23 comments

  1. Kluftinger

    @ Thomas Holzer
    Keine Neiddebatte, aber wenn man der Literatur glauben darf ( Linda Polman:“ Die Mitleidsindustrie“), dann fliegen diese Herrschaften first class in die Krisengebiete. Finanziert durch Spendengeldern.

  2. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Genau: Neiddebatten sind nur dann erlaubt, wenn es um Gehälter in der Privatwirtschaft geht.

    Wenn es hingegen um die Gehälter von steuern- und zwangsabgabenfinanzierten* Funktionären geht, sind derartige Debatten selbstverständlich nur „Neiddebatten“.

    Siehe auch:
    http://www.labournetaustria.at/AKOeGBSpitzengehaelter.pdf
    Die Angaben über die Gehälter stammen aus dem Jahr 2008; diese dürften inzwischen erheblich zugenommen haben.

    *) … auch die sogenannten „N“GOs werden im erheblichen Umfang aus öffentlichen Geldern finanziert

  3. Fragolin

    Bitte berichtigen: nicht „verdient“ sondern „bekommt“.
    Würden die das bekommen, was sie verdienen, wäre die Diskussion eine andere…

  4. Christian Weiss

    Bitte haben Sie für diese Gehälter Verständnis. Das sind die Guten. Die kämpfen für eine bessere Welt. Zwar weitgehend erfolglos, während zum Beispiel die böse Nestlé mit ihren Wasserabfüllanlagen alle paar Wochen wieder ein paar hundert Arme mehr zu Lohn und Brot bringt, aber die moralische und ethische Überlegenheit dieser Personen, die sich um den Planeten kümmern, auch wenn ihr Leistungsausweis ausgesprochen mager ist, berechtigt zu diesen Bezügen.

    Also bitte keine hämischen Bemerkungen.

  5. namor

    Vermutlich ist jede in der Öffentlichkeit wahrgenommene NGO nichts weiter als eine Lobbygruppe der Politik. Um zivilen Druck aufzubauen (AK, erster Link, etc), am Parteienbudget vorbei Werbung zu machen (das Konzert vor der Wienwahl mit dem BP, als schwindelerregende Spitze, des Eisberges), Mitglieder finanziell zu versorgen, zukünftige Spitzenpersönlichkeiten zu formen, ….

    https://www.novo-argumente.com/artikel/marionettenvereine_gegen_alkohol

    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_12579/fnameorig_624499.html

    Im zweiten Link wurde der Grüne in die Schule eingeladen als Vortragender der „Welser Initiative gegen Faschismus“, Politiker haben an Schulen bekanntlich nichts verloren, Glück gehabt, dass er noch in einem Verein tätig ist. Der Link zur Anfrage liest sich interessant.

  6. Der Realist

    Ich fordere schon seit Jahren, dass alle Organisationen die ausschließlich von staatlichen oder kirchlichen Förderungen und Spendengeldern leben, sämtliche Gehälter veröffentlichen, dazu gehören auch „Integrationshäuser“ und sonstige dubiosen Vereine die halt das „andere Österreich“ repräsentieren

  7. Thomas Holzer

    @Kluftinger 08:29h
    Ob sie first-, business- oder im learjet in Krisengebiete fliegen, auf Kosten der Spender, egal!
    Das haben diese Menschen mit ihren Spendern zu verhandeln.
    Niemand wird zum Spenden gezwungen, jeder kann sich informieren, was mit seiner Spende geschieht.
    Aber: jegliches Steuergeld sollte all! diesen sog. NGOs sofort entzogen werden (darin, und nur darin liegt der „Wurm“)

  8. Mona Rieboldt

    NGOs, die von fremden Staaten finanziert werden, gelten in Russland als Agenten. Orban geht an NGOs, die von Soros finanziert werden, Israel verlangt Offenlegung, wer diese NGOs finanziert. Es sind Vereine, die mehrheitlich von einem Auftraggeber finanziert werden und in dem Sinn auch berichten z.B. negativ über Israel und Ungarn.

  9. waldsee

    die Beträge sind angsterzeugend.Warum das?Leute ,die soviel verdienen,können nur mit Gewalt vom Trog entfernt werden . .

  10. Selbstdenker

    @namor:
    Wie im ersten Link treffend beschrieben: die „Arbeit“ dieser „N“GOs zielt darauf ab einen breiten öffentlichen Konsens vorzugaukeln. Das ist bei vielen Themen so.

  11. waldsee

    Glückseligkeit,Freude,den Blick hoffnungsvoll in die Zukunft gerichtet,der neue Mensch….. …ich bin so aufgewühlt ,weil ich gerade den Regenbogenumzug in Wien miterleben darf.Im Geist immer jung Gebliebene machen mit und sie sind es auch ,die dafür sorgen ,daß ihre Lenker gut bezahlt werden,damit diesen das Lenken leicht von der Hand geht. Danke ihr Führer und Helfer.

  12. Hausfrau

    Bei den NGOs gibt es Spendensiegel, welche von einer selbsternannten Organisation – natürlich gegen Spendengeld – vergeben werden. Unter anderen plant man, dass die NGOs „nur“ 20 Prozent des Spendenaufkommens für Verwaltung usw. verwenden sollten. In der Praxis sind die meisten aber davon noch weit entfernt. Am liebsten sind diesen NGOs sog. „Daueraufträge vom Bankkonto der Spender“, damit sie besser „planeen“ können.

