Super-Idee: Aussterben fürs Klima!

„….SPIEGEL-ONLINE stellt eine neue Studie vor, die glasklar nachweist: Wer keine Kinder in die Welt setzt, ist der wahre Klimaretter. Solche Aussagen haben eine lange und unsägliche anti-humanistische Tradition. Der Verhaltensforscher und Umweltaktivist Konrad Lorenz begrüsste beispielsweise Aids als Beitrag zur Rettung des Planeten. …“ weiter hier

21 comments

  1. FDominicus

    Ich finde die das postulieren sollten mit gutem Beispiel voran gehen. Die Lösung Selbstmord muß, diesen Leuten nahe gelegt werden. Man könnte natürlich auch ein Spektakel daraus machen, a la Rom lässt grüßen

  2. Thomas Holzer

    Wenn dann niemand mehr da ist; wer wird dann über den durchschlagenden Erfolg berichten, wer wird feststellen, daß sich danach das Klima nie mehr ändert, sondern für alle Ewigkeit konstant bleibt?! 😉

  3. Hausfrau

    Menschenverachtende Vorschläge, welche nur in krankhaften Gehirnen entstanden sind.

  4. waehler2015

    grüne sollten heute ntv gucken: die ddr privat. damit sie wissen wie das endet. im übrigen ist der vorschlag grundlegend nicht schlecht. die chinesen haben mit der ein-kind-politik ähnliches getan. allerdings glaube ich nicht, dass die staaten die ihren geburtenüberschuss nicht ernähren können das zusammenbringen. denn nur dort hätte es sinn die überbevölkerung zu bremsen. nicht in europa, russland, japan und den usa. da nimmt die bevolkerung eher ab, wenn man nicht gerade dabei ist alle reinzulassen.

  5. namor

    Man kann solche Meldungen, veröffentlichte Meinungen, gar nicht genug Empörung entgegenbringen.

    Regarding Motherhood (methodisch unfassbar schlechte Studie), zu alte Mütter, nun auch zu alte Männer, zu junge Eltern geht schon lange nicht mehr, breite Unterstützung des mutterverachtenden Feminismus, die mediale Hexenjagd gegen Eva Hermann, das Etablieren eines Karriere-Ideals (auch wenn das nur bedeutet, ein Jahr nach der Geburt wieder Leberkässemmel zu verkaufen), Idealisierung von Ausbildung die bis weit ins Erwachsenenleben reicht, eine Nahles die sich über 1,5 Kinder freut, eine junge italinische Politikerin die über Medien angefeindet wird (sie wollte, dass Italienerinnen mehr Kinder bekommen),…

    Veröffentlichte Meinung ist fast deckungsgleich mit öffentlicher Meinung. 1,5 Kinder und es scheint, als soll diese Quote gehalten werden oder weiter gedrückt. 1,5 Kinder und niemand spricht darüber. Eigentlich sollte ein Nationaler Schulterschluß stattfinden. Mehrkindfamilien sollten in den Medien gefeiert werden. Alle Stars und Sternchen mit Kindern vor, wie in de USA durchaus üblich. Es sollte Mütterquoten geben. Es sollte ein Programm aufgelegt werden, damit Alleinstehende auch ohne Partner Kinder bekommen. Hier wäre ein erster Schritt, diese Frauen zu ermutigen anstatt sie schief anzuschauen.

    Ich wette fast, dass wir hier im Forum die 1,5 Kinder nicht schaffen. Dieser Schützengraben ist der wichtigste. Verlieren wir diesen, verlieren wir alle. Hier empört zu schreiben und eine tägliche Linksammlung anzulegen, die dann Leser erweitern und kommentieren, bringt nichts. Aber niemand hier wird deshalb ein weiteres Kind bekommen. Der Muslim kennt viele Wege des Dschihad und zwingt sein Kopftuchmädchen zum vierten Kind, wir kennen nur den Weg des klug daherredens.

  6. Selbstdenker

    Dass die ganze – meiner Meinung nach unehrlich und manipulativ geführte – Klima-„Debatte“ in einem Schneeballeffekt grundlegende zivilisatorische Werte überrollen wird, war absehbar. Zu lange unreflektierte und sich von der Realität abgekoppelte Ideologien beginnen sich wie ein Tornado um sich selbst zu drehen. Die Kettenreaktion der Idiotie ist eingeleitet.

