derzeit auf dem besten Wege, diese Prognose zu erfüllen.
Chinas Regierung hat deutlich zu erkennen gegeben, dass sie angesichts des freien Falls der Exporte alles Notwendige tun wird, um das Wachstum zu stützen. Die Chinesen verfügen über 2000 Mrd. $ Währungsreserven, mit denen sie ihr Versprechen untermauern. US-Präsident Barack Obamas neuer Haushalt sieht ein atemberaubendes Defizit in Höhe von 1750 Mrd. $ vor, ein Vielfaches des bisherigen Rekords. Sogar in den Ländern, die nicht aktiv an einer finanzpolitischen Orgie beteiligt sind, kollabieren die Überschüsse und schnellen die Defizite hoch, hauptsächlich aufgrund ausbleibender Steuereinnahmen.
Nur wenige Regierungen haben entfernt realistische Etatprognosen, man stützt sich auf übermäßig rosige Wirtschaftsszenarien. Aber leider wird die Weltwirtschaft 2009 nicht auf Rosen gebettet sein. In den USA und im Euro-Raum ist das BIP offenbar mit einem auf das Jahr umgerechneten Satz von etwa sechs Prozent im vierten Quartal des Jahres 2008 gesunken; Japans BIP schrumpfte etwa doppelt so schnell.
Chinas Behauptung, sein BIP sei Ende 2008 mit einer Rate von sechs Prozent gewachsen, ist fragwürdig. Die Exporte sind überall in Asien eingebrochen, einschließlich Korea, Japan und Singapur. Indien und in geringerem Umfang Brasilien haben sich wohl etwas besser gehalten. Aber nur wenige Schwellenländer haben ein Stadium erreicht, in dem sie einem nachhaltigen Einbruch in den Industrienationen standhalten. Noch viel weniger können sie als Ersatzmotoren für globales Wachstum dienen.
Da die Kreditkrise es kleinen und mittleren Unternehmen nach wie vor erschwert, auch nur die minimal notwendige Finanzierung für Lagerhaltung und Handelsgeschäfte zu erhalten, steht das globale BIP 2009 vor einem steilen Absturz. Es ist möglich, dass die globale Wirtschaftsleistung erstmals seit 1945 schrumpft.
Aller Wahrscheinlichkeit nach werden eine Menge Länder 2009 BIP-Rückgänge von vier bis fünf Prozent erleben, einige mit Einbußen von zehn Prozent und mehr sogar eine regelrechte Depression. Schlimmer noch: Wenn die Finanzsysteme nicht wieder in Gang kommen, könnte das Wachstum sogar für viele weitere Jahre enttäuschen, insbesondere in “Ground Zero”-Ländern wie den USA, Großbritannien, Irland und Spanien. Das langfristige Wachstum in den USA könnte besonders trübe ausfallen, da die Regierung Obama eher einen Sozialstaat und eine Einkommensumverteilung wie in Europa anstrebt.
Länder mit europäischem Wachstumstempo konnten mit einem Schuldenstand von 60 Prozent des BIP zurechtkommen, als die Zinsen niedrig waren. In vielen Ländern steigen die Schulden jedoch auf 80 oder 90 Prozent des BIP, und da die niedrigen Zinssätze von heute eindeutig ein temporäres Phänomen sind, braut sich da etwas zusammen. Viele der Länder, die massive Schulden auftürmen, um ihren Banken zu helfen, haben nur magere mittelfristige Wachstumsaussichten. Das wirft ernste Fragen zu ihrer Zahlungsfähigkeit und zur Tragbarkeit ihrer Verschuldung auf.
Angelsachsen womöglich nicht besser dran

Italien etwa, dessen Schuldenstandquote 100 Prozent bereits übersteigt, hat es dank sinkender globaler Zinssätze bislang geschafft. Doch im Zuge steigender Schulden und Zinsen fürchten Investoren zu Recht das Risiko einer Umschuldung. Andere Länder wie etwa Irland, Großbritannien und die USA haben zwar mit einer wesentlich besseren Haushaltslage begonnen, sind aber möglicherweise auch nicht viel besser dran, wenn der Nebel sich lichtet.
Die Wechselkurse sind ein weiterer Joker. Asiatische Zentralbanken klammern sich nach wie vor nervös an den Dollar. Aber da die USA Schuldtitel und Geld drucken, als gäbe es kein morgen, sollte der Euro in den nächsten zwei oder drei Jahren gegenüber dem Dollar aufwerten. Vorausgesetzt, dass es den Euro dann noch gibt.
Während die Schulden steigen und die Rezession anhält, werden wir erleben, wie eine Reihe von Regierungen versucht, ihre Last durch Eingriffe am Finanzmarkt, höhere Inflation, teilweisen Staatsbankrott oder eine Kombination aus allem zu erleichtern. Das Endspiel der großen Rezession am Anfang des 21. Jahrhunderts wird kein schönes Bild abgeben.

