Belgien: Eine sozialistische Misere

„(NZZ) Lange dominierten die frankofonen Sozialisten den belgischen Staat, von der Krise der Sozialdemokratie in Europa blieben sie unberührt. Nun aber kämpft die Partei plötzlich ums politische Überleben….“ (weiter hier)

6 comments

  1. mariuslupus

    „Der Sozialismus stirbt nie“, stimmt. Sozialismus ist so eine schöne Utopie dass, die meisten glauben den richtigen Sozialismus hat es noch nie gegeben. Eine bis zwei Generationen nach dem Untergang eines sozialistischen, von Kommunisten regierten Staates, sin Menschen noch in der Lage die Bedrohung die vom Sozialismus ausgeht noch zu beurteilen. Der Sozialismus verändert chamäleonenartig sein Aussehen, verpasst sich einen neuen Namen, unterwandert den Wirt, behält den marxistisch – leninistischen ideologischen Kern.
    Bestes Beispiel, die Transformation der CDU durch DDR Seilschaften in eine SED Partei.
    Sollte aber eines Tages der Sozialismus sich definitiv verabschieden, wäre das ein Anlass für eine Gartenparty.

  2. aneagle

    @mariuslupus
    Auf die Gartenparty warten Sie leider vergeblich. Eine Ideologie, die, nach außen wandlungsfähig bis zur Unkenntlichkeit, ihren inneren Kern niemals auch nur im geringsten bewegt, kann nicht vergehen. Das zeigt das Überleben der Nationalsozialisten in frühen Nachkriegsregierungen, ebenso wie die Erben Honeckers. Hätte man Gadaffi nicht unterbrochen, wäre ein prächtiger arabischer Sozialismus entstanden, der sich zuerst des Islams bemächtigt hätte,und heute gemeinsam mit der SED-CDU den gesamtarabischen Frühling konzertieren würde.
    Sogar das Absterben eines recht simpel agierenden EU-Öko-Sozialismus gestaltet sich erstaunlich zählebig. Vielleicht übertreibe ich, aber, so unappetitlich es auch daherkommt, ist doch eines offenkundig: Soros unterstützt nur in seltensten Fällen Verlierer. Fürchte, der Abschied vom Sozialismus muss warten.

  3. Falke

    @aneagle
    Zumindest bei uns könnten die Sozialisten im Herbst aus der Regierung fliegen; man kann auch hoffen, dass sich die ÖVP unter Kurz ebenfalls vom faktischen Sozialismus abwendet. Tatsache ist allerdings, dass die FPÖ (die ja wohl mitregieren würde, falls die SPÖ ausfällt) durchaus viele sozialistische Eigenheiten hat.

  4. waldsee

    das ist immer so mit den Sozis:Wenn das ererbte Tafelsilber vertan ist,ist es bald vorbei mit dieser Bewegung.
    M.Thacher: Mein Problem mit dem Sozialismus ist,daß einem bald die Leute
    ausgehen,die das alles bezahlen.
    Sozialismus ist Neid als Politik.

  5. Falke

    @waldsee
    Diese sozialistische Neidpolitik kommt besonders deutlich durch deren ständige Forderung nach Vermögens- und Erbschaftssteuern zum Ausdruck.

  6. mariuslupus

    @aneagle
    Würde eine Gartenparty nur im Leiberl, bei minus 30 Grad feiern, aber richtig ,die Party wird es nicht geben.

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