    Wenn in Kreisen, die sich selbst als „intellektuell“ bezeichnen, Konzepte wie „die-back“ ernsthaft diskutiert werden, blinken sämtliche Warnlampen in grellem rot. Diese Kreise haben sich – wieder einmal – selbst eine Generalvollmacht ausgestellt, um über fundamentale Lebensfragen und sogar der Existenz anderer in der Manier eines Priesters zu entscheiden.

    Niemals an der Realität messbare utopische Heilsversprechen (z.B. „die Welt als Paradies, wenn es ‚die anderen‘ nicht mehr gibt“) erdrücken, korrumpieren und entsorgen bis dato real funktionierende Werte. Aus „Du sollst nicht töten“ wird dann ein „Du sollst töten“; nicht um sich selbst und seine Gemeinschaft zu verteidigen, sondern um eine utopische Fata Morgana gegen den Willen anderer mit allen Mitteln „umzusetzen“ oder als „Erleuchteter“ die ganze Welt zu „retten“.

    Wenn a) real funktionierende Werte durch utopische Heilsversprechen ersetzt werden, b) die Rückkopplung zur Realität gekappt wird und c) eine kritische Masse „nützlicher“ Idioten auf die Welle aufspringt, sind große Katastrophen vorprogrammiert.

    Zur Bewältigung der Endlichkeit vom eigenen Leben stehen den Menschen Religion, Spiritualität und Mystik zur Verfügung. Zur Bewältigung der Endlichkeit der Ressourcen bedienen sich die Menschen seit eh und je ökonomischer Prinzipien. Beide hängen mit philosophischen Grundannahmen zusammen.

    In den großen Katastrophen der Menschheit ändern Ideologen den Modus Operandi der menschlichen Daseinsbewältigung: der Ungleichheit der Realität (Wettbewerb der Ideen, ökonomischer Wettbewerb und – ja – Wettbewerb um Fortpflanzungsmöglichkeiten) wird eine utopisch formulierte und über politischen Zwang umzusetzende Dogmatik der Gleichheit entgegengesetzt.

    Da in der Realität nichts gleich ist und auch nie gleich sein kann, lässt sich die Gleichheitsutopie beliebig (besser: willkürlich) aber niemals in sich konsistent formulieren. Um diese nicht auflösbaren Widersprüche zu kaschieren, benötigen Gleichheits-Ideologen Tabus, die sich in Denk- und Sprechverbote manifestieren.

    Für die Gleichheitsideologen war die Klima-„Debatte“ die ideale Startrampe. Nun muss „nur“ noch von ihnen entschieden werden, wer in die Gruppe der „Gleichen“ und wer in die Gruppe der „Ungleichen“ fällt, bevor Maßnahmen zur staatlichen Geburtenkontrolle, der Euthanasie und dem sogenannten „die-back“ propagiert werden.

  7. aneagle

    Die-back, Hauptsache „die anderen“ sind weg! Palipräses M.Abbas, scheinbar Vordenker dieser vor Intellekt strotzenden Anschauung, bereits seit mehr als 7 Jahren ohne demokratische Legitimation, hat es mit einem Statement auf den Punkt gebracht:
    paradise on earth- Alle Moslems werden Brüder, wenn es Israel nicht mehr gibt.

    Warum nicht schon vorher bleibt unklar. Die gleichen kleinen Denkfehler auch von Club of Rome bis Klima-Church. Die beiden Religionen haben einiges gemeinsam. Zumindest ihre Denkfehler und ihre mangelnde Toleranzbereitschaft.