  1. Philipp Starl
    31. März 2009, 22:43 | #1

    Eine sehr düstere, dramatische Prognose. Ich denke aber, dass sich vor allem die USA sehr schnell erholen werden von dieser Krise. Der Dollar wird schwächer, die Exporte werden dadurch angekurbelt und ich persönlich halte viel vom antizyklischen Handeln, auch wenn ich bei Gott kein Keynesianer bin. Es kommt eben darauf an, wie man dieses Geld investiert. Japan zb. konnte sich trotz massiver staatlicher Hilfe bis heute nicht vom Platzen der Blase erholen, doch ist dies im Falle Japans auf andere Faktoren zurückzuführen: Die starre Verwaltung, das Verpulvern des Geldes in sinnlose Bauten und Autobahnen, die unkoordinierte Art und Weise, wie das Geld in Japan rausgeworfen und in ein bodenloses Loch geworfen wurde und schließlich die japanische Philosophie, Mitarbeiter bis ans Lebensende zu beschäftigen und keine Konzernstrukturreformen wie Fusionen und Käufe von anderen Unternehmen sind die wahren Ursachen, warum Japan noch immer kein Wachstum zusammenbringt.
    Gezielt eingesetzt, auf ein gesundes System aufbauend und vor allem begleitet von tiefgreifenden notwendigen Reformen sind staatliche Konjunkturprogramme durchaus sinnvoll, ich kann mich natürlich auch irren, wir werden es bei den USA miterleben.
    Jedenfalls eines machen die Europäer und die meisten sonstigen Staaten falsch: Sie nutzen diese Krise absolut nicht für Reformen, die schon längst nötig sind, im Gegenteil, sie verschlimmern zumeist wie in Ihrem beschrieben ihre Situation.
    Man nehme nur Frankreich als Beispiel oder Österreich. Verwaltungsreform?? Eine Wüste in Österreich ist wahrscheinlicher. Tiefgreifende Bildungsreform?? Tote Hose. Arbeitsmarktreform? Naja, Erhöhung des Arbeitslosengeldes kann man auch als Reform bezeichnen, wenn man am Busen der Gewerkschaft fernab der heutigen Welt aufgezogen worden ist.
    Und das Schlimmste ist: Die Regierungen sparen in Zeiten des Aufschwungs nicht im Geringsten!!! Man erinnere sich an letzten Sommer, als ein gewisser Herr Faymann massenhaft Geld an die Leute verteilen wollte, um die Wahlen zu gewinnen und das in Zeiten von 3,4% Wachstum. Es kommt noch besser: man rühmt sich, weniger DEFIZIT gemacht zu haben, ein Witz.
    Wenn die USA husten, erkältet sich die Welt. Dies dürfte sich meiner Meinung nach einmal mehr bewahrheiten.

  2. Quasimodo
    1. April 2009, 07:58 | #2

    Wenn einer der Brandstifter jetzt beschreibt, welchen Schaden das Löschwasser verursachen wird, ist eine gewaltige Chuzpe. Ich zähle Ortner ebenfalls zu den Brandstiftern. Deshalb ruft Ortner, sich seiner Schuld bewusst, ja ständig “Haltet den Dieb”. Damit wir selbstbestimmten, freien Individuuen uns auf einem idealen Informationsstand fussend, eine Meinung bilden können, wäre es notwendig, von Ortner einen Ökonomen präsentiert zu bekommen, der nicht an der Brandstiftung beteiligt war. So muss sich Ortner weiterhin Indoktrination vorwerfen lassen. Doch Indoktrination und Propaganda sind Aufgaben eines Zentralorgans. Jeder sollte wissen, auf was er sich hier freiwillig einlässt.

  3. 1. April 2009, 10:07 | #3

    @Philipp Starl:

    Ich denke aber, dass sich vor allem die USA sehr schnell erholen werden von dieser Krise.