    Zur Werbung von neuen Spendern haben sich eigene gewinnorientierte Gesellsschaften gebildet, welche an den Spenden auch kräftig verdienen. Eine sehr bekannte Hilfsorganisation Österreichs berichtete mir, dass ihr gezwungenermassen ein „Zwischenhändler“ lieber als bisher ist, da sie nicht die nötige Infrastruktur zum Spendenkeile haben. So hatten sie selbst bis her nur Spenden in der Größenordnung von X lukriert, nun aber 5 X, also sind die Provisionen für sie „gerechtfertigt und verschmerzbar“.

    Ich vermeide bei meinen Spenden solche NGOs, welche sich bewusst diesen Werbern bedienen. Meist wird dies geheim gehalten, aber „Ärzte ohne Grenzen“ ist kürzlich so ein „Outing“ unbeabsichtlich passiert.
    Traurig ist, dass mit dem Mitleid der Menschen solche „Industrien“ unterstützt werden.

  13. Christian Peter

    @Hausfrau

    Die Beschaffung von Spendengeldern wird praktisch immer ausgelagert und von gewinnorientierten Dienstleistern durchgeführt, das ist ganz normal, denn Vereinen fehlt dazu das nötige Know – how.

  14. Christian Weiss

    „Ob sie first-, business- oder im learjet in Krisengebiete fliegen, auf Kosten der Spender, egal!
    Das haben diese Menschen mit ihren Spendern zu verhandeln.“

    Wenn es so einfach wäre. Viele dieser Non Government Organisations hängen ausgesprochen stark am governmentalen Geldtopf. Da werden nicht nur Spendengelder verbraten, sondern vor allem auch Steuergelder. Es gibt hunderte und tausende von angeblichen „Nichtregierungsorganisationen“, die mehr als die Hälfte ihre Budgets über staatliche Zuwendungen bestreiten. Dabei unterliegen sie kaum demokratischer Kontrolle und üben überdies beträchtlichen politischen Einfluss aus. Sehr zum Nachteil der weltweiten Entwicklung, denn eine Vielzahl dieser „NGO“ ist von marxistischen und antiwissenschaftlichen Ideologien durchtränkt.

  15. Hausfrau

    Auf der Webseite des österreichischen Fundraising Verbandes
    http://fundraising.at/DIENSTLEISTERVERZEICHNIS/DienstleistervonAbisZ/tabid/602/language/de-DE/Default.aspx
    fndet man die zahlenden Mitglieder (welche am Spendenaufkommen „mitschneiden“) und vielfach auch deren Kunden/Referenzen. Manche „Dienstleistungsverträge“ sind so gestaltet, dass erst in Laufe der Jahre.der tasächlich an die NGO übergebene Spendenanteil steigt. Diese „Dienstleister“ dürfen das LOGO sowie den Firmenkopf am Briefpapier der sog. „Hilfsorganisationen“ verwenden und sogar bei Banken in derem Namen ein Spedenkonto eröffnen. Damit soll der Name der dazwischengeschalteten Firma nicht bekannt werden. Andererseits behält sich diese Firma gleich den vereinbarten Anteil von den Einzahlungen für sich ein.
    Die naiven Spender glauben trotzdem, dass der gesamte gespendete Betrag dem genannten Zweck (z.B. Kinderhilfe in Afrika) zur Verfügung steht. Es gibt wenig Ausnahmen (z.B. Dreikönigsaktion der kath. Kirche), wo es keine großen Verwaltungskosten gibt, da vieles „ehrenamtlich“ gemacht wird.
    Es stimmt auch, dass viele Organisationen (z.B. Caritas oder Diaakonie) Steuergelder bekommen, aber selbst trotz Milliarddenumsätze keinerlei staatliche Abgabaen zu entrichten haben.

  16. waldsee

    ich habe den Steuerzahler vergessen.Er ist auch unterstützend dabei ,da man Hilfen vor der Steuer geltend machen kann. Danke, somit bin ich überall und immer ein Teil des Guten . Danke Gesetzgeber.

  17. mariuslupus

    Noch einmal, der der Wähler ist der Steuerzahler in Personalunion. Oder ist der Wähler eine gespaltene Persönlichkeit, hat jede Beziehung zu seiner anderen Hälfte dem Steuerzahler verloren. Wählt als Wähler Politiker die ihn als Steuerzahler ausrauben.
    Wähler+Steuerzahler = Bürger.
    Bürger ? Entweder gibt es keine Bürger, nur Leibeigene, oder der Bürger ist unheilbar schizophren.
    So oder so, eine verwahrloste Gesellschaft, die sich selbst ihrer Zukunft beraubt.

  18. Johannes

    Da müssen viele Studenten laufen und viele Pensionisten das Börserl aufmachen bis einmal die Personalkosten gedeckt sind.
    Aber bitte zeigen sie mir einen Konzernchef der um einen Nasenrammel – sprich Durchschnittsgehalt – arbeitet, vor allem auch dann wenn er solche fantastischen Wachstumserfolge bieten kann..

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