  8. mariuslupus

    Die Grünen und ihre Ableger, Feministen, Gutmenschen, Politischkorrektisten, Klimareter wurden, die Tragweite ihrer Ideen betreffend, immer unterschätzt. Unter dem Grünen Tarnanzug verbirgt sich die braun-rote Uniform des Totalitarismus. Das Ziel ist die totale Kontrolle der Menschen und nicht die Qualität der Umwelt.
    Auf diesen Weg sind die Fortschritte zwar langsam, aber unumkehrbar. Immer etwas mehr. Die Schwulen waren als pressure group besonders gut geeignet. Zuerst, jammern wegen Diskriminierung, dann outings, dann eingetragene Partnerschaft, jetzt Ehe und Adoptionen. Was wir das nächste sein ? Die Verehelichung mit der Sexpuppe, mit dem Teddybären, Kaktus oder mit dem Haustiger ?
    Die Grünen meinen mit ihren Forderungen ausschlieslich the white suprematists. Niemand von den Grünen würde, so etwas von Afrikanern, oder Moslems verlangen. Das wäre Rassismus. Ausserdem, kein Afrikaner oder Moslem würde auf die absurde Idee kommen, mit einen anderen Afrikaner gleichen Geschlechts verheiratet zu werden.
    Aber die Obrigkeit geht mit guten Beispiel voraus. Die Meisten, keine Kinder. Spricht auch für die Weitsicht der Obrigkeit. In die Welt, wie, sie sie verunstalten, möchten sogar sie, keine Kinder setzen.

  9. Falke

    Jetzt einmal ganz neutral gesagt: Im Tierreich kann man ein Phänomen immer und überall beobachten: Wenn es bei irgendeiner Tierart zu einer Übervölkerung kommt, sorgt die Natur sofort wieder für ein Gleichgewicht, sei es durch Nahrungsmangel, sei es durch Krankheiten, sei es durch Unfruchtbarkeit usw. Der Mensch hat dieses Naturgesetz durch seine Intelligenz, Fähigkeiten, Technik, Medizin usw. für sich außer Kraft gesetzt, also muss man eine Überbevölkerung anders steuern. China hat es ja durch seien Einkindpolitik vorgemacht; nicht, dass ich das jetzt als nachahmenswertes Modell betrachte, aber zumindest hat man eine Aktion gesetzt. Irgend etwas muss man sicherlich auch in Afrika machen – natürlich nicht wegen des Klimas, aber wenn der Kontinent seine rapid wachsende Bevölkerung nicht ernähren kann, war die derzeitige „Flüchtlingskrise“ nur ein leichtes Lüfterl im Vergleich mit den zukünftig zu erwartenden Stürmen.

  10. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    Treffend beschrieben. Ähnliche Gedanken sind mir auch durch den Kopf gegangen.

    Es passiert – wie Sie richtig beschrieben haben – stufenweise: wenn ein grundlegendes Prinzip wegbricht, werden die Voraussetzungen für das Wegbrechen der nächsten Stufe geschaffen. Der ganze Prozess setzt sich so lange fort, bis die Zivilisation zerstört am Boden liegt oder von äusseren Feinden überrannt wird.

    Dazu zwei weitere Ideen der Neo-„progressives“ zur „Klimarettung“ und zur „Bekämpfung der Ungleichheit“:
    – Menschen sollen auf Heuschrecken- und Madenfutter umstellen
    – Kinder sollen den biologischen Eltern entzogen und politisch verteilt werden

    Ersteres habe ich zwischen Werbung für teure Uhren und teure Spirituosen in einem Magazin der British Airways gelesen. Es gibt ein Start-Up in Detroit, das Madenfutter mit Unterstützung von Hollywood normalisieren und im Stile von Kelloggs vermarkten möchte.

    Die Forderung der staatlichen Kinderumverteilung habe ich in einer Studie gelesen, die ich auf OO schon einmal verlinkt habe.

    Ich werde entsprechende Quellen auf meinem Blog nachreichnen.

    Solche Ideen sind der bereits erfolgten Überschreitung („Überwindung“) zahlreicher moralischer Barrieren mit Hilfe einschlägiger Ideologien geschuldet.

    Und es würde auch dort nicht aufhören: die Normalisierung von Kanibalismus – der in keiner höheren Kultur toleriert wird – wäre wahrscheinlich die nächste Stufe des Wahsinns („Am Anfang war das Ende“).

