Liberaler Islam, gibt es sowas überhaupt?

(CHRISTIAN ORTNER) Auf den ersten Blick waren es drei erfreuliche und optimistisch stimmende Ereignisse, die da in den vergangenen Tagen unabhängig voneinander stattfanden. In Wien unterschrieben 300 Imame ein klares Bekenntnis zu einem friedlichen Islam, in Köln demonstrierten Muslime gegen den Terror im Namen ihrer Religion, und in Berlin eröffnete die deutsche Frauenrechtlerin Seyran Ates eine „liberale Moschee“, in der Männer und Frauen, Sunniten und Schiiten und sogar hetero- und homosexuelle Muslime gemeinsam beten sollen. Wehren sich da also die Muslime, spät aber doch, gegen jene Interpretationen des Islam, die es für notwendig halten, einer menschenverachtenden Ideologie aus dem siebenten Jahrhundert zu dienen, deren radikalste Exponenten Woche für Woche irgendwo in Europa unter „Allahu Akbar“-Rufen Ungläubige abschlachten? Zeigt endlich die „Religion des Friedens“, wie sie von ihren Anhängern genannt wird, ihr wahres Gesicht?

Leider stimmt ein etwas genauerer Blick auf die jüngsten Manifestationen eines „liberalen“ Islam deutlich weniger optimistisch. Denn Ates wurde zum Dank für ihre Initiative von Muslimen, die ihre Ansichten nicht teilen, mit einer Hasswelle gewaltigen Ausmaßes überschüttet. „Die Alte macht grade ihr Testament“, hieß es da. „Ates, ich hoffe, du verbrennst in der Hölle“, schrieb jemand. Und ein anderer empfahl: „Kopf gegen die Wand schlagen.“ Auch glatte Mordaufrufe gegen die Muslima zirkulieren mittlerweile, weshalb sie Personenschutz benötigt wie andere muslimische „Liberale“ auch. Und das bloß, weil sie Männer und Frauen gemeinsam beten lässt und Schwule nicht hängen, sondern ihren Glauben ausüben lassen will. Was ist da bloß los?

Nicht viel optimistischer stimmt, dass bei der Kölner Demo von Muslimen gegen den Terror statt der von den Veranstaltern angemeldeten 10.000 Personen nur ein Bruchteil kamen – je nach Quelle zwischen 500 und maximal 2000, viele davon ganz offenkundig keine Muslime, sondern bloße Sympathisanten dieser Kundgebung und ihres Anliegens. Nicht ganz grundlos merkten Kommentatoren spöttisch an, zu jeder besseren türkischen Großhochzeit kämen mehr Muslime als zu dieser sehr bescheidenen Manifestation eines friedfertigen Islam. Und wenig hoffnungsvoll macht schließlich auch, dass unter den 300 Imamen, die sich in Wien gegen den Terror wandten, auch einer war, der ausgerechnet Mitorganisator der berüchtigten hiesigen „Al-Quds-Tage“ ist. Also jener vom iranischen islamistischen Regime, einem Hauptsponsor des Terrors, gesteuerten Aufmärsche, auf denen alljährlich die Vernichtung Israels propagiert wird – eine eher originelle Interpretation von „Religion des Friedens“. Dass keiner der 299 anderen Imame sich öffentlich daran stieß, reduziert die Freude über das Wiener Manifest doch erheblich.

Nun wäre es gewiss unfair, diese Versuche, einen friedliebenden „Euro-Islam“ zu installieren und sichtbar zu machen, als bloße PR-Manöver zu denunzieren. Blauäugig und naiv wäre es aber auch, derartige Events als Hinweis darauf zu verstehen, dass die große Mehrheit der Muslime sich eine Religion wünscht, wie sie etwa Ates in ihrer liberalen Mosche praktiziert. Das ist leider pures Wunschdenken. (WZ)

35 comments

  1. Fragolin

    Muslimische Religionsbehörden haben eindeutig festgestellt, dass Islam, der nicht hundertprozentig islamisch ist, kein Islam ist. Damit schließen sich die Worte „moderater“ und „Islam“ kategorisch aus. (Sieht man ja auch am Unterschied der Teilnehmerzahlen bei Kaddors Witzdemo in Köln oder Erdogans spontane Jubelparaden in deutschen Städten).
    http://www.journalistenwatch.com/2017/06/22/islamische-behoerde-spricht-vernichtendes-urteil-ueber-liberale-moschee-in-berlin/

  2. waldsee

    Religion ist immer an die Geisteshaltung von Menschen gebunden.Solange der Kopftuchtyp und der Bartträgertyp herrschen ist eine Änderung von Religion unvorstellbar.
    Die Vemengung mit Nationalismus ist ein weiteres Problem.