    Ihr Optimismus ehrt Sie — doch angesichts einer schon in Boomzeiten ständig massiv negativen Handelsbilanz der USA sehe ich eigentlich wenig Grund anzunehmen, daß jetzt auf einmal die ineffizienten Industrie-Saurier der USA zu flinken Markt-Wieseln mutieren und dank niedrigem Dollarkurs die Welt mit ihren “Spitzenprodukten” erobern, frei nach dem Motto: “Indien & China erzittert — die Amis kommen!”

    Gezielt eingesetzt, auf ein gesundes System aufbauend und vor allem begleitet von tiefgreifenden notwendigen Reformen sind staatliche Konjunkturprogramme durchaus sinnvoll, ich kann mich natürlich auch irren, wir werden es bei den USA miterleben.

    Das wären sie natürlich, aber wir werden ews auch bei den USA vermutlich nicht miterleben. Das letzte Mal, als das in großem Stil versucht wurde, im famosen New Deal des ebenso famosen Mr. Roosevelt, ist es ja, sagen wir mal: nicht ganz so toll gelungen (das von Ihnen an Japans Adresse bemängelte sinnlose Verpulvern von Geldern für Autobahnen und Bauten erinnert mich fatal an USA 1935 ff. …)

    Man nehme nur Frankreich als Beispiel oder Österreich. Verwaltungsreform?? Eine Wüste in Österreich ist wahrscheinlicher. Tiefgreifende Bildungsreform?? Tote Hose. Arbeitsmarktreform

    Völlig d’accord. Nur: ob das in den USA so viel besser laufen wird, wage ich angesichts der angekündigten Pläne Obamas dezent anzuzweifeln. Aber: wait and see …

    Wenn die USA husten, erkältet sich die Welt. Dies dürfte sich meiner Meinung nach einmal mehr bewahrheiten.

    Wenn sich diesmal bloß nicht auch die USA verkühlen …

    @Quasimodo:

    1. Die Ökonomen der “Austrians” waren nicht an der Brandstiftung beteiligt — vielleicht sollten Sie sich dort einmal informieren, was sie zur bisherigen Vorgangsweise zu vermelden haben.

    2. Ich weiß nicht, auf welche Ortner-Artikel Sie sich bezüglich des Vorwurfs der Brandstiftung durch diesen beziehen, aber mir sind aus mir absehbarer Vergangenheit eigentlich keine bekannt, die in Wirtschaftsthemen keynesianischem Unsinn das ort rede(te)n.

    3. http://www.lewrockwell.com wäre z.B. eine Adresse, wo Sie überreichlich Informationen zu dem Thema finden, sodaß Sie nicht weiter den finsteren Verdacht der Indoktrination, welcher Sie von Ortners Seite zum Opfer zu fallen drohen, im Busen hegen müssen …

  4. Quasimodo
    1. April 2009, 11:52 | #4

    @LePenseur

    Die Ökonomen der “Austrians” waren nicht an der Brandstiftung beteiligt

    Woher wissen Sie das? Das ist doch der Grund (wirtschaftsliberale Politik), warum die Fluglinie in Schwierigkeiten ist. Zu sozialistischen Zeiten war das noch anders.
    Ich schlage vor, wir lassen dieses Schwarze-Peter-Spiel……

  5. 1. April 2009, 12:42 | #5

    Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.

    George Bernard Shaw (1856-1950)

  6. 1. April 2009, 16:31 | #6

    @Quasimodo:

    Ökonomen der “Austrians” haben m.W. die Austrian Airlines zu keinem Zeitpunkt ihres Bestehens beraten. Wenigstens sind mir allfällige Beraterverträge an Friedrich August v. Hayek oder Ludwig v. Mises bislang nicht bekannt gewesen …

  7. Philipp Starl
    1. April 2009, 18:40 | #7

    @Quasimodo

    Ihr Glaube, sämtliche Elemente des Wirtschaftsliberalismus sind an der jetzigen Krise schuld, oder dass das System per se schuld ist, entblößt lediglich Ihr Nichtwissen. Zur AUA: Diese stand bis vor kurzem noch in Staatsbesitz und wurde deshalb an die Wand “geflogen”. Wirtschaftsliberale hätten sie schon vor langer Zeit gewinnbringend verkauft, da abzusehen war, dass die AUA alleine nicht überlebensfähig ist, soviel zur Kompetenz von Vater Staat.