    Man muss diese Ideen rechtzeitig bekämpfen. Sie können sich nur verbreiten, wenn sie unerkannt und unwidersprochen bleiben. Eine treffende religiöse Metapher ist das Böse das sich von allen Seiten gleichzeitig einschleicht:

    Die Bösartigkeit vermag sich lange hinter der graduellen und gleichzeitig stattfindenden Änderung verstecken. Dort wo kein Unterschied auffällt, fehlt auch der Sinn für die Gefahr.

  11. namor

    Europa hat Jahrhundert massiv Bevölkerung generiert. Diese wurde durch Pestepidemien, andere Seuchen (spanische Grippe), verheerendste Kriege (vom 30ig Jährigen bis zu den beiden WK), Massen-Auswanderungen, Hungerkatastrophen (Irland), etc. regelmäßig dezimiert. Und trotzdem explodierte die Bevölkerungszahl.

    Und ohne Programm, Absicht oder auch nur einer Überlegung, hat Europa seine Geburtenrate stabilisiert. Glücklicher Zufall?

    Hier gibt es zwei fruchtbare Wege. Erstens, wenn es kein Zufall war und die Massnahmen geschickt getarnt wurden/werden, welche Massnahmen sind das? Zweitens, haben andere Kontinente ähnlich viele Menschen produziert, wie wurde dann dort das Gleichgewicht gehalten und wenn nicht, warum Europa?

    Wenn jemand dazu meint was sagen zu können, danke!

  12. Selbstdenker

    @Falke:
    „…also muss man eine Überbevölkerung anders steuern.“

    Hier beginnt der Denkfehler. Man muss gar nichts steuern, sondern man muss Grenzen ziehen, so dass jede Kultur faktisch dazu gezwungen wird innerhalb ihres Territoriums nachhaltig zu wirtschaften.

    Im Westen ist die nachhaltige Denkweise inzwischen kulturell tief verankert (K-Selektion), während in Entwicklungsländern die Übernahme der Ressourcen „feindlicher“ Stämme, Länder bzw. Kontinente eine unausgesproche Prämisse ist und sich in der r-Selektion als Reproduktionsstrategie manifestiert.

    Wenn sich die europäischen K’s entscheiden, keine Kinder mehr zu bekommen, um das Klima zu „retten“, wird ihr Territorium durch die r’s übernommen werden. Die dubiosen Konzepte der Klina-„Rettung“ werden damit erst recht nicht erfüllt werden, wohl aber die Selbstauslöschung.

    In jeder stabilen Gesellschaft herscht die K-Selektion mit einer Abgrenzung vom eigenem Territorium vor. Genetischer Wettbewerb, die Kleinfamilie – bestehend aus Vater, Mutter und Kinder – und die Ehrung von Treue, Keuschheit und dem Zölibat waren die kulturellen Mittel, wie sich diese Gesellschaften stabil hielten.

    Im Westen haben die Methoden der Empfängnisverhütung die kulturellen Methoden der Bevölkerungsstabilisierung ersetzt.

    Off-topic: warum setzten sich Feminist*Innen eigentlich so vehemennt für Abtreibung ein, wenn sie die Männer so sehr hassen? Da wäre es doch ehrlicher und effektiver, wenn die Feministinnen unter ihresgleichen bleiben würden. Dann sind sie am besten davor geschützt, dass sie ein Mann mit einem Kind „ansteckt“.

  13. Reini

    Da doch die Welt sehr Religiös ist,
    könnten doch die Götter um Hilfe gebeten werden. Ein paar Menschenopfer und schon wird das Klima besser,… und es dezimiert die Bevölkerung. Aber Achtung nicht zu viel opfern, die Mayas sind damit ausgestorben,…😉

  14. Leitwolf

    Nur mal so: in den EU kommen jedes Jahr 5,5 Mio Kinder zur Welt, in Afrika sind es 35 Mio. Wo also würde man da wohl ansetzen wollen? Übrigens waren vor 100 Jahren in Eiropa die Verhältnisse in dieser Hinsicht nicht so sehr anders als heute in Afrika, wenn gleich das zivilisatorische Niveau wohl schon deutlich höher war. Ich habe mir erst kürzlich im Rahmen der Ahnenforschung z.B. Sterbebücher angesehen. Die Menschen hatten viele Kinder, viele starben bei der Geburt, dann im Kinderalter ging das Sterben munter weiter, und auch im Erwachsenenalter war man nicht aus dem Schneider. Sehr wenige schafften es bis zum „Pensionsalter“. Dazu kamen Kriege, Seuchen usw.