  3. elfenzauberin

    Natürlich gibt es eine liberalen Islam, nur hat er eben, wie obige Beispiele stringent zeigen, keine kräftige Stimme. Unser Fehler – oder genauer genommen – der Fehler der Politiker war und ist, einen konservativ-fundamentalistischen Islam zu hofieren und ihm dadurch erst die Bedeutung zuzumessen, die ihm jetzt zukommt. Unsere Eliten hätten sich genauso um Bassam Tibi, Seyran Ates, Necla Kelek, Abdel-Samad, Imad Karim kümmern können, anstatt solchen Plattformen wie Atib eine bedeutende Öffentlichkeit einzuräumen. In diesem Zusammenhang war auch das Islamgesetz ein schwerer Fehler, der die ÖGGIÖ enorm aufwertete.

    Es kommt eben nicht so darauf an, was in den heiligen Schriften so alles drinnensteht (auch im AT findet man nicht wenige haarsträubende Sentenzen), sondern was die Gläubigen daraus machen. Ein spiritueller Islam wäre überhaupt kein Problem.

    Noch eine Anmerkung sei erlaubt: eine der schärfsten Islamkritiker überhaupt ist Hamad Abdel Samad. Seine Kritik ist fundiert, politisch unkorrekt und stichhaltig. Man darf aber nicht vergessen, dass Abdel Samad trotzdem ein religiöser Mensch ist. Er selbst hat einmal gesagt, dass der Islam auch eine schönen Seite hat, nämlich die spirituelle. Die sollten wir diesen Leuten nicht nehmen.
    Wir sollten aber ganz vehement gegen autoritär-konservative Islamis vorgehen, notfalls auch mit strengen Verboten (selbst wenn mir das als Liberaler widerstrebt).

  4. Thomas Holzer

    @Elfenzauberin
    Hinzu kommt, daß sich „unsere“ Politikerdarsteller, egal ob in A oder D oder sonst wo im „Westen“, darauf verständigt haben, lieber mit den Fundamentalisten ein (einseitiges) Appeasement zu vereinbaren, sich von denen diktieren zu lassen, „was Sache ist“, in der trügerischen Hoffnung, damit werde alles gut werden.

  5. mariuslupus

    Die Vertreter des Islams in Europa sollten sich entscheiden, vertreten sie eine Religion oder eine Ideologie.
    Aber, das werden sie nicht tun, nicht tun können. Der Islam hat gegenüber anderen Religionen und Ideologien einen riesigen Vorteil. Der Islam kommt daher als Religion, verfolgt aber eindeutig ideologische Ziele. Beherrschung, Unterwerfung. Eine Diskussion über einen moderaten Islam erübrigt sich, so lange die Imames nicht verkünden, dass Islam als Religion eine Privatangelegenheit ist und sich als Religion in das Privatleben seiner Gläubigen nicht einmischen wird
    Was würde ein Imame auf die Frage antworten, ob es jeden Moslem frei steht sich christlich taufen zu lassen, oder eine überzeugte Christin zu heiraten die weiter ihre Religion praktiziert ? Und die zukünftige Kinder zu Hälfte einer der beiden Religionen zuordnet.
    Apropos, kann mit der Kombination liberal und Islam nichts anfangen. Ist ungefähr wie liberaler Sozialismus.

  6. raindancer

    @mariusplus
    Religionen sind immer Ideologien, da nicht beweisbar und nicht auf Fakten basierend. Die Frage ist nur, wie weit greifen sie ins soziale Leben ein und wie.
    Der Islam auf denkbar schlechteste Weise. Der christliche und jüdische Glaube auch nicht viel besser, aber die wurden zumindest in die Schranken verwiesen und die Tendenz ist eher liberaler zu werden anstatt fundamentalistischer.

  7. waldsee

    darf ich nochmals erwähnen,daß ich den Begriff „heilige“ Schriften nicht akzeptiere.Ist heilig das,wenn die Leute die Augen verdrehen,wunderlich werden ,jeden Blödsinn als Realität anschauen und die Frauen beinahe ……
    Mein Problem ist ,daß ich weiß wovon ich rede. Wem hat Religion -außer den Devotionalienbenützern – je etwas gebracht?
    Es ist für mich eine Form der. Produktplatzierung,wenn von heilig,gläubig……gesprochen wird.
    Danke für ihr Verständnis Frau Elfenzauberin.