    @LePenseur

    Auch die USA hinken notwendigen Reformen nach, ist klar. Nur zeigt Obama zumindest einen großen Willen zu Veränderungen (Stichwort Reform des Bildungssystems, Reform des Sozialversicherungssystems, gewaltige Schritte Richtung Ökoreform).
    Ich denke wir beide sind uns einig, dass man nur eines mit bestimmter Gewissheit sagen können: Wir wissen nicht, ob die Konjunkturprogramme der USA helfen werden. Was sich keineswegs leugnen lässt, ist aber, dass die USA zumindest sehr viel mehr Willen zu Reformen und Schritten zeigen. Die Europäer hingegen fordern nur Regeln (was per se vollkommen richtig ist, jedoch wahrscheinlich nur um sich wieder mehr Einfluss auf die Weltwirtschaft zu sichern und vl. eine neue Einnahmequelle zu erschließen.

    Aber wir werden sehen, welche Weltmacht am Ende besser aussteigt :-).

    p.s.

  8. 2. April 2009, 08:56 | #8

    @Philipp Starl:

    Nur zeigt Obama zumindest einen großen Willen zu Veränderungen (Stichwort Reform des Bildungssystems, Reform des Sozialversicherungssystems, gewaltige Schritte Richtung Ökoreform)

    Die von Ihnen genannten “gewaltigen schritte” sind ja gerade das Problem! Obama liefert eine lupenrein etatistisch-sozialistische Steilvorlage, und die schritte Richtung Ökoreform hinterlassen bei mir den schalen Beigeschmack, daß hier gerade die nächste gewaltige Blase — nämlich der Handel mit warmer Luft, sprich CO2-Emmissionszertifikaten — aufgepumpt wird. Daß das Gore & Co. (die sich beizeiten in entsprechenden “Öko”-Fonds investiert haben) sehr gefällt, steht außer Frage, daß es auch in meinem und Ihrem Interesse ist, wage ich zu bezweifeln. Darf ich Sie in dem Zusammenhang auf die höchst skeptische Einschätzung von Obamas “Reformen” durch Ron Paul hinweisen (vgl. http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2009/01/botschaften-vom-neuen-heiland.html)

  9. Quasimodo
    2. April 2009, 18:16 | #9

    @Philipp Starl

    Zur AUA: Diese stand bis vor kurzem noch in Staatsbesitz und wurde deshalb an die Wand “geflogen”. Wirtschaftsliberale hätten sie schon vor langer Zeit gewinnbringend verkauft, da abzusehen war, dass die AUA alleine nicht überlebensfähig ist, soviel zur Kompetenz von Vater Staat.

    Sie haben ja so recht. Alles Negative dem Staat zuzuschreiben ist natürlich hochgradig differenzierter. Welche wirtschaftsliberalen Elemente meinen sie da im Einzelnen, hätten die AUA schon lange verkauft? Nebenbei gefragt, wer hat denn die Überkapazitäten im Luftverkehr, ihrer Meinung nach, zu verantworten? Lassen sie mich raten: der Staat - nicht wahr. Auf keinen Fall kann es die Dummheit des Marktes gewesen sein. Kurz, schleifen sie an ihrer Argumentation, bevor sie die meinige kritisieren.

  10. 3. April 2009, 11:41 | #10

    @Quasimodo:

    Welche wirtschaftsliberalen Elemente meinen sie da im Einzelnen, hätten die AUA schon lange verkauft?

    Ein privatwirtschaftlicher Eigentümer hätte die AUA sicherlich “bei gutem Wind” (und absehbaren Problemen im Luftverkehr) eher verkauft als die öffentliche Hand, die jetzt ein bankrottes Unternehmen mit gewerkschaftlich schwerstens und nachhaltig versauter Unternehmenskultur (bessergesagt: -unkultur!) verschenken zu müssen und noch ordentlich draufzulegen.

    Es gibt halt Gründe, warum ein Wlaschek den Billa-Konzern profitabel führen konnte und ihn dann (als nach dem EU-Beitritt der Zug zur Konzentration auf dem Lebensmittelmarkt absehbar war) rechtzeitig mit sattem Gewinn verhökerte, wohingegen der Konsum pleite ging und in seinem gewaltigen Loch Milliarden versenkt wurden …

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