    Es war ein steiniger Weg unsere westliche Zivilisation zu erschaffen, mit Opfern verbunden die wir uns heute kaum vorstellen können. Und nun soll es uns obliegen alles aufzugeben und in den Dreck zu fahren, weil das jetzt „neu“ ist? Weil wir das den Heils- und Unheilsversprechen einer neuen Religion, die die Politik dominiert, schulden wären? Unsere Vorfahren würden in den Gräbern rotieren.

  15. bill47

    Dann haben ja die Massenmörder des vorigen Jahrhunderts, Stalin, Hitler, Mao ja in Wirklichkeit nur geholfen die Erde zu retten. Frage: Ist schon jemand aus dem Kreis der Autoren in eine Nervenklinik eingeliefert worden?

  16. stiller Mitleser

    @ namor
    Ihre Frage von 11.46
    dazu gibt es demographische Literatur, die Kinderzahl pro Familie blieb am Land (wenig Aufklärung, jede Arbeitskraft wird gebraucht) noch lange höher, in den Städten ist sie am oberen und unteren Ende des sozialen Spektrums am höchsten. Die Beschränkung der Kinderzahl auf zwei beginnt in den Familien der mittleren und kleinen Beamtenschaft bereits im 19.Jh (Wohnraum, Ausbildungskosten, kein Geld für Personal das die Mutter von Hausarbeit entlasten könnte).

  17. Wanderer

    Weniger Kinder in die Welt zu setzen macht ökologisch – global betrachtet! – absolut Sinn. Damit im überalterten Europa zu beginnen ist natürlich grober Unfug. Bevölkerungsexplosion, Ressourcenknappheit, Desertifikation, Völkerwanderung etc. sind in diesem Kontext auch relevanter als das theoretische CO2-Einsparungspotential.

  18. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Ein systemisches Problem. Die Destabilisierung eines Systems durch Eingriffe von aussen führt bei sozialen Systemen zu Reaktionen, die nicht so vorgesehen waren. Die Bevölkerungsexplosion, auf die sich die Autoren dieser absurden und menschenfeindlichen Empfehlung berufen, findet nur in Afrika statt.
    Ausnahmsweise, hat tatsächlich der Westen diese Entwicklung verursacht. Ein Eingriff in die bestehenden Strukturen, ohne die Ausbildung und das Verständnis für ökonomische Zusammenhänge zu fördern, sowie die sogenannte Entwicklungshilfe, führte zu dieser aktuellen Misere.

  19. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    Volle Zustimmung.

    Das fundamentalste Problem in Afrika ist, dass die dortigen Kulturen nie den Schwenk von r- zu K-Selektion vollzogen haben. Es ist dem – häufig von Westlern romantisierten – Konzept geschuldet, dass sich alle aus einer unerschöpflichen Allmende ernähren. Die Bevölkerung „regelt“ sich in diesem Fall über a) kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen, b) Seuchen, c) dem Wegbrechen natürlicher Ressourcen und d) durch Emigration.

    Weite Teile Afrikas sind ein weiterer trauriger Beweis für die Tragödie der Allmende.

    Die Bevölkerungsexplosion und somit die großen Hungerkatastrophen in der 2. Hälte vom 20. Jahrhundert sind laut meinem Kenntnisstand dem Aufeinandertreffen a) medizinischer Fortschritte, b) einer unveränderten Kultur der r-Selektion, c) planwirtschaftlichen Agrarkonzepten und d) westlichen Nahrungslieferungen geschuldet.

    Mit a) konnte zunächst die Sterblichkeitsrate reduziert werden, was von b) dann wieder kompensiert wurde. Durch c) fand eine Erosion der natürlichen Ressourcen statt und d) ruinierte die lokale Landwirtschaft und trieb die Menschen in dauerhafte Abhängigkeit von westlichen Nahrungslieferungen.

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