  8. raindancer

    @elfenzsuberin
    spirituell kann ich auch ohne den mumpiz der religionen sein

  9. stiller Mitleser

    @ elfenzauberin
    ich freue mich über Ihre Wertschätzung der spirituellen Tradition im Islam und möchte auf Mouhanad Khorchide, https://de.wikipedia.org/wiki/Mouhanad_Khorchide hinweisen

    @ raindancer
    Sie sollten es einmal mit core shamanism oder einer Naturreligion versuchen (leider hat meine Tastatur kein Smiley) – lieben Gruß!

  10. Thomas Holzer

    „Liberaler Islam, gibt es sowas überhaupt?“

    Das wahrscheinlich nicht, aber liberale Muslime gibt es schon 😉

  11. astuga

    Darauf gibt es zwei mögliche Antworten.
    1. der Islam ist eine Religion wie jede andere.
    Dann ist ein liberaler Islam möglich (theoretisch, irgendwann, irgendwo).

    2. der Islam unterscheidet sich in einigen problematischen Aspekten wesentlich von anderen Religionen, er ist mehr totalitäre Ideologie, vergleichbar dem Kommunismus und Faschismus.
    Dann ist kein liberaler Islam möglich, man kann sich nur entscheiden den Islam nicht mehr zu praktizieren.

    Pointiert gesagt: Selbst im ersten und positivsten Fall nützt uns das hier und heute genau gar nichts.
    Denn abgesehen von einzelnen Personen (vorwiegend) im Westen, die an ihren privaten Phantasie-Islam glauben, geht der Trend eher in die Gegenrichtung.
    Wenn man für eine Generation ca 30 Jahre ansetzt, dann könnte man also frühestens in etwa 30 Jahren mit einer Liberalisierung rechnen, denn alle heutigen Muslime (junge wie alte) sind ja noch nicht liberal und werden es auch nicht mehr.

    Dass das passiert ist aber doch eher unwahrscheinlich.
    Und wenn doch, dann ist bis dahin Europa ebenfalls bereits islamisch dominiert (inklusive aller importierten Konflikte dieser Länder).
    So viel also zum optimistischsten Szenario…

  12. astuga

    Nachtrag.
    Worin sich alle Muslime einig sind: Der Quran ist das unmittelbare Wort Gottes und somit auch Teil Gottes, auf Erden befinden sich nur gültige arabische Abschriften (oder ungültige in anderen Sprachen).
    Der Quran ist die letzte und endgültige Offenbarung/Botschaft Gottes, er ist zeitlos gültig und ohne jeden Fehler.
    Er enthält das gesamte dem Menschen zugängliche (erlaubte) Wissen und jede Erkenntnis.

    Muhammed ist der letzte und abschließende Prophet Gottes und hat den Quran als Botschaft für die gesamte Menschheit erhalten.
    Wer dieser Botschaft nicht als Muslim folgt, entzieht sich der göttlichen Weltordnung.
    Muhammed war der beste und perfekteste Mensch und Muslim der je gelebt hat und jemals leben wird.
    Er war ohne jeden Fehler – all das steht im Buch ohne Fehler.
    Sein Verhalten und seine Handlungen sind deshalb Vorbild für jeden Muslim, für alle Zeiten (das ist DER Weg = Sunna).

    Viel Spaß bei dem Versuch, das liberal zu Praktizieren und zu Interpretieren!

  13. Oliver H.

    @astuga

    „Viel Spaß bei dem Versuch, das liberal zu Praktizieren und zu Interpretieren!“

    Wenn von 100 Personen 98 exakt denselben Standpunkt vertreten, dann sind 97 Leute davon überflüssig. Wie unfähig zur Reflexion muß man sein zum Erkennen, was aktuell propagandistisch abläuft? Nebenan postete Kollege ‚Selbstdenker‘ heute ein sehenswertes Video in islamisch dominierten Ländern, bevor der Westen dort mit Steichholz und Benzinkanistern tätig wurde.

    Vertieft man sich in die Genese der ominösen Muslimbrüder, wurden in Deutschland schon in den 40er-Jahren dieselben Fingerabdrücke gesetzt [1], wie hernach in Afghanistan mit Al-Qaida. Rund dreißig Jahre dauert es in der Regel, bis in den USA vormals classified documents freigegeben werden. Historiker werten diese aus, publizieren die Erkenntnisse und irgendwann wird trotz massenmedialer Ignoranz zum Common-Sense, in der Vergangenheit seien die Dinge definitiv nicht so gelaufen, wie damals mit übergroßen Schlagzeilen dargestellt.

    Der mündige Medienkonsument ahnt, daß er in der Vergangenheit verschaukelt wurde, zugleich aber behält er seine Mentalreservation, diese propagandistischen Lügen könnten auch heute noch erfolgen, indem man einen Feind, den man künstlich aufbaute und weltweit geopolitisch einsetzte, heute nicht minder instrumentalisiert zum Umbau unser eigenen Gesellschaft.

    Einmal mehr der Disclaimer: Wir sollten alles Erdenkbare tun zum Aufrechthalten unserer jüdisch-christlichen Kultur, was Widerstand gegen ‚Open-Borders‘ und die damit einhergehenden Mißstände betrifft, auf dessen erneute Darstellung hier verzichtet werden kann.
    Zugleich aber kann und muß hinterfragt werden, was es mit diesem perpetuierten „Wir sind im Krieg!“-Gedöns auf sich hat und worauf es, ganz im Sinne der Propagandisten, hinausläuft.

    Der „War on Terror“ ist ein Krieg gegen westliche Bürger, die damit weichgeklopft werden sollen, ihre Souveränität freiwillig abzugeben, Überwachung hinzunehmen und sich in supranationalen ‚Sicherheitsunionen‘ zusammenzudrängen, bloß ohne einen übermächtig scheinenden Feind funktioniert das nicht. Zwar scheiben wir aktuell 2017, doch Orwells „1984“ war noch nie aktueller denn heute.

    [1] amazon.de/Mosque-Munich-Nazis-Muslim-Brotherhood/dp/0547423179

  14. waldsee

    eine gute Einführung ins Thema Islam ist:
    Mohammeds Geschichte von Harry Richardson.~6€,142 Seiten ,ich habs über amaz…. bezogen.
    PS:ich verdiene nichts !

  15. raindancer

    24. Juni 2017 – 13:36 stiller Mitleser
    ne …ich mag es wie Sokrates …Fragen stellen und erkennen dass wir auf gewisse Fragen keine Antworten haben.
    Das Wunder der Natur ist ein Wunder und sicher auf eine gewisse Art göttlich, da ja eine Schöpfung.
    Es mag etwas geben oder auch nicht, wir wissen es nicht.
    Alles andere fällt in den Bereich Soziales und Ethik.

    Genau dieser Ansatz reicht mir auch.
    Ich brauch keinen Kult, keine Riten , keine Dogmen und auch keine Glaubenslehren, genau diese blockieren Entwicklung und einen offenen Geist.

  16. raindancer

    @stiller Mitleser
    zum Thema smiley ..man verwendet auch eher solche—> 🙂 :] :/ :……) :& ..spart bits und bytes !

  17. Oliver H.

    @raindancer

    Offensichtlich reicht es nicht, wenn wirklich jeder einzelne Mensch alles Erdenkbare gesagt hat, so es nicht mindestens von ihm selbst dreimal wiederholt und danach siebenmal direkt und einundzwanzig mal indirekt zitiert wurde.

    Lassen Sie mich also ebenso in Repetitionen ergehen und Ihnen einmal mehr versichern, Ihre Gebete nach nach dem Sie vor Unbill schützenden Großen Brüder würden demnächst erhört werden. The good will prevail, versprochen!

  18. raindancer

    @Oliver H
    es tut mir leid ich mag den Westen und das Westliche ..sie werden es nicht schaffen mir die states mies zu machen:)

  19. mariuslupus

    @raindancer
    Alle Religionen sind, wie die verschiedenen Götter auch, eine Erfüllung eines Bedürfnisses von Menschen, die begonnen haben in einer Gemeinschaft zu leben. Jede Gemeinschaft braucht Regeln. Praktikabel ist , dass eine bestimmte Kaste , dieser Sozietät,das Problem nach oben delegiert. Von oben kommen dann die Gebote, oder Regeln wie diese Gemeinschaft miteinander auskommen soll. Eigentlich eine ökonomische Überlegung. In den Zeiten wo die ganze Ökonomie auf Tauschandel beruht hat, war es für die Entwicklung der Gemeinschaft schädlich, hätte ein Mitglied der Gesellschaft, die Frau eines anderem Mitglieds, schnackseln würde.
    Deswegen ist Moses mit seinen Geboten aufgetaucht uns sich auf die Obrigkeit berufen.
    Das gleiche. Semiten, Juden oder Araber essen kein Schweinefleisch. Angeblich aus religiösen Gründen. Stimmt nicht. Die Altvorderen der Semiten haben herausgefunden das im Schweinefleisch sich Trichinen vermehren. In der Zeit ohne Veterinäre und Kühlschränke waren Trichinen eine tödliche Bedrohung. Kein Herrsche kann akzeptieren, dass seine Untergebenen dezimiert werden. Dem Herrscher ist bewusst, das Schweinefleisch am Grill,ein Spanferkel, verlockend riecht und noch besser schmeckt. Deswegen behauptet er, Schweinefleisch essen, ist eine Sünde. Damit hat er die demographischen Probleme gelösst.
    Warum dieser Aberglaube in Europa der Bevölkerung als Tatsache serviert wird, entspricht dem Wunsch der regierenden „Eliten“.

  20. Johannes

    Der Islam ist eine Religion die vom arabischen Raum ausgehend eine unglaubliche Renaissance erlebt, in den sechsziger und siebziger Jahren war der Islam in den Arabischen Ländern auf dem Rückzug, die damaligen Herrscher haben erkannt das dieser Glaube für ihr Land mittelalterlichen Stillstand bedeutet.
    Die damaligen arabischen Führer wollten den westlichen Lebensstil.

    Seit Afghanistan und den Erfolgen der Taliban gegen die Russen ist der Islam zur Weltmacht geworden der mit mittelalterlichen Ansichten unter Zuhilfenahme modernster Kommunikationsmethoden den verletzlichen Westen förmlich überrennt.und vor sich hertreibt.

    Während wir in Selbstbeschuldigungen wie das jetzt so ist mit Kopftuch und islamischen Kindergärten herumstreiten, ziehen Monat für Monat tausende neue „Gläubige„ nach Europa um den Kontinent zu besiedeln.

  21. raindancer

    @24. Juni 2017 – 22:23 mariuslupus
    bis zu einem gewissen Grad haben sie vollkommen Recht …Religion beinhaltet zu einem großen Teil auch soziale Gesetze .
    Der ureigenste Sinn von Religion ..die Frage nach der Schöpfung kommt im Grunde viel zu kurz oder wird durch Kindergartenmärchen beantwortet.

  22. raindancer

    @Johannes
    das stimmt …für mich ist jedoch Merkel nicht „unfreiwillig“ involviert sondern eine der Akteure, wie so viele europäische Politiker.

  23. Dr.Fischer

    Johannrs 22.32 – so ist es.

    Während klug referiert, rück- und vorausgeblickt wird, Geschichtskenntnisse verbessert und diskutiert werden, während unsere Politiker Reden schwingen und Pläne verkünden – während also das Volk auf allen Ebenen murmelt oder gar murrt, gehen die täglichen Anlandungen von Tausenden weiter, für die hierzulande weder Arbeit noch auf längere Sicht genügend Sozialgeld vorhanden ist.

    Die Diskussionen über die Mittelmeerkontrolle werden bis zum Sommerende weitergeführt werden, und dann werden wir von den Medien belehrt werden, daß nun kaum mehr „Flüchtlinge“ ankommen
    Es gibt nirgendwo mehr genauere Zahlen, wie viele gerettete Gläubige heuer bereits in Italien abgesetzt wurden, und wie viele über Spanien, und hier über die österr. ungarische Grenze, über den Brenner gekommen sind.

    Wir werden vom Hauptthema „Immigration“ geschickt abgelenkt

  24. raindancer

    Dr Fischer
    das seh ich auch so …zumindest bis zu den Wahlen.
    Ich habe sogar manchmal den Verdacht ..dass die Migranten inoffiziell transferiert werden.
    Aber das ist nur ein Verdacht.

  25. KTMTreiber

    „Liberaler Islam, gibt es sowas überhaupt“ – Kupfer /Bleimantel / Teilmantel- Geschoss als „Faserschmeichler-Geschoss, gibt es so etwas?

  26. Oliver H.

    @raindancer

    „es tut mir leid ich mag den Westen und das Westliche ..sie werden es nicht schaffen mir die states mies zu machen:)“

    Ihnen wird es umgekehrt nicht gelingen, mich von der Existenz dreiköpfiger Einhörner zu überzeugen. Als selbstdeklarierte Blitzkneisserin werden Sie hoffentlich die Analogie zum behaupteten Ansinnen erkennen, Ihnen ‚den Westen, das Westliche oder die States‘ madig zu machen.

    Für den Fall, daß Ihre zarten Finger vom vielen Klicken noch nicht wund sind: tinyurl.com/Idolovemycountry

  27. Weninger

    Es wird nie irgendeine Regierung geben, mit der alle Menschen zufrieden sind.

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